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Hallo!

Habe hauptsächlich mit Angstörung und Panikattacken zu tun.

Ein Thema beschäftigt mich zudem jedoch auch häufig und ist teilweise auch Bestandteil meiner Ängste - die Angst vorm Sterben, bzw. die Ungewissenheit, was "danach" sein wird?

Dazu kommen auch sehr oft Gedanken, dass Menschen die man lieb bzw. gern hat. dass auch die irgendwann gehen und man sie nie wieder sieht! Dieser Gedanke macht mich sehr, sehr traurig.

Vielleicht habt Ihr auch solche oder ähnliche Gedanken zu dem Thema. Würde mich freuen, wenn Ihr antwortet, vielleicht kann man sich so helfen, besser mit dem Thema umzugehen!

Danke dafür schon jetzt!

21.01.2012 23:33 • 29.01.2012 #1


24 Antworten ↓


liebe fearful,

da gehts dir genau wie mir,habe erst vor gut 5 monaten meine mutter verloren und kann nicht verstehen ,daß ich sie nie wieder um armen kann.

mit sicherheit bin ich älter als du,55j. und meine mutter war 81 und krank aber es tut so sehr weh.
meine tochter glaubt ,daß wir uns wiedersehen und an ein leben danach.

wie stehst du dazu?

l.g. urmel

22.01.2012 21:26 • #2



Angst vorm Sterben

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Hallo, Urmel 56!

Danke, für Deine Antwort. Bin allerdings männlich, iss aber kein Problem, dass Du "liebe fearful" geschrieben hast! Anhand der Nicknames kann man ja das nicht immer erkennen, ob Mann oder Frau.

Tut mir leid wegen Deiner Mama!

Ja, wie stehe ich zu dem Thema.

Das ist so eine Sache. Auf der einen Seite glaube ich, dass da noch irgendwas kommen muss bzw. es nach dem Tod in welcher Form auch immer weitergehen muss!?
Dann aber ist da noch die andere ("wissenschaftliche") Seite, die mir sagt, wenn man stirbt, "dann war´s das!"

Mir geht´s jedoch mit beiden Varianten nicht gut. Die Ungewissheit, was "danach" kommt, die beschäftigt mich.

Andererseits, wenn man es nüchtern betrachtet, war man ja vor der Geburt auch nicht "auf der WElt" sprich man hatte kein Bewusstsein etc...
Aber in dem Falle ist es ja so, dass man "vorher nicht da war" Aber wenn man gelebt hat, ist man ja am Leben und hat ein Bewusstsein usw. und wenn man dann stirbt ist man von jetzt auf gleich weg.

Schwieriges Thema, aber es beschäftigt mich halt.

Melde Dich wieder.

Lg

23.01.2012 20:29 • #3


Hier fühl ich mich auch angesprochen.
Das Sterben und die Angst vorm Tod (dem eigenen oder dem von lieben Menschen in meiner Umgebung) begleitet mich schon ungefähr seit dem Beginn meiner Panikattacken 2005.
Letztes Jahr im März ist jedoch dann meine Oma gestorben und seitdem ist dieses Problem bei mir wieder total akut. Ich hatte einen wahnsinnig engen Draht zu meiner Oma, habe es aber vor lauter Angst nicht über mich gebracht sie in ihren letzten Stunden im Krankenhaus zu besuchen. Ich mache mir wahnsinnige Vorwürfe deswegen und frage mich ständig wo sie jetzt ist, oder ob sie noch irgendwo ist - sprich: ob es denn nach dem Tod noch etwas gibt?

Mich schockiert es immer sehr, wenn man hört oder liest, dass Leute "einfach so" gestorben sind/ nicht mehr aufgewacht sind. Die Möglichkeit von jetzt auf gleich quasi grundlos aus dem Leben zu scheiden oder die Möglichkeit, dass jemand mir Nahestehendes auf einmal "weg" ist, macht mir unglaubliche Angst.

Seitdem mich das so beschäftigt wünsche ich mir umso mehr wieder "richtig" zu leben, ohne die Angst und die Panik und umso mehr ich das will, desto gegenwärtiger ist das alles wieder und je panischer werde ich. Ein Teufelskreis.

Aber wie so oft tut es auch hier gut nicht alleine zu sein...

23.01.2012 20:46 • #4


hey,
so fing alles an.... mit dem tot meines opas. das hat mich so nach unten gerissen. ich bekam die schlimmsten panikattacken meines lebens. seitdem habe ich die gleichen ängste wie du. und ganz schlimm ist es wenn meine kinder kran k sind. meine kleine maus lag vor kurzem im krankenhaus. sie ist ausgetrockent und hatte danach noch ne leichte lungenenzünding. die blutwerte waren sehr schlecht. als ich nachhause wollte weil ich selber ne magen darm grippe bekommen habe, und mein kind im krankenhaus nicht mehr wieder erkannt habe, weil sie sooooo angst hatte, hat die ärztin mir angst gemacht. sie meinte das blut muss untersucht werden. die weißen blutkörperchen waren zu viele. ich hatte so angst vor leukämie. diese tage waren sooo schrecklich für mich. ich habe mich gefühlt wie in einem film. ich war garnicht ich. unjd diese ängste kommen auch aus dem nixhts. wenn es keinen anlass zur sorge gibt.... ich habe immer angst vor dem tot!

23.01.2012 21:47 • #5


wow...das wäre mit das Schlimmste für mich. Wenn dann tatsächlich noch was gefunden werden würde bei mir oder bei einem meiner Lieben und dann auf einmal eine wirklich begründete Angst mit der normalen unbegründeten Angst zusammen im Raum stünde.

Diese Angst ist übergroß und zusammen mit einer tatsächlichen Erfahrung...ich wüsste nicht ob und wie ich das überwinden sollte.

23.01.2012 21:52 • #6


hallo ihr lieben,

das ist ein thema bei dem man wohl auf keinen grünen zweig kommt aber man hat schon soviel gelesen von menschen die schon einmal gelebt haben wollen,ob die alle spinnen??

ich habe mal einen erfahrungsbericht gelesen indem eine frau als kind schon das gefühl hatte etwas erledigen zu müssen.später als erwachsene ist sie den dingen auf den grund gegange n und hat herrausgefunden wo,wie,und als welche person sie gelebt hat.
sie war bei der geburt ihres 5ten kindes gestorben wurde aber wenige jahre später wieder geboren.
die junge frau hat angeblich sogar ihre kinder aus dem vorleben gefunden,es waren inzwischen alte leute.
ich habe das buch verliehen und nicht wieder bekommen daher weis ich nicht mehr wie es heißt.

alles spinnerei?

viele grüsse urmel

23.01.2012 23:08 • #7


3fach_daddy
Ich habe auch oft solche gedanken und zeit ich das mit der Psyche habe sind zwei menschen verstorben die ich gemocht habe erst vorige Woche meine Schwiegermutter.

Lg

24.01.2012 06:57 • #8


Meine Mutter hat sich mal hypnotisieren lassen und wollte wissen was vor ihrem leben war. Sie sah sich als Mann. Sie sah das alles im schnelldurchlauf bis sie sich selbst am Ende tot auf dem Boden sah.

24.01.2012 12:34 • #9


Wow, das ist krass. Solche Berichte von früheren Leben bringen mich ja auch immer echt ins Grübeln. Da scheint vielleicht was dran zu sein.
Eine Freundin von mir hat mal gesagt, dass Déjà-Vus daher kommen sollen, dass sich plötzlich Erinnerungen von einem vergangenen Leben im Jetzigen eingeschlichen haben. Dand diese These dann allerdings doch etwas abenteuerlich.

24.01.2012 13:00 • #10


Ich finde es krass und macht mir Angst. Meine Mutter glaubt an Engel und frühere Leben. Sie meint sie könnte mit Geistern reden. Mit meinem Opa zb. Ob es stimmt weiß ich nicht. Ich weiß nur dass sie nicht eine Person ist die sowas einfach behauptet. Ich kann e nicht sagen. Sie sagt wenn mein opa da ist spürt sie das. Es fühlt sich an wie ein kalter schauer der durch den Körper fährt. Ich weiß nicht was uch davon halte. Vielleicht ist es nach dem tot schöner als wir denken. Vielleicht werden wir echt ins paradies geschickt.

24.01.2012 13:43 • #11


Zunächst einmal freut es mich, dass so zahlreich auf mein angesprochenes Thema geantwortet wird/wurde. Vielen Dank!


Dass mit den De-ja vue´s ist so eine Sache. Also, wenn ich ein solches habe, dann habe ich eher das Gefühl, dass ich die gleiche Situation in "diesem Leben" irgendwann schon einmal erlebt habe. Aber nicht in einem "Früheren"

Dass wir nicht wissen, was nach dem Leben kommt, wird warscheinlich für immer und ewig so bleiben. Die Angst vorm Sterben nimmt einem das natürlich nicht.
Habe mal von Patienten gehört, die klinisch tot waren und dann von diversen Erlebnissen hinterher berichteten, als man sie reanimieren konnte. Unter Anderem, dass Sie wie durch eine Art Tunnel mit einem extrem hellen Licht dahinter gegangen sind.

Vielleicht kennt Ihr Menschen, die klinisch tot waren und über Ähnliches berichten können. Wäre mal interessant!

Abschließend möchte ich noch mein Beleid bekunden an alle, die einen geliebten Menschen verloren haben und dass in diesem Forum geschrieben hatten. Wünsche EUch für die Zukunft viel Kraft!

Bis die Tage!

24.01.2012 21:09 • #12


hallo leute,

mein vater war nach einem infarkt klinisch tot,ihr müsst wissen das er keinen glauben hat
d.h. doch er glaubt an die natur.
er erzählt ,daß auch er durch einen tunnel mußte an dessen ende ein helles licht zu sehen war und andere menschen bevor er aber jemanden erkennen konnte hat man ihn zurück geholt.
meine mama hat vor 2.5 j. bei einer op 2schlaganfälle und anderes erlitten war danach ein pflegefall.auch sie war klinisch tot und obwohl sie seither gestört war erzählte sie immer davon,ich habe sie versorgt gemeinsam mit meinem vater und jeden abend habe ich sie zu mir geholt,im rollstuhl,sie sagte einmal zu mir ...du brauchst keine angst haben mein kind sterben tut nicht weh es ist schön dort.

sch.... mir kommen die tränen ich habe sie sehr lieb gehabt!!!

mittlerweile geht es meinem vater sehr schlecht ((herz) und er sowie auch wir befürchten ,daß er dieses jahr nicht schaffen wird,er geht damit ganz locker um aber ich habe grosse angst nach so kurzer zeit schon wieder einen geliebten menschen zu verlieren!!

wie soll ich das wohl schaffen

l.g. euer urmel

24.01.2012 22:02 • #13


Urmel, das tut mir sehr leid mit deinen Eltern. Ich kann mir gar nicht ausmalen wie sehr das weh tun muss einen Elternteil oder beide Eltern zu verlieren.
Ich wünsche dir viel Kraft für die Bewältigung deiner Trauer und deinem Papa alles Gute und gute Besserung so weit wie möglich.

24.01.2012 22:21 • #14


Auch ich habe Angst vor dem Tod eines lieben Menschen und vor meinem eigenen,wobei ich mich dabei frage ob die Angst sich nicht irgendwie auf Schmerzen bezieht, bin mir nicht sicher . Habe vor 20 Jahren meine kleine Nichte (2 ) Jahre durch Krebs verloren, war seh schlimm für meine gesamte familie, irgendwer sagte damals zu mir wenn man stirbt wird man von einem geliebten Menchen der schon tot ist in Empfang genommen. Dieser Gedanke gefällt mir sehr gut ,denn es läßt doch offen das man all seine Lieben wiedersieht irgendwann.

25.01.2012 14:33 • #15


Urmel, Du hast mich zum Weinen gebracht...
Auch mir zerreißt es das Herz, wenn ich dran denke, das ich geliebte Menschen verlieren kann.
Meinem Opa ging es in letzter Zeit sehr schlecht und er hat Probleme mit dem Herz. Er ist 75. Er hat sich nun gegen eine erneute OP entschieden und meinte zu mir am Telefon (wir wohnen 200 km auseinander) das man vorm Sterben keine Angst haben muss. Er wüsste das.
Jetzt sitz ich wieder hier und heule... es ist so schwer loszulassen...aber meine Angst zeigt mir, das ich es lernen muss und ich vertraue darauf, das ich ihn wiedersehe... irgendwann.

25.01.2012 14:35 • #16


Hallo!

Eure Antworten machen Mut.

Vor allem die Antwort, dass wenn man stirbt von einem geliebten Menschen in Empfang genommen wird.

Lasst uns weiter gegenseitig Mut machen!

Lg

25.01.2012 20:37 • #17

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hallo liebe leidensgenossen,

danke für euren zuspruch,es tut gut zu wissen nicht alleine zu sein!
ich bin zwar schon 55 aber glaubt mir,egal wie alt man ist der schmerz ist genauso gross wenn man einen lieben menschen verliert.

meine tochter redet auch mit verstorbenen und ist fest überzeugt von einem leben nach dem tod.
es fing bei an als sie ca.13 jahre war gleich nach dem tod meines schwagers,er soll ihr nachts erschienen sein.
ich weis noch genau wie verstört sie war,heute ist sie 33 und geht ganz locker damit um.

l.g. urmel

25.01.2012 23:52 • #18


Hallo zusammen, leider geht es mir auch so, es tut gut andere betroffene zu hören und selbst zu schreiben. Meine Mutter hatte 1993 einen Herzstillstand und ich war dabei.Reanimiert.KH-dort den 2 Herzstillstand. Beim Wassertrinken, leichenblass geworden und die Linie machte piep. Wieder gerettet. Sie hat nicht gesehen. Aber nach dem 1. Stillstand war die mir Medis so voll, entweder man träumt dann solche Tunnels oder sie war so weg von den Dingern das sie ihn nicht sah? Bin irgendwie umgeben von lauter Herzkranken und Krebskranken und das macht mir wahnsinnige Angst. Sterben, so zu sterben, ein Kreis. Manche Menschen glauben an Gott und wissen sie kommen wieder oder es geht ihnen, wo auch immer sehr gut, aber ich bin ein Zweifler. Brauche für alles Beweise. Leider. Hoffe so sehr das ich das Glauben auch mal lernen kann. Denn durch SChmerzen und Angststörung ist man ja immer kurz vor dem Punkt, es tut weh, ganz schlimme Krankheit nun sterbe ich. Wenn man nun den Tod als ganz was schönes natürliches Nsehen könnte, wäre die Angst nicht so groß und die Schmerzen oder unsere Panik hätte nicht so viel Bedeutung. Wenn es so toll wäre wie bei dem Film "Brandner Kasper" wo alle da sind und lustig, dann wrde ich ja sofort mein Ränzlein packen, aber wenn nicht?
Zweifel über Zweifel...

29.01.2012 13:42 • #19


hallo!
Ich bin neu hier und habe ein problem.
ich leider an einer generalisierten angststörung,der angst vorm sterben.
nur glaubt meine mutter mir nciht, nimmt es nicht ernst, bzw. will es nicht wahrhaben.
den termin bei meine psychologen habe ich erst in 5 wochen wieder.
was soll ich tun?

liebe grüße
Hopeless_Girl

29.01.2012 15:44 • #20



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