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MentaleDispersion

MentaleDispersi.
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Hallo Leute

Ich habe seit geraumer Zeit ein Problem damit, mehr als eine Tasse Kaffee zu trinken, manchmal ist eine Tasse schon zu viel. Ich merke dann, dass ich unruhig werde und lasse dann manchmal einfach die Hälfte stehen, weil ich das Gefühl hab, dass ich dann schneller eine Attacke kriegen könnte. Kurz nach einer Tasse -beispiesweise- kann ich dann auch nicht sofort vor die Tür, weil sich dann häufig Unruhe einstellt.

Andererseits will ich darauf nicht verzichten, ich liebe Kaffee und es gibt fast nichts besseres, um konzentriert zu lernen.

Ist das jetzt die Wirkung des Kaffees, dass ich unruhig werde, oder mach ich mir einfach Panik? Habt ihr da Erfahrungen? Mir wurde mal gesagt, dass Kaffee Panikattacken begünstigen kann. Naja.

Das gleiche Problem habe ich übrigens auch mit Zig., allerdings nur dann, wenn ich eh schon unruhig bin. Dann habe ich das Gefühl, dass mich die nächste Kippe bzw. noch ein Zug daran in die Ohnmacht befördert.

Lg

24.05.2023 #1


330 Antworten ↓
H

herrAngsthase
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Ich würde das Thema gerne nochmal aufgreifen.

VORGESCHICHTE

Ich war > 20 Jahre lang Kaffeetrinker. So 2 - 3, manchmal auch mehr Tassen am Tag.

Letztes Jahr hatte ich mehrere Lagerungsschwindel-Attacken, die erst 1 Jahr später diagnostiziert wurden (schlechter HNO fand nichts, erst der Neurologe 1 Jahr später). Alles drehte sich schlagartig. Nach der zweiten Attacke bekam ich Panikattacken. Man denkt da an Schlaganfall oder irgendwelche Durchblutungsstörungen. Irgendwann entwickelte ich einen permanenten Benommenheitsschwindel, was wohl ein phobischer Schwankschwindel sein soll, der aus Lagerungsschwindel entstehen kann (das Gehirn ist dann permanent im Alarm-Modus und reagiert extrem sensibel auf kleinste Änderungen im Gleichgewichtssinn).

Der Lagerungsschwindel verschwand. Die Panikattacken und der Benommenheitsschwindel blieben. Teilweise hatte ich 10 PA am Tag, gefühlt manchmal jede Stunde. Mein Leben war die Hölle.

Irgendwann hatte ich irgendwo von einem Therapeuten gelesen, dass Kaffee bzw. Koffein Panikattacken triggern kann. Ursache sei irgendwas Genetisches, wobei ich das nicht glaube, sonst hätte ich die ja schon 20 J. vorher.
Ich ließ den Kaffee trotzdem schlagartig weg. Innerhalb von wenigen Tagen verschwanden die Panikattacken komplett (!).

Ich trank dann ein halbes Jahr keinen Kaffee oder koffeinhaltige Getränke. Meine geistige Leistung bzw. der Antrieb war in dieser Zeit gesunken. Ich hatte zu nichts Lust, aber ich war zumindest ruhiger.

Irgendwann bekam ich Extrasystolen und damit wieder Angst- und Panikzustände. Damit war für mich klar: es kann nicht nur der Kaffee sein.


AKTUELL

Nun trinke ich seit Wochen wieder 1 Tasse Kaffee am Morgen. Und ich liebe es!

Wenn ich manchmal 2 Tassen trinke wird mir schwindelig. Ich merke regelrecht, wie mein Körper kurz vor Ausbruch einer Panikattacke ist. Obwohl ich weiß, dass es der Kaffee ist, scheint mein Gehirn regelrecht sich unkontrolliert zu verselbständigen.

Was mich daran wundert ist, dass es entweder eine Veränderung im Gehirn geben muss, also quasi eine neuronale (Angst-)Verbindung, die dann alte Angstmuster auslöst oder eine körperliche Veränderung. Denn Kaffee war noch nie ein Problem für mich. Selbst wenn ich mal früher zu viel hatte, da war ich höchstens mal aufgedreht, aber nie ängstlich.

Gibt es jemanden mit einer ähnlichen Erfahrung?
Wäre es nicht nun wieder ein Angstverhalten, den Kaffee wieder weg zu lassen?

Mein Problem ist, dass ich so langsam genug von Vermeidungsverhalten aus Angst habe. Das nimmt irgendwann überhand an, dass man total hypochondrisch auf alles verzichtet, was einem irgendwie schaden kann.
Und Kaffee ist eben nur ein Beispiel. Ich sehe Leute, die gehen nicht mehr in die Sonne, die trinken nur noch Wasser, vermeiden stressige Situationen, meiden Sport oder das Gegenteil: treiben exzessiv Sport usw. usw. - alles aus Angst.

Daher finde ich den Ansatz, sich der Angst zu stellen gar nicht so verkehrt.

24.05.2023 16:13 • x 2 #330


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Kaffee & Koffein begünstigen Panikattacken?

x 3


Samya

Samya
Mitglied

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Zitat von Oldie:
:D @Samya

Du alter Roadrunner hihi beep beep

Hätte ich ja gerne mal aufgenommen Deine durchs Haus Rennerei.haha Wie im Zeitraffer.hihi

Sorry. Mach mich nicht über Dich lächerlich. Habe mir das nur mal bildlich vorgestellt und musste schmunzeln.

Die Todesängste sind natürlich besch...sen. Das ist echt nix Feines. Dann doch lieber auf den Alk verzichten. Das bringts eh nicht. Der Kater danach. Ojeoje. Ist auch nix Feines.

ich habs auch aufgesteckt. Ist nacher schlimmer als vorher,

Man kann auch ohne den Mist feiern


Hihi, heut kann ich auch drüber lachen - aber damals seh ich mich schon Engelein auf ne Wolke liegen...

Obwohl ich diesen Mist an der Backe habe kann ich immer über mich lachen und das halte ich für ganz wertvoll. So hatte ich mal ein Rezept einzulösen in der Apo und ich ging zu einer, wo ich wußte, da ist nicht viel los - denn anstehen kann ich nicht einfach so. Ich also alles zusammen genommen was ich hatte und bin in die Apo, da standen aber zwei vor mir. Ok, ich murmelte was vor mich hin und ging wieder raus. Vor der Apo stand ne Bank und von da aus beobachtete ich dann das rein und raus dort. Ich könnt mich heut noch kringeln. Es dauerte dann doch an die 2 Stunden bis ich mein Medi hatte *lach

Was noch gut was, als ich noch einkaufen konnte. Ich mit dem Wagen immer an den Kassen in den Gängen herumgeschlichen und wenn ich sah da ist ne Kasse frei dann nen Spurt eingelegt und hurra ichwar am Band. Ich muss ja dann der Dame am Band immer ein Ohr abkauen, um meine Angst so im Zaum zu halten und so hatten wir immer schöne Gespräche, weil dann auch mein Hintermann oder Hinterfrau damit eingeschlossen wurden... ich kann dir über alles was erzählen, Rezepte dazu und und und... abe nur so komm ich durch, oder kam ich durch.

Einmal nahm ich mir ein Herz und ging beim Tegut ohne Wagen rein, nur mit einem offenen Weidenkorb und hab dann immer ganz wenig gekauft und bin gleich an die Kasse damit. Das ging so 10 x, dann fragte mich eine Auffüllerin, ob sie mir helfen könne - naja, ist ja auch net norma. Ich erzählt ihr, das ich ne Therapie mache und das vom Therapeut so machen solle, damit ich meine Angst verliere. Na die war ja begeistert und half sofort. Sie schaute ständig on jemand an der Kasse ist und dann kam sie gerannt und sagte mir das. Fand ich toll, denn die meisten würden über sowas ja lachen oder sich an die Stirn tippen. Allerdings standen sie dann schon zu Viert herum und schauten für mich *grins

Ich hab noch mehr auf Lager, aber ich will ja noch länger hier schreiben, deswegen mach ich mal schluss für heute.

Alles Liebe von der
Samya

05.11.2010 23:08 • #249


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Hallo!

Ich hatte das auch mal, allerdings von den Zig.! Hatte sogar mal wärend einer Zig. eine PA! Aber ich glaube das ist nur so weil wir uns das einbilden! Rauche jetzt noch imer nd es war nicts mehr, hatte sogar nach der PA zum rauchen augehört und niichts war besser! Ich denke nur einbildung!

lg claudia

#2


jadi
so geht es mir auch mit dem kaffee...genau das gleiche...... früher hab ich den ganzen tag kaffee genossen........

#3


MentaleDispersion
Zitat:
so geht es mir auch mit dem kaffee...genau das gleiche...... früher hab ich den ganzen tag kaffee genossen........


Ja, das ist ärgerlich. Vielleicht werde ich mal enkoffeinierten Kaffee probieren, sollte zumindest gleich schmecken. Hilft mir dann aber nicht fit und konzentriert durch den Tag zu kommen.

#4


K
Ja das kenne ich sehr gut..Normalen Kaffee trink ich so gut wie nie wenn dann nur eine tasse halb halb...
Ansonsten trinke ich nur entkoffenierten Kaffee.Ich habe meinen Arzt gefragt und der hat gesagt das Menschen mit Panikattacken nicht all zuviel Kaffe trinken sollen(genauso wie red bull,Cola)da diese eher auf das reagieren als "normale"menschen.
Also ich lass es sein entkoffenierter kaffee schmeckt auch.

Genauso ging es mir wenn ich zuviel süßes gegessen habe da ist mir auch komisch geworden.

LG Kerstin

#5


jadi
ich habe letztens in einem guten buch gelesen...das wir gerade dann kaffee trinken sollen.pure konfrontation...........denn das adrealin steigt an.....und wir müssen ja auch so lernen wenn wir PAs(adreanlinschübe)bekommen sie zuzulassen deswegen trinke ich an manchen tagen auch mal mehr......um es zu provozieren........ich habe sogar bemerkt(ok war noch nie so der cola trinker)das wenn ich mal nen schluck oder nen kleines glas cola trinke....das es bei mir dann sogar noch schneller geht........redbull habe ich nicht mehr ausprobiert.hab ich bevor das mit meiner angst begann immer mit vodtka getrunken war mein lieblingsdrink......wenn wir aus waren....als dann die PAs kamen trank ich es noch ne weile aber ich musste feststellen das es mich am nä. tag richtig zerschlagen hatte ...folge PAs ohne ende..........aber zu der zeit war ich ja noch neuling was die angst anging........lies dann einfach die finger davon........grundsätzlich von Alk........seither

#6


MentaleDispersion
Die Theorie hört sich auf jeden Fall nachvollziehbar an, wenn man sich das dann auch so bewusst macht. Ein bewusstes Training mit Kaffee gegen Angst, vllt. ist das die Lösung

In diesen EnergyDrinks ist viel mehr Koffein, Taurin etc. drin, da kriegt man, wenn man zuviel von trinkt, auch ohne Panickstörung ne Panickattacke

Also bei Alk. -auch schon in anderen Topics drüber gesprochen- ist es eigentlich so, dass man im Rausch weniger ängstlich bis gar nicht ängstlich ist. Ist leider so, dass man sich deshalb gut daran gewöhnen kann. Der nächste Tag ist dann aber umso schlimmer, was die Unruhe und so angeht, ist zumindest bei mir so.

#7


G
Zitat von jadi:
ich habe letztens in einem guten buch gelesen...das wir gerade dann kaffee trinken sollen.pure konfrontation...........

das halte ich für reinen wahnsinn.

http://de.wikipedia.org/wiki/Supraventr ... achykardie

#8


MentaleDispersion
Hallo GastB

In deinem Link geht es doch um Herzrhytmusstörungen, also um eine körperliche Erkrankung/Störung? Wir Angstpatienten sind doch nicht zwangsläufig Herzkrank, von daher bin ich mir jetzt nicht sicher, ob da ein Zusammenhang besteht.

#9


G
Zitat:
SV-Tachykardien können durch Einflüsse des vegetativen Nervensystems ausgelöst werden. Betroffene Patienten sollten deswegen Aufregungen und Stress-Situationen möglichst aus dem Weg gehen. Auch der Konsum von Alk., Nikotin und Koffein sollte zumindest versuchsweise eingeschränkt werden, da er die Tachykardien auslösen kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Supraventr ... achykardie

die körperlichen symptome sind dann die folge der o.g. dinge - aufregung, stress (worunter natürlich erst recht PAs fallen ), koffein usw.

die körperliche "erkrankung" tritt nicht mehr auf, wenn o.g. dinge vermieden werden, und umgekehrt.


ich kann es aus eigener erfahrung bestätigen.

#10


jadi
ja na wir wollen doch net gleich 3 kannen trinken sondern steigern langsam und sich damit konfrontieren..........wenn wir ne PA in anderen situationen zulassen bekommen wir auch herzrasen manche stolpern usw........also ist genau das gleiche...und kaffee bleibt halt 5-6stunden im körper.............ich will ja keen kaffeejunkie werden nur mal wieder bissel mehr trinken können....und er schmeckt mir ja auch und ich habe verlangen nach........
und ich kann es auch bestätigen das wenn ich nur eine tasse am tag trinke ich ruhiger bleibe ist ja klar.............aber du verstehst den sinn nicht....wir wollen wieder kaffee geniessen können ....und man kann den körper wieder dran gewöhnen so das wir auch mal bei geburtstagen oder ä.feierlichkeiten oder an tagen wo wir halt verlangen haben mehr zutrinken ..trinken können........

#11


G
ich verstehe den sinn sehr gut und ich würde auch liebend gern wieder richtigen kaffee trinken können.

leider reagiert mein körper aber seit ein paar jahren durch stress + zu viel koffein extrem sensibel auf jegliche koffeinzufuhr. bis hin zu einer extremen herzrhythmusstörung, die durch stress und sogar nur ganz wenig koffein bzw. Teein ausgelöst wurde.

es kann sein, dass es in jüngeren jahren noch weniger schlimm ist. aber ab einem gewissen angesammeltem koffeinpegel und/oder alter ist das extrem gefährlich.

wie gesagt, ich spreche aus erfahrung.

#12


MentaleDispersion
Ich denke, die Intention von GastB hat wenig relevanz. Herzrhytmusstörungen können viele Ursachen haben und wenn sie bereits diagnostiziert sind, sind Dro. wie Kaffee, Alk. und Nikotin mit Sicherheit schädlich. Es geht aber darum, dass wir "Panicker" uns solche Dinge einbilden (Herzrhytmusstörung, Herzprobleme etc.) und nicht [unbedingt/eher nicht] davon betroffen sind.

Was jadi damit sagen will (denke ich) ist, dass wir den Kaffee instrumentalisieren könnten. Kaffe enthält Koffein und treibt unter anderem den Puls nach oben (ähnliche Symptome wie bei Panickattacken). So wie ich ihre Theorie verstanden habe, könnten wir mithilfe des Koffeins einen besseren Umgang mit den Attacken erlernen, da das Koffein einen ähnlichen Zustand verursacht, wie eine Panickattacke, nat. nur bei Panickpatienten.

Ich muss deutlich sagen, dass ich die Theorie von jadi sehr interssant finde, da man einen Zustand generieren kann, wie er bei einer Panickattacke vorliegt und man dem zufolge eine Panickattacke körperlich schaffen kann und dadurch möglicherweise einen besseren Umgang mit den Attacken erlernen kann.

#13


G
Interessant, wie ihr die Sache wegdiskutieren wollt.

ich hatte und habe keine "diagnostizierte Herzrhythmusstörung". die einzige Ursache war Nervosität/Stress und der Auslöser war Koffein.
Und diese wirkung von Koffein tritt bei mir seitdem immer ein, nach 1-2x Kaffeetrinken.

Aber es ist vermutlich in jüngeren Jahren noch etwas unproblematischer.

-----------------

ansonsten finde ich die Konfrontationsidee nicht schlecht.

#14


jadi
hallo genau so meinte ich es....und der autor des buches auch...der auch therapeut ist

#15


V
Ich sehe es wie Jadi. Man soll ja nicht Unmengen von Kaffee trinken, aber, wenn er immer zum Alltag gehört hat, ist totales vermeiden auch nicht Sinn der Sache.

Koffein macht mich auch hibbelig und löst vor stressigen Situationen eine PA oder zumindest innere Unruhe bei mir aus. Mein Deal: einen Kaffee trinken, nicht mehr und den Rest auf sich zukommen lassen. Ich weiß, ich sterbe nicht an einer PA, also kann ich sie auch anrollen lassen. Beim Essen gehen, Ausgehen, im Job etc. mache ich es ja nicht anders, warum also beim täglichen Kaffeetrinken?

#16


G
Zitat von Vida:
Beim Essen gehen, Ausgehen, im Job etc. mache ich es ja nicht anders, warum also beim täglichen Kaffeetrinken?

Weil kaffee bzw. koffein eine Dro. ist, die physisch wirkt. das kann man nicht einfach gleichsetzen.

#17

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V
Für mich ist es gleichzusetzen, weil es dieselben Symptome hervorruft und ich diese überlebe. Vor der Angsterkrankung habe ich auch Kaffee (in Maßen) getrunken und es hat nichts ausgelöst. Also, vermeide ich ihn nicht. Ich vermeide gar nichts mehr. Ich lasse es lieber (wodurch auch immer ausgelöst) auf eine PA ankommen. Sie ist irgendwann vorbei und es wird mir nichts passieren. Selbst schwer Herzkranke Menschen dürfen bis zu zwei Tassen Kaffee am Tag trinken, ohne das ein ernsthaftes Risiko besteht. Ich mache mich da nicht mehr verrückt. Ich möchte weder meine Nahrungsmittel, noch meinen Alltag um die Erkrankung drum herum bauen.

#18


D
Ich glaube GastLB hat Recht. Ich hatte meinen Koffeinkonsum ganz gut unter Kontrolle. Ein Energydrink und eine Tasse Kaffee pro Tag. Es gibt Tage, da reicht eine halbe Tasse Kaffee und ich habe das Gefühl ich kriege Atemprobleme. An anderen Tagen kann ich 3 Energydrinks trinken und fühle mich gut.

Es ist bestimmt auch situationsbezogen, aber wenn man darauf verzichten kann, dann sollte man es tun. Ihr könnt es ja mal ausprobieren, vielleicht hilft es. Aber dazu muss man mindestens 3-4 Wochen auf Koffein in jeglicher Form verzichten. Auch schwarzer und grüner Tee enthalten Koffein.

Ich werde auch wieder eine "suchtfreie" Phase probieren. Mal schauen ob ich es schaffe und wie ich mich dann fühle.

#19


V
Einen Versuch ist es natürlich Wert. Ich habe für mich festgestellt, ganz egal, ob mit Kaffee oder Tee-Verzicht: an meiner Panikstörung hat es nichts geändert. Deshalb habe ich aufgehört zu verzichten. Mehr als eins, zwei Tassen pro Tag trinke ich allerdings nicht. Habe ich auch früher (vor der Panikstörung) nicht.

Ich genieße meinen leckeren Milchkaffe zu einem schönen Frühstück und wenn eine eine Attacke kommen sollte: bitte schön. Ich spreche da aber nur für mich.

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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