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T
Mein Neurologe. Er meinte zu den Antidepressiva wäre eine begleitet Psychologen ratsam. Ich tue alles um endlich wieder arbeiten zu gehen. Um mich um meine Kinder wieder zu sorgen. Ich möchte funktionieren. Nur ich weiss echt nicht wo ich anfangen soll. Was mir gut tut.

#121


M

Angst/Panik/Emotionen

Hallo Forummitglieder.

Ich heiße Martin, bin 41 und ich kämpfe u.a. mit zumeist morgendlichen Angst/Unruhezuständen. Übelkeit.
Auslöser war 2016 die Trennung meiner Freundin, sowie Auszug (mit Kind). Das riss mir den Boden unter den Füßen weg.
Bis heute kämpfe ich mit den emotionalen Schmerzen. Depressionen. Antriebslosigkeit. Suchtempfänglichkeit...ziehe die Einsamkeit vor. Gerate schnell unter Spannung wenn ich irgendwo eingeladen bin. Werde unruhig und nervös.
Besonders schlimm wird es wenn ich mit meiner Ex telefonieren muss. Oder sie gar sehen muss wegen Kindesübergabe. Das zieht mich extrem runter. Bekomme Schweißausbrüche und Herzrasen. Teilweise zittern.

Ich fing damals an zu trinken. Irgendwann, mit steigendem Trinkverhalten, kamen dann die Angst/Panikattacken. Herzschlag bis zum Hals. Atemnot, Schweißausbrüche. (besonders morgens)
Ich wusste damit gar nichts anzufangen. Stellte mir die Frage was das denn jetzt ist. War ich doch sonst immer der "König der Clubs", immer da wo was los war. Gesellig. Nicht auf dem Mund gefallen. Quasi "Hans Dampf in allen Gassen".
Oktober 2017 bin ich freiwillig in die Entgiftung, da ich der Ansicht war, je mehr ich trinke umso schlimmer die morgendlichen Attacken. Der Arzt sprach von einer Depression. Das Ganze in Verbindung mit Alk. ist ziemlich dämlich, das weiß ich.
Ich kam gar nicht mehr mit Stresssituationen klar. Habe mich eingeigelt. Ich dachte ein Besuch bei Freunden in Spanien würde mir gut tun. Ein Tag vor Abflug hatte ich die heftigste Attacke: einfach nur furchtbar. Ich bin freiwillig zum Entzug. Beste Entscheidung die ich seit 2 Jahren treffen konnte.
Die Entgiftung war super. Ich hatte keine Attacken/Angst mehr. Habe mich geborgen und sicher gefühlt. War beschäftigt. Lass 6 Bücher (habe ich seit Jahren nicht mehr gemach). Fand zu mir und meinen Körper. Aber diese 2 bzw 3 Wochen (letzte Tagesklinik) gingen halt auch irgendwann vorbei. Anfangs war ich stabil, genoss meine klare Rübe. Klare Gedanken. Antrieb war da. Energie mich wieder bewusst mit meiner Tochter auseinanderzusetzen. War joggen.
Ich befand mich aber auf dünnen Eis. Das war mir auch klar. Ich entschied mich für eine Langzeittherapie. Nur bekommt man da ja nicht von heute auf morgen sofort einen Platz. Die Wochen/Monate zogen ins Land. Nun ist der Termin da (Montag) und ich habe das Gefühl es geht wieder von vorne los. Ich habe Stress. Mein Kopf kommt nur ganz selten zu Ruhe. Ich stehe so heftig unter Strom. Ich hasse es. Ich gehe in diesen Momenten dann mit meinen Hund gassi. Aber sofern ich wieder hier bin geht es rund.
Morgens (nach paar STD Schlaf) wache ich auf und habe n Knoten im Bauch. Mir ist schlecht. Könnte kotzen. Kommt aber nichts, da ich zu wenig esse. Der Suchtdruck ist wieder da. Bin nervös. Muss sofort aus dieser Situation raus und schnappe mir den Hund.
Ich bin nicht abstinent. Aber trinke bei weiten nicht mehr so viel wie im letztem Jahr. Ich vertrage auch nichts mehr.

Ich gehe am Montag für 12 Wochen in die Reha. Ich hoffe ich finde wieder zurück ins leben. Zu mir.

Entschuldigt bitte wenn es jetzt verwirrend rüber kommt. Ich muss mich gerade mitteilen, da niemand da ist und ich den Knoten aus meiner Rübe lösen muss.
Schnell mit dem Hund raus.

Viele Grüße,
Martin

PS: meine Ex und meine Tochter sind zu ihrem neuen Freund gezogen. Diese Information hat mir erneut den Boden weggezogen und ich habe das Gefühl ich stehe wieder ganz am Anfang. Ich will das einfach nicht mehr.

#122


A


Angst und Panik

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Nicole1991
Hi Martin. Ich verstehe, was du beschreibst. Bei mir fing das mit der Geburt meines Sohnes an. Der Gedanke, mich plötzlich ganz alleine um so ein kleines Wesen zu kümmern hat mir echt Angst gemacht und tut es auch immer noch. Ich trinke zwar keinen Alk. aber man sucht nach anderen Ventilen. Der kleine ist jetzt 1 1/2 und es ist mal besser, mal schlechter. Ich habe bisher nie etwas schlimmeres erlebt als diese ständigen Panikattacken und angstzuständr. Aber lass dir gesagt sein, das wenn man sich deinen Text durchliest, du ganz sicher auf dem richtigen Weg bist und dann wirst du auch wieder ein glückliches und erfülltes Leben haben.
LG und Kopf hoch

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M
Mittlerweile finde ich es auch schade wie viel Zeit ich verschwendet habe. Aber ich war/bin wie gelähmt. Ich bekomme nichts mehr auf die Reihe. Alles auf "morgen" verschieben.

Diese Zeilen hier zu schreiben machen mich wieder kurzatmig. Was ist nur los mit mir.

#124


kalina
Hallo Martin,

wegen den Ängsten, Depressionen und um über die Trennung hinwegzukommen bist Du ja jetzt auf einem guten Weg, denn Du hast Therapien gemacht und machst damit jetzt weiter. Bleib dran und habe Geduld.

Ich möchte Dir nur folgenden Rat geben: AKZEPTIERE dass es Dir schlecht geht, dass die Trennung schmerzhaft ist und dass Deine Gefühlswelt durcheinander ist und versuche neue Perspektiven für Dich ohne die Partnerin zu finden. Und habe Geduld, sowas kann eine Zeitlang dauern.

Aber das Schlechteste was Du tun kannst, für Dich und auch für Dein Kind (denn Du bist und bleibst ein Papa!), ist, Deinen Schmerz und die Leere mit Alk. betäuben zu wollen. Denn damit machst Du Dich ganz einfach nur kaputt und es wird nichts besser, sondern Du bekommst zu Deinen Schwierigkeiten noch ein riesiges Problem dazu!

Finger unbedingt ganz weg vom Alk!

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M
Zitat von kalina:

Aber das Schlechteste was Du tun kannst, für Dich und auch für Dein Kind (denn Du bist und bleibst ein Papa!), ist, Deinen Schmerz und die Leere mit Alk. betäuben zu wollen. Denn damit machst Du Dich ganz einfach nur kaputt und es wird nichts besser, sondern Du bekommst zu Deinen Schwierigkeiten noch ein riesiges Problem dazu!

Finger unbedingt ganz weg vom Alk!


Mein Ziel.
Das schlimme ist ja: ICH WEIß DAS!
Und ich lass mir helfen.
Danke euch.

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kalina
Zitat von MartinM:
Mein Ziel.
Das schlimme ist ja: ICH WEIß DAS!
Und ich lass mir helfen.
Danke euch.


Such Dir einen Freund, Freundin, bei der Du Dich auch mal ausweinen kannst. Weinen tut gut, den Schmerz akzeptieren hilft. Du darfst auch mal schwach sein, das ist ganz normal. Ruf lieber jemanden an, bevor Du zum A. greifst. Nächste Woche fängst Du ja schon mit der Therapie an. Das ist gut.

Es ist normal, dass es einem den Boden wegziehen kann, wenn die Partnerin geht. Das geht sehr vielen Menschen so. Verurteile Dich nicht dafür. knuddeln

#127


M
Ich habe genug geheult und ich tue es immer noch. Allerdings nicht so oft wie letztes Jahr. Mein engster Freundeskreis ist für mich da, keine Frage. Aber die leben ihr Leben, mit all ihren Sorgen, auch weiter. Ich habe nicht nur üble Momente. Es kommen aber immer wieder neue Probleme auf mich zu.

#128


N
Hallo,

Ich heisse Nadine und leide seit nun 8 Jahren an einer generalisierten Angst und Panikstörrung. Man sollte meinen ich sollte es im Griff haben, habe es aber nicht. Meine hoffnung ist gleich gesinnte zu treffen und erfahrungen auszutauschen. Entschuldigt die Rechtschreibfehler aber bin sehr nervös.

Viele LG

#129


Elfie
Herzlich Willkommen Smile

Ich denke das Rechtschreibfehler hier keine Rolle spielen sollten.
Habe auch seit vielen Jahren Pa's. Kann aber nicht genau sagen, wie lange. Schätze so ca 6 Jahre.
Bis dieses Jahr Januar hatte ich 2 Jahre "ruhe" und dann fing es wieder an. Und diesmal mit neuen Symptomen.

#130


W
Herzlich willkommen Nadine,

wünsche einen hilfreichen Austausch...

L.G. Waage

#131


D

Panik und Angst ?

Hallo ich bin Daniela und neu hier, 22 Jahre alt, seit einiger Zeit habe ich immer Druck auf der Brust und wie "Atemnot", bin ein sehr aufgeweckter Mensch, hatte eigentlich nie Probleme. Ich war schon bei zich Ärzten, die alle gesagt haben da ist nichts, alles in Ordnung. Habe keine Probleme kein Stress. Es wurde eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert, die seit ca. 2 Wochen eingestellt ist, seitdem ist es auch etwas besser! Aber trotzdem ist da etwas nicht in Ordnung! Vielleicht bin ich hier auch falsch, aber jeder will mir etwas psychisches einreden, aber ich kann es nicht akzeptieren weil immer erst die Atemnot da ist ! Als ich mit meiner Schwägerin seit längerem spazieren war hatte ich so extreme Rückenschmerzen im oberen Bereich, aber das es nur an die Wirbel liegt? Ich Versuch mich so gut wie möglich nicht reinzusteigern aber es ist schwierig und es macht mich wahnsinnig. Wenn ich es bekomme denke ich an nichts ich verstehe das nicht, hoffentlich geht es jemanden genauso. Würde mich über eine Rückantwort freuen.

#132


D
Zitat von Daniela3103:
Hallo ich bin Daniela und neu hier, 22 Jahre alt, wohne seit August letzten Jahres mit meinem Verlobten zusammen haben noch keine Kinder. Seit einiger Zeit habe ich immer Druck auf der Brust und wie "Atemnot", bin ein sehr aufgeweckter Mensch, hatte eigentlich nie Probleme. Ich war schon bei zich Ärzten, die alle gesagt haben da ist nichts, alles in Ordnung. Habe keine Probleme kein Stress. Es wurde eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert, die seit ca. 2 Wochen eingestellt ist, seitdem ist es auch etwas besser! Aber trotzdem ist da etwas nicht in Ordnung! Vielleicht bin ich hier auch falsch, aber jeder will mir etwas psychisches einreden, aber ich kann es nicht akzeptieren weil immer erst die Atemnot da ist ! Als ich mit meiner Schwägerin seit längerem spazieren war hatte ich so extreme Rückenschmerzen im oberen Bereich, aber das es nur an die Wirbel liegt? Ich Versuch mich so gut wie möglich nicht reinzusteigern aber es ist schwierig und es macht mich wahnsinnig. Wenn ich es bekomme denke ich an nichts ich verstehe das nicht, hoffentlich geht es jemanden genauso. Würde mich über eine Rückantwort freuen.

#133


B
Hay Dani,
hast Du Stress und/oder vielleicht ein unverarbeitetes Trauma in der Vergangenheit? Manchmal kommen solche Symptome erst viel später zum Vorschein!
Hast Du dir schon einen Termin beim Psychologen geholt?

Wünsche Dir Kraft!


Liebe Grüße

#134


E
Hast du dich denn komplett checken lassen ?

#135


D
Herzlich Willkommen hier im Forum.

Das mit dem Druck auf der Brust und Atemnot habe ich auch. Bei mir ist es so das ich hyperventiliere und sich meine Finger versteifen. Also quasi die Pfötchenstellung einnnehmen. Das ist wirklich beängstigend.

#136


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