Pfeil rechts
6

06.03.2004 20:47 • 18.09.2020 x 1 #1


49 Antworten ↓


das ging mir ähnlich. ich wusste auch nicht wovor ich angst habe und dieses gefühl hat mir noch mehr angst gemacht ich hatte das gefühl durchzudrehen. dann las ich das buch ( Anleitung zum positivem Denken) und du wirst es nicht glauben wie gut mir dieses buch getan hat. ich ging ausserdem zum psychologen, der macht mit mir eine verhaltenstherapie. ich fühl mich so gut wie schon lange nicht mehr und das ohne Psychopharmaka. ich hoffe du schaffst das, ich bin sogar überzeugt das du es schaffen kannst lass dich doch einfach mal von einem psychologen beraten.

liebe grüße

nicki

06.03.2004 23:02 • #2



Angst den Verstand zu verlieren!

x 3


Hallo Nicki,
danke das Du geschrieben hast. Was ist denn der Unterschied von einem Psychologen und Therapeut, gibt es da einen? Das freut mich das es dir gut geht und Du es ohne Medikamente schaffst, das will ich auch nicht, denn ich denke immer die machen doch abhängig. Ich will mir auch ein Buch kaufen über das Thema Angst, ich fühl mich im Moment so als könnte ich mich damit auseinander setzen. Es fing damit an das ich im Internet recherchiert habe ob es auch anderen Menschen gibt, denen es so geht wie mir. Jetzt fühle ich mich ok, kann darüber lesen, ich hattesonst immer Angst etwas zu erfahren was mich noch tiefer hineinreißt. Schönen Sonntag Dir. Liebe Grüße Andrea

07.03.2004 17:55 • #3


ein psychotherapeut macht nur therapien, darf keine medikamente verschreiben oder krank schreiben und ein psychologe kann das.
Ob das so richtig ist bin ich mir aber nicht sicher, man hat es mir jedenfalls mal so erklärt.

Bin gerade erst vom spätdienst zurück, bin krankenschwester, also sorry das ich so spät erst schreibe.
Die auch noch einen schönen sonntag
Liebe grüße
nicki

07.03.2004 22:45 • #4


ich empfinde genau dasselbe wie du andrea. vor 7 jahren war ich bei einem therapeut. das hat geholfen. es war eine gesprächstherapie. heraus kam, dass meine angst vor der angst wohl daher rührt, dass ich keinen hatte mit dem ich über auch noch so kleine probleme reden konnte. oder anders gesagt, ich hab mich nicht getraut. mit dem therapeuten ging das. das hat mich sehr erleichtert. wichtig ist, das man die angst selber nicht als falsch empfinden darf. nur die angst vor der angst ist krankhaft. ein falsches verhalten. und das muss man heilen. wie ne grippe. hört sich leicht an und ist verdammt schwer. aber es geht.

07.03.2004 23:49 • #5


Hallo Vivi,
ich weiß nicht ob Du das noch lesen wirst. Ich hab schon mit Veränderung angefangen, ich hab mit 2 Leuten über meine Angst gesprochen, die waren schon etwas geschockt weil sie das nie gedacht hätten, sie meinten ich hätte es echt gut verborgen. Es tut sehr gut sich mit zu teilen, ich merke aber auch das es sehr gut war das ich mal ein halbes Jahr aus meiner normalen Umgebung weg war, denn jetzt kommt es mir wie ein Neuanfang vor und ich habe die Kraft etwas zu verändern.Ich danke Dir für Deine Worte.
Liebe Grüße Andrea

11.03.2004 00:36 • #6


und wie ist es dir die letzten tage ergangen? wichtig ist vielleicht noch, dass du dir klar machen musst, dass diese angst jederzeit wieder auftreten kann. aber dann wirst du wissen wie man damit umgeht. ganz hilfreich finde ich die seite https://www.psychic.de/angst-vor-der-angst.php . da wird genau das beschrieben, was ich hier noch schreiben wollte, aber der text würde zu lang werden. wir empfinden alle ganz normale gefühle, nur zu heftig und um dieses verhalten "abzutrainieren" dafür gibt es gute therapieformen ob mit oder ohne medikamente und ob mit oder ohne therapeut. noch kurz zum therapeuten: ich hab mich damals sehr geschämt dorthin zu gehen. aber dann hab ich mir gedacht; hey, jeder der im amiland was auf sich hält hat nen therapeuten. ally mcbeal z.b.. und somit war ich cool weil ich auch einen hatte

11.03.2004 22:30 • #7


Hallo Vivi,
fast zwei Wochen ging es mir relativ gut, wie ich schon geschrieben hatte. gestern ist es passiert. der Abend war ganz normal, ich war im kino mit einer Freundin.Ich bin nach hause und lag schon im Bett, da fing es wieder an. Herzrasen und ich hatte über eine halbe Stunde Schüttelfrost, hab Baltrianperlen geschluckt und Lavendel geschnüffelt, hab Radio gehört, aber die ersten 20 Minuten hatte ich wieder das gefühl ich muß ins Krankenhaus zur Beruhigung, die müssen mir irgendwas geben, ich schaff das nicht. Das ist so crass, wie kann der Kopf da so verrückt spielen, das man denkt den Verstand zu verlieren. Heute bin ich in meinen Kurs an der FH, fühle mich total niedergeschlagen und kämpfe gegen den Anflug der Angst. Ich bin so gefühlstot und zerbrechlich. Am Montag werde ich mich sofort über mögliche Therapeuten hier in der Gegend informieren, das gestern hat mir wirklich gezeigt, ich brauch Hilfe, wobei ich das schon seit 8 jahren weiß, aber nie wahr haben wollte und mich auch nie getraut hätte.hast Du vielleicht einen Buchtip der Dir geholfen hat?
Liebe Grüße Andrea

13.03.2004 11:15 • #8


nein vor büchern schrecke ich ein bisschen zurück, denn viele leute die diese bücher geschrieben haben sind leute wie du und ich. und nicht alles was in so einem buch steht muss richtig sein. und wenn du selber grad nich in der lage bist so richtig zwischen "gut und Böse" zu unterscheiden, kann das nach hinten losgehen. geh zu deinem hausarzt las dir eine überweisung geben zum therapeuten. ich war damals bei einem im krankenhaus. bin immer für ne stunde hingefahren. hast du mal in die seite www.paniker.de geguckt? da gibts ne kurze und wie ich finde gute hilfestellung wie man so eine angsattacke überstehen kann. und denk dran du bist und wirst nicht verrückt. das ist ein ganz normales symtom bei angst (das unwirklichkeitsgefühl). es ist alles normal. dein gefühl ist normal du bist normal. setz dich nicht unter druck. und wie du weisst es geht vielen so, die dich verstehen, auch wenn dir das im moment nicht hilft. du hast doch gesagt, du hast dich jemandem anvertraut. tus wieder bei einer attacke. das erleichtert ungemein. hast du einen job neben der fh?
oder ein hobby?

13.03.2004 22:55 • #9


10 Regeln für ein Selbstgespräch in der Übungs- bzw. Angstsituation

1.Deine Angstgefühle und dabei auftretende körperliche Symptome sind verstärkte normale Stressreaktionen.
2.Angstreaktionen sind nicht schädlich für Deine Gesundheit.
3.Verstärke Deine Angstreaktionen nicht selbst durch furchterregende Phantasievorstellungen.
4.Bleibe trotz der Panikgefühle in der Realität. Beobachte und beschreibe Dir, was wirklich geschieht.
5.Warte in der Situation, bis die Angst vorübergeht.
6.Beobachte, wann und wie die Angst von alleine wieder abnimmt.
7.Gib Dir eine Chance, Fortschritte zu machen: Vermeide nicht!
8.Führe die Übungen bis zum Abschluss durch.
9.Sei stolz auf Deine bisherigen Bemühungen und Erfolge (auch die kleinsten!).
10.Nimm Dir in Angstsituationen Zeit.

13.03.2004 23:19 • #10


23.05.2019 19:45 • #11


DieAlex
Hallo

Dieses neben mir stehen hab ich auch ab und zu.
Das ist sehr unangenehm.

Was die Angst vor dem verrückt werden angeht.
Das scheint bei psychisch Kranken oft vorzukommen.
In der Klinik gibt es Fragebögen, wo man auch ankreuzen kann, dass man Angst hat verrückt zu werden.
Ich würde dem nicht so viel Bedeutung schenken.
Wäre es wirklich der Fall, merkt man das gar nicht.

23.05.2019 20:06 • #12


Safira
Ich weiß is blöd gesagt, aber einfach aushalten. Ablenken oder hinlegen und warten. Das wird wieder besser

23.05.2019 20:07 • #13


koenig
Klaro, ab und an überfällt es mich auch. Schreib mal alles auf, deine Gedanken, was dich stresst etc.
Lenk dich ab, gib deinem Gehirn Arbeit. Gute Gespräche, Rätsel, Musik machen.
Oder geh an die Luft, spazieren, mach Sport.

Verrückt wirst du auf jeden Fall nicht!

23.05.2019 20:09 • #14


Hallo,
Du hast schon gute Tipps bekommen.
Ich würde auch versuchen, mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Ich denke, man hat in so einer Situation nicht nur mit dieser Angst zu kämpfen, sondern fühlt sich ziemlich sicher sehr einsam und allein.
Also: Ein Gespräch führen. Freunde anrufen - sie ggf. einweihen. Falls nicht greifbar: Telefonseelsorge anrufen

Alles was extrem ablenkt und Konzentration erfordert.

Angst und Müdigkeit widersprechen sich ja irgendwie...Und es ist schon Abend...
Man wird müde, wenn man eine große, warme Mahlzeit zu sich nimmt.
Wenn man nie Wein trinkt, macht schon ein Glas Wein müde.
Ich bin Allergikerin und wenn ich abends das frei verkäufliche Cetirizin einnehme, werde ich 2h später müde.
Sport machen: Joggen/Spazieren gehen/ SB Einkaufen gehen und die Preise im Kopf addieren, Schritte zählen.

Ich kenne das auch:
Ich habe nur ein einziges Mal ein Halluzinogen eingenommen.
Da ich nichts spürte, nahm ich gleich alles und mehr, als Neukonsumenten nehmen sollten.
Ich bekam plötzlich wahnsinnige Panik davor, gleich Hallos zu bekommen. Dass meine Katze sich dann vlt. in ein Ungeheuer verwandeln könnte. Und dann las ich, dass es auch nichts nützen würde, die Augen zu schließen.
Und ich war ganz alleine...
Ich habe noch nie, wirklich noch nie sooo eine riesige Panik gehabt!
Ich las dann, dass man nach ca. 2h für ca. 2h Hallos haben wird.
Erlag also der Fehlinfo, dass nach 2h alles vorbei sein würde. Also schaute ich gebannt auf die Uhr. 2h können soooo verdammt lang sein.
Ich kontaktierte eine Freundin über WhatApp. Obwohl sie nicht gerne telefoniert, bat ich sie, dass sie mit mir spricht.
Sicher 1h lang hat sie mir am Tel. gut zugesprochen. Ich gab ihr die Anleitung - denn sie ist introvertiert.
Im Grunde redete ich wohl eher mit mir selbst. Aber es war jemand am Telefon...

Die Hallos kamen nie... Und nach 2h fühlte ich mich vermeindlich sicher. Später las ich dann, dass sie bis zu 5h anhalten können. Und auf Wikipedia las ich, dass manche ihre (Trüffel/Pilze - (Psilocybin) Hallos nie wieder loswerden...
Hätte ich das vorher gewusst...

Warum habe ich das überhaupt versucht: Ich hatte einen wissenschaftlichen medizin. Artikel gelesen, wonach es Depressiven, die unter ärztl. Aufsicht einen Psilocybin-Trip machen, anschließend besser geht und dass eine neue Therapie-Option sein könnte.

Ich habe meine Lektion gelernt...
Meine Güte! War das ein Horror! Auch ganz ohne Hallos, lol.

Also - Du schaffst das auch!

23.05.2019 20:30 • #15


Jo das kenne ich sehr gut, bin gerade in TK war vorher in der Stationären. Das war schwer. Am meisten hat mir ACT geholfen, einfach mal bei youtube unter "Die Essenz der Spiritualität: Akzeptanz, Nicht bewerten wirklich verstehen" Dazu bekleitend bekomme ich Metizpan. Schau es dir bei Youtube ruhig mal an. es hilft mir zumindest immer. lg.

29.05.2019 22:56 • #16


Theoriepraxis1

19.11.2019 15:11 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Plopp
Hallo theoriepraxis,
Nein du verlierst nicht den Verstand.
Für mich klingt das nach derealisation oder depersonalisation.
Das habe ich auch. Das ist nur leider auch der Grund warum ich nicht Auto fahre. Diese derealisation und depersonalisation entstehen dadurch dass man Angst hat.
Was man dagegen tun kann, kann ich dir leider nicht sagen bespreche es am besten mit deinem Psychiater.
Liebe Grüße

19.11.2019 15:50 • x 3 #18


Schlaflose
Zitat von Theoriepraxis1:
wieso kann man beim sehen , nichts fühlen ?


Ich fühle beim Sehen immer etwas, je nachdem, was ich sehe.

19.11.2019 16:09 • x 1 #19


Theoriepraxis1
Ich kenne dieses Gefühl von derealisationen & depersonilation! Das ist ein Schutz Mechanismus ... ich verstehe auch den Sinn dieses Zustandes! Mir geht es ja darum , dass ich diese Zwangsgedanken bekomme wie zB : warum kann man beim sehen nichts fühlen , oder warum wirkt meine Umgebung so Leer ? Das ist leider mein Problem ...

19.11.2019 16:13 • #20



x 4


Pfeil rechts



Dr. Hans Morschitzky