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hallo Leute viele kenne mich ja bereits. Bin der Andy 33 Jahre und leide seit Dezember letzten Jahres unter massiven Druckgefühl und Enge im Hals und der Angst dass das Essen in die Luftröhre gerät und daran sterbe. Ernähre mich seitdem nur von Püree, Joghurt und Babygrießbrei

jetzt ist es so hab heute Abend Grießbrei zubereitet mit Apfelmuss aber es war sehr flüssig und habe seitdem Hustenanfälle und Brennen im Rachen und im Hals und das Gefühl als ob Grießstücke sich im Hals hoch kommen und es ist ein Kloßgefühl ganz schlimm.

meine Mutter lachte mich aus und meinte das sei die Psyche.
Morgen ist meine Mutter in ein Seminar 120 km weg für den ganzen Tag und schiebe Panik.

Habe echt Angst das mir in der Nacht was passiert gerade wegen den Hustenanfällen und den komischen Gefühl das Stücke hoch kommen und beim Schlucken so ein Schweregefühl da ist und brennen im Hals

das nächste Krankenhaus ist ja auch 35-40 km weg.

weiß nicht mehr weiter. War heute auch kurz mit meiner Mutter bei Ihrer Mittagspause zur Post gegangen und da war es wieder schwindel und Unruhe und komisches Gefühl gleich umzukippen

habe keinerlei Lebensfreude mehr. Gibt es den jemand der genauso gefangen ist und keine Kontakte hat und eine Eßstörung hat und totale Angst vor dem Leben und zu sterben hat. Hatte es noch nie so schlimm. Kann garnichts mehr.

Wie reagiert Ihr wenn Ihr Angst habt zu sterben und komische Beklemmungen habt und nicht schlafen könnt ? Ruft da Ihr den Notarzt an oder geht zum Krankenhaus ? Bin ja leider nicht mobil und meine Angst draußen zu gehen ist so heftig geworden.

30.03.2016 01:04 • 21.04.2016 #1


62 Antworten ↓


Luna70
Bitte beruhige dich und versuche dich abzulenken. Du wirst nicht ersticken, genauso wenig wie in den Monaten zuvor. Es ist "nur" deine Angst.

Wahrscheinlich ist es gerade so schlimm weil du Angst vor Morgen hast wenn deine Mutter so weit weg ist.

Ich hoffe du kannst ein bisschen schlafen.

30.03.2016 01:12 • #2



Angst in der Nacht zu sterben

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danke das ist echt lieb. Verstehe nur nicht warum alles so unterschiedlich ist. Hab Grießbrei gegessen und es war zu flüssig und hab was falsch gemacht seitdem sind bei mir Hustenanfälle und Schmerzen beim Schlucken und Brennen und komisches Gefühl als ob Stücke drin sind.

weiß nicht mehr weiter. Kann doch so nicht weitergehen. Meine Oma sagt schon bei mir sieht man schon knochen und wog mal 100 kilo und jetzt 75. Das muss man sich mal überlegen

Hatte damals auch mal Schwindel und das Gefühl gehabt umzukippen unterwegs das war aber nicht mehr und jetzt ist es seit Wochen wieder ganz schlimm. Bein Einkaufen bekomme keine Lust werde nervös und hab das Gefühl gleich kippst du um.

weiß einfach nicht mehr wie man es im Griff bekommen kann. Die Angst vor dem Sterben ist so groß das es alle Lebensqualitäten weg nimmt. Würde nur so gerne wissen, ob jemand genauso ein Leben führt total isoliert und ständig Todesangst zu haben und sich nicht raus trauen. Hab so starke Depressionen bekommen und jeder Tag ist der selbe

meine Mutter geht arbeiten bin allein mit Oma und schiebe Panik und esse dann 1 Joghurt und Baby-Brei

Mittags meist Kartoffel-Püree und ein Hipp Gläschen

und Abends wieder nur Babybrei oder Grießbrei und Joghurt

nehme immer mehr ab

hab genau heute seit 4 Monaten nicht einmal normal gegessen. Der Hausarzt sagt nur so lang es nicht dramatisch ist und Sie Unterernährt sind, wird keiner was tun

30.03.2016 01:39 • #3


Du wirst auf gar keinen Fall einen Erstickungstod sterben.
Angst nimmt uns allen Lebensqualität. Manchen auf erträgliche Art und Weise, manchen auf unterträgliche Art und Weise und manchen sogar auf gefährliche Art und Weise.
Ganz ehrlich, ich würde mir viel mehr Sorgen um die einseitige und höchst ungesunde Ernährung machen. Die Angst verursacht eine Vielzahl an Symptomen, die uns nichts anhaben können.
Du KANNST vom Essen nichts in der Speiseröhre haben. Organisch ist alles abgeklärt bei dir? Wenn ja, dann stell dir bildlich deine Muskeln und Reflexe beim Essen vor. Vertraue deinem Körper, der weiß, was er macht! Du wirst auch den Tag morgen überstehen. Alleine, selbstständig. Und es wird ein guter Tag, denn du wirst den Frühling genießen und überlegst dir während eines Spaziergangs ganz genau deine nächsten Schritte in Richtung "Leben ohne Angst" und "Essen als Genuss".

30.03.2016 02:06 • #4


Hallo Andy,

ich habe auch Angst vor dem Tod und kann deshalb abends manchmal nicht schlafen. Mich hat meine Angst stark eingenommen, aber nicht so sehr wie bei dir. Ich versuche mich abzulenken, Sport tut sehr gut und ich beschäftige mich mit dem Thema Tod.
Ich frage mich auch, wie wahrscheinlich es ist, dass ist sterbe. Möglich ist es, außer Frage, aber es ist nicht so wahrscheinlich.

Hast du organische Beschwerden? Wie wahrscheinlich ist es, dass du dich verschuckst und zudem daran stirbst?
Bist du in psychiatrischer und psychologischer Behandlung? Nimmst du Medikamente?

Gruß

30.03.2016 02:15 • #5


also war bis jetzt nur 2 mal beim HNO Arzt und der stellte nichts fest. Bzw meine Mutter hat gleich erwähnt das es mir psychisch auch schlecht gehen würde. Organisch genug. Ständig ist bei mir Schluckbeschwerden und Enge im Hals und so ein pelziges Gefühl im Hals. Muss auch sagen durch die einseitige Ernährung sehr wenig zu trinken. Fast garnichts. Heute war es nur ein Glas.

die Angst vor dem Ersticken und Schluckbeschwerden ist eigentlich seit Jahren es war auch mal weg und habe immer normal gegessen aber auch sehr ungesund 3 x die Woche locker ne Pizza und Pasta und viel Süßes

hatte auch mal das mit dem Schwindel und das Gefühl umzukippen aber alle Symptome waren auch mal weg

aber jetzt ist alles wieder da aber noch viel intensiver und schlimmer wie es mal war. Raus gehen geht überhaupt nicht dann überkommt mir ein Schwindel und eine Luftnot

und zuhause ist ständig das Gefühl beim Schlucken das was fes sitzt und es ist unterschiedlich mal drückt es an meine Oberbrust dann ist es richtig ein Würgen und jetzt nach dem Brei essen um 20 Uhr ist ständig ein Gefühl das da was steckt und muss die ganze Zeit husten

weiß echt nicht mehr weiter. Das nimmt einen so die Lebensqualität. Hab Angst vor allem und das Ding ist hab mit 33 nichts erlebt. Hatte nie eine Partnerschaft war nie verreisen war nie in eine Disko.

Hab mir früher auch keine Gedanken gemacht aß einfach was wenn mir der Hunger kam und jetzt geht nichts mehr.

Mich wunderte nur: War ja mal 8 Wochen in der Psychatrie das Leuten mit Suchtproblemen viel mehr geholfen wird. Die kommen danach einfach in eine Reha Klinik oder machen Langzeittherapie und bekommen Hilfe vom Gesundheitamt und bei mir wird nichts gemacht

30.03.2016 02:29 • #6


Also ich denke mal, dass deine Ernährung in Kombination mit zu wenig Flüssigkeit durchaus eine Rolle spielen, bei deinen Beschwerden. Ich weiß, dass der Magen bei schlechter Versorgung, nach "oben hin" ziemliche Probleme machen kann. Das hat aber nichts mit der Lunge oder der Luftröhre zu tun. Vor allem Trinken ist so wichtig. Versuch es lauwarm, am besten mit Tee. Tee tut mir so unglaublich gut und entspannt mich eigentlich immer. Langsam und Schluck für Schluck.

Und mit 33 kannst du noch so vieles nachholen. Das mit dem Reisen kenne ich zwar, aber ich versuche irgendwie daran zu arbeiten (auch wenn es schwer ist und dauert). Du musst nur anfangen. Löse dich von diesem "jeder Tag ist derselbe" und hör auf, dich nur auf die selbst zu konzentrieren! Das ist das Schlimmste. Wenn nur du selbst dein Mittelpunkt bist, dann verlernst du irgendwann total, in der echten Welt zurechtzukommen.

Dass Suchtpatienten "mehr" geholfen wird, liegt wohl daran, dass man sie in eine Schublade einordnen kann. Aber wir sind keine Schubladenmesnchen und müssen versuchen, uns so gut es geht selbst zu helfen. Die Zeiten, in denen Ärzte Ursachenforschung betrieben haben, ist eigentlich vorbei. In der Regel musst du ihnen selbst sagen, was zu tun ist.

30.03.2016 02:57 • #7


Schlaflose
Wenn du seit Monaten kaum etwas isst und trinkst, ist es kein Wunder, dass dir schwindelig wird und du das Gefühl hast, umzukippen. Deinem Körper fehlen die notwendigen Nährstoffe, Vitamine, Mineralien. Wahrscheinlich ist dein Blutdruck auch im Keller. Das hat nichts mit der Psyche zu tun.

30.03.2016 08:01 • #8


petrus57
Du nimmst ja fast nur Flüssignahrung zu dir. Da brauchst du dann auch nicht mehr allzu viel trinken. Sorgen würde ich mir eher wegen einer Mangelernährung machen.

30.03.2016 08:05 • #9


Luna70
Zitat von nemo852:

Mich wunderte nur: War ja mal 8 Wochen in der Psychatrie das Leuten mit Suchtproblemen viel mehr geholfen wird. Die kommen danach einfach in eine Reha Klinik oder machen Langzeittherapie und bekommen Hilfe vom Gesundheitamt und bei mir wird nichts gemacht


Das wundert mich auch. Bitte verstehe das nicht als Angriff auf dich, aber könnte es sein, dass die Ärzte der Meinung sind, dass du nicht mitarbeitest? Du hast ja schon mal gesagt, dass dein Arzt sagt, eine Gesprächstherapie hätte keinen Sinn bei dir und du möchtest oder kannst keine Medikamente nehmen. Es ist natürlich dein gutes Recht, Medikamente abzulehnen, aber womöglich bekommst du keinen weitere Hilfe weil man meint, du würdest selbst nichts ändern wollen. Ist nur ein Erklärungsversuch. Du brauchst doch dringend Hilfe, ist denn noch irgendwas geplant? Warst du schon bei der Magenspiegelung?

30.03.2016 09:12 • #10


eigentlich steht nächste Woche Donnerstag die Magenspiegelung an was mirauch echt Sorgen bereitet. Hatte schon immer psychische Probleme und auch körperliche aber es war noch nie so schlimm gewesen.

bin gerade erst aufgestanden und meine Mutter ist jetzt in eine Fortbildung bis heute Abend 150 km weg. Das macht mir echt Sorgen.

hab beim aufstehen wieder dieses pelzige Gefühl beim schlucken und ständig schleim.

hab mir aus Verzweiflung zum Ablenken ganz viele Wii Spiele gekauft aber das Hilft einfach nicht.

durch die flüssige Ernährung mit Joghurt und Pudding und Milchbrei vergisst man automatisch das trinken

mein Hausarzt kann man vergessen der meint immer wenn Sie keine Medikamente nehmen, kann Ihnen keiner helfen.

für eine Reha oder Psychatrie haben wir ja gesehen das Sie dazu nicht in der Lage sind wegen Ihren sozialen Ängsten

Gesundheitsamt meint Ihre Geschichten kennen wir ja bereits mit Luftnot und Angst vor dem Ersticken seit 2002 und da schon 15 Betreuer von verschiedenen Organisationen da waren will mich auch keiner mehr betreuen

Meine Mutter sagte das Problem ist wenn man das schon seit vielen Jahren die Beschwerden angibt dann nimmt keiner mehr mich für Ernst wo die Beschwerden noch nie so schlimm waren und noch nie eine Essstörung hatte

der Arzt meinte nur ja bei 75 kilo und 1,82 ist das noch nicht dramatisch. Fühle mich da sowas von Hilflos wenn alle das so runterspielen !

30.03.2016 10:55 • #11


Luna70
Das mit der Magenspiegelung schaffst du schon. Mache das auf jeden Fall, vielleicht kommst du dadurch besser zur Ruhe. Man bekommt eine Spritze, du schläfst innerhalb von Sekunden ein und wenn sie dich wecken ist alles schon vorbei.

Hast du denn Schwierigkeiten, den Leuten zu vertrauen, also den Ärzten, Therapeuten und Betreuern? Wenn schon 15 verschiedene Betreuer da waren, konnten du zu keinem einzigen Vertrauen aufbauen? Vielleicht kannst du versuchen, dich auf die Angebote mehr einzulassen.

Gibt es denn keinen anderen Hausarzt, wo du quasi von vorne anfangen könntest und der unvoreingenommen wäre.

30.03.2016 11:03 • #12


das ist der nachteil beim landleben. hier sind nur 4 Hausärzte und alle anderen 3 haben alle Plätze besetzt. Wollte ja mal wechseln. hab zu große angst unterwegs passiert mir was dann sind ganz schlimme Beklemmungen die soziale Isolation tat mir nicht gut und jetzt die Angst vor dem essen und dann auch die ständigen Symptome mit Enge im Hals und schleim und Klos im Hals macht es nicht besser. Dass das nächste Krankenhaus auch 35 km von mir weg ist, macht mir sowas von Sorgen.

das Problem ist ja das Krankenhaus bei uns was 19 km entfernt ist haben die die Innere abgeschafft schon seit 6-7 jahren und ist jetzt komplett Psychatrie geworden.

fühle mich auf jedenfall nicht sicher und auch bei der Familie mir nicht wohl

meine mutter sagte zu mir du bist doch nicht lebensfähig du könntest doch alleine nicht leben. die sagt wenn dann hol dir eine wohnung wo direkt das krankenhhaus und das ärztehaus ist dann kannst du jeden tag den ärzten auf die nerven gehen

verstehe auch nicht warum mein hausarzt so gereizt ist nur weil man 2 x beim HNO war und noch ne Magenspielgung überweisung haben wollte und nach einer anderen Überweisung wegen Breischluck fragten wollte kam eine pampige Antwort warum das den ist doch nicht nötig

30.03.2016 11:17 • #13


Luna70
Vielleicht ist dein Hausarzt genervt, weil er dir eigentlich helfen möchte, das auch seit Jahren versucht und offenbar nichts hilft. Ich frage dich nochmal, weil es mir noch nicht ganz klar ist. Wenn du in Behandlung bist wie zum Bespiel die 8 Wochen in der Klinik, kannst du dann den Leuten vertrauen die für die zuständig sind? Kannst du das machen, was sie dir vorschlagen?

30.03.2016 11:50 • #14


das vertrauen bei mir in der Psychatrie ist nicht da. War da bereits das 3te mal dort und hatte mich dann immer beschwert bei der Krankenkasse weil die mich nicht für Ernst genommen haben und dementsprechend war das Verhältnis sehr kühl da. Die fragten nie nach mein Befinden und der Arzt meinte man könnte wenn es ein schlecht geht auch selber zum Personal gehen aber wegen meiner Sozialphobie und mangelnden Vertrauen war es einfach nicht möglich. Hab heute z.B noch nichts gegessen und getrunken weil meine Mutter heute auf eine Fortbildung ist aber merke wieder mein Körper spielt so verrückt. Seitdem ist auch ständig mein Gesicht ausgetrocknet.

Soll man einfach weiterhin zuhause bleiben und sein Schicksal hinnehmen und warten bis was passiert? Egal wo man anruft egal was man macht mich kennen alle Ärzte bereits weil man vor Jahren öfters immer wieder die Ärzte besuchte

30.03.2016 12:13 • #15


petrus57
Ich denke mal, dass du ein hoffnungsloser Fall bist. Solange du kein Vertrauen zu Ärzten aufbaust, kann dir niemand helfen. Da musst du schon selbst ein bisschen mitarbeiten.

30.03.2016 12:25 • #16


Luna70
Zitat von nemo852:
Soll man einfach weiterhin zuhause bleiben und sein Schicksal hinnehmen und warten bis was passiert?


Nein, das sollst du natürlich nicht.

Bitte versuche erstmal, wenigstens was zu trinken. Wenn du nichts trinkst, spielt dein Kreislauf verrückt und dir wird schwindelig.

Weißt du, wenn du den Leuten die dir helfen wollen nicht vertraust, nicht machst was sie vorschlagen und dich dann noch beschwerst, machst du es denen auch nicht gerade leicht. Ich glaube, es wäre gut, wenn du es schaffen könntest dich auf das einzulassen was man dir rät.

30.03.2016 12:28 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

wenn es nach dem Rat gehen würde von meinem Arzt dann wäre es Anbulant Medikamente einnehmen normal zu essen egal wie schlimm es ist und wenn der Zustand besser ist in die Behindertenwerkstatt zu gehen das war so der Plan von meinem Arzt

für mich dann auch wieder wie ein Versager, weil so viele schlecht reden über die Werkstätte und mich selbst da vor 5 Jahren auch nicht wohl fühlte beim Praktikum

würde halt gern in eine Klinik gehen wo beides behandelt wird. die Psyche und das seelische aber da sagte mein Arzt schon sowas gibt es nicht und er würde mir auch erstmal keine Einweisung schreiben hält er nicht für erforderlich

30.03.2016 13:29 • #18


Icefalki
Nemo, hast du dir schon mal Gedanken gemacht, wen du bestrafen willst? Vielleicht unbewusst?

Deine Mutter ist heute weg und deswegen hast du noch nichts gegessen?

Und alle helfen dir nicht? Trotz x Beratern, Klinikaufenthalt, und guten Rat vom Hausarzt?

Ganz im Ernst, lieber Nemo, wenn willst du bestrafen? Überlege das mal.

30.03.2016 13:41 • #19


Luna70
Das ist ein guter Gedanke von Icefalki.

Zitat von nemo852:
für mich dann auch wieder wie ein Versager, weil so viele schlecht reden über die Werkstätte und mich selbst da vor 5 Jahren auch nicht wohl fühlte beim Praktikum


Aber du wärst doch dann mal unter Menschen und das in einem relativ geschützten Raum. 5 Jahre sind eine lange Zeit, heute könnte das doch ganz anders sein. Und du könntest zeigen, dass du wenigstens versuchst, etwas zu ändern.

Ein Klinikaufenthalt kostet sehr viel Geld, jeden Tag mehrere hundert Euro. Ich glaube, du müsstest erstmal ein Signal geben dass du dann mitarbeiten willst. Warum sollte ein Arzt dir eine Einweisung schreiben, wenn du dich in der Klinik nur in dein Zimmer setzt, nicht einmal selbst ins Schwesternzimmer gehst, die Ratschläge nicht annimmst und die Behandlung verweigerst? Und dich nachher noch über die Leute dort beschwerst. Der Arzt muss sich ja vor der Krankenkasse auch rechtfertigen wenn er nach so kurzer Zeit schon wieder eine Einweisung schreibt und es am Ende wieder nichts bringt.

Ich fürchte, Nemo du musst dir wirklich jetzt ganz viel Mühe geben und versuchen mal über deinen Schatten zu springen. Dann werden dir deine Mutter und dein Arzt sicher auch wieder helfen.

Deine Mutter kann nicht bei dir zuhause bleiben, sicher muss sie Geld für euren Lebensunterhalt verdienen. Wenn sie heute abend müde von der Schulung kommt und hört, dass du gar nichts gegessen oder getrunken hast wird sie sich schlecht fühlen und wieder ein bisschen verzweifelter und genervter sein. Also versuche bitte, etwas zu essen und zu trinken.

30.03.2016 14:05 • #20



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