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Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich gerne mit Euch, die unter Angst- und Panikattacken leiden austauschen möchte, für mich ist das alles noch sehr neu, da ich meine erste Panikattacke erst vor gut einer Woche hatte. Sie sind bei mir sehr stark ausgeprägt, ich würde gerne wissen, wie so eine Angst- oder Panikattacke bei Euch verläuft.
Am Sonntag vor einer Woche fing es bei mir an, es kam aus heiterem Himmel, ich saß auf der Couch und plötzlich überkam mich ein starkes Angstgefühl im Bauchbereich, plötzlich wurde mir extrem schwindelig und ich dachte, ich kippe nun jeden Moment um, ich habe mich sofort hingelegt und habe die Beine hochgelegt, da ich dachte, dass mein Kreislauf im Keller ist und ich deshalb dieses starke Ohnmachtsgefühl verspüre, es wurde aber nicht besser, im Gegenteil, ich rannte panisch auf und ab und griff sofort zum Handy um (falls ich wirklich umkippen sollte) den Notruf wählen kann, ich habe sofort die Haustür aufgemacht und ging im Garten auf und ab und versuchte das irgendwie unter Kontrolle zu bringen. Ich habe dann meine Mutter angerufen und sagte ihr was los ist, sie holte mich ab und wir sind zu ihr nach hause gefahren, ich überlegte dort mit ihr, ob wir ins Krankenhaus fahren sollten, wir entschieden uns dagegen, da der starke Schwindel etwas nachließ. Ich ging am nächsten Tag zum Arzt, wo ich komplett durchgecheckt wurde, Blutdruck, Puls, Blut Abnahme, EKG... Es war alles in Ordnung, bis auf eine Tachykardie (die aber durch die Aufregung kam) ich bin nach dem Arzt Besuch nach hause gegangen, wo gleich die nächste Panikattacke auf mich wartete, sofort nachdem ich die Haustür geschlossen habe, ich konnte dies sofort deuten, da ich ja wusste, dass meine Werte eben alle in Ordnung waren, ich habe gegoogelt und sofort gesehen, dass alle meine Symptome zu einer Panikattacke passen.

Ich redete mit meinen Eltern darüber und sie haben mir Angeboten erstmal dort zu bleiben, bis es mir besser geht. Das hilft mir aber nur gering, denn auch bei meinen Eltern bekomme ich diese Attacken, sie wurden sogar von Tag zu Tag schlimmer. Sie werden begleitet durch extremen Schwindel, Mundtrockenheit, starkem zittern, Taubheitsgefühle der Haut, besonders an Armen und Händen, Druckgefühl im Hinterkopf, Seitenstiche links, starken Hitzewallungen, danach Kälte, ich fühle mich nicht richtig anwesend und total müde, ich habe auch das Gefühl, dass wenn ich mich selber irgendwo berühre, ich diese Berührung noch ganz lange danach wahrnehme und ich denke, dass es jemand anderes macht, es ist schwer zu beschreiben, ich glaube einfach dass ich langsam wirklich verrückt werde. Ich leide seit mehreren Jahren auch unter Depressionen und habe keinerlei soziale Kontakte, da ich zur Zeit auch nicht Arbeite, ich habe mich sehr zurück gezogen und ich glaube, deswegen spielt meine Psyche langsam verrückt. Ich war jetzt am Samstag Notfallmäßig im Krankenhaus weil ich so extreme Panik hatte, dass es mit mir zu ende geht. Auch dort waren meine Werte alle in Ordnung. Ich hatte nie Schlafprobleme, seit der ersten Panikattacke ist an Schlaf nicht mehr zu denken, im Bett geht es dann richtig los, ich beobachte alles an meinem Körper, wie ist der Herzschlag, ist er regelmäßig, setzt er aus, wie ist die Atmung? Ich bilde mir ein dass mein Herzschlag zu schnell ist oder sogar aussetzt, dann steigt die Panik an und ich werde wieder verrückt, gestern dachte ich sogar, dass ich vergesse zu atmen, oder habe Blut gerochen... Ich habe nun atosil tropfen verschrieben bekommen, die aber auch hoch dosiert überhaupt keinerlei Wirkung haben.
Wie läuft so eine Angst- oder Panikattacke bei Euch ab? Was sollte ich Eurer Meinung nach tun, habt ihr Tipps, wie ich mich beruhigen kann, zum Schlaf komme?
Würde mich über antworten sehr freuen.

27.06.2016 17:55 • 13.04.2019 #1


60 Antworten ↓


miriam0707
Hallo und herzlich Willkommen Nibbi
Da du ja geschrieben hast das du körperlich gecheckt wurdest hört es sich ganz nach Panikattacken an. Das kenne ich zu gut ...
Du schreibst das du keine sozialen Kontakte aufgrund einer Depression hast, weißt du woher diese kommen? Ich persönlich finde Menschen zum reden also allgemein soziale Kontakte sehr wichtig. Ich denke eine Therapie würde dir bestimmt gut tun. Grade so am Anfang, da deine Panikattacken ja noch ziemlich frisch sind sieht es sehr gut aus das dir geholfen werden kann.
Liebe Grüße

27.06.2016 19:00 • x 1 #2



Wie läuft eine Panikattacke bei euch ab?

x 3


Danke
Also die Depressionen kommen wohl von meiner Einsamkeit, die Einsamkeit kommt davon, dass ich in meinem Leben immer enttäuscht, verletzt, verarscht und fertig gemacht wurde, das fing schon in meiner Kindheit an, die Schulzeit war sehr schlimm, ich wurde immer gemobbt und ausgegrenz, ich habe immer schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht und sehe auch in jedem Menschen das schlecht und sogar große gefahren, deswegen meide ich sie, mich nerven Menschen mit ihrer Art. Ich kann das sicherlich noch ausführlicher erklären, aber das kostet mich sehr viel kraft.

28.06.2016 12:47 • #3


Vergissmeinicht
Hi Nibbi,

schreibe ein liebes Hallo von mir.

Das liest sich wirklich nach Panikattacken, wobei Du nun schon sehr früh weißt, das sie es sind. Früher dauerte es Jahre bis erstmals das Wort fiel.

Stand in der letzten Zeit eine Veränderung bei Dir an oder steht etwas bevor?

Angst und Depression liegen eng beieinander und wie Miriam schon schrieb, würde auch ich Dir eine Therapie anraten. Dazu kommt, das Du als junger Mensch absolut Zuviel alleine bist und auch das kann und darf so nicht sein. Du hast Angst um Dein Leben, aber lebst nicht wirklich.
Was sind Deine Interessen, Hobby´s?

Und nein, bei den Eltern wird es auch nicht besser, weil es sich in Dir drinnen abspielt.

28.06.2016 13:05 • #4


Zitat von Vergissmeinicht:
Hi Nibbi,

schreibe ein liebes Hallo von mir.

Das liest sich wirklich nach Panikattacken, wobei Du nun schon sehr früh weißt, das sie es sind. Früher dauerte es Jahre bis erstmals das Wort fiel.

Stand in der letzten Zeit eine Veränderung bei Dir an oder steht etwas bevor?

Angst und Depression liegen eng beieinander und wie Miriam schon schrieb, würde auch ich Dir eine Therapie anraten. Dazu kommt, das Du als junger Mensch absolut Zuviel alleine bist und auch das kann und darf so nicht sein. Du hast Angst um Dein Leben, aber lebst nicht wirklich.
Was sind Deine Interessen, Hobby´s?

Und nein, bei den Eltern wird es auch nicht besser, weil es sich in Dir drinnen abspielt.



Hallo meine Liebe,
also große Veränderungen sind nun nicht aufgetreten, vielleicht nehme ich aber auch nicht alles so wahr wie mein Unterbewusstsein, das einzige was nun passiert ist, dass 2 meiner Lieblinge (Katzen) gestorben sind und dass ich vom Arbeitsamt sehr großen druck bekommen habe, da ich wieder arbeiten soll, ich bin nämlich nicht krank geschrieben, es kann alles ein Auslöser sein und dann machen ich mir natürlich auch Gedanken, wie alles weiter gehen soll, ich weiß selber, dass es in meinem alter nicht normal ist, dass ich keine soziale Kontakte habe und immer Zuhause bin. Aber ich kann es zur Zeit nicht ändern, da ich einfach nicht weiß wie und mir auch der Mut fehlt, ich habe immer Angst raus zu gehen, unter Leute zu gehen, sogar wenn ich einkaufen muss oder nur den Müll raus bringen soll kommt ein großes Angstgefühl in mir auf. Diese Panikattacken sind absolut neu für mich, die erste kam aus heiterem Himmel, ich konnte sie wie gesagt auch erst nicht deuten, habe dann aber in mich hinein gehorcht und beobachten können wann diese auftreten. Ich kann nicht mehr alleine sein, immer diese Angst dass ich umkippe, gestern war alles okay, bis ich mit meiner Mutter einkaufen gegangen bin, im laden ist mir wieder total schwindelig geworden und ich hatte große Schwierigkeiten dies unter Kontrolle zu bringen, als ich im Auto saß, war es sofort besser. Im Bett geht es dann richtig los, ich horche in meinen Körper hinein, jedes kleine stechen oder jede kleinste Veränderung deute ich als lebensbedrohlich, ich achte sehr auf meinen Pulsschlag und auf meine Atmung und bilde mir die verrücktesten Sachen ein, wie zum Beispiel aussetzen des Herzschlags oder ich vergesse zu atmen, dann steigt wieder die Panik an, ich werde in diesem Moment richtig verrückt und habe das Gefühl dass mein Körper sich richtig gegen das einschlafen wehrt, immer wenn ich gerade einschlafen möchte ist es wie ein Schlag der mich wieder hellwach macht... Ich weiß einfach nicht weiter. Ich weiß, ich muss etwas verändern..

28.06.2016 13:28 • #5


Vergissmeinicht
Hallo Nibbi,

nun, das mit den Katzen sind Verluste und die tun weh. Habe es selbst zigmal hinter mir und es kostet jedes Mal Kraft und vieles mehr.

Vielleicht kannst Du Dir vom Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, das Du momentan nicht arbeitsfähig bist. Wobei; Du hast das Ganze doch erst seit einer Woche; was war vorher mit Dir los?

Es sind alles typische Angstsymptome die Du hast. Davon geschieht Dir nichts, auch wenn sie sehr unangenehm sind. Versuche Dich abzulenken und nichts zu vermeiden!

28.06.2016 14:51 • #6


Zitat von Vergissmeinicht:
Hallo Nibbi,

nun, das mit den Katzen sind Verluste und die tun weh. Habe es selbst zigmal hinter mir und es kostet jedes Mal Kraft und vieles mehr.

Vielleicht kannst Du Dir vom Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, das Du momentan nicht arbeitsfähig bist. Wobei; Du hast das Ganze doch erst seit einer Woche; was war vorher mit Dir los?

Es sind alles typische Angstsymptome die Du hast. Davon geschieht Dir nichts, auch wenn sie sehr unangenehm sind. Versuche Dich abzulenken und nichts zu vermeiden!



Ich habe schon länger Angstsympthome, deswegen arbeite ich auch seit gut einem Jahr nicht mehr, ich konnte nie richtig Gespräche mit Kollegen oder vorgesetzten führen, weil ich dabei ein sehr großes Adrenalin Gefühl verspürte, ich mich nicht mehr konzentrieren konnte und einfach aus dieser Situation fliehen wollte, deshalb habe ich mich immer mehr zurück gezogen, habe mich häufig krankschreiben lassen und irgendwann habe ich dann gekündigt, weil ich einfach nicht mehr unter Menschen konnte, diese Panikattacken sind nun neu dazu gekommen, vorher waren immer Anzeichen von angst und panik vorhanden, nun nimmt es überhand und bestimmt mein komplettes leben.

28.06.2016 15:07 • #7


FlorianMehne98
Zitat von Nibbi:
Zitat von Vergissmeinicht:
Hallo Nibbi,

nun, das mit den Katzen sind Verluste und die tun weh. Habe es selbst zigmal hinter mir und es kostet jedes Mal Kraft und vieles mehr.

Vielleicht kannst Du Dir vom Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, das Du momentan nicht arbeitsfähig bist. Wobei; Du hast das Ganze doch erst seit einer Woche; was war vorher mit Dir los?

Es sind alles typische Angstsymptome die Du hast. Davon geschieht Dir nichts, auch wenn sie sehr unangenehm sind. Versuche Dich abzulenken und nichts zu vermeiden!



Ich habe schon länger Angstsympthome, deswegen arbeite ich auch seit gut einem Jahr nicht mehr, ich konnte nie richtig Gespräche mit Kollegen oder vorgesetzten führen, weil ich dabei ein sehr großes Adrenalin Gefühl verspürte, ich mich nicht mehr konzentrieren konnte und einfach aus dieser Situation fliehen wollte, deshalb habe ich mich immer mehr zurück gezogen, habe mich häufig krankschreiben lassen und irgendwann habe ich dann gekündigt, weil ich einfach nicht mehr unter Menschen konnte, diese Panikattacken sind nun neu dazu gekommen, vorher waren immer Anzeichen von angst und panik vorhanden, nun nimmt es überhand und bestimmt mein komplettes leben.


Erstmal Herzlich Willkommen Ich hoffe für dich das du hier am Austausch teilnimmst. Der einzige Weg wird für dich die Konfrontation sein, das heißt immer wieder und wieder in diese unangenehmen Situationen rein und aushalten so gut es geht, und du zeigst leider jetzt schon starke Anzeichen einer Agoraphobie die du unbedingt in den Griff bekommen musst

28.06.2016 15:45 • x 1 #8


Zitat von FlorianMehne98:
Zitat von Nibbi:
Zitat von Vergissmeinicht:
Hallo Nibbi,

nun, das mit den Katzen sind Verluste und die tun weh. Habe es selbst zigmal hinter mir und es kostet jedes Mal Kraft und vieles mehr.

Vielleicht kannst Du Dir vom Hausarzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, das Du momentan nicht arbeitsfähig bist. Wobei; Du hast das Ganze doch erst seit einer Woche; was war vorher mit Dir los?

Es sind alles typische Angstsymptome die Du hast. Davon geschieht Dir nichts, auch wenn sie sehr unangenehm sind. Versuche Dich abzulenken und nichts zu vermeiden!



Ich habe schon länger Angstsympthome, deswegen arbeite ich auch seit gut einem Jahr nicht mehr, ich konnte nie richtig Gespräche mit Kollegen oder vorgesetzten führen, weil ich dabei ein sehr großes Adrenalin Gefühl verspürte, ich mich nicht mehr konzentrieren konnte und einfach aus dieser Situation fliehen wollte, deshalb habe ich mich immer mehr zurück gezogen, habe mich häufig krankschreiben lassen und irgendwann habe ich dann gekündigt, weil ich einfach nicht mehr unter Menschen konnte, diese Panikattacken sind nun neu dazu gekommen, vorher waren immer Anzeichen von angst und panik vorhanden, nun nimmt es überhand und bestimmt mein komplettes leben.


Erstmal Herzlich Willkommen Ich hoffe für dich das du hier am Austausch teilnimmst. Der einzige Weg wird für dich die Konfrontation sein, das heißt immer wieder und wieder in diese unangenehmen Situationen rein und aushalten so gut es geht, und du zeigst leider jetzt schon starke Anzeichen einer Agoraphobie die du unbedingt in den Griff bekommen musst



Danke
Ja ich weiß, dass ich dringend etwas tun muss, ich möchte mir auch nicht von dieser Angst und Panik mein Leben bestimmen lassen, denn eigentlich auch wenn ich oftmals Selbstmordgedanken habe, lebe ich eigentlich gerne. Die Hoffnung, dass alles besser wird, habe ich zum Glück noch nicht verloren, ich weiß auch, dass ich etwas verändern kann, damit ich glücklich werde und ich hoffe und glaube, dass ich das irgendwann schaffe, sobald ich mir nicht mehr selbst im Weg stehe,es ist ein schwerer und vielleicht auch langer Weg, ich habe aber so viele Träume und Wünsche und ich weiß, dass das Leben viel für mich bereit hält, ich weiß auch, dass ich die richtige Einstellung habe, nur an der Umsetzung hapert es noch. Ich muss meine Ängste besiegen.

28.06.2016 16:00 • x 1 #9


FlorianMehne98
Zitat von Nibbi:
Danke
Ja ich weiß, dass ich dringend etwas tun muss, ich möchte mir auch nicht von dieser Angst und Panik mein Leben bestimmen lassen, denn eigentlich auch wenn ich oftmals Selbstmordgedanken habe, lebe ich eigentlich gerne. Die Hoffnung, dass alles besser wird, habe ich zum Glück noch nicht verloren, ich weiß auch, dass ich etwas verändern kann, damit ich glücklich werde und ich hoffe und glaube, dass ich das irgendwann schaffe, sobald ich mir nicht mehr selbst im Weg stehe,es ist ein schwerer und vielleicht auch langer Weg, ich habe aber so viele Träume und Wünsche und ich weiß, dass das Leben viel für mich bereit hält, ich weiß auch, dass ich die richtige Einstellung habe, nur an der Umsetzung hapert es noch. Ich muss meine Ängste besiegen.


Schön das du nicht aufgibst das macht vieles wesentlich leichter, habe auch 3 Jahre unter schweren Depressionen gelitten und habe mich im Endeffekt selber rausgeholt Nichts ist unmöglich wenn man wirklich will aber ich würde dir dringend zu einer Therapie raten. Achja zu dem Punkt wie sich Panikattacken äußern, bei mir war das immer mit Unglaublichen Herzrasen/Stolpern verbunden und Schwindel aber auch das habe ich in den Griff bekommen durch eine Lebensumstellung Halte auf jeden fall an deinen Träumen fest denn du hast recht das Leben hält noch unglaubliche Dinge für dich bereit

28.06.2016 16:05 • x 2 #10


Zitat von Nibbi:
Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich gerne mit Euch, die unter Angst- und Panikattacken leiden austauschen möchte, für mich ist das alles noch sehr neu, da ich meine erste Panikattacke erst vor gut einer Woche hatte. Sie sind bei mir sehr stark ausgeprägt, ich würde gerne wissen, wie so eine Angst- oder Panikattacke bei Euch verläuft.
Am Sonntag vor einer Woche fing es bei mir an, es kam aus heiterem Himmel, ich saß auf der Couch und plötzlich überkam mich ein starkes Angstgefühl im Bauchbereich, plötzlich wurde mir extrem schwindelig und ich dachte, ich kippe nun jeden Moment um, ich habe mich sofort hingelegt und habe die Beine hochgelegt, da ich dachte, dass mein Kreislauf im Keller ist und ich deshalb dieses starke Ohnmachtsgefühl verspüre, es wurde aber nicht besser, im Gegenteil, ich rannte panisch auf und ab und griff sofort zum Handy um (falls ich wirklich umkippen sollte) den Notruf wählen kann, ich habe sofort die Haustür aufgemacht und ging im Garten auf und ab und versuchte das irgendwie unter Kontrolle zu bringen. Ich habe dann meine Mutter angerufen und sagte ihr was los ist, sie holte mich ab und wir sind zu ihr nach hause gefahren, ich überlegte dort mit ihr, ob wir ins Krankenhaus fahren sollten, wir entschieden uns dagegen, da der starke Schwindel etwas nachließ. Ich ging am nächsten Tag zum Arzt, wo ich komplett durchgecheckt wurde, Blutdruck, Puls, Blut Abnahme, EKG... Es war alles in Ordnung, bis auf eine Tachykardie (die aber durch die Aufregung kam) ich bin nach dem Arzt Besuch nach hause gegangen, wo gleich die nächste Panikattacke auf mich wartete, sofort nachdem ich die Haustür geschlossen habe, ich konnte dies sofort deuten, da ich ja wusste, dass meine Werte eben alle in Ordnung waren, ich habe gegooglet und sofort gesehen, dass alle meine Symptome zu einer Panikattacke passen. Ich redete mit meinen Eltern darüber und sie haben mir Angeboten erstmal dort zu bleiben, bis es mir besser geht. Das hilft mir aber nur gering, denn auch bei meinen Eltern bekomme ich diese Attacken, sie wurden sogar von Tag zu Tag schlimmer. Sie werden begleitet durch extremen Schwindel, Mundtrockenheit, starkem zittern, Taubheitsgefühle der Haut, besonders an Armen und Händen, Druckgefühl im Hinterkopf, Seitenstiche links, starken Hitzewallungen, danach Kälte, ich fühle mich nicht richtig anwesend und total müde, ich habe auch das Gefühl, dass wenn ich mich selber irgendwo berühre, ich diese Berührung noch ganz lange danach wahrnehme und ich denke, dass es jemand anderes macht, es ist schwer zu beschreiben, ich glaube einfach dass ich langsam wirklich verrückt werde. Ich leide seit mehreren Jahren auch unter Depressionen und habe keinerlei soziale Kontakte, da ich zur Zeit auch nicht Arbeite, ich habe mich sehr zurück gezogen und ich glaube, deswegen spielt meine Psyche langsam verrückt. Ich war jetzt am Samstag Notfallmäßig im Krankenhaus weil ich so extreme Panik hatte, dass es mit mir zu ende geht. Auch dort waren meine Werte alle in Ordnung. Ich hatte nie Schlafprobleme, seit der ersten Panikattacke ist an Schlaf nicht mehr zu denken, im Bett geht es dann richtig los, ich beobachte alles an meinem Körper, wie ist der Herzschlag, ist er regelmäßig, setzt er aus, wie ist die Atmung? Ich bilde mir ein dass mein Herzschlag zu schnell ist oder sogar aussetzt, dann steigt die Panik an und ich werde wieder verrückt, gestern dachte ich sogar, dass ich vergesse zu atmen, oder habe Blut gerochen... Ich habe nun atosil tropfen verschrieben bekommen, die aber auch hoch dosiert überhaupt keinerlei Wirkung haben.
Wie läuft so eine Angst- oder Panikattacke bei Euch ab? Was sollte ich Eurer Meinung nach tun, habt ihr Tipps, wie ich mich beruhigen kann, zum Schlaf komme?
Würde mich über antworten sehr freuen.


Ich kenne das zu gut -:( auch ich habe momentan wieder ziemlich starke Angst Zustände mehrmals am Tag -( ich fürchte ich komme nicht drumherum wieder das Medikament zu nehmen das ich leider vor Monaten eigenmächtig abgesetzt habe -; ( ganz lieben Drücker an alle die auch so schlimm Angst haben .....

28.06.2016 16:13 • #11


Zitat von bibbi38:
Zitat von Nibbi:
Hallo Ihr Lieben,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich mich gerne mit Euch, die unter Angst- und Panikattacken leiden austauschen möchte, für mich ist das alles noch sehr neu, da ich meine erste Panikattacke erst vor gut einer Woche hatte. Sie sind bei mir sehr stark ausgeprägt, ich würde gerne wissen, wie so eine Angst- oder Panikattacke bei Euch verläuft.
Am Sonntag vor einer Woche fing es bei mir an, es kam aus heiterem Himmel, ich saß auf der Couch und plötzlich überkam mich ein starkes Angstgefühl im Bauchbereich, plötzlich wurde mir extrem schwindelig und ich dachte, ich kippe nun jeden Moment um, ich habe mich sofort hingelegt und habe die Beine hochgelegt, da ich dachte, dass mein Kreislauf im Keller ist und ich deshalb dieses starke Ohnmachtsgefühl verspüre, es wurde aber nicht besser, im Gegenteil, ich rannte panisch auf und ab und griff sofort zum Handy um (falls ich wirklich umkippen sollte) den Notruf wählen kann, ich habe sofort die Haustür aufgemacht und ging im Garten auf und ab und versuchte das irgendwie unter Kontrolle zu bringen. Ich habe dann meine Mutter angerufen und sagte ihr was los ist, sie holte mich ab und wir sind zu ihr nach hause gefahren, ich überlegte dort mit ihr, ob wir ins Krankenhaus fahren sollten, wir entschieden uns dagegen, da der starke Schwindel etwas nachließ. Ich ging am nächsten Tag zum Arzt, wo ich komplett durchgecheckt wurde, Blutdruck, Puls, Blut Abnahme, EKG... Es war alles in Ordnung, bis auf eine Tachykardie (die aber durch die Aufregung kam) ich bin nach dem Arzt Besuch nach hause gegangen, wo gleich die nächste Panikattacke auf mich wartete, sofort nachdem ich die Haustür geschlossen habe, ich konnte dies sofort deuten, da ich ja wusste, dass meine Werte eben alle in Ordnung waren, ich habe gegooglet und sofort gesehen, dass alle meine Symptome zu einer Panikattacke passen. Ich redete mit meinen Eltern darüber und sie haben mir Angeboten erstmal dort zu bleiben, bis es mir besser geht. Das hilft mir aber nur gering, denn auch bei meinen Eltern bekomme ich diese Attacken, sie wurden sogar von Tag zu Tag schlimmer. Sie werden begleitet durch extremen Schwindel, Mundtrockenheit, starkem zittern, Taubheitsgefühle der Haut, besonders an Armen und Händen, Druckgefühl im Hinterkopf, Seitenstiche links, starken Hitzewallungen, danach Kälte, ich fühle mich nicht richtig anwesend und total müde, ich habe auch das Gefühl, dass wenn ich mich selber irgendwo berühre, ich diese Berührung noch ganz lange danach wahrnehme und ich denke, dass es jemand anderes macht, es ist schwer zu beschreiben, ich glaube einfach dass ich langsam wirklich verrückt werde. Ich leide seit mehreren Jahren auch unter Depressionen und habe keinerlei soziale Kontakte, da ich zur Zeit auch nicht Arbeite, ich habe mich sehr zurück gezogen und ich glaube, deswegen spielt meine Psyche langsam verrückt. Ich war jetzt am Samstag Notfallmäßig im Krankenhaus weil ich so extreme Panik hatte, dass es mit mir zu ende geht. Auch dort waren meine Werte alle in Ordnung. Ich hatte nie Schlafprobleme, seit der ersten Panikattacke ist an Schlaf nicht mehr zu denken, im Bett geht es dann richtig los, ich beobachte alles an meinem Körper, wie ist der Herzschlag, ist er regelmäßig, setzt er aus, wie ist die Atmung? Ich bilde mir ein dass mein Herzschlag zu schnell ist oder sogar aussetzt, dann steigt die Panik an und ich werde wieder verrückt, gestern dachte ich sogar, dass ich vergesse zu atmen, oder habe Blut gerochen... Ich habe nun atosil tropfen verschrieben bekommen, die aber auch hoch dosiert überhaupt keinerlei Wirkung haben.
Wie läuft so eine Angst- oder Panikattacke bei Euch ab? Was sollte ich Eurer Meinung nach tun, habt ihr Tipps, wie ich mich beruhigen kann, zum Schlaf komme?
Würde mich über antworten sehr freuen.


Ich kenne das zu gut -:( auch ich habe momentan wieder ziemlich starke Angst Zustände mehrmals am Tag -( ich fürchte ich komme nicht drumherum wieder das Medikament zu nehmen das ich leider vor Monaten eigenmächtig abgesetzt habe -; ( ganz lieben Drücker an alle die auch so schlimm Angst haben .....




Welches Medikament nimmst Du denn?
Lieben Gruß.

28.06.2016 16:15 • #12


Zitat von FlorianMehne98:
Zitat von Nibbi:
Danke
Ja ich weiß, dass ich dringend etwas tun muss, ich möchte mir auch nicht von dieser Angst und Panik mein Leben bestimmen lassen, denn eigentlich auch wenn ich oftmals Selbstmordgedanken habe, lebe ich eigentlich gerne. Die Hoffnung, dass alles besser wird, habe ich zum Glück noch nicht verloren, ich weiß auch, dass ich etwas verändern kann, damit ich glücklich werde und ich hoffe und glaube, dass ich das irgendwann schaffe, sobald ich mir nicht mehr selbst im Weg stehe,es ist ein schwerer und vielleicht auch langer Weg, ich habe aber so viele Träume und Wünsche und ich weiß, dass das Leben viel für mich bereit hält, ich weiß auch, dass ich die richtige Einstellung habe, nur an der Umsetzung hapert es noch. Ich muss meine Ängste besiegen.


Schön das du nicht aufgibst das macht vieles wesentlich leichter, habe auch 3 Jahre unter schweren Depressionen gelitten und habe mich im Endeffekt selber rausgeholt Nichts ist unmöglich wenn man wirklich will aber ich würde dir dringend zu einer Therapie raten. Achja zu dem Punkt wie sich Panikattacken äußern, bei mir war das immer mit Unglaublichen Herzrasen/Stolpern verbunden und Schwindel aber auch das habe ich in den Griff bekommen durch eine Lebensumstellung Halte auf jeden fall an deinen Träumen fest denn du hast recht das Leben hält noch unglaubliche Dinge für dich bereit



Ja ich denke auch, dass ich mich da nur selber raus holen kann, ich möchte auch kein Opfer von Psychopharmaka werden, ich habe lediglich Atosil Tropfen in der Anfangszeit ausprobiert, für mich dann aber entscheiden, dass es nichts für mich ist, da es auch keine Besserung brachte, ich denke einfach, dass man das dadurch nur unterdrückt, die Angst bleibt, man muss tiefgründiger gehen, in sich hinein horchen und einen klaren Geist haben um dies zu bekämpfen und sich nicht mit Tabletten oder tropfen abschießen.

28.06.2016 16:24 • x 1 #13


FlorianMehne98
Zitat von Nibbi:
Ja ich denke auch, dass ich mich da nur selber raus holen kann, ich möchte auch kein Opfer von Psychopharmaka werden, ich habe lediglich Atosil Tropfen in der Anfangszeit ausprobiert, für mich dann aber entscheiden, dass es nichts für mich ist, da es auch keine Besserung brachte, ich denke einfach, dass man das dadurch nur unterdrückt, die Angst bleibt, man muss tiefgründiger gehen, in sich hinein horchen und einen klaren Geist haben um dies zu bekämpfen und sich nicht mit Tabletten oder tropfen abschießen.


Dann haben wir die selbe Ansicht, ich halte von Medikamenten die Symptome und keine Ursachen bekämpfen auch nichts. Ich finde es gut das du die Dinge klar siehst und im Prinzip auch schon weißt was getan werden muss

28.06.2016 16:26 • x 1 #14


Zitat von FlorianMehne98:
Zitat von Nibbi:
Ja ich denke auch, dass ich mich da nur selber raus holen kann, ich möchte auch kein Opfer von Psychopharmaka werden, ich habe lediglich Atosil Tropfen in der Anfangszeit ausprobiert, für mich dann aber entscheiden, dass es nichts für mich ist, da es auch keine Besserung brachte, ich denke einfach, dass man das dadurch nur unterdrückt, die Angst bleibt, man muss tiefgründiger gehen, in sich hinein horchen und einen klaren Geist haben um dies zu bekämpfen und sich nicht mit Tabletten oder tropfen abschießen.


Dann haben wir die selbe Ansicht, ich halte von Medikamenten die Symptome und keine Ursachen bekämpfen auch nichts. Ich finde es gut das du die Dinge klar siehst und im Prinzip auch schon weißt was getan werden muss



Ich werde jetzt ein wenig die sonne genießen, solange sie noch da ist und dann können wir gerne später wieder schreiben

28.06.2016 16:29 • #15


FlorianMehne98
Zitat von Nibbi:
Ich werde jetzt ein wenig die sonne genießen, solange sie noch da ist und dann können wir gerne später wieder schreiben


Mach das Klar gerne

28.06.2016 16:30 • #16


Zitat von FlorianMehne98:
Zitat von Nibbi:
Ich werde jetzt ein wenig die sonne genießen, solange sie noch da ist und dann können wir gerne später wieder schreiben


Mach das Klar gerne



Bei mir geht es nun auch schon wieder los, sobald ich daran denke, dass bald die Nacht eintritt und ich im Bett liege, alleine und wieder diese Beschwerden habe, überwältigt mich nun wieder ein starkes Angstgefühl.

28.06.2016 18:48 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

FlorianMehne98
Zitat von Nibbi:
Bei mir geht es nun auch schon wieder los, sobald ich daran denke, dass bald die Nacht eintritt und ich im Bett liege, alleine und wieder diese Beschwerden habe, überwältigt mich nun wieder ein starkes Angstgefühl.


Lass die Angst ruhig kommen wenn du momentan in der Anfangsphase bist, desto mehr Panikattacken du hast desto mehr nehmen sie an Bedeutung ab. Was ich noch Empfehlen kann ist einfach mal einen Tee zu trinken und besorg dir Lavendeltropfen (Haben mir immer beim einschlafen geholfen). Außerdem bist du auch nicht ganz alleine, wir denken an dich

28.06.2016 19:14 • x 1 #18


Zitat von FlorianMehne98:
Zitat von Nibbi:
Bei mir geht es nun auch schon wieder los, sobald ich daran denke, dass bald die Nacht eintritt und ich im Bett liege, alleine und wieder diese Beschwerden habe, überwältigt mich nun wieder ein starkes Angstgefühl.


Lass die Angst ruhig kommen wenn du momentan in der Anfangsphase bist, desto mehr Panikattacken du hast desto mehr nehmen sie an Bedeutung ab. Was ich noch Empfehlen kann ist einfach mal einen Tee zu trinken und besorg dir Lavendeltropfen (Haben mir immer beim einschlafen geholfen). Außerdem bist du auch nicht ganz alleine, wir denken an dich



Ich habe alles versucht um einschlafen zu können, mein Körper wehrt sich regelrecht dagegen, ich bin total müde, sobald ich die Augen schließe dreht es sich, die Angst steigt an und wenn ich merke ich falle gleich in den Schlaf, trifft mich ein Schlag und ich bin hellwach, ich habe das Gefühl mein Herzschlag ist dann total unregelmäßig oder setzt aus und dieser schlag ist dann ein Herzschlag der mich zurück holt und mich am Leben lässt, es ist ganz merkwürdig, ich stelle mir vor, dass wenn ich in den Schlaf falle wohl sterbe. Ich denke wirklich, dass ich langsam total bescheuert im Kopf bin und durch drehe.

28.06.2016 19:40 • #19


FlorianMehne98
Zitat von Nibbi:
Ich habe alles versucht um einschlafen zu können, mein Körper wehrt sich regelrecht dagegen, ich bin total müde, sobald ich die Augen schließe dreht es sich, die Angst steigt an und wenn ich merke ich falle gleich in den Schlaf, trifft mich ein Schlag und ich bin hellwach, ich habe das Gefühl mein Herzschlag ist dann total unregelmäßig oder setzt aus und dieser schlag ist dann ein Herzschlag der mich zurück holt und mich am Leben lässt, es ist ganz merkwürdig, ich stelle mir vor, dass wenn ich in den Schlaf falle wohl sterbe. Ich denke wirklich, dass ich langsam total bescheuert im Kopf bin und durch drehe.


Kenne ich, bisher hat es auch niemand so gut beschrieben wie du Du musst einfach liegen bleiben und versuchen zu schlafen ob es sich alles dreht oder du Stolperer bekommst ist völlig egal, dir kann nichts passieren da du Körperlich Gesund bist. Lass dich nicht Verrückt machen, Schlaf ist wichtig für deinen Körper sonst kommt er garnicht mehr runter. Bescheuert bist du ganz bestimmt nicht du machst jetzt nur leider den Anfang der PA's durch und das ist mit Sicherheit die härteste Zeit.

28.06.2016 19:43 • #20



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Dr. Christina Wiesemann