76

Claudirockt

23.05.2019 21:10 • 09.11.2019 x 1 #1


141 Antworten ↓


kritisches_Auge
Erinnerst du dich noch daran wann die Schluckangst das erste Mal stattfand?

Die Angst kenne ich nicht, ich bin nur ungeschickt, beim Trinken sehr langsam, ich beneide alle die zügig und auf ex trinken können.

24.05.2019 17:59 • #2


Claudirockt
Es begann damit, dass ich bei Mc Donalds nen Bürger aß und aufeinmal war es so, als wäre der Schluckreflex weg. Es ging nicht vor und zurück und ich saß praktisch mit vollen Mund da ... die Hälfte schon im Rachen. Bekam mega Panik!

24.05.2019 19:09 • #3


kritisches_Auge
Hattest du dich über etwas anderes erschreckt und warst du beim HNO?
Hast du probiert ganz kleine Mengen zu schlucken?

24.05.2019 19:29 • #4


Huhu ich leide auch schon seit ca 10-15 ab Phagophobie. Wenn jemand Lust hast sich auszutauschen. Lg

05.07.2019 20:34 • #5


Hier sind ja doch noch einige diè daran leiden. Ich habe in den 13 monaten ohne essen 25 kg verloren. Hab auch alle Ärzte durch. Therapie blieb erfolglos. Ich bin auch sehr verzweifelt.

17.07.2019 15:44 • #6


Hey du, ich dachte ich bin die einzige die sich damit rumschlägt .. ich leide seitdem ich ein Kind bin unter einer Panikstörung und vor ein paar Monaten geht es mir besonders schlecht und ich habe auch Angst vor dem Schlucken. Ich habe Angst mich zu verschlucken und daran zu Ersticken, bekomme meistens nur morgens etwas runter, ansonsten esse ich auch wenig. Manchmal fällt es mir auch schwer zu trinken! Hatte ne kurze Zeit auch meine eigene Spucke ausgespuckt aus Angst daran zu Ersticken. Habe ebenso abgenommen.
Ob das nun mit meinen Ängsten zu tun hat oder einer Zwangsstörung, muss noch herausgefunden werden .. denn sobald ich was essen will, bekomme ich Bilder im Kopf dass ich daran Ersticken kann und niemand mir mehr helfen kann.

17.07.2019 17:33 • #7


Claudirockt
Bei mir steht der Verdacht auf Wahnvorstellungen worauf ich ein neuroleptika verschrieben bekam. Aus Angst nehm ichs aber nicht. Teufelskreis

17.07.2019 18:02 • #8


Zitat von Aylina:
Hey du, ich dachte ich bin die einzige die sich damit rumschlägt .. ich leide seitdem ich ein Kind bin unter einer Panikstörung und vor ein paar Monaten geht es mir besonders schlecht und ich habe auch Angst vor dem Schlucken. Ich habe Angst mich zu verschlucken und daran zu Ersticken, bekomme meistens nur morgens etwas runter, ansonsten esse ich auch wenig. Manchmal fällt es mir auch schwer zu trinken! Hatte ne kurze Zeit auch meine eigene Spucke ausgespuckt aus Angst daran zu Ersticken. Habe ebenso abgenommen. Ob das nun mit meinen Ängsten zu tun hat oder einer Zwangsstörung, muss noch herausgefunden werden .. denn sobald ich was essen will, bekomme ich Bilder im Kopf dass ich daran Ersticken kann und niemand mir mehr helfen kann.




Das kenne ich zu gut. Ich kann auch morgens am besten essen. Tagsüber wird es weniger und abends geht fast gar nicht. Ich hab dann auch solche Bilder im Kopf in denen ich mich verschlucke und mir keiner helfen kann. Außerdem hab ich auch eine Zwangsstörung. Zum k... alles Lg

17.07.2019 18:06 • x 1 #9


@nalaaaa

Ach was, ist ja echt identisch.. dachte wirklich dass es niemanden gibt, der dasselbe hat! Ist es manchmal auch so dass du die Schnauze voll hast und einfach etwas essen willst und Dir dann denkst - egal was passiert, ich esse jetzt?
Bei mir kommt es manchmal vor, nehme dann zb ein Brötchen, fange an zu essen und schaffe es aber nur bis zur Hälfte oder weniger, weil die Angst dann doch zu groß ist und ich mich nicht überwinden kann.
Versuche stattdessen aber mehr Wasser zu trinken, das geht auch nicht immer, aber funktioniert doch schon etwas besser als Essen. Damit ich wenigstens genügend trinke ..

17.07.2019 18:13 • x 1 #10


Zitat von Aylina:
@nalaaaaAch was, ist ja echt identisch.. dachte wirklich dass es niemanden gibt, der dasselbe hat! Ist es manchmal auch so dass du die Schnauze voll hast und einfach etwas essen willst und Dir dann denkst - egal was passiert, ich esse jetzt? Bei mir kommt es manchmal vor, nehme dann zb ein Brötchen, fange an zu essen und schaffe es aber nur bis zur Hälfte oder weniger, weil die Angst dann doch zu groß ist und ich mich nicht überwinden kann.Versuche stattdessen aber mehr Wasser zu trinken, das geht auch nicht immer, aber funktioniert doch schon etwas besser als Essen. Damit ich wenigstens genügend trinke ..



Ja hab ich ganz oft genau so. Hab dann auch die Schnauze voll essen ungefähr die Hälfte und muss dann aufhören. Fast täglich so. Mein Vorteil ist bis jetzt ich hab mit Flüssigkeiten sprich Wasser usw . Auch gesiebte Suppen und so kaum Probleme. Da dürfen nur keine Stücke drin sein. Habe mir jetzt bei Amazon für die ganz schlechten Tage frisurbin gekauft. Da ich Vollzeit arbeite brauche ich Tagsüber wenigstens die Energie ein bischen. Seltsamer weise habe ich nämlich je weniger ich im Magen habe, umso mehr Luftnot ka wieso
Lg

17.07.2019 18:20 • #11


@nalaaaa

Vielleicht kommt die Luftnot von den Ängsten? Hast du Panikattacken und hast du ärztlich alles abklären lassen zb Asthma?
Ich hatte ne lange Zeit über Atembeschwerden geplagt, konnte gar nicht glauben dass die Psyche alleine dafür verantwortlich ist und gestern bekam ich dann die Diagnose Asthma.
Habe gestern das erste Mal ein Spray benutzt (Dauerbehandlung, muss das Spray morgens und abends verwenden) und dann bekam ich tatsächlich besser Luft!

17.07.2019 18:27 • x 1 #12


@Aylina ja ich hab Asthma schon seit meiner Kindheit und obwohl meine Untersuchungen immer seht gut sind und ich mit den Sprays gut eingestellt bin habe ich bei leerem
Magen diese Luftnot. Das seltsame ist nämlich das sobald ich normal gegessen habe und mein Magen halb Wegs voll ist wieder sehr gut Luft bekomme. Ich weiß hört sich alles seltsam an . Ich hab aber generell seit der Kindheit mit der Atmung Probleme ich hyperventiliere chronisch. Ich denke geht alles mit der Panick einher. Ich hab auch immer das Gefühl das ich während des Essens nicht normal atmen kann . Ich habe 2016 eine Verhaltenstherapie erfolgreich abgeschlossen und habe fast 2 Jahre zu 98 Prozent normal gegessen. Aber seit ich wieder viel Stress hab ist alles wie vorher. Starte aber nächste Woche wieder mit der Therapie. War letze Woche zum
Vorgespräch. Never Ending Story

17.07.2019 18:33 • x 1 #13


Hallo,

Genau das Problem begleitet mich jetzt auch schon einige Zeit. Ich verkrampfe beim Essen total und habe richtig Angst mich zu verschlucken und zu ersticken.
Ich kann nix mehr essen ohne trinken da zu haben. Manchmal würge ich auch weil ich denke dass was im Hals hängt.
Das ist mir zb im wir Restaurant dann sehr peinlich. Was kann man nur dagegen machen? Ich habe das Gefühl, dass das bei mir auch irgendwie vom kauen kommt. Ich habe irgendwie verlernt richtig zu kauen, dass weil ich Angst habe, dass es Essen währenddessen schon in die Luftröhre rutscht

17.07.2019 18:38 • x 2 #14


@ melinchen90.
Ja genau ich gehe schon gar nicht mehr aus essen

17.07.2019 18:44 • #15


@Melinchen90

Ich bekomme direkt Panik wenn ich das Gefühl habe, etwas steckt fest, echt eklig
Manchmal bekomme ich während des Schluckens auch einen kleinen Schreck, weiß nicht wie ich das genau erklären soll, aber manchmal zwinge ich mich zu essen und dann kommt sowas einfach. Draußen gehe ich gar nicht mehr essen, obwohl ich vor ein paar Monaten wortwörtlich nur am Essen war, ständig in Restaurants war .. hoffe das wird bei uns allen wieder besser!

17.07.2019 18:51 • x 1 #16


Zitat von Aylina:
@Melinchen90Ich bekomme direkt Panik wenn ich das Gefühl habe, etwas steckt fest, echt eklig Manchmal bekomme ich während des Schluckens auch einen kleinen Schreck, weiß nicht wie ich das genau erklären soll, aber manchmal zwinge ich mich zu essen und dann kommt sowas einfach. Draußen gehe ich gar nicht mehr essen, obwohl ich vor ein paar Monaten wortwörtlich nur am Essen war, ständig in Restaurants war .. hoffe das wird bei uns allen wieder besser!



Ich frage mich nur, was man da machen kann? Was hast du vor? Wir können es ja schlecht einfach so lassen und hoffen dass es von alleine verschwindet

17.07.2019 18:56 • x 2 #17


@Melinchen90

Ich versuche dennoch zwischendurch etwas zu essen und auch genug Wasser zu trinken. Da ich vor allem morgens besser essen kann, esse ich bewusst mehr. Dieses Hungergefühl habe ich nicht oft, ich denke weil ich momentan allgemein wegen meiner Panikstörung und den Symptomen am leiden bin. Sobald ich bemerke dass ich besser gelaunt bin, esse ich, auch wenn nur etwas geht. Bin auch auf der Suche nach einer Therapie und vor allem möchte ich auch wissen, was der Grund ist. Ob es nun nur die Angst ist, die sich ausgebreitet hat oder doch eher eine Zwangsstörung .. jedenfalls möchte ich in Therapie gehen, am liebsten stationär, weil ich mit vielem nicht mehr zurecht komme. Aber würde dir raten es immer weiter und weiter zu versuchen und vieeel Wasser trinken! Wasser ist sehr wichtig und Therapie ..

17.07.2019 19:06 • x 2 #18


@Aylina @Melinchen90

Ja das kenne ich auch. Ich esse und denke es ist alles gut und dann bekomme ich auf einmal so einen Schreck und dann muss ich meistens aufhören. Ich probiere es halt trotzdem
Immer wieder und bin im Moment eher im Übergewicht, ist nicht gesünder aber wenn ich so schlechte Phasen wie im Moment habe ist es nicht ganz so schlimm ein paar Kilo zu verlieren. Zu manchen Zeiten war ich dann teilweise echt zu dünn. Ja und Therapie ist ganz wichtig ohne geht nicht. Aber es ist schön sich mal
Austauschen zu können

17.07.2019 19:16 • x 1 #19


Habt ihr eigentlich auch andere Panikstörungen? Ich habe sehr oft Panikattacken. Ständig Angst einen Herzinfarkt zu bekommen oder Krebs usw alles schon durch. Was meint ihr was wäre der beste Weg eine Therapie zu starten?

17.07.2019 19:21 • x 1 #20





Dr. Christina Wiesemann