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hallo... ich hoffe mir kann hier endlich jemand helfen

es begann Ostern diesen jahres ich war auf der Autobahn unterwegs und bekam nach ca. 3 stunden fahrt plötzlich einen "anfall" wie ich es immer nenne. Mir wurde auf einmal ganz komisch und es zog sich ein kribbelndes Gefühl von nacken bis in die stirn hoch. Nur rechtsseitig und es fing an zu pulsieren.

Durch meine Vorgeschichte (hatte 2009 2 Thrombosen nach einer sprunggelenksops) fuhr ich sofort ins nächste Krankenhaus was mir kaum möglich war, da ich vermutete es könne auch ein Schlaganfall sein. Dort wurde ein cct von kopf gemacht ekg und auch die d dimere bestimmt. Alles gut. Zuviel stress wurde mir gesagt

Den nächsten tag fuhr ich zu meinem hausarzt. Dieser verordnete mir vorsichtshalber xatelto, einen blutverdünner, und besorgte mir einen termin in 14 tagen für eine lungenszinthigraphie.

Ein tag vor dieser szinthigrafie bekam ich nachts wieder einen sehr sehr schlimmen anfall. Ich dachte ich müsse sterben. Durch die panik kam dann auch die luftnot. Naja wieder ab ins Krankenhaus. Selben Tests wie im ersten Krankenhaus. Alles negativ. Der arzt meinte sogar ich könne mir die szinthigrafie sparen. Da wäre nichts

Ok den nächsten tag bei der perfusionsszinthigrafie kam dann der schlag.kleine lungenEmbolie
Ich wurde nach hause geschickt.

Da sich meine anfälle nicht besserten ging ich wieder in ein Krankenhaus. dort wurde ich stationär aufgenommen.Selben untersuchungen. Alle negativ. Daraufhin wurde ich neurologisch untersucht. hirnstrommessungen, Ultraschall vom kopf , augenuntersuchungen und ein mrt vom kopf.Auch ohne befund. Sie meinten nur diese anfälle hätten nix mit der embolie zu tun. Vermutet wurden spannungskopfschmerzen.

auch beim Kardiologen war ich um mein herz untersuchen zu lassen. alles in ordnung

immerhin war ich nun so schlau, dass die Embolie nur zufällig aufgrund meiner anfälle gefunden wurde.... naja mein kopf kann die beiden Ereignisse wohl nicht so recht trennen...

nachdem ich aus dem Krankenhaus gekommen bin waren meine anfälle komischerweise für 3 Wochen komplett verschwunden.

bis zum letzten Wochenende.... jetzt wieder täglich. gestern abend zum Beispiel saß ich ganz normal am Sofa. auf einmal wurde mir wieder so komisch als ob ich kurz vor der Ohnmacht stünde. mein kopf fing an zu kribbeln und ich bekam einen leichten druck am kopf und ein wenig luftnot. die schmerzen dabei sind nicht gravierend, eher das gefühl gleich abzunippeln ist das schlimme... nach 1 bis 2 Minuten ist der spuk vorbei. manchmal bleiben leichte Kopfschmerzen zurück. auch brennt es oft danach noch eine weile hinterm ohr weiter.

alles auszuhalten. aber ich habe schreckliche angst das es doch was schlimmes sein könnte. die luftnot kommt wahrscheinlich von der panik, jedoch habe ich immer die angst es könnte auch eine erneute Embolie sein.

kann es sein das die ärtze was übersehen haben? oder ist es wirklich nur die Psyche. langsam geht es auf jeden fall auf die Psyche und ich bin fix und fertig. bis zu dem ersten "Anfall" hatte ich zwar ein stressiges leben, aber war nie anfällig für psychische Probleme. vllt kommt mir das alles deswegen auch so unwirklich vor ich weiß mir einfach keinen rat mehr. es schränkt nur schrecklich mein leben ein...

23.07.2014 10:02 • 06.08.2014 #1


28 Antworten ↓


Oh weh, da hast du aber ganz schön was mitgemacht. Leider habe ich dir keinen Rat, aber ich wünsche dfir alles liebe und Gute.

23.07.2014 15:48 • #2



Ernsthaft krank oder doch "nur" die psyche?

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Psychisch krank zu sein ist auch ernsthaft krank.

23.07.2014 20:49 • #3


Und (zumindest für mich) ist die psychische Erkrankung deutlich schlimmer. Wie einige hier ja schon wissen, bin ich wirklich herzkrank. Und wenn man die Psyche durch eine OP wieder richten könnte, würde ich es sofort tun. Dann weiss man wenigstens genau was auf einen zukommt und wann Besserung eintritt. Das weiss man bei diesem Pscho-Mist leider nicht...

28.07.2014 18:29 • x 1 #4


Ich bin auch chronisch krank.(Hatte mir vor 20 Jahren schon eine Grabstätte gekauft weil es mir so miserabel ging)
dazu kommt dann noch die Psyche(Angst/Panik/Depri)
Ich glaube nicht mehr daran, jemals wieder Angst- und deprifrei leben zu können.
Ich versuche mich mit dem Zustand zu "leben".
Ich würde auch mein letztes Hemd geben,könnte man die Psyche durch eine OP wieder in Ordnung bekommen.
Ich möchte hier aber niemandem die Hoffnung nehmen! ICH, denke für MICH so!
Es kommt natürlich darauf an, was die Auslöser/Ursachen für den jeweilgen psych. Zustand sind.

28.07.2014 19:29 • #5


Ich bin auch "wirklich" krank. Aber das mit der Psyche ist noch 1000 mal belastender vorallem weil ich die psychosomatischen Symptome immer auf meine Krankheit beziehe -.-

02.08.2014 00:19 • #6


Hallo, darf ich fragen wie alt du bist? Und was haben die Ärzte gesagt woher diese kleine Embolie her kommt? Ist das dadurch gekommen, weil du schon vorbelastet warst mit Thrombosen? Finde es komisch das nie etwas gefunden wurde, der Arzt sogar sagt das es sinnlos ist die Untersuchung zu machen und dann doch was gefunden wird

04.08.2014 15:43 • #7


Huhu. Bin erst 23. Die Ärzte streiten sich nun ob es überhaupt eine embolie war. Die Vermutungen reichen von die embolie wäre noch von meinen thrombosen in 2009 ( was meiner meinung nach keinen sinn macht weil sie nach der Diagnose innerhalb eines monats nicht mehr nachweisbar war) über es war ein komplett neues Ereigniss innerhalb der letzten zeit ( auch komisch das ich dann weder was von ner erneuten thrombose geschweige denn von ner embolie gemerkt habe und die erste thrombose war die Hölle) bis hin zu der befund ist falsch ich hatte gar keine embolie. Mir hilft das nun alles gar nicht. Ich leide seitdem unter einer maßlosen angst -.-

04.08.2014 15:49 • #8


Ja das verstehe ich, besonders was du durchgemacht hast, aber deswegen frage ich, weil deine Angststörung natürlich damit zusammen hängt, dass du dir ja sorgen machst ob du jetzt erneut sowas hast oder nicht und die Ärzte sich irren. Klar sind die auch nur Menschen aber das gleich 2 und mehrere sagen da ist nichts ist mit untersuchungen sogar und auf einmal sagt einer da ist eine 'kleine' Embolie was nicht 100% bestätigt ist und schickt dich heim? Sehr komisch, da ist die wahrscheinlichkeit auch groß, dass dort keine war und du dir umsonst stress machst und das dadurch du noch mehr in diese spirale geräts. Deine Thrombose kam auch durch eine op und nicht wegen Gefäß Erkrankungen? Eine neue Thrombose hast du ja quasi vor der lungenszinthigraphie ausgeschlossen mit den Tests oder?

04.08.2014 16:58 • #9


Ja die ersten 2 hatte ich nach einer op. Wie gesagt diese d dimere wurden bestimmt und damit eigentlich eine thrombose oder embolie ausgeschlossen. Nun vertraue ich weder mir noch den Ärzten. Mein bein tut seit 2 tagen leicht weh. War im Krankenhaus und die d dimere wurden bestimmt. Negativ somit thrombose ausgeschlossen. Ja tolle wurst. Das glaubt man dem arzt natürlich sofort wenn man bedenkt das es ein tag bevor dieses kleine schei. ding in meiner lunge gefunden wurde die auch negativ waren. Nun Sitz ich wieder hier und habe angst das doch was ist was ich wieder nicht merke. Habe auch das Gefühl ich bekomme nicht genug luft. Bei einer sauerstoffsättigung von 98 prozent wohl reine kopfsache. Aber bei mir weiß mans anscheinend ja nie

04.08.2014 17:27 • #10


Hi, warst du denn nochmal beim Arzt? Was hat er denn darauf geantwortet, dass du eine kleine Embolie hattest und der D Dimere Wert normal war und auch keine spürbare Thrombose da war?

Wie ich schon oben geschrieben hatte, finde ich es auch komisch das alles negativ war und dann ein Arzt etwas kleines gefunden hat. Aber bin kein Arzt, hörte sich aber auch so an, dass es nicht 100% Sicher ist. Kann auch verstehen, dass du da Sorgen hast, ehrlich gesagt, hätte ich die auch. War auch beim Arzt wegen Herz Geschichte (obwohl ich beim Kardio war und alles Top ist und ich auch Null Risikofaktoren habe etc.), das macht die Psyche eben mit uns leider ...

Nebenbei gesagt, habe ich das mit dem kaum Luft bekommen auch oft wenn ich meine 'Stress' Situationen habe und besonders wenn Wetterumschwünge sind bzw das Wetter allgemein komisch ist. Manchmal muss man daran denken, dass auch viele kleinere Dinge auf einmal zusammen kommen und dies auch zu einer großen Wirkung werden kann. Beispiel bei mir: Hatte eine Zeit lang Kopfschmerzen und Panik direkt vor Tumor und wer weiß was. Bei mir kamen aber 100 Sachen zusammen - Stress, Verspannungen Nacken, Augen zu sehr beansprucht, wetterempflindlich, Allergie usw usw.

Hast du denn sonst irgendwelche Risikofaktoren? Und was wurde nochmal genau mit der Embolie gemacht?

04.08.2014 20:07 • #11


10 Ärzte und 10 verschiedene Meinungen. Aber nicht einer der mal alle befunde sammelt und die prüft. Die d dimere sollen wohl zu 99 Prozent sicher sein. Tolle Sache:D bei mir kommen ja auch noch meine anfälle dazu. Auch das eas du berichtest passt eins zu eins. Aber wenn man den Ärzten nicht mehr traut fällt es schwer es zu akzeptieren. Ich denke durch meine brustenge auch das ich wieder ne embolie oder lungenkrebs habe. Das ct hat es ja ausgeschlossen. Gut dann bekomme ich halt nächste Woche lungenkrebs -.- es ist so verdammt schwer da raus zu kommen. Ich setze mich im Moment intensiv damit auseinander das ich sterben muss. Grade ich die sich nie über sowas Gedanken gemacht hat...

04.08.2014 20:24 • #12


Achso risikofaktoren. "Nur" noch das rauchen. Pille und Übergewicht habe ich nach den ersten thrombosen eliminiert

04.08.2014 20:25 • #13


Ich kenne mich leider mit Thrombose nicht sooo gut aus (auch wenn das bei mir mal Thema war), aber da konnten dir die Ärzte nicht helfen? Zehn Stück sind schon eine Menge und was war die häufigste Meinung? Risikofaktorisch ist es ja eher nicht gesagt, okay das Rauchen, aber das ist ja nicht immer 'Grund' sondern kann halt fördern, genau wie der Rest.
Ich weiß nur, dass ich auch schon alle mögliche Krankheiten hatte, von Thrombose, bis Schlaganfall, Herz und Krebs und jedes mal war nichts. Gut, du hattest jetzt das mit der Thrombose, was aber nicht deine Schuld war, die OP war es halt. Aber ich wusste garnicht, dass das heute noch so passiert, hast du denn keine Spritze vorher bekommen? Mein Bruder hatte das ebenfalls, aber das ist schon 20 Jahre her und war auch eher der Arzt Schuld.

Deine Anfälle hast du aber meistens wenn du Stress hast oder wenn du den Stress durch Entspannung abbaust und Zeit zum Nachdenken hast oder? Bist du in Therapie, oder machst du irgendwas dagegen, wie Autogenes Training, Sport oder sonst sowas?

Ich weiß das es super schwer ist, ich bin derzeit auch in sowas gefangen.

04.08.2014 21:09 • x 1 #14


Was die meisten sagten kann man nicht genau sagen weil die nie die ganzen befunde kannten. Die die mir zugehört haben sagten da stinkt was gewaltig. Aber fakt ist man kanns nemmer ändern. Ich muss mein leben lang blutverdünner nehmen und irgendwie jetzt mit der angst jederzeit sterben zu können leben.
Ja meine anfälle sind denke ich stress bedingt. Wenigstens habe ich die so ziemlich unter Kontrolle. War schon bei 3 seelenklempnern. Die sagen ich wäre so gut informiert und wüsste ganz genau über meine lage bescheid. Erlösung würde mir nur ne eindeutige diagnose bringen die im Nachhinein aber unmöglich ist. Mit anderen worten es bringt mir absolut gar nichts. Ich bin ein mensch der alles erklärt haben muss bis ich es verstehe. Das kann aber keiner und somit kann mich da auch keiner raus holen... mittlerweile weiß ich nicht mal mehr wieso ich meinen über alles geliebten Job weiter betreiben soll. Es macht für mich keinen sinn mehr. Ich setze mich schrecklich unter druck. Entspannen kann ich gar nicht mehr

04.08.2014 21:18 • #15


Hast du schonmal nachgedacht über einen längeren Klinik Aufenthalt oder auch mal eine Kur zu machen? Du bist ja auch total unter Stress durch deinen Job (wie du im ersten Beitrag geschrieben hast) und zusätzlich das mit der Psyche. Mit der Angst werden wir alle leben müssen, die wird immer da sein, aber wie man damit umgeht ist ja die Sache. Ich habe auch noch kein Mittel dagegen gefunden, aber es soll dieses geben. Was mir hilft, ist etwas kürzer zu treten und versuchen zu Entspannen. Meine Familie hilft mir auch sehr (Großfamilie).
Aber wie auch du muss ich immer alles erklärt bekommen, der Arzt muss mir meistens immer explizit alles vor Augen halten. Ich vertrau ihnen dann aber auch meistens, besonders meinem Hausarzt, weil ich glaube wenn man einem Arzt nicht mehr traut, wird man noch mehr Probleme bekommen, da man sich denkt 'schei., der hat bestimmt mist geredet ab zum nächsten'. Der zweite sagt vielleicht sogar etwas anderes, aber das muss ja nicht zwangsläufig besser sein oder stimmen. Dann geht man sogar zum dritten usw.
Den Blutverdünner zu nehmen ist glaube ich normal nachdem man eine Thrombose hatte oder? Und was stinkt da, meinten die das mit der Embolie?
Was natürlich auch helfen könnte, bzw was dich beruhigen würde ist einfach mal zu einem Spezialisten zu gehen, Hammer auf den Tisch - Pistole auf die Brust und ihn zu erklären was Sache ist und du endlich Klarheit haben willst und vorher nicht gehst bis du es Schwarz auf Weiß hast. Manche Ärzte nehmen einen auch nicht wirklich Ernst. Kenne da so ein paar Fälle, wo junge Leute Panik haben und Fachärzte aufsuchen, die sie dann abwimmeln weil ja eh nichts ist.

04.08.2014 22:12 • #16


Das Problem ist ja das man es jetzt einfach nicht mehr nachweisen kann. Da hilft wohl auch der beste spezialist nicht mehr. Ne kur kommt als selbstständige leider nicht in frage.. ich muss einfach lernen damit zu leben und hoffen das ich nochn paar schöne jahre habe

04.08.2014 22:19 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Vielleicht nicht ganz nachweisen, aber mit allen Befunden etc. einfach mal versuchen, was bleibt dir anderes übrig?
Ich glaube nicht, dass man so alleine da raus kommt und einfach so weiter machen? Ich kann natürlich für dich nicht entscheiden, aber manchmal ist es besser sich erst um das Wichtige zu kümmern. Willst du 50 Jahre und mehr mit diesen Gefühlen leben, anstatt jetzt etwas kürzer zu treten und dann schöne 50 Jahre zu haben? Selbstständigkeit ist auch nicht der Grund zu sagen 'nein geht nicht' ich finde die Gesundheit steht im Vordergrund.

05.08.2014 09:59 • #18


ich war ja schon bei Spezialisten. wie gesagt, jeder hat ne andere Meinung. klar mit der kur hast du voll und ganz recht, aber ich kann nicht einfach 3 oder 4 Wochen meinen laden zu machen.... die Rechnungen müssen leider bezahlt werden ..

05.08.2014 10:13 • #19


Hallo, wie gehts dir denn so im Moment?

Klar hast du Recht, aber vielleicht sollte man andere Prioritäten setzen. Wie gesagt, ich kann dich absolut verstehen und wäre sehr warscheinlich auch nicht anders, besonders vom Gefühl her, wobei der logische Verstand dann etwas anderes sagt.

Nochmal zu deiner Geschichte um das ein bißchen besser zu verstehen, du hattest 2 Thrombosen wegen dieser OP nacheinander und warum hattest du die OP? Ich denke da wurde auch einiges schief gemacht oder?
Wie kam es dazu, dass dein Hausarzt dir direkt die Lungenszintigraphie verordnet hat nachdem im Krankenhaus alles okay war? Hattest du da irgendwelche Beschwerden? Blutverdünner ist ja eh normal nach den 2 Thrombosen oder?
Dann warst du nochmal im KH wegen Panik und da war wieder nichts (die Luftnot, war ja wie beschrieben sehr warscheinlich durch deine Panik) und dann hattest du eine kleine Embolie und wurdest nach Hause geschickt ohne irgendwas dagegen zu Unternehmen? Du hattest doch sicherlich einen Bericht dieser Untersuchung, was stand denn da drin?

Dann wurde dir gesagt, dass diese zwei Sachen (Anfälle, Embolie) nichts miteinander zu tun haben, was ja logisch erscheint. Beides äußert sich ja nicht so gegenseitig. Diese Spannungskopfschmerzen hatte ich auch eine Zeit lang, sogar heute noch zwischendurch (auch mit Kribbeln, und das Gefühl eine Seite wird taub, obwohl ich dort alles dann spüre). Könnte natürlich auch Migräne sein.

06.08.2014 21:08 • #20



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