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malsehen
Hallo ich bin es mal wieder
Vielleicht hat jemand ein tipp für mich
wenn abends meine kinder im bett sind und alles gemacht ist ich mich dann aufs sofa lege weil ich kaputt bin komm ich ganz schlecht runter also dann fangen erst mal.meine beine am zu vibrireren oder auch mal mein ganzer Körper was ist das denn? Kennt das jemand?

Was auch öfter mal vorkommt wenn ich kurz vorm einschlafen bin das ich richtig erschrecke also so das ich richtig nach luft schnappen muss das kommt dann zwei drei mal hintereinander und dann schlafe ich ein

26.12.2014 23:43 • 30.12.2014 #1


24 Antworten ↓


Hi malsehen
Das habe ich leider auch seit einigen Jahren - bedingt durch meine Arbeit.
Leider habe ich bis dato noch kein Allheilmittel dagegen gefunden ausser Sport, Spazierengehen, Musik hören und solche Dinge. Nur abends zum Einschlafen hin kreisen meine Gedanken und ich habe zumeist arge Einschlafprobleme, weil ich bedingt durch den Tagesablauf (viel Stress auf Arbeit) nicht mehr runterkomme. Früher hatte ich da nie Probleme gehabt und ich konnte das alles ausblenden. Klappt leider bei nimmer.

Falls jemand einen Tipp für uns hat, immer her damit.

btw. Es scheint, als bist Du den ganzen Tag über extrem angespannt und das geht genau dann von Dir, wenn dann die Ruhe bei Dir einkehrt.
Ich kenne sowas in der Art, wenn ich in den Urlaub gehe. Der Körper ist durch den ganzen Stress komplett "aufgeheizt" und Du brauchst erstmal n paar Tage, damit Du runterkommst. Zumeist gibt es dann direkt zum Urlaubsbeginn Kopfschmerzen und andere "nette Dinge".

26.12.2014 23:47 • #2



Kann mich nicht entspannen

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malsehen
Hi holger014

Früher hatte ich das auch nie war froh das ich meine ruhe hatte und jetzt fängt da der stress nochmal an für den Tag

26.12.2014 23:50 • #3


btw. Ich habe oben meinen Text noch etwas ergänzt.

Einzig für den Tag über kann ich Dir maximal den Tipp geben, dass Du Dir bewusst Ruhezonen schaffst, um zu entspannen. Kein Handy und kein nix. So dass Du einfach mal abschalten kannst. Ich habe so das Gefühl dass man, je älter man wird, um so schwerer abschalten kann und runterkommt und man sich quasi zwingen muss, so etwas wie Ruhephasen am Tag zu finden.

26.12.2014 23:53 • #4


Black Sheep
Zitat von holger014:
Falls jemand einen Tipp für uns hat, immer her damit.

btw. Es scheint, als bist Du den ganzen Tag über extrem angespannt


Ich denke das ihr da die falsche Sichtweise habt, ihr seit nicht extrem angespannt, ihr seit durch den Stress extrem abgelenkt, und sobald ihr zur Ruhe kommt, ist der Spielplatz für eure Ängste eröffnet, was sich dann klassischer Weise durch Symptome bemerkbar macht, der Tipp.......

Angstauslösende Situation erkennen - Angstauslösende Situation beenden.

27.12.2014 06:56 • #5


@Black_Sheep
Stress muss nicht zwingend was mit Angst zu tun haben. Den ganzen Tag Kinder z.B. um sich haben, dazu dies und das und jenes hat mit klassischer Angst nix zu tun. Man hat, wenn man Arbeitsstress hat, z.B. den Fokus voll auf die Arbeit (aus)gerichtet und arbeitet hochkonzentriert an einer Sache. Irgendwann macht der Körper das aber nicht mehr mit und streikt. Man fühlt sich ausgelaugt und kaputt. Das ist die eine Seite von Stress. Eine andere Seite von Stress erlebe ich selber gerade und da hast Du natürlich Recht. Dass das mit bestimmten Angstsachen zu tun hat. Beide Dinge müssen aber nicht zwingend etwas miteinander zu tun haben.

27.12.2014 17:07 • #6


Black Sheep
Hey Holger

Zitat:
Stress muss nicht zwingend was mit Angst zu tun haben. Den ganzen Tag Kinder z.B. um sich haben, dazu dies und das und jenes hat mit klassischer Angst nix zu tun


Wir reden wie schon des öfteren aneinander vorbei, du redest von Stress, ich von Gedanken.....

Was ich meine ist, das wenn man den ganzen Tag beschäftigt ist (egal ob man das als Stress empfindet, oder nicht), hat man gar keine Zeit sich mit den Ängsten zu beschäftigen, man legt den Fokus automatisch auf andere Sachen, kommt man dann allerdings zur Ruhe, fängt man automatisch an sich wieder mit den Problemen zu beschäftigen, und dann wird's klassisch.......

Angst - Anspannung - Symptome

Das was ihr Stress nennt, nenne ich einfach mal leben......und solange man lebt hat man keine Ängste, was jetzt nicht heißen soll das ich euch nicht verstehe, oder es mir nicht auch so geht.

29.12.2014 08:19 • #7


Zitat von Black Sheep:

Was ich meine ist, das wenn man den ganzen Tag beschäftigt ist (egal ob man das als Stress empfindet, oder nicht), hat man gar keine Zeit sich mit den Ängsten zu beschäftigen, man legt den Fokus automatisch auf andere Sachen, kommt man dann allerdings zur Ruhe, fängt man automatisch an sich wieder mit den Problemen zu beschäftigen, und dann wird's klassisch.......

Angst - Anspannung - Symptome

Das was ihr Stress nennt, nenne ich einfach mal leben......und solange man lebt hat man keine Ängste, was jetzt nicht heißen soll das ich euch nicht verstehe, oder es mir nicht auch so geht.

Da hast du Recht, obwohl es bei mir eine andere Reihenfolge hat.

Lebensumstände - unbewußte oder auch bewußte Angst - Anspannung - Symtome

Mit dem anderen Ausführungen hast du Recht bzw. sehe ich es genauso. Allerdings ist deine Aussage - ...einfach mal leben - gar nicht so einfach wenn man die Lebensumstände und damit die Auslöser nicht ändern kann, weil es einfach technisch nicht machbar ist.

29.12.2014 08:40 • #8


Black Sheep
Zitat von mattes:
gar nicht so einfach wenn man die Lebensumstände und damit die Auslöser nicht ändern kann, weil es einfach technisch nicht machbar ist.


Man kann durchaus, man will es bloß nicht, theoretisch kann man sich ins Auto setzen, und nie wieder in den Rückspiegel schauen, man entscheidet sich aber bewusst für die Angst, weil man das Leben was man hat behalten will, das erinnert mich an ein früheres Thema, das mir viel Spaß gemacht hat.

agoraphobie-panikattacken-f4/der-wille-gesund-zu-werden-t60195.html#p671626

29.12.2014 08:55 • #9


Gut, ich erkläre es dir.

Ich bin, wie du weißt selbstständig. Ich habe mich 2008 selbstständig gemacht weil ich mit meinen Bandscheibenvorfällen keine 8-10 Std. mehr am Stück unter Druck von oben arbeiten kann. So habe ich die Möglichkeit der Büro, körperlichen und fahrerrischen Arbeit, so wie ich es entscheide. Das klappt gut. Die Unsicherheit, die Dummpingpreise der EU-Handwerker und die Steine unserer Politik sowie die ständigen Erhöhungen von Steuern, Preisen schlechthin und Verkehrs/Fahrzeugpolitik machen einem selbstständigen Handwerker das Leben schwer. Dazu kommt die Zahlungsmoral der Kunden die zum Himmel stinkt. Das alles war es, was mich in erster Linie krank gemacht hat. Nun kann ich daran nichts ändern, nur mitlaufen und, wie ich es mache, ständig neue Wege suchen, werben umstruktuieren usw.
Die alternative wäre, alles aufgeben, umziehen in eine kleinere Wohnung, raus aus dem Haus. Alles verkaufen und im gleichen Atemzug Hartz4 beantragen, denn was anderes gibts nicht wie ich ja geschrieben habe. Umschulung nicht mehr möglich, da ausgeschöpft, bleibt nur noch die Dipl..Arbeit zum Masch.-Bau Ing. Das aber bezahlt das Amt nicht. Da ich nun aber aus den Studium 6 Jahre raus bin, sich die gesammten CAD-Programme verändert haben, ich aber Konstrukteur bin, ist das Amt nicht zuständig. Mit den Voraussetzungen bekommst du in dem Bereich keine Anstellung. Handwerk geht auch nicht und im übrigen kannst du mit 4 Vorfällen sowieso nicht 8 Std. sitzen. Du siehst, es bleibt nur Hartz4.
Jetzt meine Frage: Würdest du das deiner Familie zumuten, deinem Kind?
Also, weiter im Spiel, mit der Hoffnung auf Besserung, aber auch den Begleiterscheinungen.
Du siehst, mein Krankheitsauslöser lässt sich nicht ändern, oder zu einem Preis denn ich nicht bereit bin zu zahlen weil die Situation in die ich dann komme mich und meine Familie nur noch mehr belastet.

Dein Rückspiegel Beispiel ist nett, entspricht aber nicht den tatsächlichen Gegebenheiten die es oft im Leben gibt. Theoretisch kann man alles, nur praktisch siehts da anders aus.

29.12.2014 09:26 • #10


Black Sheep
Deine Geschichte und die sich daraus ergebende Zwangslage kenne ich Mattes, und jeder hier hat eine Geschichte, die ihn/sie gefühlt unter Druck setzt, diese Geschichten sind aber nur der Auslöser der Misere, ich habe nicht gesagt, man sollte sein Leben so radikal verändern, was ich sage ist, man könnte es machen und es würde einem mit der Zeit besser gehen.

Wenn man versteht das man die Angst, dem leichtern Weg, des Weglaufens vorgezogen hat, bekommt man eine neue Sicht auf die Dinge, man kommt sich nicht mehr so ausgeliefert vor, man wird vom Opfer zum Täter.

29.12.2014 09:57 • #11


Mattes hat recht.
Die Selbsständigkeit ist schon enorm belastend. Ich habe auch einen Freund der sein Leben lang
selbstständig war. Mit ende 50 kommt auch nichts anderes mehr in Frage.
Der musste letztes Jahr zur herz OP und hatte auch Angst, wenn es zu lange dauert sind die
Kunden weg. Der war vormittags in der REHA und nachmittags schon stunden weise in der Arbeit.
Ist aber wieder fit und Ängste hat er, so wie wir, nicht.
Aber als ein Mann Betreib kannste nicht sagen guck nicht in den Rückspiegel, das ist Quatsch.
Die Alternative H4 ist keine, er liebt seinen Job und mit Stütze auf dem Sofa, da gehts dir erst recht schlecht. Hast doch selber mal geschrieben Arbeit tut gut Black Sheep.
Du haust hier manchmal Ideen raus , die in der Realität nicht immer umsetzbar sind.

29.12.2014 10:52 • #12


Black Sheep
Zitat von Lumia:
Hast doch selber mal geschrieben Arbeit tut gut Black Sheep.
Du haust hier manchmal Ideen raus , die in der Realität nicht immer umsetzbar sind.


Wo schreibe ich denn, das Arbeit nicht gut tut?

Und zu den Ideen, das sind eher Denkanstöße, wenn ihr keine Lust habt darüber nachzudenken, lasst es einfach sein, Fakt ist, wenn man nichts verändert, wird sich nichts verändern.....

Zur Bank gehen, ein wenig Geld holen, in den Flieger nach Gran Canaria, kleines Zimmer, Job als Bedienung, neues Leben neues Glück.......Unmöglich?.....oder Undenkbar?

Oder doch lieber das Leben das wir kennen, und mögen mit Angst ertragen? Wie schlimm sind den Ängste dann wirklich, wir nehmen sie doch freiwillig in kauf um nichts verändern zu müssen.

29.12.2014 11:24 • #13


Zitat von Black Sheep:

Zur Bank gehen, ein wenig Geld holen, in den Flieger nach Gran Canaria, kleines Zimmer, Job als Bedienung, neues Leben neues Glück.......Unmöglich?.....oder Undenkbar?

Oder doch lieber das Leben das wir kennen, und mögen mit Angst ertragen? Wie schlimm sind den Ängste dann wirklich, wir nehmen sie doch freiwillig in kauf um nichts verändern zu müssen.

Das ist ja jetzt meilenweit an der Realität vorbei. Denk mal über dein Beispiel nach.

29.12.2014 11:33 • #14


Black Sheep
Das ist doch kein Beispiel für dich, sondern pauschal und übertrieben, damit ihr versteht von was ich spreche, tut ihr aber nicht.....egal.

29.12.2014 12:46 • #15


Dann schreib doch mal ein realistisches Beispiel.
Übrigens , deinen genannten Vorschlag habe ich so in der Art früher mal gemacht.
Tja, war alles neu, nur der Kopf war der Alte.

29.12.2014 13:16 • #16


Bei mir genauso, war nach meiner Scheidung 1996 für 3 Monate auf Gran Canaria, hat alles prima geklappt, nur im Kopf war alles beim alten, nicht so wie heute, aber eben daneben.

29.12.2014 14:17 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Genau, egal wo du bist und was du tust, die Gedanken und dein Kopf sind noch derselbe.
Und das muss man geändert kriegen, die Einstellung dazu.
Das andere wäre ja auch wieder Flucht und Ablenkung.

29.12.2014 14:21 • #18


Hallo vielleicht können deine Beschwerden dir Erleichterungen durch einen Entspannungskurs geben.
Krankenkassen geben in der Regel Zuschüsse .
Aber auch Awo bitten sehr günstige Kurse in vielen Orten an.

Alles Gute

29.12.2014 14:23 • #19


Black Sheep
@ Lumia & Mattes

Es liegt mir völlig fern euch überzeugen zu wollen, und ein Beispiel für die Änderung des eigenen Lebens sollte wohl jeder für sich selbst finden können, wenn ihr der Meinung seit, eure "Krankheit" ist ein Raum ohne Fenster und Türen, ohne Aussicht auf
einen Ausweg, dann will ich nichts dagegen sagen, für mich ist nicht wichtig wer recht hat.

29.12.2014 16:21 • #20



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