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S

seemoewe
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Mitglied seit:
Hallo Frau Dr. Wolf.

Ich bin hier in diesem Forum seit einigen Tagen und habe schon viel gelesen. u.a. auch ihr Buch, Angst -und Panik bewältigen. Es hat mir sehr geholfen. Ich habe diese Angstzustände schon seit meiner Heirat. Bin aber erst in den letzten ca. 4 Jahren immer mal wieder in Therapie gegangen. Somit konnte ich einiges überwinden. Momentan bin ich in einer Therapie, allerdings keine Verhaltenstherapie, sondern eine tiefenpsych. Therapie. Die Kkasse hat mit die Th. genehmigt. Ich vermute , dass meine Ängste mit meiner Ehe zusammen hängen. Mein Mann war mein ständiger Begleiter, hat eigentl. meine Ängste immer toleriert. Als ich mich dann irgendwann mal neu verliebt hatte, merkte ich, dass meine Ängste weniger wurden. Meine Gedanken, der neue Mann könnte etwas merken, machten mich mobil.

Auf diese Weise habe ich versucht Ängste abzubauen.

Ob es der richtige Weg ist, bezeifel ich heute allerdings. Ich weiss, dass ich alleine ! kämpfen muss. Oder sind sie der Meinung, dass auch eine neue Liebe im Leben Ängste zum Verschwinden bringen kann?

LG. Seemoewe

• • 28.02.2019 #1


135 Antworten ↓

Dr.-Doris-Wolf
Hallo, Seemöwe,
danke für die schöne Rückmeldung zu meinem Ängstebuch. Wenn deine Ängste erstmals in deiner Ehe aufgetreten sind, dann können sie in der Tat in der Partnerschaft eine Funktion gehabt haben - z.B. die Partnerschaft zu erhalten oder Zuwendung von deinem Partner zu bekommen. Gut ist, dass du daran arbeitest, deine Ängste in der neuen Partnerschaft abzubauen.Eine neue Liebe kann Ängste überdecken, aber gewöhnlich nicht auf Dauer abbauen. Einerseits machen dich die positiven Gefühle stärker, andererseits bemühst du dich, vor deinem neuen Partner die Ängste nicht zu zeigen.
Sollten deine Ängste unbewusst die Funktion haben, den Partner zu binden, können sie auch wieder auftreten, wenn die anfänglichen Verliebtheitsgefühle vorbei sind. Also bleib dabei, an den Ängsten zu arbeiten - aber deinetwegen und nicht wegen deinem Partner.
viele Grüße
Dr. Wolf

• x 1 #2


A


Angst und Panik

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S
Vielen Dank für die Rückmeldung, Frau Dr. Wolf.
Ja , die erste Verliebtheit ist vorbei, die Beziehung auch, aber ich bin nicht traurig. Ich habe in dieser Beziehung die Erfahrung gemacht, dass ich sehr gut alleine in der Lage bin etwas zu unternehmen. Alleine Auto zu fahren, Zug fahren, Bus fahren. Der Mann hat nie etwas davon gemerkt oder erfahren. Und das ist gut so. Trotzdem kann ich m ich noch nicht so aufraffen und alleine ohne! Ziel etwas zu unternehmen.
Mein Mann ist selber ängstlich, meine alte Mutter auch. Eigentlich meine ganze Familie. Ich kämpfe sozusagen gegen alle an. Und ich finde es vor allem nicht gut, wenn der Ehemann ! einem jahrelang als Begleiter zur Seite Steht. Vor meiner Ehe war ich total angstfrei. Und so möchte ich es auch wieder werden. Nur wie finde ich den Schlüssel....soll ich mich ins kalte Wasser schmeissen.?
LG. vonder Seemoewe

• #3


Dr.-Doris-Wolf
Liebe Seemöwe,
ja, nimm dir kleine Schritte vor, alleine etwas zu unternehmen, und vergiss nicht, dich danach ganz dick zu loben oder dir etwas zu gönnen. Angst wird abgebaut, indem du mit deiner Angst in Situationen gehst und solange drin beibst, bis die Angst verschwunden ist.
liebe Grüße
Dr. Wolf

• #4


S
Hallo Frau Dr. Wolf,
vielen Dank für die Antwort..
Im Moment leide ich wieder stärker unter Angstzuständen, d.h. ich traue mir weniger zu, als früher. Kann es an der momentanen Hitze liegen. Ich bin lahm, müde, habe eigentl. kaum Probleme,wenn es kühler und regnerischer ist, oder die Themperatuen so um die 2o-25° liegen.
Mgf.
die Seemoewe

• #5


I
Hallo zusammen,

ja, nun habe ich den Weg hierher gefunden....die normale Welt draußen ist mit dem Thema Angst und Panik überfordert wie inzwischen auch mein Freund, mit dem ich ansonsten eine sehr harmonische und liebevolle Beziehung habe.

Vor 10 Jahren sind bei mir Depressionen ausgebrochen, ich war in der Zwischenzeit zwei mal in einer Klinik (einmal Roseneck am Chiemsee und von 2 Jahren am Möhnesee). Die Aufenthalte haben mich immer gut weitergebracht. Ich habe viel gelernt, was dazu geführt hat, was in der Familie nicht so ganz rund läuft und lief usw. Aber seit etwa 2 Jahren kommen immer mehr Angst und auch Panikattacken hoch. Das Vertrackte ist, dass ich Antidepressiva nicht vertrage, wir haben schon so viel durch - Insidon, Syneudon, Sertralin, Cipralex, Citralopram, Mirtazepin, Trevilor, Stangyl.... nun soll ich es mal mit Edronax probieren. Das Rezept liegt hier, aber ich trau mich nicht so richtig ran. Als Nebenwirkung steht da auch wieder Panik.

Die letzten Wochen waren der Horror für mich. Unser Kater hat eine Allergie (das kam aber alles nur Stück für Stück raus). Die Terärzte sind völlig überfordert damit, raten nur zu Cortison und erst letzte Woche habe ich eine ganz tolle Tier-HP gefunden, die nicht nur Sammys, sonder auch mein eigenes Problem erkannt hat. Ich bin jedesmal völlig in Panik geraten, wenn Sammy sich wieder mal so gejuckt hat oder auf unsere andere Katze los ist. Mein Freund sieht das alles nicht so eng und ich selbst bin in einen Strudel geraten, der am Dienstag darin gipfelte, dass ich von Wellen überflutet wurde, als meine Katze sich einfach nur neben mich legte. Als Notfallhilfe hab ich Tavor genommen und nun steht noch eine Traumatherapie an - ich habe so Glück, dass ich schon nächste Woche einen ersten Termin habe.

Ich habe so abgenommen, konnte in den letzten 3 Wochen außer heißem Wasser nichts im Magen vertragen, dass ich hier die 3 Stockwerke kaum noch hochgekommen bin. So langsam geht es wieder, ich kann mich entspannen.

Ich würde hier so gern Ansprechpartner finden, denen ich mich mitteilen kann und die meine Angst, Sorge und meinen Zustand nachvollziehen können, wenn es mal wieder hochkommt. Die nächsten zwei Wochen habe ich Urlaub, übernächste Woche wollen wir 5 Tage weg... ich hoffe, ich packe das. Abhängig ist, ob es Sammy weiterhin so gut geht, dass ich hier die Tür zumachen kann. Ansonsten steht mir echter Stress mit meinem Freund bevor....

Lieben Gruß

• #6


C
Schade, daß Dein Partner nicht mit Deinem Problem umgehen kann, aber das trifft viele. Bei mir ist es anders. Ich habe einen ehemals traumatisierten Partner, der mit meiner Angst umgehen kann. Aber im Moment ist da auch Funkstille. Bindungsängste. Er war 20 Jahre traumatisiert, ist seit ein paar Monaten raus. Ich bin vermutlich auch traumatisiert. Aber ich bin im Moment noch nicht einmal therapiefähig. Mein Psychiater akzeptiert es, weil ich das letzte Jahr sehr an mir gearbeitet habe.

Hier wirst Du Gleichgesinnte finden, Dich immer wieder verstanden fühlen.

Claudia

• #7


I
Hallo,

seit gestern nehme ich nun tapfer das Edronax. Hab mit nur einer viertel Tablette angefangen, die Nebenwirkungen sind trotzdem sehr stark... Schwitzen, Kreislaufprobleme... hoffe, das bessert sich...

Gruß
Ina

• #8


R
Hallo,

auch ich fand des Forum ganz zufällig. Nachdem ich einige Beiträge gelesen habe bin ich neugierig geworden und meldete ich mich hier an.

Ich bin 44 und leide seit mehr als 20 Jahren unter Angst, Panik und sozialer Phobie. Es dauerte viele Jahre bis ich es endlich heraus gefunden hatte.

Meine Ängste beeinflussen meinen gesamten Alltag. Ich habe immer Angst, egal ob zu Hause oder draußen.

Die dadurch entstehenden Verspannungen und Schmerzen am gesamten Körper machen mir das Leben sehr oft zur Hölle. Ich fühle mich wie eine alte Frau.

Ist die Angst zu groß, bekomme ich psychotische Übersprünge. Das ist vielleicht blöd! In diesen Momenten bin mir sicher: jetzt werd ich verrückt...

Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben und hoffe sehr, mich mit euch austauschen zu können. Vielleicht fühle ich mich dann nicht mehr ganz so allein.

Liebe Grüße, Rami

• #9


K
Herzlich Willkommen Rami!

Ich hoffe das wir dir hier helfen können! Bist du schon einmal deswewgen bei einem Arzt gewesen?

• #10


C
Hallo Rami,
was meinst du damit, wenn die Angst am größten ist, dass du dann psychotische Übersprünge bekommst. Wie äußern sich diese psychotischen Symptome?
Würde mich mal interessieren, weil ich dachte ich hätte das auch, aber die Ärzte sagen nein.
Liebe Grüße
Carmi

• #11


M
Herzlich Willkommen!
Du bist nicht Alleine. Es gibt verdammt Viele die dein Schicksal teilen und ich hoffe das dieses Forum dir weiter hilft.
GLG

• #12


M
hallo
ich heisse michaela und komme aus wien. seit 4 jahren leide ich unter angst und panikattacken, sodass ich mich fast nicht mehr traue aus dem haus zu gehen. noc dazu nehme ich alprozolam von denen ich mittlerweile abhängig geworden bin. da ich jetzt von den tabletten wegkommen möchte will ich es mit akupunktur versuchen. hat jemand vielleicht erfahrung damit. für antworten wäre ich sehr dankbar

• #13


S
Leider kann ich dir da keinen Rat geben. Aber trotzdem herzlich willkommen!

Sonja

• #14


Christina
Hallo Micaela,

ich möchte Dich nicht entmutigen, aber eine Angststörung gehört in die Hände eines Fachmannes. Und auch eine Benzodiazepinabhängigkeit gehört in die Hände eines Fachmannes. Ganz besonders gehört eine Kombination aus beidem in die Hände eines Fachmannes. Mit Akupunktur wirst Du die Behandlung vielleicht ein wenig unterstützen können, mehr nicht.

Zu dem Alprazolam: Selbst wenn Du nur eine Niedrigdosisabhängigkeit hast, musst Du langsam ausschleichen, normalerweise über eine Umstellung auf Diazepamtropfen. Wenn Du das ambulant machen möchtest, dann nur sehr, sehr langsam reduzieren. Grundsätzlich solltest Du aber einen Arzt hinzuziehen, der den Entzug überwacht, denn er kann - wie Alk. - mit Krampfanfällen einhergehen, und das kann gefährlich werden. Stationär läuft so ein Entzug i.d.R. ca. drei Wochen.

Auch nach dem Entzug ist noch keine Lösung für die Angststörung gefunden. Deshalb könnte es sinnvoll sein, bereits vorher ein Antidepressivum einzuschleichen, ggf. sogar eine Kombination. Auch deshalb: Geh' unbedingt zu einem Psychiater. Parallel sollte eine Psychotherapie eingeleitet werden, da andernfalls die Chancen auf dauerhafte Abstinenz und Heilung der Angststörung gering sind. Ich wünsche Dir viel Erfolg und Glück!

Liebe Grüße
Christina

• #15


S

Hay ich bin hier neu in auf der seite und suche nach hilfe!
ich bin gerad mal 18 und ja seit dem ich 16 bin habe ich panik ataken und ja ich habe eine 2 monatige therapie gemacht und bis jetzt hält sich alles noch in grenzen aber auch nur weil ich nich nicht von mein ort weg bewege ich sitze zu hause rum mache nix auser vor dem pc sitzen und wen ich mal wege gehe oder mit dem zug fahren muss ist es zu spät ich denke ich bekomme ein herzinfarkt oder ersticke und ja dann will ich weg und ich hatte auch schon zeiten wo ich denke ich drehe durch und mache etwas was ich nicht will ich weiß nicht was ich tun soll und naja ich haben niemanden davon erzählt und ich gehe ab februar 4 jahre zur bundeswehr aber ich habe angst das ich dort auch anfäkke bekomme was soll ich nur tun meine vorherrige behandlung hat nicht ganz geholfen und jetzt geht das wieder los .....
so jetzt habe ich erst mal das wichtigste gesagt
ich hoffe mir kann jemand weiter helfen ich will nicht das das jemand aus der familie mit bekommt

• #16


E
Hallo und willkommen bei uns,
warum hat deine Therapie nicht geholfen? War es nicht die richtige oder konntest du mit dem Therapeuten nicht?
Wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen sind, solltest du dich vielleicht noch einmal um eine Therapie bemühen.
Es liest sich so, als würdest du dich zu Hause am wohlsten fühlen. Das ist natürlich wunderbar, schränkt aber auch das berufliche wie private Leben sehr ein.

Liebe Grüße
engelchen106

• #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Hay danke für deine antwort ich kam mit dem psychologen schon gut klar es gig ja auch alles gut bis anfang dieses jahres und ich bin ja nun auch umgezogen und ich arbeite ja auch nicht ich hätte ne stelle bekommen als ausbaufacharbeiter aber ich muss mit dem zug dahin fahren das ist ein großes problem und ja zu haus ist der ort wo ich meist 23 st verbringe und ich muss mir noch ein psychologe suchen weil ich merke schon ds meine freundin jatzt auch langsam wind bekommt und ja ich weiß nicht was jetzt am sinnvollsten wäre erst therapie und parallel ausbildung oder erst mal nur eins von beiden ich mien ich bin erst 18 und fang an mir alles zu versauen....
enrcio

• #18


E
Hallo,
du versaust dir gar nichts. Du hast eine Krankheit, für die du nichts kannst. Es wird irgendwelche Erlebnisse oder Ereignisse in deinem Leben gegeben haben, die der Auslöser für deine Angst sind.
Ich weiß nicht, ob es nicht vielleicht besser wäre, deine Freundin einzuweihen. Aber das mußt du einschätzen.

Meine Verhaltenstherapie läuft neben meiner Arbeit, es läßt sich beides gleichzeitig machen.
Du bist doch viel im Internet, suche in deinem Wohnort oder bei der Krankenkasse nach einem Therapeuten, Verhaltenstherapie wäre das günstigste.
Und fange gleich an.

Liebe Grüße und viel Glück bei der Suche
engelchen106

• #19


S
ja ich habe mir jetzt eine nummer raus gesucht und ich hoffe das mein mut reicht ud ich morgen da anrufe ich habe ja auch eine allgemeine betreuerin die mit in sachen ämter und so hilft sie weiß ja auch nix davon und ab heute habe ich ein problem ich soll mit ihr nächste woche nach leipzig fahen das sind 45 min auto fahrt und ich weiß nicht was ich als ausrede nehmen soll das ich nicht kann weil ich weiß genau ich steig da ein ins auto und das wars ich bekomm bestimmt wieder das gefühl wahnsinnig zu werden aber ich habe auch angst das ich mal unkontrollierte dinge tue wie z.b bei der fahrt einfach auszusteigen und so was naja was soll ich bloß tun??
mfg
enrico

• #20


A


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