Hallo zusammen,
ja, nun habe ich den Weg hierher gefunden....die normale Welt draußen ist mit dem Thema Angst und Panik überfordert wie inzwischen auch mein Freund, mit dem ich ansonsten eine sehr harmonische und liebevolle Beziehung habe.
Vor 10 Jahren sind bei mir Depressionen ausgebrochen, ich war in der Zwischenzeit zwei mal in einer Klinik (einmal Roseneck am Chiemsee und von 2 Jahren am Möhnesee). Die Aufenthalte haben mich immer gut weitergebracht. Ich habe viel gelernt, was dazu geführt hat, was in der Familie nicht so ganz rund läuft und lief usw. Aber seit etwa 2 Jahren kommen immer mehr Angst und auch Panikattacken hoch. Das Vertrackte ist, dass ich Antidepressiva nicht vertrage, wir haben schon so viel durch - Insidon, Syneudon, Sertralin, Cipralex, Citralopram, Mirtazepin, Trevilor, Stangyl.... nun soll ich es mal mit Edronax probieren. Das Rezept liegt hier, aber ich trau mich nicht so richtig ran. Als Nebenwirkung steht da auch wieder Panik.
Die letzten Wochen waren der Horror für mich. Unser Kater hat eine Allergie (das kam aber alles nur Stück für Stück raus). Die Terärzte sind völlig überfordert damit, raten nur zu Cortison und erst letzte Woche habe ich eine ganz tolle Tier-HP gefunden, die nicht nur Sammys, sonder auch mein eigenes Problem erkannt hat. Ich bin jedesmal völlig in Panik geraten, wenn Sammy sich wieder mal so gejuckt hat oder auf unsere andere Katze los ist. Mein Freund sieht das alles nicht so eng und ich selbst bin in einen Strudel geraten, der am Dienstag darin gipfelte, dass ich von Wellen überflutet wurde, als meine Katze sich einfach nur neben mich legte. Als Notfallhilfe hab ich Tavor genommen und nun steht noch eine Traumatherapie an - ich habe so Glück, dass ich schon nächste Woche einen ersten Termin habe.
Ich habe so abgenommen, konnte in den letzten 3 Wochen außer heißem Wasser nichts im Magen vertragen, dass ich hier die 3 Stockwerke kaum noch hochgekommen bin. So langsam geht es wieder, ich kann mich entspannen.
Ich würde hier so gern Ansprechpartner finden, denen ich mich mitteilen kann und die meine Angst, Sorge und meinen Zustand nachvollziehen können, wenn es mal wieder hochkommt. Die nächsten zwei Wochen habe ich Urlaub, übernächste Woche wollen wir 5 Tage weg... ich hoffe, ich packe das. Abhängig ist, ob es Sammy weiterhin so gut geht, dass ich hier die Tür zumachen kann. Ansonsten steht mir echter Stress mit meinem Freund bevor....
Lieben Gruß