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Berti
Bin noch nicht so lange hier angemeldet und wollt mal Fragen ob einer oda eine von euch jemal frei von angst und Panik geworden ist?
Mit oder ohne Medikamente? !
Bitte um eure Antworten

22.01.2015 16:43 • 03.12.2019 #1


127 Antworten ↓


Hallo ich kenne viele Leute mit angst und Panik
Aber ich kenne niemanden der wirklich komplett "geheilt" wurde
Ich kenne einige die ein wirklich sorgenfreies und auch wieder einigermaßen angstfreies Leben führen mit Medikamente , auch einige die es nur mit Therapie geschafft haben , aber auch die bekommen immer wiede leichte Phasen
Also ich glaube nicht das man komplett angstfrei werden kann
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren

22.01.2015 17:01 • x 1 #2


Berti
Naja mit leichten "Phasen" hier und da würd es sich ja leben lassen
Ich lese nur viel in den ganzen Kategorien und fast alle halten die Angst nicht mehr aus was mir wiederum die Angst verstärkt
Ich selbst bin durch Medikamente auch nur Teils Beschwerdefrei

22.01.2015 17:25 • #3


Ich wer auch durch Medikamente komplett Beschwerde frei
Aber die Frage ist wie lange möchte man Tabletten nehmen ?
Ich für meinen Teil habe die Medikamente nur als Begleitung für eine Therapie genommen

Nach absetzen der Medikamente ( und einige Zeit später ) ging es dann noch viel schlimmer weiter mit der Angst
Aber ich bin 30 und möchte nicht den Rest des Lebens Tabletten nehmen
Ich will es irgendwie schaffen alleine , fragt sich nur wie !

22.01.2015 17:30 • x 2 #4


Schlaflose
Wenn du damit reine Panikattacken meinst, ja. Ich hatte vor mehr als 25 Jahren welche, die nach einigen Monaten aufgehört haben, und seitdem hatte ich keine mehr. Was ich aber immer noch habe, sind die soziale Phobie und eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung. Aber damit kann ich gut leben.

22.01.2015 17:30 • #5


Berti
Naja ich wäre froh gewesen wenn wenigstens meine Panikattacken ohne Medikamente besser geworden wären
Aber vl wirds ja noch

22.01.2015 17:35 • #6


Ja immer positiv denken

22.01.2015 17:41 • #7


Also ich hatte eine Therapie, die mir gar nichts gebracht hatte. Dann habe ich Medikamente bekommen, mit denen es besser wurde. Dann wurde es irgendwann richtig gut und ich habe sie dann langsam abgesetzt. Das hat sogar ein paar Jahre dann Medikamentenfrei gehalten. Jetzt hat es zwar wieder angefangen, aber ich versuche es ohne Medikamente. Ich habe sie aber im Schrank und wenns sein muss, werde ich sie wieder nehmen und absetzen, wenn ich einige Zeit stabil bin und dann wieder auf ein paar Sorgenfreie Jahre hoffen.
Also komplett Sorgenfrei werde ich wohl nie werden, aber ich hoffe es geht zumindest so.

22.01.2015 17:41 • #8


Berti
Aber warum mit Medikamenten aufhören wenn sie komplett Beschwerdefrei machen? Was wenn man selber nie ein normales Leben führen kann?

22.01.2015 17:44 • #9


Ich habe Angst vor Medikamenten und auch vor deren langzeit Nebenwirkungen
Deswegen traue ich mich nicht die über einem langen Zeitraum zu nehmen

22.01.2015 17:46 • #10


Ich möchte sie auch nicht dauerhaft nehmen. Ich habe eine wirkliche Krankheit, für die ich Medis nehmen MUSS, aber die reichen mir schon.
Die Nebenwirkungen sind auch nicht so toll und die Langzeitwirkung ist nicht abzusehen. Aber um aus dem Gröbsten rauszukommen, sind sie einfach super geeignet.

22.01.2015 17:48 • #11


Berti
Das ist natürlich verständlich. Ich selbst habe auch Bedenken über die Nebenwirkungen. Aber es gibt ja Menschen die es ein Leben lang nehmen müssen?

22.01.2015 17:50 • #12


Ja die gibt es auch
Ich glaube jeder sollte das machen womit er dich am besten fühlt
Und auch zwischendurch den Neurologe Fragen die helfen einem auch sehr in Sachen Medikamente

22.01.2015 17:52 • #13


Berti
Neurologen fragen? Inwiefern?

22.01.2015 17:54 • #14


Ich versuche es nur übergangsweise, bisher hats damit geklappt. Ansonsten würde ich sagen, lieber lebenslang mit evtl. Nebenwirkungen, als ein reines "Angstleben" zu führen. Jeden Tag beim Aufstehen hoffen dass bald wieder Abend ist und der Tag rum ist, ist kein wirkliches Leben...

Blöd ist natürlich, wenn man aus den Nebenwirkungen der Medikamente (z.B. hats bei mir dabei beim Einschlafen heftig gezuckt) sich eine neue Krankheit "bastelt"

22.01.2015 17:54 • #15


Wegen den Medikamenten

22.01.2015 17:54 • #16


Berti
Das mit den neuen Krankheiten basteln kenn ich nur zu gut

22.01.2015 17:57 • #17


Mucler dieses zucken hatte ich auch beim ausschleichen
Und hab es heute auch noch
Aber ist es bei euch nicht auch so das die Angst Phasen Weise kommt also mal 4 Monate angstfrei ( oder weitgehend ) und dann 3 Wochen angst
Da frag ich mich ob man nicht diese anhstphasen durch Training etwas runterschrauben kann ?

22.01.2015 17:57 • #18


Durch was für ein Training meinst Du?

22.01.2015 17:58 • #19


Autogenes , Atemübungen , malen , Musik.
Irgendwas womit man die Angst überwindet , aber auch das muss man lernen

22.01.2015 18:00 • #20




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