Biggi43
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• • 07.01.2010 x 1 #1
Lieber Forenbesucher,
dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.
Biggi43
Mitglied
• • 07.01.2010 x 1 #1
Zitat von pax:Für einen Antimedikamententhread würde ich das hier noch nicht gleich halten. Aber in der Sache gebe ich dir Recht. So naheliegend ist das nämlich nicht, dass es nicht wörtlich gemeint ist - bedenkt man, dass Mr. Linden in seinem 100 Euro teuren Schrott-Skript eben diesen Rat ernsthaft gibt. Und mich stört es, wenn immer wieder die individuelle Entscheidung für oder gegen bestimmte Behandlungsoptionen mit Schwäche vs. Stärke in Verbindung gebracht wird. Oder wenn allein der Wille ausreichen soll, einen Weg zu finden. Dass man sich nur mal zusammenreißen müsse, haben hier sicher schon viele von ihren Bekannten und Verwandten gehört, diese Parole müssen nicht auch noch Betroffene ausgeben.Das muß genau abgeklärt sein, und zeitgleich sollte eine Therapie gemacht werden.
Die Medikamenten können also für eine Dauer sehr wohl Sinn machen.
Also mir ist das hier sehr ernst. Da können andere User ganz schön in die Irre geführt werden, wenn sie den Antimedikamenten -Thread hier lesen.
Und lassen sich verunsichern
Zitat von Kathrin1981:Wenn es dir Mut macht, ist das sehr zu begrüßen. Angststörungen sind grundsätzlich ohne Medikamente behandelbar, die Verhaltenstherapie erzielt regelmäßig sehr gute Erfolge. Aber lass' es nicht zum falschen Ehrgeiz ausarten. Wenn du beruflich z.B. ein Stück weit funktionieren musst, weil du sonst auf Dauer den Job verlierst, oder wenn dein Studium den Bach runter geht, weil du dich ausschließlich der medikamentenfreien Angsttherapie verschreiben musst, um weiterzukommen, dann solltest du die medikamentöse Option ernsthaft mit dem Arzt besprechen. Letzten Endes geht es nicht darum, irgendeinem Ideal zu entsprechen, sondern wieder lebens-, studier- und arbeitsfähig zu werden und eine gewisse Lebensqualität aufrecht zu erhalten. M.E. ist die Zeit für Medikamente dann gekommen, wenn ein normaler (!) Alltag nicht mehr lebbar ist, nicht erst, wenn gar nichts mehr geht und einem schon alles egal ist.Wenn ich das so lese bekomme ich Mut es doch ohne Medi´s weiter zu versuchen
Habe bald nen Termin beim Psychiater da ich ihn fragen wollte wegen Medi´s da ich das Gefühl habe ohne nicht mher zu schaffen
Aber vlt gebe ich zu schnell auf??
03.12.2009 20:36 • #27
x 3
Suma
Gast
Zitat von Biggi43::lol: Liebe Emma,
auch ich habe viele Therapieversuche hinter mir. Geholfen hat keine, genauso wenig wie Pillen die ich verschrieben bekomme habe (die leidige Diskussion).
Ich bin der Meinung dass man sich eigentlich nur selber helfen kann.
Es kommt doch nur darauf an wie man die Dinge betrachtet. Genau genommen bist du ab deiner Geburt auch schon wieder dem Tod ausgesetzt.
Man kann Gedanken damit verbringen"was wäre wenn".
Was ist wenn ich Krebs habe?, was ist mit meinen Kindern wenn ich sterbe? Was ist wenn, was ist wenn.
Es gibt einfach für NICHTS im Leben eine Sicherheit. Das Leben ist ein Geschenk, und so muss man es betrachten.
Erfreue dich an deinem Leben solange du es hast. Wenn dein Leben zu Ende ist oder du eine Krankheit bekommst, kannst du nichts daran ändern. Deine Ängste und Befürchtungen davor werden nichts ändern und dir keinerlei Vorteile verschaffen.
Wir müssen unser Schicksal so nehmen wie ist. Das Einzige was wir machen können ist kämpfen.
Auch ich habe 2 Kinder und habe mich schon manchmal gefragt was wäre wenn ich gehen muss.
Aber das ändert nichts.
Das Leben wird weitergehen, auch für unsere Kinder. Unsere Sorgen und Ängste werden daran nichts ändern. Wir werden gehen wenn wir gehen sollen. Ob wir wollen oder nicht. Und wenn man diese Tatsache begriffen hat, ist es egal, dann erfreut man sich des Lebens solange man es hat.Ein gewisses Gottvertrauen, Vertrauen dass sich alles regeln wird und alles seinen Sinn macht. Mit all deinen Ängsten über Krebs und Tod nimmst du dir selber die Möglichkeit einfach zu leben. DAS ist eigentlich schon ein kleiner Tod.
Bin gespannt auf deine Gedanken dazu. Aber laß es erstmal auf dich wirken und denke wirklich mal darüber nach Sei ganz lieb gegrüßt Biggi
04.01.2010 13:06 • #70
Suma
Gast
Zitat von Biggi43:Eigentlich ist es ganz einfach: Erstens: Schmeisst alle Psychopillen ins Klo und kämpft nicht mehr dagegen an. Lasst es einfach kommen wenn es kommen will. In dem Moment wo es euch mehr oder weniger gleichgültig wird ob ihr Angstschübe oder eine Panikattacke bekommt, reagiert der Körper ganz anders. Sollten die körperlichen Reaktionen doch kommen, na dann einfach ruhig in eine kleine Plastiktüte (Frühstücksbeutel) atmen und die Attacke löst sich in 1-2 Minuten auf. So hat es bei mir geklappt. Ich lebe jetzt seit 2 Jahren ziemlich angstfrei, zumindest ohne Panikattacken.
• x 1 #2
Wölfin
Mitglied
• #3
Suma
Gast
Zitat von Wölfin:Liebe Wölfin auch für dich freue ich mich das es dir besser geht...hallo biggi:-)
möchte auch mal was positives hier reinschreiben und freue mich für dich, dass es dir gut geht.
zunächst möchte ich dir zustimmen, so dass auch die anderen leser und leserinnen sehen, dass der einzig wahre weg nur in ihnen selbst begonnen werden kann zu gehen, um die angst weniger werden zu lassen.
ich bin heute von der ostsee zurückgekommen, habe mir für vier tage eine auszeit genommen von kind und arbeit und allem was da zugehört. war zudem auch eine mutprobe sozusagen und eine lernaufgabe zugleich. zu lernen, mir zu vertrauen. okay, wenn ich mich auf den weg zu unternehmungen gemacht habe, hatte ich wieder die extrasystolen. aber nun ja, einfach annehmen und sich davon nicht irritieren lassen. schliesslich sind wir es, die bestimmen und nicht mehr die angst richter spielen. ich habe mit dem abstand zum gewohnten umfeld auch zeit geahbt, um die angst klarer zu sehen. ich bin zwar in vt gewesen bzw. noch 2 sitzungen, fertig bin ich aber noch nicht. eine tiefenpsychologische wird sich anschliessen. jedoch ist es ein wahrhaft gutes gefühl, wieder lebensqualität zu geniessen. ganz wichtig: sich die zeit geben!
darf ich fragen, wie du auf diesen weg gekommen bist, um dein ziel zu erreichen?
psychopillen habe ich stets abgelehnt. der körper ist selbst in der lage alles zu regulieren, nur ahben wir es in unserer schnelllebigen zeit verlernt und gestatten es ihm meist nicht:-))
lg
wölfin
• #4
Keramikschnecke
Mitglied
Zitat:Eigentlich ist es ganz einfach: Erstens: Schmeisst alle Psychopillen ins Klo
• #5
LILLI
Mitglied
• #6
Suma
Gast
Zitat von LILLI:MENSCH ;DAS FREUT MICH FÜR DICH;DENN ICH BIN AUCH KEIN FREUND VON AUFGEBEN
• #7
Wölfin
Mitglied
• #8
Chaosfee
Gast
• #9
Keramikschnecke
Mitglied
• #10
Biggi43
Mitglied
• #11
Suma
Gast
• #12
Kathrin1981
Mitglied
• #13
Chaosfee
Gast
• #14
Keramikschnecke
Mitglied
• #15
Suma
Gast
Zitat von Keramikschnecke:Bin mal kurz weg, muss einen Heiligenschein für Suma basteln und ein wenig den Threadboden schrubben.
• #16
Suma
Gast
Zitat von Chaosfee::D
Bist halt ne Nette...
lg.Eva
• #18
Suma
Gast
• #19
@Kerstin
Mitglied
• #20
x 4