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Zitat von nadine185:Ja das ist nicht so einfach. Wenn ich mal alleine was machen will werde ich nur komisch angeguckt und es wird nach paar Minuten schon angerufen oder eine SMS geschickt. Und um das aus dem Weg zu gehen mach ich eben nichts alleine. Ist ja auch nicht wirklich möglich, er ist ja die meiste Zeit arbeiten und ich habe die Kinder.
Dazu muss ich dir was sagen:
Ich hatte in jungen Jahren während meiner Ehe und als meine Kinder noch zu Hause lebten sehr stark mit Panikattacken zu tun. Mein Leben als Ehefrau und Mutter habe ich eigentlich genossen. Ich hatte auch Zeit für mich, obwohl ich noch halbtags berufstätig war. Ich habe Sport getrieben, war in etlichen Vereinen etabliert...alles soweit gut...bis, wie gesagt, auf die Panikattacken.
Nach 26 Jahren Ehe hatte sich mein (Ex-)Mann dann mehr oder weniger plötzlich von mir getrennt.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Mit Beginn meines unvermittelt neu eingetretenen Single-Lebens waren meine Panikattacken so gut wie verschwunden. Man sollte doch meinen, dass diese bei außergewöhnlichen Belastungen schlimmer werden. War aber das Gegenteil der Fall.
Im Nachhinein weiß ich, dass ich mich in irgendeiner Form unbewusst eingeengt gefühlt habe. Bestätigt hat sich diese Erkenntnis dadurch, dass ich leichte Panikattacken wieder in einer späteren Beziehung hatte. Vielleicht bin ich nicht wirklich beziehungsfähig...keine Ahnung
Was ich damit sagen will:
Ich will dich nicht dazu verleiten, deine Familie zu verlassen...um Gottes Willen, nein.
Meine Ausführungen sollen lediglich ein Gedankenanstoß in die Richtung sein, dass oft unbewältigte innere Konflikte für Unruhezustände und Panikattacken sind. Dass man schon nach kurzer Zeit hinter dir "herspioniert" ist für mich eigentlich schon einer von unzähligen Ursachen deiner Unruhe und Panik. Das ist auch ein absolutes No Go und das solltest du dir wirklich verbeten.
Alles Gute für Dich!
04.08.2017 11:21 •
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