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11.05.2003 14:05 • 29.10.2020 #1


72 Antworten ↓


Hallo Tanja,

auch ich leide unter solchen Angszuständen. Habe auch 2 kleine Kinder.
Mein Vater ist mit 47Jahren (vor 10 Jahren) an Krebs gestorben. Seit dem habe ich total die Panik zu Sterben. Auch wie du plagen mich dann die Gedanken, was dann aus den Kindern wird.
Eine Therapie mache ich noch nicht. Hilft sie dir? Wenn ja, was für eine Therapie ist es. Vielleicht können wir uns ja mal gegenseitig mailen.
Bin 32 Jahre alt.

Schöne Grüße

Sandra

14.05.2003 20:57 • #2



Angst ernsthaft krank zu sein

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Hallo Sandra !
Tut mir sehr leid mit deinem Vater ! Freue mich das du mir geantwortet hast!
Ich mache eine Verhaltens-Terapie sie hilft mir meinen Tag wieder in den griff zu bekommen ! Das fällt zwar sehr schwer aber es klappt bin dadurch schon viel weiter gekommen . Du kannst mir ja auch gerne auf meine eMail Adresse senden !

15.05.2003 14:07 • #3


22.01.2012 00:01 • #4


Hallo Schwester

Erstmal Willkommen in forum

Niemand ist normal, und keine ist perfeckt.
Ich weis genau was du durchmachst. ich habe seit 2008 Generalisierte Angststörung

Willkommen nochmal

23.01.2012 18:35 • #5


Hallo!

ich weiß nicht genau ob ich grad im richtigen themenbereich bin aber ich habe seit 2009 eine angststörung.ich selbst weiß nicht genau wie u welche aber nach mehreren krankenhausaufenthalten,diversen tabletten ein-und umstellungen und der ein oder anderen therapie bin ich mir sicher ,dass es jedenfalls nicht besser geworden is und immer mehr bereiche der angst dazu kommen.
Aber es ist für mich das erste mal,dass ich mich in so einem forum angemeldet habe einfach um jemanden zum reden zu haben,der es auch versteht was man durchmacht.

freue mich auf antworten u evtl neue kontakte
Katrin2813

23.01.2012 19:09 • #6


Hallo Anja

Die Angst an Krebs zu erkranken ist wirklich furchtbar und ich kann sie sehr gut nachvollziehen. Ich selber bin letztes Jahr an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. Da ich selber an Angstzuständen, Panikattacken und einer sozialen Phobie leide, weiß ich nur zu gut, dass ich dir deine Angst jetzt nicht mit diesem Beitrag nehmen kann.
Wenn du Krankenschwester bist und bereits auf der Onkologie gearbeitet hast, dann kennst du dich doch ein wenig mit dem Thema aus. Und dann weißt du vielleicht, dass Krebs erst mal nicht weh tut. Im Januar 2011 habe ich zufällig einen vergrößerten Lymphknoten entdeckt. Das muss ja nichts bedeuten, vergrößerte Lymphknoten hat schließlich jeder mal. Und vor allem, schmerzt es nicht. Die Schmerzen kommen erst mit der Chemo. Wenn du also Schmerzen hast, kannst du dir zu 99% sicher sein, dass es KEIN Krebs ist. Ich hoffe, dass kann dich ein wenig beruhigen.

Geh doch vielleicht mal zu einer Krebsselbsthilfegruppe. Die gibt es in jeder Stadt. Ich selber bin zwar in keiner Gruppe, aber vielleicht kann man dir dort ein wenig die Angst nehmen. Denn du wirst es kaum glauben, wir Krebspatienten sind eigentlich eine recht lustige Truppe und sind viel am lachen. Wenn ich bei der Chemo war, wurde die halbe Praxis vor lauter Lachen zusammen gegrölt und die Ärztin steckte ab und zu grinsend den Kopf durch die Tür und sagte "Ach die Dienstagsgruppe ist wieder da - man hört es!" Wenn ich jetzt zu meinen Nachsorgeterminen gehe, würde ich am liebsten im Chemoraum und nicht im Wartezimmer warten. Im Wartezimmer ist immer Totenstimmung. Im Chemoraum wird wenigstens gelacht. Vielleicht können dir die Damen (und Herren) in einer Selbsthilfegruppe Mut machen und dir nahe bringen, dass im Endeffekt alles halb so wild ist - man darf nur nicht aufgeben.
Ich persönlich muss sagen, die Zeit letztes Jahr war zwar sch..., aber auch erträglich. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Natürlich muss ich das nicht nochmal haben, aber wenn es doch so kommen sollte, dann muss ich da eben noch einmal durch. Und glaub mir, es gibt schlimmeres. Ich möchte lieber noch eine Chemo machen, als einen Schlaganfall zu erleiden. Ich habe versucht, dass Positive in der Erkrankung zu sehen. Man bekommt viel Besuch und viele Geschenke. Und man macht sich mal Gedanken über sein Leben, vor allem wird man dankbar. Sonne und frische Luft sind für mich noch wertvoller geworden.

Geh regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen! Und versuche immer positiv zu denken. MICH TRIFFT ES NICHT!! Gibt schließlich genug andere Leute die es treffen könnte, warum sollte der Krebs sich also mich aussuchen?!? Und wenn er doch kommen sollte, dann nimm ihn an und akzeptier ihn. Aber dulde ihn nicht auf Dauer. Mein Krebs hieß Morbus Hodgkin und ich habe jeden Morgen vor dem Spiegel gestanden und gesagt: Guten Morgen, Mr. Hodgkin. Sie können heute noch in mir wohnen, aber demnächst müssen sie gehen. Wer nämlich keine Miete zahlt, der fliegt!
Ich weiß nicht, ob ich dir die Angst etwas nehmen konnte oder dir wenigstens etwas Mut mitgeben konnte. Aber versuche deine Gedanken nicht an so etwas sinnlosem wie einen kleinen blöden Krebs zu verschwenden, dafür ist das Leben zu kurz!

Liebe Grüße, Katinka

25.01.2012 13:17 • #7


15.07.2012 17:52 • #8


Eine angsterkrankung ist eine ernsthafte Erkrankung nur kann dir ein Mediziner nicht helfen. Du musst dir einen Therapeuten suchen. Ehec war nur ein Auslöser, nicht die Ursache wie du ja jetzt siehst. Bitte lass dir helfen, alleine ist das sehr schwer, gerade wenn du Kinder hast

15.07.2012 18:04 • #9


Hallo Fari,

ich hatte ja schon in dem anderen Unterforum etwas zu Deiner Frage wegen dem EEG geschrieben, wobei ich das so genau lettzendlich auch nicht sagen kann. Da kann man davor oder danach mal beläufig beim Arzt fragen oder so. Mein Neurologe hat es explizit zum Ausschluss von Durchblutungsstörungen gemacht, wobei ich...naja... das nicht so ganz glaube, das das ausreicht. Aber ich will nicht jammern, auch wenn ich sozusagen die Selbstdiagnose "Panikattacken - Angtsstörung" wie eine Fahne vor mir her schwenke, geben sich bislang doch alle Ärzte Mühe auch körperlich etwas auszuschliessen.

Dieses Gefühl, das Du beschreibst, kenne ich. Ich würde den Weg gehen, die möglichen körperlichen Ursachen auszuschliessen, und in der Schwangerschaft bist Du ja auch recht gut unter ärztlicher Kontrolle. Aber diese Gefühle und Symptome kann man auch als vollkommen gesunder Mensch haben. Jeder Mensch kann auf Grund von Blutdruckschwankungen, Übermüdung, Infekten etc. z.B. Schwindel empfinden. Die Frage ist nur, wie geht man damit um. Ich nehme gerne das Herzstolpern, dass ich zum ersten Mal in der Schwangerschaft hatte. Damals hat es mir gar nichts ausgemacht. Seit meinen PAs haben ich Angst, das sie Vorboten eines Infarktes sind.

Wichtig ist, dass Du Dich auf den Weg machst, herauszufinden, warum Du ein Mensch bist, der sich von Angst so sehr vereinnahmen lässt. Worauf will Dich die Angst hinweisen? Und Du musst wahrscheinlch, genau wie ich, nochmal lernen, dass auch ein gut funktionierender Körper auch mal Tage hat wo es irgendwo hakt.

Alles Gute
Seitanschnitzel

15.07.2012 22:47 • #10


12.06.2013 03:04 • #11


Hi Lilith,

ich verstehe aber das Problem jetzt nicht: Du MUSST doch ohnehin zu deiner Mutter ziehen? Und deine Mutter freut sich sogar sehr daruber, also musst du keine Schuldgefühle oder so haben.
Also warum machst du dir jetzt solche Gedanken darüber, warum sich deine Mutter so darüber freut?

Das klingt ja fast, als wolltest du unbedingt ein Problem haben, als wäre es dir zu einfach, dass sie nicht dagegen ist, dass du kommst.

12.06.2013 11:28 • #12


natürlich freu ich mich das sie sich freut, aber es ist einfach diese Veränderung von ihr.
Sie hat noch nie so viel Zuwendung, Gefühle und "ich will dich bei mir haben" gezeigt. Deswegen find ichs etwas komisch.
Meine Oma war auch so, kurz bevor sie von uns ging.
Natürlich kann das auch sein, das sie jetzt in diesem Alter ist, indem sie ihre Kinder gerne wieder bei sich hat.
Aber da sie ja nicht mit mir redet, bleibt das komische Gefühl vorhanden.

12.06.2013 15:36 • #13


Nun mal mal nicht den Teufel an die Wand. Wechseljahre?
Lebt auch noch ein Vater bei euch? Wenn du dort wohnst, wirst du ja feststellen, ob sie gesundheitlich was hat.

12.06.2013 17:27 • #14


Zitat:
Ich bin mittlerweile am verzweifeln und weiß nicht ob es die Angst vor der Angst ist oder ob´s an ihrem Alter liegt und sie in der Phase ist, in der sie ihre Kinder wieder bei sich haben will, oder ob sie wirklich ein Problem hat bzw. ernsthaft krank ist und deswegen ihre Kinder da haben will. Ich weiß es nicht und diese Ungewissheit lässt Panik in mir hochsteigen - so hoch das ich manchmal aus heiterem Himmel zu weinen beginne.
Das hört sich wirklich an wie aus einer der ständig giftigen amerikanischen Comedy-Serien.

Deine Mutter freut sich, ist gut drauf, und daraus leitest du ab, dass sie ernsthaft krank sein könnte und du ständig weinen musst! Ehrlich, absurder geht es wirklich nicht!

Zitat:
Wenn ich sie drauf anspreche ob was nicht stimmt, dann streitet sie alles ab und sagt ich soll nicht spinnen.
Da kann ich ihr nur zustimmen.

12.06.2013 21:39 • #15


31.01.2014 21:10 • #16


Hallo , tips habe Ich leider nicht ich kann dir nur sagen das es mir genauso ergeht wie dir!
Alle meine Untersuchungen waren ohne Befund

Ab April mach ich eine Therapie in einer Tagesklinik

Hier im Forum gibt es bestimmt einige die dir ein paar Tips geben können !
Zu deinem Kreislaufkollaps" warst du richtig ohnmächtig"?
Lg

31.01.2014 22:18 • #17

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Tut gut zu hören, dass man nicht alleine ist wirklich!
Eine Therapie wird wohl das beste sein, weil ich mein altes leben zurück möchte und weil das leben so zur qual wird ^^:(
Ja war ich, zumindest kurz, das kam wohl von den gezogenen zähnen und Schmerzmitteln, die ich da bekommen habe :/
Glg

31.01.2014 22:59 • #18


Mach auf jeden Fall eine Therapie. Und lass heraus finden ( falls du es noch nicht weißt ) unter welcher Panikstörung du leidest.

LG

01.02.2014 03:22 • #19


Hallo Sandy!

Herzlich Willkommen im Forum!
Also das hört sich ja so an, als wenn Du Panikattacken und Extrasystolen (eine Art von Herzrhythmusstörungen) hast. Ich kenne all die genannten Symptome wie Du sie beschreibst von mir selber.

Wenn man psychischen Streß hat, dann kann das Nervensystem solche Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Bei mir fühlt sich das so: Herz schlägt normal, dann ein Aussetzer und danach ein ganz kräftiger Schlag und danach geht es normal weiter. Ist das bei Dir auch so? So sind nämlich Extrasystolen. Die sind auch ungefährlich. Sogar ganz gesunde Menschen haben Extrasystolen. Besondern junge Menschen haben die oft.
Wenn bei Dir ein einfaches EKG gemacht wurde, so kann es durchaus sein, daß man nichts auffälliges gesehen hat. Die treten ja nicht immer auf. Ich würde Deinen Arzt mal fragen, ob er nicht ein Langzeit-EKG schreiben kann. Und wenn Du dann wieder so ein Herzstolpern hast, dann sind die da ja zu sehen.
Ich habe deswegen einen niedrig dosierten Betablocker bekommen und seitdem keine Probleme mehr. Ich habe zwar auch noch Herzstolpern, aber lange nicht mehr so heftig und schlimm.

Das Herzstolpern sollte besser werden, wenn auch Deine Panikattacken besser werden. Streß können tatsächlich Herzprobleme auslösen, also die genannten Extrasystolen. Ich kann Dir aber nur noch einmal zur Beruhigung sagen, daß diese Art der Herzrhythmusstörungen zu den ungefährlichen zählen. Wenn es Dir seelisch wieder besser geht, sind die auch weg

Und wenn Du das ganz schlimm hast, dann kannst Du Deinen Arzt ja auch mal auf einen niedrig dosierten Betablocker ansprechen. Manchmal reicht es schon, wenn man den nur kurze Zeit einnimmt und das Nervensystem beruhigt sich wieder. Und Du hast dann wieder mehr Lebensfreude, weil Dich dieses Herzstolpern nicht mehr irritiert .

Alles Gute und gute Besserung von Jess

01.02.2014 20:11 • #20



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