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25.07.2012 12:59 • 05.11.2019 #1


296 Antworten ↓


Ja das kenne ich auch. Ich hatte immer das Gefuehl das ich z.B. Morgens nicht mehr aufwache. Und wenn ich gelaufen bin dachte ich immer ich breche gleich zusammen und das war dann mein kurzes leben. Allerdings hat mir viel zureden und auch der Psychologe etwas geholfen. Da ich in schweden wohne war es nicht eonfacher , da es hier sowas wie richtige freunde so sowas nicht gibt hier ist man kumpel und gut. Soll heissen das ich hier ausser meinen mann niemanden hatte. Nach ca.2 jahren war ich dann bei psychologen und hab den vollgequasselt. War aber nur ein paar mal da und nun bin ich ( hoffe das bleibt so) soweit das ich es slleine und mit hilfe meines mannes soweit schaffe das ich einigermassen klarkomme. Ok ich nehme medis aber diese auch nicht mehr lange. Will weg von den zeug. Aber ich denke du meintest sowas mit angst zu sterben oder hab ich das falsch verstanden?? Du brauchst davor wirklich keine angst haben, es eird nicht passieren oder nicht so schnell in 60 jahren vielleicht;-) ich hab ab und an auch mal ein oder zwei tage eo ich wieder sowas denke aber dann geht es wieder!

25.07.2012 14:24 • #2


Hey ich weiss genau wovon du sprichst, denn mir geht es seid vielen Jahren genauso.
Seid 4 Jahren habe ich jetzt schon mit der Angst zu tun ich bin jetzt frische 21 und eig zu jung um täglich über solche Dinge nachzudenken aber ich bekomme es einfach nicht in den Griff im Gegenteil es wird immer schlimmer.Damals fing es an, dass ich nicht allein schlafen konnte und einfach nicht gern alleine war und der festen Überzeugung war ich sei schwer krank bin dann aber von oben bis unten durchgecheckt wurden und was kam raus? ich war KERNGESUND, trotzdem ging die Angst nicht von mir. Vor 2 Jahren dann ist meine Oma gestorben sie hatte Krebs und ich hab alles bis zum Ende hin miterlebt, was mir anscheinend nicht gut kam denn seid dem stieg die Angst immer mehr ich konnte weder Auto alleine fahren noch konnte ich alleine sein NIX ging nicht mal einkaufen, ich bekam einfach ÜBERALL angst das ich umkippe und tot bin und da ich auch panikattacken bekomme bildet man sich ja dann das ganze ein und ist der festen Überzeugung es passiert was, wobei es immer das gleiche Spiel ist. Vor ein einhalb Jahren lernte ich meinen heutigen Partner kennen der aber aus einer weiteren Entfernung war, sodass ich gezwungen war diese Wege ALLEINE zu fahren, da er kein Führerschein hat, und nach nach einem halben Jahr vergangen... meine Angst meine Gedanken über den Tot ALLES war komplett weg ich konnte wie andere Menschen leben und war nicht auf Andere angewiesen. Damals wo ich ´gesund´ war hab ich mir wirklich die Frage gestellt...WIE KONNTEST DU NUR SO GESTÖRT SEIN?WIE KRANK? Ich konnte mir das garnicht erklären und auch garnicht vorstellen. Aber jetzt seid paar Monaten ist alles wieder beim Alten ich kann NIX alleine und ich merke das es auch immer schlimmer wird...Ich hab mich jetzt grad neu hier angemeldet weil es vielleicht auch gut tut sich mal mit Leuten zu tauschen die genauso fühlen, denn jemand der soetwas nicht selbst spührt kann sowas auch nicht wirklich nachvollziehen ich will wieder gegen die Angst angehen aber dazu gehört einfach soviel MUT

25.07.2012 14:35 • x 3 #3


Die Angst hab ich auch.
die Gedanken was wird dann aus meinem Kind, was passiert mit mir wenn ich tot bin. Die Unendlichkeit und eine leere nach dem tot. Es ist vorbei für immer

25.07.2012 17:30 • #4


Peppermint
Bei mir ist es mehr die Angst wie ich sterbe....einfach morgens nicht mehr wach zu werden damit könnte ich leben....aber der Gedanke vielleicht ne Krankheit zu bekommen die mich jahrelang zugrunde richtet...davor habe ich richtig schiss..,.

25.07.2012 17:36 • #5


Ne mir geht es ganz allein darum zu sterben, das macht mich einfach nur verrückt der gedanke...WIE ich sterbe daruber mache ich mir keinen kopf aber das ich sterben muss das macht mich so krank. Hat denn jemand genauso Erfahrungen gemacht und die Angst in Griff bekommen? Wenn ja wie denn? Kann mir jemand Tipps geben ALLEIN die Angst wegzukriegen

26.07.2012 07:17 • x 2 #6


Ich denke auch immer wenn ich laufe ich brech gleich zusammen keine Ahnung warum an manchen Tagen komm ich gut mit der Angst klar aber manchmal auch gar nicht. Ich kann fast nix mehr machen ohne gleich dieses Gefühl zu bekommen es fühlt sich alles so unreal an und wenn ich manchmal meine Freunde oder Eltern anschaue kommt mir alles so fremd vor. Beim Duschen, beim schminken egal was ich mache das Gefühl ist da. Beim Autofahren wird es extrem ich weiß nicht warum:o

..

26.07.2012 14:23 • x 2 #7


hallo an alle mit Angst vor dem Tod
Das ist genau mein Thema. Mein Psychologe hat letztes Jahr mit mir erarbeitet, was der
Auslöser für meine Angststörung war. Ich hatte diese panische Angst vor dem Tod schon
als kleiner Junge von ca. 5 Jahren. Angst ist dabei vielleicht sogar das falsche Wort, es war
vielmehr eine untröstbare Traurigkeit, bei dem Gedanken, meine Eltern und alle, die ich sonst so liebe, nicht mehr um mich zu haben. Damals hatte ich meine erste PA und einen
Weinkrampf. Beklemmend waren für mich ausserdem div. Erfahrungen, die ich in diesem
Alter gemacht habe. Es waren die späten 1970er Jahre, beim Bäcker, auf der Bank, an
Litfass-Säulen- überall hingen RAF_Fahndungsplakate, in den Nachrichten ging es um Terror
Entführungen, Krieg im Libanon usw. Ich wuchs in einer Hochhaus-Siedlung auf, das Thema
Rauschgift war allgegenwärtig, wir wurden schon im Kindergarten vor der tödlichen Gefahr
gewarnt. Eines schönen Spätsommernachmittags saß ich vor dem Eingang unseres Hochhauses auf der Treppe, als sich plötzlich ein Leichenwagen in mein Blickbild schob.
Zwei Eingänge weiter hatte sich ein Nachbar in seiner Küche mit seiner Dienstwaffe er-
schossen. Wie wir später erfuhren- man kannte sich ja in der Nachbarschaft- war dieser
Mann als GSG 9- Elitepolizist einige Zeit vorher bei der Befreiung der Lufthansa-Maschine
in Mogadischu beteiligt gewesen und hatte sein Trauma nicht überwunden.
Um das Ganze ein bißchen abzukürzen: Im Sommer, bei drückender Hitze, leeren Straßen, mit dem typischen Licht, womöglich noch Sirenen im Hintergrund, spüre ich
regelmäßig noch dieses beklemmende Gefühl. Die Angst vor dem Tod hat mich lange
begleitet, später bin ich dieser Angst auf sehr zweifelhafte Art und Weise entgegengetreten. Dro., riskante Aktionen (die ich jetzt mal nicht genauer erörtere ) Wo meine Eltern früher versucht haben, mir mit dem Kinder-Gottesdienst die Hoffnung
auf das Paradies nach dem Tod zu wecken, und auch meine Großmütter sehr religiös
waren, da habe ich nach handfesteren Beweisen oder zumindest Hinweisen auf ein Leben nach dem Tod gesucht. Irgendwie hatte ich schon als Kind Zweifel an der biblischen
Geschichte. Ich denke, das ist insofern bemerkenswert, wo man doch als Kind noch
leicht zu beeinflussen ist. Allerdings hatte ich dennoch auch stets das Gefühl, dass es-
unabhängig von Religion und Bibel- eben doch etwas oder jemanden gibt, der stets mit
oder bei mir ist, irgendetwas, das mir in vielen Situationen Kraft und Zuversicht ver-
liehen,bzw gespendet hat. Im Jahr 1991 war ich aufgrund meiner leichtsinnigen Lebensweise für knapp 24 Stunden im Koma, zeitweise klinisch tot. Vielleicht hatte ich
eine Nahtod- Erfahrung, aber dann habe ich keine Erinnerung daran und ich will hier
auch nicht mit irgendwelchen Halbwahrheiten oder mystischen Hirngespinsten anfangen. Fakt ist aber: Ich war danach irgendwie ein anderer Mensch. Nicht traumatisiert,nicht
schockiert oder entsetzt. Es war mir tatsächlich, als hätte ich etwas Besonderes ge-
sehen, irgendwas, das mir gezeigt hat, wie es "danach" sein wird und dass alles gut wird. Dass ich aber zunächst mal noch hier im Leben bin und das Beste daraus machen muss. Naja, ich denke mal, bei vielen schiesse ich mich nun ins Abseits, aber ich schreibe es
totzdem: Ich war damals auf Dro. und bin seit nunmehr fast 21 Jahren clean. Ohne
Therapie, ohne Ersatzdrogen, ohne ärztliche Hilfe und ohne Medikamente. Vielleicht
war meine niemals ganz überwundene Angst vor dem Tod und all die Gewalt und
Kriminalität der Grund für meine damaligen Fehler-keine Ahnung und eigentlich auch
egal. Natürlich leben viele meiner damaligen Freunde längst nicht mehr, keiner der
Verstorbenen ist älter als 25 geworden, manche waren jünger. Bei aller Trauer,war
ich doch längst so abgestumpft, dass es keine Ängste mehr bei mir geweckt hat. Seit
dem Tod meines geliebten Opas, als ich 12 war, konnte mich in dieser Hinsicht lange
nichts mehr richtig schocken.
Jetzt aber wieder ein Quantensprung, sonst quassel ich wieder zulange. Ich führe längst ein solides, seriöses Leben, habe damals, noch auf Dro., meine Ausbildung gemacht, arbeite seitdem fast ohne Unterbrechung (insges. 6 Monate Arbeitslos ), habe eigene Wohnung und Lebenspartnerin und damit eben doch auch einiges zu verlieren. Da meine Frau chronisch krank ist und in den vergangenen Jahren div. OP`s hatte, manche am Rand des gerade noch so überlebensmöglichen, kamen zwangsläufig die Gedanken
an das Ende wieder und wieder in mein Bewußtsein. Irgendwann auch die Erinnerung an meine toten Großeltern und die Frage: Werde ich sie jemals wiedersehen? Nach un-
glaublich vielen Recherchen in naturwissenschaftlichen, spirituellen und sonstigen Büchern und Zeitschriften, wodurch ich mich zeitweise auch fast verrückt gemacht habe, lautet die Antwort für mich : definitiv JA !! Ich kann mir nichts anderes vorstellen.
Gegen jede Wahrscheinlichkeit hat sich das Leben hier auf Erden durchgesetzt, unser ganzes Universum ist ein eigentlich unmögliches Wunder, der Mensch an sich ein un-
fassbares einzigartiges Phänomen (es gibt nicht einen einzigen wirklichen Doppelgänger, wirklich jeder ist einmalig und damit iregendwie ausgewählt), so dass ich es mir absolut nicht vorstellen kann, dass alles nur Zufall ist. Hinter allem steckt irgendeine Bedeutung, ich muss es jetzt noch nicht verstehen. Ich lasse es jetzt auch, allzu viel nachzuforschen, mir reichen die Kernaussagen von div. Sterbeforschern, Quantenphysikern usw., auch wenn es genügend Zweifler und Skeptiker gibt, die dagegen argumentieren. Aber noch vor 200 Jahren hätten diese Skeptiker auch nicht für möglich gehalten, dass es Autos, Flugzeuge oder gar unsere Art der Kommunikation hier im Forum geben würde.
Das Leben VOR dem Tod ist eigentlich schon undenkbar, aber es ist Realität. Und somit ist für mich auch das Leben NACH dem Tod nicht nur Wunschdenken. Ich bin überzeugt davon. Weiteren Trost finde ich in der Gewissheit, dass wir ja alle den selben Weg gehen. In 100 Jahren gibt es keinen mehr von uns. Und wenn keiner von meinen Leuten mehr lebt, was will ich dann noch hier? Aber noch sind wir da und so wünsche ich uns allen,
dass wir das Beste draus machen und später in anderer Form wieder zusammenfinden,
bis dann,eddie

26.07.2012 17:09 • x 5 #8


AQDAE2Y
Ich persönlich glaube ja dass es so etwas wie eine Zivilisationskrankheit ist.

Wir schauen Fernsehen wir lesen Bücher und so und überall sieht man wie toll und schön das Leben ist und wie glücklich wir Alle sind was für ne tolle Action überall geht, dass man morgens jubeln muss weil man wieder zur Arbeit muss hauptsache die Markenmarmelade ist im Kühlregal usw aber...

Früher war das ganz anders, aber früher war es wenigstens noch wirklich echt und richtig. Dort gab es Totenkulte, damals war der Tod Teil des Lebens die Menschen wussten dass der Tod zum Leben gehört, ohne Tod kein neues Leben usw. Der moderne Mensch hat keine echten Chancen mehr sich ganz NORMALE Gedanken über den Tod zu machen ohne gleich zu denken "Bin ich verrückt? Bin ich nicht normal? Will ich sterben?"
Aber es IST normal...ehrlich. Ich möchte nicht über die Kirche ablästern aber es wurden volle tolle Dinge auch verteufelt die eigentlich sehr gut waren für den Menschen. Heute denken wir immer noch "Der Tod ist unser Aller Feind, es ist Schlimm und es ist Böse es ist der Teufel usw". Wir haben kein ganz normales natürliches Verständnis mehr für den ganz normalen Tod wie er eben existiert. Am Liebsten wären wir ewig jung, immer hübsch, immer sprunghaft wie ein junger Bock der die Welt erkundet...und und und Aber so ist es eben nicht. Wir haben Jahre in unserem Leben wo es uns eben NICHT so geht wie es Alle gerne hätten.

Also so denke ich eben darüber

EDIT: Ach ja. Ich hatte meine Phasen wo ich sterben WOLLTE. Dann kam erst JAHRE später mein Wissen darüber, dass das eigentlich gar nichts Schlimmes ist darüber nachzudenken sondern zum Leben dazugehört.

26.07.2012 17:48 • #9


hallo, aqdae...
kaum ist dein Name aus dem Bild, da kann ich ihn auch schon nicht mehr buchstabieren,
sorry dafür. Das mit der Zivilisationskrankheit sehe ich sehr ähnlich. Ein grundlegendes
Problem stellen auch für mich die Medien, speziell das Fernsehen dar. Immer geht es nur
noch um so einen Mist wie Super-Model, Super-Star, Super-Talent und alles ist nur super-
langweilig und oberflächlich. In Talkshows geht es nur darum, wer wen wie oft betrogen
hat, wer der Vater ist, oder wer überhaupt die Meisten aufreisst....etc. Zu meinen Jugend-
zeiten hatten die älteren Menschen eine viel unaufgeregtere Art, mit dem Thema Älter-
werden und Sterben umzugehen. Unsere kindliche Begeisterung für Fussballstars oder
Filmhelden, Musiker usw. nahmen sie mit wissendem Lächeln hin, wissend, dass wir im
späteren Lauf unseres Lebens schon noch die richtigen Prioritäten setzen werden. In den
damaligen Fernsehsendungen wurde, wie im alltäglichen Leben ganz anders mit diesem
Thema umgegangen. Die heutige Medienlandschaft verdrängt vielmehr, als das früher der
Fall war, und wenn jemand gestorben ist, dann kommt das typische Betroffenheitsgetue,
nach dem Motto: Der Verstorbene hat das unfassbare Pech gehabt, nicht unsterblich zu sein. Unsere neuen Stars und Promis werden fast zu Göttern gemacht, Makellosigkeit
und scheinbar ewige Jugend sind Grundvoraussetzung, um den kurzfristigen Ruhm zu
erreichen. Ich wage die Prognose, dass viele dieser heute so jungen B- und C-Promis
in wenigen Jahren an schweren Depressionen erkranken werden. Wenn sie realisieren,
dass auch ihr Leben und ihre Jugend genauso schnell vergehen, wie das eines jeden vermeintlich unbedeutenden "Normalbürgers". Wir bräuchten wirklich wieder so etwas
wie Sterbekultur und Akzeptanz des Ganzen. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der
Mensch vor nichts mehr Angst hat, wenn er erstmal die Angst vor dem Tod überwunden
hat. Denn was soll ihn dann noch schocken ? schön, dass es hier Menschen gibt, mit
denen man über dieses Thema mal Kommunizieren, evtl philosophieren kann.

26.07.2012 18:40 • x 1 #10


AQDAE2Y
Hey eddi. Also ich finde du hast das wirklich einzigartig erklärt. Und ich dachte ich werde für meine Meinung eventuell schriftlich gelyncht

Naja aber ich bin ehrlich es sind mindestens 10 Autoren verschiedener Bücher die mir da den Rücken stärken . Von Alleine bin ich nicht darauf gekommen, aber genau das hat mir die Augen geöffnet dass doch dann irgendwas falsch läuft in der Welt oder in meinem Umfeld. Wieso kann ich eventuelle Rätsel des Lebens nicht alleine lösen oder mit Hilfe meines Umfeldes? Nein da muss ich mich in Büchereien durch verstaubte Bücher wälzen oder Geheimtips einer Freundin nachgehen um mir die Augen zu öffnen.

Und DAS finde ich etwas schade. Und nur aus diesem Grund habe ich auch was gegen die Welt in der ich zur Zeit lebe. Die Welt redet von Aufklärung, Religionen reden von einem Erwachen und wir sollen doch die Augen aufmachen, aber sobald wir die Augen wirklich aufmachen...wo ist dann die Welt? Wo sind die Religionen mit ihren Versprechen? Dann wenn wir die Augen wirklich aufmachen kann man die ganzen Leute mit ihren Versprechungen nämlich das Klo runterspülen auf Deutsch gesagt.

Tjaja.

Und genau. Es passt sogar zum Thema. Denn wie du wundervoll erklärt hast liegt das auch an dem rumgetrauere. Manche Menschen werden dazu gezwungen Jahrelang zu trauern weil es Sitte ist. WAS FÜR EIN SCHWACHSINN!
Aber es gibt auch andere Traditionen. Eine Freundin von mir schreib einmal in Mexico da würden Sie ein Freundenfest veranstalten. Für den hiesigen Menschen klingt das etwas wirr bis völlig krank, ich selbst fand das vor nur 2 Jahren selber etwas verrückt aber heute sehe ich es anders. Kein Mensch der einen wirklich liebt der möchte dass man ihm hinterherweint. Ein wirklich guter Mensch der sagt zum Abschied "So und jetzt besaufft euch ordentlich und vergesst nicht euch am Leben zu erfreuen" Es ist wirklich so! Finde ich.

26.07.2012 20:13 • #11


hallo, nochmal
Ich sehe, wir sind uns da ziemlich einig. Ich würde mir solche elementar wichtigen
Diskussionsthemen im Fernsehen wünschen. Oder in der Zeitung. Wieviel Male habe ich
mich in den letzten Monaten und Jahren frustriert durch das besch..... Fernsehprogramm
gezappt, vor allem dann, wenn ich mal nachmittags zuhause bin. Und dann ? Trash-Tv,
primitiv und lächerlich. Und nirgends auch nur ansatzweise Antworten auf die Fragen, die man sich stellt und die einem-unnötigerweise- Angst machen. Der Tod sollte uns keine
Angst machen, er behandelt alle gleich, ist weder rassistisch, noch politisch, noch
käuflich. Und nach meiner Vorstellung ist er auch nicht das Ende, sondern ein neuer
Anfang. Auf welche Art auch immer. Aber jetzt leben wir ja noch, was danach kommt,
werden wir dann erfahren. In diesem Sinne: Eine ruhige Nacht und angst- und sorgenfreie
Tage, eddie

26.07.2012 22:09 • #12


Hallo Linda!
Vor einigen Wochen habe ich genau das selbe wie du geschrieben.
Nur bei mir ist sogar das Monat genau manifestiert wann ich sterben soll. Es ist der September und ich habe ehrlich schoss davor. Wie lange denkst du das schon.
Lies mal meinen Beitrag" Angst oder Vorahnung"
Und ist es bei dir so ähnlich??

28.07.2012 23:07 • #13


Zitat von Janet__4691:
Ne mir geht es ganz allein darum zu sterben, das macht mich einfach nur verrückt der gedanke...WIE ich sterbe daruber mache ich mir keinen kopf aber das ich sterben muss das macht mich so krank. Hat denn jemand genauso Erfahrungen gemacht und die Angst in Griff bekommen? Wenn ja wie denn? Kann mir jemand Tipps geben ALLEIN die Angst wegzukriegen


Mich macht das auch verrückt.
Ich spreche mit meiner Therapeutin darüber das hilft. Ne sehr gute Freundin hat auch Angst vor dem tod

29.07.2012 15:53 • x 2 #14


Zitat von Linda.:
. Das Gefühl begleitet mich überall hin. (


GEFÜHL - genau das ist es eben "NUR EIN GEFÜHL!" und vielleicht solltest du es als solches betrachten. Vor zwanzig Jahren hatte ich das oft. Es war wie eine Vorahnung und ich habe mich beim Haushaltmachen versucht davon abzulenken. Ich habe damals auch mit Freunden darüber geredet und gesagt,: Ich habe das Gefühl, ich müsste bald sterben! - Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass etwas schlimmes passieren würde - aber ES WAR NUR EIN GEFÜHL!

- Es ist nix passiert!

Vielleicht hilft es dir Abstand zu diesem Gefühl zu gewinnen, wenn du dir immer wieder klar machst, dass es nur ein Gefühl ist. Es ist ein dumpfes, unangenehmes Gefühl, manchmal wie ein Stein im Bauch ... aber es wird auch wieder gehen, - irgendwann ist es einfach weg!
Wenn du dir jetzt immer Sorgen wegen diesem Gefühl machst, gibst du ihm nur Raum und einen Platz in deinem Leben!

29.07.2012 16:02 • #15


Stell dir vor, du bügelst! Plötzlich erhöht sich dein Herzschlag und dann hast du ein dumpfes Gefühl im Bauch und du hast Angst! - das ist Adrenalien!
Da du keiner offensichtlichen Gefahr ausgesetzt bist versucht dein Hirn das irgendwie an etwas fest zu machen und "Vorahnung", ... das trift dieses Gefühl irgendwie.

- so war es bei mir!

29.07.2012 16:06 • #16


Hallo Linda,

mit deiner Angst bist du nicht allein. Viele Menschen, selbst in jungen Jahren, fürchten sich sehr vor dem Sterben.

Auch ich hatte diese Phasen mit solchen "Vorahnungen". Sie kamen und gingen. Und doch bin ich morgens immer wieder aufgewacht

Zwei Dinge möchte ich dir sagen:

- Du hast es nicht in der Hand, ob du morgen noch leben wirst oder nicht. Niemand hat das. Deine größten Sorgen können nichts daran ändern. Etwas Geheimnisvolles lenkt unser aller Schicksal, was leben oder sterben angeht. Und schon aus diesem Grund sind unsere Grübeleien, OB oder WANN wir sterben werden, unnötig. Vertraue dich einfach dieser Macht an.

- Seit mein Vater vor zwanzig Jahren starb, beschäftige ich mich nun mit dem Tod. Aus meiner Sicht ist das der einzige Weg, unsere Angst zu lindern.

Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod, ohne sich jemals Gedanken über ihn oder den Sinn des Lebens gemacht zu haben. Natürlich, (fast) niemand weiß von uns Lebenden, was nach dem Tod geschieht. Aber die vielen Fallberichte von Nahtoderfahrungen oder Reinkarnationen (siehe meine Signatur) machen mich persönlich sehr optimistisch. Mittlerweile sind die Erkenntnisse auf diesem Forschungsgebiet so weit fortgeschritten, dass man an einem Leben nach dem Tod oder wenigstens an anderen Daseinsformen kaum noch zweifeln kann.

Ich kann dir nur raten: stelle dich dem Tod, beschäftige dich mit ihm und laufe nicht vor ihm fort (denn das wird dir nicht gelingen). Damit bekämpfst du wirklich deine Angst.

06.08.2012 19:28 • #17


hallo, andi
dich hätte ich gerne bei meiner schier endlosen Diskussion zu Muffinlovers Beitrag
"Das Leben nach dem Tod macht mir Angst" mit insgesamt 80 sehr kontroversen Antworten
auf meiner Seite gehabt. Kann dir nur zustimmen, will jetzt aber nicht nochmal ein solches Fass aufmachen. Du kannst dir aber ja mal o.g. Titel zu Gemüte führen, da hst du eine weile
zu lesen, incl. Verweise meinerseits, wo du im Netz nach weiteren Informationen schauen
kannst, die deine(logische) Sichtweise weiter bestätigen werden.
P.S. : nein, liebe Skeptiker, bei allem Respekt und Verständnis für eure gegenteilige
Meinung, ich werde nicht mehr anfangen, darüber zu diskutieren, ignoriert mich einfach
lg, eddie

08.08.2012 15:23 • #18


Hallo Eddie,

deinen Wunsch nach "Beistand" kann ich gut verstehen, nachdem ich die Posts gerade gelesen habe

Ja, es ist leider nicht ganz einfach, über dieses Thema zu diskutieren, ohne irgendwann aus der Haut zu fahren. Getreu dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf", wird von den Betonköpfen (sorry) alles ins Lächerliche gezogen, was der eigenen Weltanschauung widerspricht. Aber gerade die Geschichte der Wissenschaft zeigt uns ja, dass dies immer schon so war. Außergewöhnliche Ideen brauchen ihre Zeit, bis sie den engen Horizont des Mainstreams überwinden können und sich irgendwann durchsetzen. Traurig finde ich bei solchen Diskussionen nur, dass diejenigen, die am lautesten lachen, meist diejenigen sind, die sich am wenigsten (wirklich) mit der Materie beschäftigt haben und praktisch keine Argumente vorbringen, außer: das ist nun mal so, basta

13.08.2012 19:07 • #19


, viel Grüße

13.08.2012 20:51 • #20




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