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D

drea
Gast

Sammelthema
Hallo Ihr,
ich bin sehr froh das ich die Seite gefunden habe, denn ich bin nicht alleine auf der Welt mit meinen Ängsten. Eigentlich habe ich seit 8 Jahren Angst, damals war ich zwanzig,....vor 8 Jahren habe ich Dro. ins Glas bekommen. Wir waren in einem Club, als wir schlafen wollten konnte ich nicht einschlafen, meine Freundin ist eingeschlafen und ich habe die Hölle durch gemacht. Ich war nicht mehr Herr meiner Sinne und hatte Angst die Nacht nicht zu überstehen. Ich wußte trotzdem recht schnell was passiert war, und betete das ich das überstehe. Seit dieser Nacht hatte ich jeden Tag Angst, aber vor nichts bestimmten, abends hatte ich Angst ins Bett zu gehen, habe nirgends mehr etwas getrunken wenn wir auswaren, weil ich Angst hatte das mir das wieder passiert. Meinen Alltag habe ich irgendwie geschafft, ich hab meine AusbildungsPrüfung gemacht, danach gearbeitet. Ich habe nicht wirklich mit jemand darüber gesprochen, ich wollte es verdrängen, mein Fehler, wie ich heute weiß.

Wenn ich mit einer Person zusammen war und es ging mir schlecht habe ich das nicht gezeigt. 2 Jahre später schaute ich in den Spiegel und habe nicht mich gesehen. Ich kam mir selbst fremd vor, das war schlimm und es riß mich wieder in den Abgrund. Das hab ich auch irgendwie überstanden. Ich bin oft umgezogen, hab noch mal angefangen zu studieren, und eigentlich ging es mir immer besser, ich bin sogar oft gerne abends ins Bett gegangen. Ich habe mich aber auch immer in Arbeit gestürtzt. War viel unterwegs. Mir hatte ein Buch über das Unterbewußtsein geholfen. Denn damit wollte ich mich nie auseinander setzen, alles was mit Psyche zu tun hatte machte mir Angst. Ich hatte nie Angst vor Alltäglichen Dingen, nur Angst vor der Angst, denn ich hatte immer Angst vor etwas was nicht greifbar war und Angst vor Krankheiten, die ich mir oft einredete. Also, mir ging es in den letzten 2 Jahren verhältnis mäßig ganz gut, bis zum letzten Sommer, meine Mutter kam ins Krankenhaus und es war sehr schlimm für mich. Es ging ihr wirklich nicht gut und ich hatte sehr viel Angst um sie. Dann kam noch eine andere Sache dazu, die mich sehr beschäftigte und eines abends nach dem Krankenhaus schaute ich Fern und plötzlich passierte etwas in meinem Kopf, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, ich hörte mich selbst reden und hatte das Gefühl, was schon andere beschrieben hatten, ich musste sofort aufstehen, sonst .....ich weiß nicht was passiert wäre, ich stand auf und lief kurz umher. Hatte herzklopfen, aber mir war nicht übel oder so,. ... ich hatte einfach nur Angst was das jetzt ist, warum ich mich so komisch fühle. Seit diesem Tag geht es mir meist nicht gut. Die Zeit danach hab ich mich wie ein rohes Ei behandelt, hab mich ständig beruhigt.Habe natürlich wieder mit keinem darüber geredet, weil ich denke es kann keiner verstehen, wie auch. Eigenlich gibt es seit August keinen Tag ohne schlechte Gedanken oder Angst, Angst durch zudrehen, den Verstand zu verlieren, manchmal denke ich über jeden Handgriff von mir nach. Dann kam noch dazu das ich mitte September für ein halbes Jahr nach Berlin bin (Praktikum), in der Zeit ging es mir auch oft nicht gut, war oft alleine. Jetzt geht es mir seit einer Woche ganz gut, bin aber auch wieder in der Heimat und abgelenkt. Ich habe einfach die Schnautze voll, ich will mein Leben genießen, jeden Tag auf neue und ich will diese Angst nicht mehr. Ich denke ich sollte endlich einen Therapeuten aufsuchen, denn ich dachte immer ich muss das alleine hinkriegen, den wenn ich das nicht schaffe, dann lasse ich die Angst zu. Aber ich kann nicht mehr. Ich sage mir jetzt jeden Tag das alles gut ist, weiß nicht ob es hilft, mal abwarten. Ich habe also nicht wie viele beschrieben haben Übelkeit, oder ähnliches, ich schlafe auch jede Nacht durch und kann auch gut einschlafen, ich habe auch keine Angst vor neuem, bin nur nicht mehr so unternehmungslustig.
Kennt das jemand, geht es jemand genauso. Ich weiß nicht vor was ich Angst habe, sie ist einfach nur immer da. Würde mich freuen wenn mir jemand antwortet. Liebe Grüße Andrea

02.11.2024 x 1 #1


60 Antworten ↓
zWo3

zWo3
Mitglied

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Mitglied seit:
Natürlich ist das "Normal". Ich habe das schon 20 Jahre diesen Zustand des DP / DR .. gibt zwar auch bessere phasen aber so wie davor ist es nicht mehr.

Hier sind viele Laien unterwegs die meinen zu wissen worum es geht. Aber selbst die Mediziner selbst können sich den Zustand des DP/DR nur schwer erklären.

Im grunde geht es hier um eine art von "ICH" Störung. Die Person und oder die Umwelt wird fremdartig erlebt. Dazu gehört natürlich auch das Denken.. das du dir solche Sinnes Fragen stellst ist human gesagt noch das kleinere Übel. DP / DR kann soweit gehen das du an deiner Existenz zweifelst .. das du nicht verstehst wieso du existierst . Zwangsgedanken sind da an der Tagesordnung. Aber Sie gehören alle zu DP / DR. Welche Diagnosen hast du sonst so?

Angststörung?

Um es klar zustellen die Angststörung ist zu belastend für die Psyche je nach Ausprägung natürlich und dann Schirmt sich der Geist ab sozusagen.

Ein sehr unangenehmer Zustand aber ungefährlich. Das Leben ist schon merkwürdig oft ja.. hänge momentan auch wieder einer schweren Phase ... evtl magst du noch mehr von dir erzählen, und man kann sich austauschen das ist das einzige was uns bleibt..wir können unser Leiden teilen.

Lg

19.11.2019 18:15 • x 1 #27


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A


Angst den Verstand zu verlieren!

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S

Sandy98
Mitglied

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Hallo liebe Angsthasen! Mein Name ist Sandra und ich bin 21 Jahre alt.
Bin neu hier und echt verzweifelt vielleicht teilt ja jemand meine Leidensgeschichte.

Bei mir wurde vor 4 Jahren eine generalisierte Angststörungen diagnostiziert. Hate zu vor Dro. ins Glas bekommen und diese wurde dadurch ausgelöst. Da hatten wir den Salat. 16 Jähriges Mädchen glaubt sie muss sterben und ihr Leben ist vorbei. Hatte zudem starke derealisationen und Depressionen. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie schlimm es war mit Panik bezüglich Realität oder nicht, werde ich gleich durchdrehen oder alle herum vergessen. könnte die Liste noch ewig weiterführen. Anyway. Ein paar nette Pillen a la Antidepressiva und Neuroleptika und ich war nach gut 2 Monaten wieder zusammengeflickt und konnte mein Leben normal weiterführen. Totally back on the track! (Hatte wehrend der Zeit in der Schule viel verpasst, sitzen geblieben Ausbildung angefangen blabla.) alles gut soweit. Unbeschwertes leben keine Probleme, den besten Freund den ich mir jemals erträumen konnte, Auto, Wohnung, Katze!

Sooo nun zu meinem leid. War anscheinend doch recht viel Stress die letzte Zeit und ich habe mich wie es scheint etwas übernommen. Ausbildung macht mir nicht viel Spaß (hatte mit mobbing zu tun meine Vorgesetzten mögen mich nicht wirklich) & ich arbeitete jeden Tag zu 110% um Ihnen zu zeigen das ich gut in dem Job bin (12h am tag 4 Tage die Woche manchmal 5), mein Freund reist recht viel und war zu der Zeit 5 Wochen nicht da. Hat mich auch sehr belastet habe ihn wahnsinnig vermisst und versucht meinen Kummer in Arbeit und körperliche Optimierung ergo Fitnessstudio und diät zu ertränken.

Als der Stress nachgelassen hat hab ich plötzlich wieder diese durchgehende Angespanntheit gespürt, mir ist es vorher schon nicht recht gut gegangen und ich habe mir immer gedacht ach Winterdepression, geht schon wieder vorbei, tja war dem wohl doch nicht so: letzte Woche total Zusammenbruch: Panikattacke auf der Autobahn, heulkrampf vom feinsten. Derealisation und dieses schreckliche Gefühl des nichts fühlens. Bin genau wieder bei 0 und habe im Moment keine Ahnung wie ich aus dieser kleinen Misere wieder rauskomme! Habe mich jetzt krankschreiben lassen für die Woche aber dieses schreckliche Gefühl hier stimmt etwas nicht macht mich fertig ich habe permanent Angst! Durchgehend sie geht nicht weg. Die derealisation macht mir wahnsinnig zu schaffen und ich grüble schon wieder den ganzen Tag darüber nach das ich sicher bald komplett durchdrehen werde und diese schrecklichen gefühle bleiben werden. Auch diese typischen ist das real Gedanken sind wieder zurück. Lösen natürlich noch mehr Stress aus in Kombination mit Zwangsgedanken wie was wenn ich eig. Im Koma liege oder schon tot bin dabei weiß ich doch eigendlich das das nur meine Angst ist. Stehe einfach so neben mir und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Auch mein Zeitgefühl ist komplett durch den Wind. Arrrrg zum verzweifeln dieser Teufelskreis. Es fühlt sich so an als könnte niemand auf dieser Welt das Gefühl das ich gerade durchlebe auch haben.

Gott sei Dank schon medis vom Doktor verschrieben bekommen wieder Antidepressiva und Neuroleptika. Helfen tun sie noch nicht wirklich. Aber zum überbrücken der Zeit bis zum Psychologen/Psychiater ein willkommenes Geschenk.

Mein Problem nun ist ich muss mein letztes Jahr Berufsschule absolvieren sonst kann ich nicht zur Abschlussprüfung antreten. Ich habe keine Ahnung wie ich es schaffen soll und bete so sehr das es mir in 2 wochen wenn es anfängt wieder gut geht! Kann einfach mit diesen Gefühlen aus Angst und nichts fühlen nicht mehr lange durchhalten Gibt es zufällig wen dem es gleich geht und sich einfach nur austauschen möchte? Nehme jeden ratschlag und jeden Tipp gerne an wie ich da am schnelsten wieder rauskomme.

20.01.2020 21:52 • #47


Zum Beitrag im Thema ↓


N
das ging mir ähnlich. ich wusste auch nicht wovor ich angst habe und dieses gefühl hat mir noch mehr angst gemacht ich hatte das gefühl durchzudrehen. dann las ich das buch ( Anleitung zum positivem Denken) und du wirst es nicht glauben wie gut mir dieses buch getan hat. ich ging ausserdem zum psychologen, der macht mit mir eine verhaltenstherapie. ich fühl mich so gut wie schon lange nicht mehr und das ohne Psychopharmaka. ich hoffe du schaffst das, ich bin sogar überzeugt das du es schaffen kannst lass dich doch einfach mal von einem psychologen beraten.

liebe grüße

nicki

#2


D
Hallo Nicki,
danke das Du geschrieben hast. Was ist denn der Unterschied von einem Psychologen und Therapeut, gibt es da einen? Das freut mich das es dir gut geht und Du es ohne Medikamente schaffst, das will ich auch nicht, denn ich denke immer die machen doch abhängig. Ich will mir auch ein Buch kaufen über das Thema Angst, ich fühl mich im Moment so als könnte ich mich damit auseinander setzen. Es fing damit an das ich im Internet recherchiert habe ob es auch anderen Menschen gibt, denen es so geht wie mir. Jetzt fühle ich mich ok, kann darüber lesen, ich hattesonst immer Angst etwas zu erfahren was mich noch tiefer hineinreißt. Schönen Sonntag Dir. Liebe Grüße Andrea

#3


N
ein psychotherapeut macht nur therapien, darf keine medikamente verschreiben oder krank schreiben und ein psychologe kann das.
Ob das so richtig ist bin ich mir aber nicht sicher, man hat es mir jedenfalls mal so erklärt.

Bin gerade erst vom spätdienst zurück, bin krankenschwester, also sorry das ich so spät erst schreibe.
Die auch noch einen schönen sonntag
Liebe grüße
nicki

#4


G
ich empfinde genau dasselbe wie du andrea. vor 7 jahren war ich bei einem therapeut. das hat geholfen. es war eine gesprächstherapie. heraus kam, dass meine angst vor der angst wohl daher rührt, dass ich keinen hatte mit dem ich über auch noch so kleine probleme reden konnte. oder anders gesagt, ich hab mich nicht getraut. mit dem therapeuten ging das. das hat mich sehr erleichtert. wichtig ist, das man die angst selber nicht als falsch empfinden darf. nur die angst vor der angst ist krankhaft. ein falsches verhalten. und das muss man heilen. wie ne grippe. hört sich leicht an und ist verdammt schwer. aber es geht.

#5


D
Hallo Vivi,
ich weiß nicht ob Du das noch lesen wirst. Ich hab schon mit Veränderung angefangen, ich hab mit 2 Leuten über meine Angst gesprochen, die waren schon etwas geschockt weil sie das nie gedacht hätten, sie meinten ich hätte es echt gut verborgen. Es tut sehr gut sich mit zu teilen, ich merke aber auch das es sehr gut war das ich mal ein halbes Jahr aus meiner normalen Umgebung weg war, denn jetzt kommt es mir wie ein Neuanfang vor und ich habe die Kraft etwas zu verändern.Ich danke Dir für Deine Worte.
Liebe Grüße Andrea

#6


G
und wie ist es dir die letzten tage ergangen? wichtig ist vielleicht noch, dass du dir klar machen musst, dass diese angst jederzeit wieder auftreten kann. aber dann wirst du wissen wie man damit umgeht. ganz hilfreich finde ich die seite https://www.psychic.de/angst-vor-der-angst.php . da wird genau das beschrieben, was ich hier noch schreiben wollte, aber der text würde zu lang werden. wir empfinden alle ganz normale gefühle, nur zu heftig und um dieses verhalten "abzutrainieren" dafür gibt es gute therapieformen ob mit oder ohne medikamente und ob mit oder ohne therapeut. noch kurz zum therapeuten: ich hab mich damals sehr geschämt dorthin zu gehen. aber dann hab ich mir gedacht; hey, jeder der im amiland was auf sich hält hat nen therapeuten. ally mcbeal z.b.. und somit war ich cool weil ich auch einen hatte

#7


D
Hallo Vivi,
fast zwei Wochen ging es mir relativ gut, wie ich schon geschrieben hatte. gestern ist es passiert. der Abend war ganz normal, ich war im kino mit einer Freundin.Ich bin nach hause und lag schon im Bett, da fing es wieder an. Herzrasen und ich hatte über eine halbe Stunde Schüttelfrost, hab Baltrianperlen geschluckt und Lavendel geschnüffelt, hab Radio gehört, aber die ersten 20 Minuten hatte ich wieder das gefühl ich muß ins Krankenhaus zur Beruhigung, die müssen mir irgendwas geben, ich schaff das nicht. Das ist so crass, wie kann der Kopf da so verrückt spielen, das man denkt den Verstand zu verlieren. Heute bin ich in meinen Kurs an der FH, fühle mich total niedergeschlagen und kämpfe gegen den Anflug der Angst. Ich bin so gefühlstot und zerbrechlich. Am Montag werde ich mich sofort über mögliche Therapeuten hier in der Gegend informieren, das gestern hat mir wirklich gezeigt, ich brauch Hilfe, wobei ich das schon seit 8 jahren weiß, aber nie wahr haben wollte und mich auch nie getraut hätte.hast Du vielleicht einen Buchtip der Dir geholfen hat?
Liebe Grüße Andrea

#8


G
nein vor büchern schrecke ich ein bisschen zurück, denn viele leute die diese bücher geschrieben haben sind leute wie du und ich. und nicht alles was in so einem buch steht muss richtig sein. und wenn du selber grad nich in der lage bist so richtig zwischen "gut und Böse" zu unterscheiden, kann das nach hinten losgehen. geh zu deinem hausarzt las dir eine überweisung geben zum therapeuten. ich war damals bei einem im krankenhaus. bin immer für ne stunde hingefahren. hast du mal in die seite www.paniker.de geguckt? da gibts ne kurze und wie ich finde gute hilfestellung wie man so eine angsattacke überstehen kann. und denk dran du bist und wirst nicht verrückt. das ist ein ganz normales symtom bei angst (das unwirklichkeitsgefühl). es ist alles normal. dein gefühl ist normal du bist normal. setz dich nicht unter druck. und wie du weisst es geht vielen so, die dich verstehen, auch wenn dir das im moment nicht hilft. du hast doch gesagt, du hast dich jemandem anvertraut. tus wieder bei einer attacke. das erleichtert ungemein. hast du einen job neben der fh?
oder ein hobby?

#9


G
10 Regeln für ein Selbstgespräch in der Übungs- bzw. Angstsituation

1.Deine Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Stressreaktionen.
2.Angstreaktionen sind nicht schädlich für Deine Gesundheit.
3.Verstärke Deine Angstreaktionen nicht selbst durch furchterregende Phantasievorstellungen.
4.Bleibe trotz der Panikgefühle in der Realität. Beobachte und beschreibe Dir, was wirklich geschieht.
5.Warte in der Situation, bis die Angst vorübergeht.
6.Beobachte, wann und wie die Angst von alleine wieder abnimmt.
7.Gib Dir eine Chance, Fortschritte zu machen: Vermeide nicht!
8.Führe die Übungen bis zum Abschluss durch.
9.Sei stolz auf Deine bisherigen Bemühungen und Erfolge (auch die kleinsten!).
10.Nimm Dir in Angstsituationen Zeit.

#10


L

Will nicht verrückt werden

Hallo. leider ist es akut bei mir gerade ganz schlimm mit der Angst Verrückt zu werden. Es fühlt sich so an als würden immer wieder wirre Gedanken durch meinen Kopf schießen. Fühle mich außerdem gar nicht richtig wie ich selbst, stehe total neben mir Sad
Ich hasse dieses Gefühl, es macht mir solche Angst

Hat jemand Tipps für mich, wie ich mir selbst akut helfen kann?
Und kennt sonst noch jemand die Angst davor verrückt zu werden?

#11


D
Hallo Freunde

Dieses neben mir stehen hab ich auch ab und zu.
Das ist sehr unangenehm.

Was die Angst vor dem verrückt werden angeht.
Das scheint bei psychisch Kranken oft vorzukommen.
In der Klinik gibt es Fragebögen, wo man auch ankreuzen kann, dass man Angst hat verrückt zu werden.
Ich würde dem nicht so viel Bedeutung schenken.
Wäre es wirklich der Fall, merkt man das gar nicht. knuddeln

#12


Safira
Ich weiß is blöd gesagt, aber einfach aushalten. Ablenken oder hinlegen und warten. Das wird wieder besser

#13


koenig
Klaro, ab und an überfällt es mich auch. Schreib mal alles auf, deine Gedanken, was dich stresst etc.
Lenk dich ab, gib deinem Gehirn Arbeit. Gute Gespräche, Rätsel, Musik machen.
Oder geh an die Luft, spazieren, mach Sport.

Verrückt wirst du auf jeden Fall nicht!

#14


N
Hallo,
Du hast schon gute Tipps bekommen.
Ich würde auch versuchen, mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Ich denke, man hat in so einer Situation nicht nur mit dieser Angst zu kämpfen, sondern fühlt sich ziemlich sicher sehr einsam und allein.
Also: Ein Gespräch führen. Freunde anrufen - sie ggf. einweihen. Falls nicht greifbar: Telefonseelsorge anrufen

Alles was extrem ablenkt und Konzentration erfordert.

Angst und Müdigkeit widersprechen sich ja irgendwie...Und es ist schon Abend...
Man wird müde, wenn man eine große, warme Mahlzeit zu sich nimmt.
Wenn man nie Wein trinkt, macht schon ein Glas Wein müde.
Ich bin Allergikerin und wenn ich abends das frei verkäufliche Cetirizin einnehme, werde ich 2h später müde.
Sport machen: Joggen/Spazieren gehen/ SB Einkaufen gehen und die Preise im Kopf addieren, Schritte zählen.

Ich kenne das auch:
Ich habe nur ein einziges Mal ein Halluzinogen eingenommen.
Da ich nichts spürte, nahm ich gleich alles und mehr, als Neukonsumenten nehmen sollten.
Ich bekam plötzlich wahnsinnige Panik davor, gleich Hallos zu bekommen. Dass meine Katze sich dann vlt. in ein Ungeheuer verwandeln könnte. Und dann las ich, dass es auch nichts nützen würde, die Augen zu schließen.
Und ich war ganz alleine...
Ich habe noch nie, wirklich noch nie sooo eine riesige Panik gehabt!
Ich las dann, dass man nach ca. 2h für ca. 2h Hallos haben wird.
Erlag also der Fehlinfo, dass nach 2h alles vorbei sein würde. Also schaute ich gebannt auf die Uhr. 2h können soooo verdammt lang sein.
Ich kontaktierte eine Freundin über WhatApp. Obwohl sie nicht gerne telefoniert, bat ich sie, dass sie mit mir spricht.
Sicher 1h lang hat sie mir am Tel. gut zugesprochen. Ich gab ihr die Anleitung - denn sie ist introvertiert.
Im Grunde redete ich wohl eher mit mir selbst. Aber es war jemand am Telefon...

Die Hallos kamen nie... Und nach 2h fühlte ich mich vermeindlich sicher. Später las ich dann, dass sie bis zu 5h anhalten können. Und auf Wikipedia las ich, dass manche ihre (Trüffel/Pilze - (Psilocybin) Hallos nie wieder loswerden...
Hätte ich das vorher gewusst...

Warum habe ich das überhaupt versucht: Ich hatte einen wissenschaftlichen medizin. Artikel gelesen, wonach es Depressiven, die unter ärztl. Aufsicht einen Psilocybin-Trip machen, anschließend besser geht und dass eine neue Therapie-Option sein könnte.

Ich habe meine Lektion gelernt...
Meine Güte! War das ein Horror! Auch ganz ohne Hallos, lol.

Also - Du schaffst das auch!

#15


P
Jo das kenne ich sehr gut, bin gerade in TK war vorher in der Stationären. Das war schwer. Am meisten hat mir ACT geholfen, einfach mal bei youtube unter "Die Essenz der Spiritualität: Akzeptanz, Nicht bewerten wirklich verstehen" Dazu bekleitend bekomme ich Metizpan. Schau es dir bei Youtube ruhig mal an. es hilft mir zumindest immer. lg.

#16


Theoriepraxis1

Verliere ich den Verstand ?!

Hallo liebe Gemeinde ! Smile ich hoffe euch geht es allen soweit so gut , und ihr erlebt eine angstfreie Zeit ! Smile

Ich melde mich mit einem Anliegen , dass mich wirklich seit Monaten wieder mal beschäftigt , und mir wirklich zu schaffen macht .

Irgendwie bekomme ich Angst , wenn ich im Auto sitze und meine Umgebung intensiv betrachte . ich weiß , das klingt irgendwie blöd , aber das macht mir wirklich zu schaffen ! Und eine Frage die mich auch sehr beschäftigt ist : wieso kann man beim sehen , nichts fühlen ? Und genau diese Frage , puppt sich meistens auf , wenn ich draußen unterwegs bin , oder im Auto sitze . ich bekomme dann so Gefühle wie (ich kann mich aus der Situation nicht mehr retten) oder (das stehe ich nicht durch!)


Hat jemand , einen Rat für mich ? Ich bin wieder mal am Boden , und weiß nicht mehr weiter!. Danke im Voraus, an die liebe Gemeinde hier!. Smile

#17

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Plopp
Hallo theoriepraxis,
Nein du verlierst nicht den Verstand.
Für mich klingt das nach derealisation oder depersonalisation.
Das habe ich auch. Das ist nur leider auch der Grund warum ich nicht Auto fahre. Diese derealisation und depersonalisation entstehen dadurch dass man Angst hat.
Was man dagegen tun kann, kann ich dir leider nicht sagen bespreche es am besten mit deinem Psychiater.
Liebe Grüße

x 3 #18


Schlaflose
Zitat von Theoriepraxis1:
wieso kann man beim sehen , nichts fühlen ?


Ich fühle beim Sehen immer etwas, je nachdem, was ich sehe.

x 1 #19


Theoriepraxis1
Ich kenne dieses Gefühl von derealisationen & depersonilation! Das ist ein Schutz Mechanismus ... ich verstehe auch den Sinn dieses Zustandes! Mir geht es ja darum , dass ich diese Zwangsgedanken bekomme wie zB : warum kann man beim sehen nichts fühlen , oder warum wirkt meine Umgebung so Leer ? Das ist leider mein Problem ...

#20


A


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Dr. Hans Morschitzky
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