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Lieber Forenbesucher,

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E

Edie09
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Hallo ihr Lieben,
ich frage mich wie ihr Mütter das Leben bzw den Alltag so hinbekommt mit Panikstörung UND Kindern... Nach einigen Wochen symptomfreiheit hab ich am Samstag mal wieder eine kleine PA gehabt bzw ich hatte von null auf hundert einen schnellen Puls, hab mich ganz schwach und elend gefühlt und dachte mal wieder mein Herz bleibt gleich stehen...Seit dieser Attacke gehts mir wieder ziemlich schlecht und die Angst ob ich nicht doch eine bösartige Herzrhythmusstörung habe oder sonstwas hat mich wieder eingeholt und beschäftigt mich nahezu jede Minute...Das schlimmste an der ganzen Sache ist finde ich das ich die Zeit mit meiner kleinen süssen Tochter ( 2 Jahre) gar nicht richtig geniessen kann in solchen Momenten...weil ich so mit mir selbst beschäftigt bin..das macht mich sooo traurig und wütend! Eigentlich könnte mein Leben so schön sein..war es auch bis ich vor 9 Monaten die erste Panickattacke bekommen habe...damit hat sich mein Leben um 180 grad geändert Crying or Very sad ..wisst ihr was ich glaube? Ich denke das diese Erkrankung bei mir viel mit meiner Tochter zu tun hat..und zwar in der hinsicht das ich mich schon oft gefragt habe was passiert mit meinem Kind wenn mir was zustösst oder ich ernshaft krank werde oder es ja doch keine Panikattacken sind und alle sich getäuscht haben und ich doch was mit dem Herzen oder Kopf habe ( weil ständig Schwindel) ..Der Gedanke das mir irgendwas zustösst und sie dann keine Mama mehr hat zerreisst mich fast, zumal es auch so ist das wir nicht viel Familie haben, meine Eltern sind beide schon 75, schwiegereltern im ausland, mein mann viel am arbeiten auch ausserhalb...wir sind die meiste zeit also alleine und die kleine hängt sehr an mir...diese blöden Gedanken machen alles nur noch schlimmer mit meiner Angststörung..aber ich krieg sie oft einfach nicht aus meinem Kopf raus...gibt es unter euch auch welche die so denken? Meine Therapeutin meint das es in gewisser Hinsicht schon normal ist und das fast alle Mütter sich sowas manchmal ausmalen..aber bei mir ist es wohl extrem stark ausgeprägt.. Sad Ich finde es allgemein momentan wieder so schwer vor dem Kind als die fröhliche Mama dazustehen und mir vor ihr nichts anmerken zu lassen und so zu tun als gehts mir gut..Ich finde das alles so ätzend und kräftezehrend. Crying or Very sad ..Würde mich über einige Antworten freuen.. allseits einen schönen Abend!

10.04.2014 #1


147 Antworten ↓
Jenamel

Jenamel
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Ein ungeborenes Kind im Gespräch mit Gott!

Es war einmal ein Kind, das bereit war auf die Welt zu kommen.
Eines Tages fragte das Kind den lieben Gott: Man sagte mir, du würdest mich morgen auf die Erde schicken?
Aber wie kann ich dort leben so klein und hilflos wie ich bin?

Gott antwortete; Unter vielen Engeln habe ich einen für dich ausgewählt,
er wird auf dich warten und auf dich aufpassen.

Aber, sagte das Kind, hier im Himmel tue ich nichts anderes als singen und
lachen, das ist alles was ich brauche, um glücklich zu sein.

Gott sagte: Dein Engel wird jeden Tag für dich singen
und du wirst die Liebe deines Engels fühlen und glücklich sein.

Und, sagte das Kind, wie wird es möglich sein, die Leute zu verstehen,
wenn sie mit mir sprechen, und ich ihre Sprache nicht kenne?

Das ist leicht, sagte Gott, dein Engel wird dir die schönsten und herrlichsten
Wörter sagen, die du je hören wirst.
Und mit viel Geduld und Sorge wird dein Engel dich das sprechen lehren.

Zu Gott aufschauend sagte das Kind:
Und was mache ich, wenn ich mit dir sprechen will?

Das Kind anlächelnd, sagte Gott:
Dein Engel wird dir deine Hände falten und dich Beten lehren.

Das Kind sagte. Ich habe gehört, dass es auf der Erde böse Menschen gibt,
wer wird mich schützen?

Gott legte seinen Arm um das Kind und sagte: Dein Engel wird dich verteidigen -
selbst wenn er sein Leben dafür riskieren muss!

Das Kind schaute betrübt und sagte:
Aber ich werde immer traurig sein, weil ich dich nicht mehr sehen werde!

Gott umarmte das Kind: Dein Engel wird immer mit dir über mich sprechen,
und er wird dir den Weg zu mir zurück zeigen,
obwohl ich immer in deiner Nähe sein werde!

In diesem Moment war viel Friede im Himmel, man hörte aber schon
Stimmen von der Erde.
In Eile fragte das Kind mit weicher Stimme:
Oh Gott, ich gehe jetzt gleich weg, sage mir bitte den Namen meines Engels!

Gott antwortete:
Der Name deines Engels ist nicht so wichtig, nenne ihn einfach: Mama!

14.11.2013 21:09 • x 3 #67


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A


An alle Mamas mit Angststörung oder Krankheitsängsten

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M

Moogli
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Ich fühl mich hier genau richtig, hallo an alle!

Durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps zu meinem Problem. Am 12.06.2013 habe ich mein 3. Kind gesund zur Welt gebracht (Ich habe 2 Töchter im Alter von 9 und 13 und jetzt einen 22 Wochen alten Sohn.). Die Schwangerschaft war nicht sehr schön, da ich aufgrund von Harnwegsinfektionen, Nierenbeckenentzündungen und Blasenentzündungen 6 mal Antibiotika schlucken musste. Die Geburt verlief problemlos, auch die ersten zehn Wochen daheim waren sehr schön. Ich bin sehr glücklich in meiner Beziehung und in meinem Umfeld. Seit Jahren habe ich Asthma, komme aber mit Viani Diskus morgens und abends gut zurecht. Nach 10 Wochen dann bemerkte ich ein Stechen in der linken Brust. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch voll stillte habe ich es darauf geschoben. 2 Wochen später hat mich mein Mann abends in die Notaufnahme gefahren. Stechen in der linken Brust, Herzrasen, Schwindel, schwarz vor Augen, brennender Nacken und Hinterkopf, Angst vor einem Herzinfarkt. Nach 2 Blutbildern, EKG und Urinabnahme wurde ich wieder heim geschickt, Diagnose Verspannungen im Nacken. Ein Vertretungsarzt hat mir dann am nächsten Tag 6 Mass. aufgeschrieben, die jedoch leider nichts brachten. In der nächsten Zeit ging es mir zunehmend schlechter. Nachdem ich aufgrund der brennenden Kopfschmerzen und Nackenbeschwerden beim Osteopathen und Orthopäden war und diese ebenfalls Verspannungen feststellten habe ich es mit Wärme versucht. Meinen Haushalt konnte ich nicht mehr bewältigen, lediglich um die Kinder habe ich mich gekümmert. Mein Mann hat mir in dieser Zeit nach Feierabend alles abgenommen, was mich sehr belastet hat. Als ich dann wieder kurze Zeit später ein beklemmendes Gefühl im Brustkorb und das Gefühl hatte, als würde man mir den Hals zudrücken bin ich zu meiner Hausärztin gegangen. Diese hat festgestellt, dass meine Schilddrüse leicht vergrößert ist und ich einen leichten Kropf habe. Schilddrüsenwerte im Blutbild waren aber okay, ebenso ein zweites EKG und der Lungenfunktionstest.. Ich bekam gegen die innere Unruhe und das Zittern Pascoflair verschrieben. Besser wurde leider nichts. Beim Einkaufen bekam ich eine Panikattacke und hatte das Gefühl, die Regale würden mich erdrücken, das Licht wäre extrem Grell und Geräusche seltsam dumpf. Nach diesem erschreckenden Erlebnis habe ich meine Hausärztin abermals angerufen. Sie riet mir abzustillen und nach dem Wochenende ihre Praxis aufzusuchen, um mir ein Rezept für Antidepressiva abzuholen. Bevor ich das getan habe wollte ich mir bei meiner Frauenärztin Tabletten zur Milchrückbildung besorgen. Diese war der Meinunge, dass eine Depression bei mir nicht infrage kommt und hat ein erneutes Blutbild gemacht. Schilddrüsenwerte okay, alles andere ebenso. Aufgrund der Schwangerschaft und der Hormonumstellung sei mein Körper wohl einfach durcheinander, ich solle mich gedulden und zur Physiotherapie gehen, leider ohne Erfolg. 2 Wochen später erneute Einlieferung in die Notaufnahme, Kribbeln im ganzen Gesicht, welches mit starken Kopf- und Nackenschmerzen begann. Weiteres Blutbild und EKG okay. Vorstellung beim Neurologen unauffällig. Verspannungen als Diagnose. Ständig hatte ich starke Nacken- und Kopfschmerzen, die in die Schulterblätter und die Rippen ausstrahlen. Ich bin dann nochmal zum Orthopäden gegangen, dieser hat mir Blockaden im Nacken gelöst, was im Nachhinein bedingte Besserung brachte. Ich habe ständig das Gefühl als würde man mir ins Genick drücken, genau dort wo der Haaransatz ist. Da alles nichts half hat mich meine Frauenärztin letztendlich zum Psychiater überwiesen. Diagnose Angststörung zwecks Hormonumstellung. Ich nehme nun seit 2 Wochen Citalopram dura 10 mg. Angefangen habe ich mit einer Tablette am Abend. Da ich 5 Nächte kaum geschlafen habe habe ich auf morgens umgestellt. Nebenwirkungen Vormittags sind Übelkeit, Kurzatmigkeit und Müdigkeit. Seit einer Woche höre ich im linken Ohr ständig ein Piepen, was mich vorallem nachts sehr belastet. Meine Ängste, Herzrasen und Panikattacken haben sich in den letzten 2 Wochen gebessert. ICch fühle mich wesentlich besser, koche wieder gerne und mache viel im Haushalt. Gestern hatte ich den 2. Termin bei meinem Psychiater. Er meinte ich soll auf eine halbe Tablette reduzieren, da die Nebenwirkungen recht beträchtlich sind und ich soweit gut klarkomme. Heute Nacht bin ich mit Atemnot aufgewacht, nach 30 Minuten ging es mir besser, schlafen konnte ich aber nicht richtig. Auch heute Vormittag bekomme ich nicht besonders gut Luft, versuche mich abzulenken. Auch wenn ich weiß, dass mir körperlich nichts fehlt gelingt es mir an schlechten Tagen kaum mir das vor Augen zu führen. Die negativen Gedanken überrollen mich. Gott sei Dank sind diese Tage seltener geworden, aber so wie heute leider immer noch da. Hat jemand Erfahrungen die ähnlich sind? Ich würde mich sehr darüber freuen! Viele liebe Grüße

12.11.2013 14:38 • #52


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M
Hallo,also ich war alleinerziehend mit 3 Kindern und hatte diese Angst auch sehr stark.Aber man kann sich damit auch das Leben zur Hölle machen.Jetzt bin ich 50 meine Kinder sind erwachsen,trotz einer kranken Mutter,also ich lebe noch.Kann es sein das Du Dir mehr Unterstützung von Deinem Mann wünscht das er auch mehr Zeit mit der Kleinen verbringt?Vielleicht würde Dir eine Mutter-Kind-Kur gut tun?

#2


L
Hallo,

ich habe auch eine kleine Tochter,welche ebenfalls 2 Jahre alt is....

Ich hab seit kurzem wieder gelegentlich Panikattacken,welche ich bisher meist relativ erfolgreich ignoriere oder aber mich ablenke und beschäftige irgendwie so weit es möglich ist.

Wenn es mir zu schlecht geht rufe ich meist meine Mutter an und rede mit ihr etwas, versuche immer viel Besuch zu haben und unter Leuten zu sein,was zu unternehmen usw.

Denn umso mehr ich allein bin umso eher kommt im Moment bei mir Angst.

#3


Jenamel
Hallo,

mir geht es ähnlich. HAbe auch eine kleine Tochter. Seit der Geburt vor einem Jahr habe ich wieder häufiger Unruhe oder Panik. Sind bestimmt unbewusste Ängste. Könnte heulen wenn ich daran denke das die Angst teilweise meinen Altag bestimmt. Oft kommen die Ängste erst Abends wenn sie im Bett ist, aber manchmal auch tagsüber.
Habe Angst vor Medikamenten und will mich damit auch nicht abschiessen, deswegen nehme ich nur pflanzliches und versuche es mit Joga und PMR.
Dieses Herzrasen ist aber auch eines der fiesesten Symotome. HAtte letzte Woche einen Puls von 155. Das war echt heftig!
Wie meisterst du den Alltag?

#4


E
Also ich versuche auch alles zu machen wie vorher, gehe einkaufen, zum Spielplatz, spazieren...gehe auch arbeiten dreimal die Woche...aber die Angst geht oft mit und verdorben mir dann die Laune:-( an manchen Tagen würd ich mir am liebsten die Decke übern Kopf ziehen und fernseh glotzen ( manchmal mach ich das auch wenn meine Tochter mal bei Oma is..) ja ich wünsche mir auf alle fälle das mein Mann mehr Zeit mit uns vor allem mit der Kleinen verbringen könnte..aber das geht nun mal leider nicht..er ist arzt und macht viele Nachtdienste usw...so bin ich meist auf mich alleine gestellt...

#5


Jenamel
Ja genau, ich versuche auch meinen Alltag normal zu gestalten. Verstecke mich auch nicht. Dein Mann ist Arzt? Das würde ich mir in so manchen Situationen auch wünschen. Kann er dich denn beruhigen falls dein Herz mal wieder rast oder du andere Sympthome hast?

#6


E
mein Mann ist sogar Kardiologe Confused Smile tja schon irgendwie lustig wenn s nicht so traurig wäre ...ein Kardiologe mit ner ehefrau mit Herzneurose...er kann mich immer nur für eine bestimmte zeit beruhigen,,sobald mein Herz wieder mal n paar minuten schnell geschlagen hat ist es vorbei mit meinem Vertrauen...er ist natürlich auch schon leicht genervt von meinen problemen..er versteht halt einfach nicht das ich nicht glauben kann das ich nix hab..aber wie soll er s auch verstehehn, er hat ja die beschwerden nicht... Wink

#7


L
Hallo Edie09,

ich kann Dich gut verstehen! Bei mir fing alles in der Schwangerschaft des zweiten Kindes an. Ich hatte auf einmal Gedanken wie : Was ist wenn ich die Geburt nicht überstehe? Oder, was wenn ich auf einmal einen Herzinfarkt bekomme? Dann müssen meine Kinder ohne mich aufwachsen! Und von da an hat sich meine Panik nur noch gesteigert. Ständig diese Angst meine Kinder zurück zu lassen, ich glaube manchmal ich hätte diese Ängste nicht wenn ich keine Kinder hätte um die ich mich kümmern müsste.
Das Dein Mann Kardiologe ist macht auch keinen Unterschied denke ich, er wird Dir wahrscheinlich ebenfalls wie mein Kardiologe sagen das alles Ok ist. Aber da es sich für uns nunmal anders anfühlt werden die uns nie verstehen können.
Unsere Kinder halten uns aber auch am Leben und verlangen einen funktionierenden Alltag ich glaube manchmal das uns das gut tut nicht ganz auf der Couch zu versinken.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft

LG Lucil

#8


kalina
Zitat von Edie09:
mein Mann ist sogar Kardiologe Confused Smile tja schon irgendwie lustig wenn s nicht so traurig wäre ...ein Kardiologe mit ner ehefrau mit Herzneurose...er kann mich immer nur für eine bestimmte zeit beruhigen,,sobald mein Herz wieder mal n paar minuten schnell geschlagen hat ist es vorbei mit meinem Vertrauen...er ist natürlich auch schon leicht genervt von meinen problemen..er versteht halt einfach nicht das ich nicht glauben kann das ich nix hab..aber wie soll er s auch verstehehn, er hat ja die beschwerden nicht... Wink


Na hoffentlich hast Du ihn nicht nur deswegen geheiratet Wink Mr. Green



Nein, im Ernst, ich finde es eher von Nachteil, dass er vom Fach ist, denn dadurch wirst Du ständig mit dem Thema konfrontiert.

#9


E
Danke für eure Antworten ..tut gut nicht alleine dazustehen , wenn ich mich so umschaue denke ich sonst immer ich bin die einzige auf der Erde mit solchen Problemen .. Gerade wenn ich sehe wie sorglos alle Mamas da draußen mit ihren Kindern soazierengehen , einkaufen , halt alles normal machen können, ich will das auch so gerne wieder .. Aber ich arbeite ganz doll weiter an mir .. Und es gibt ja auch immer zwischendurch gute Tage Smile zum Glück !

#10


Jenamel
Guten morgen gähnen ,

man schaut den anderen Menschen eh nur vor den Kopf. Wenn man sich dann mal genauer unterhält erfährt man das jeder so seine Baustelle hat. Obwohl ich finde das Angst und Panikattacken das Leben schon arg beeinflussen. Da wünsche ich mir oft einfach ein anderes Laster zu haben;-).
Ich bin auch eine Mama die tagsüber fröhlich mit ihrem Kind durch die Stadt schlendert, habe eine schöne Wohnung, einen tollen Beruf, einen lieben aber teilweise genervten Partner.....man würde denken"Ach hat die es gut". Pustekuchen!

Werde versuchen mit allen Mitteln gegen die Ängste zu kämpfen und meine Lebensfreude zurück zuerlangen. Zudem wollte ich auch irgendwann noch gerne ein 2. Kind, aber momentan nicht dran u denken.
Dein Mann ist auch noch Kardiologe?Ist ja witzig. Wie oft musste er dir schon ein Ekg legen;-)?

Wer noch nie eine Angstattacke hatte weiß nicht was Todesangst bedeutet und kann unsere Situation eh nicht nachvollziehen.
Schön sich hier mit einigen Mamas austauschen zu können Smile

#11


E
Guten Morgen Confused Er hat mir schon einige EKG s geschrieben..und Langzeit EKGs ausgewertet... Smile Das stimmt schon das man natürlich von aussen den wenigsten ansieht was sie für Sorgen oder Probleme haben...an guten Tagen merkt mir auch keiner an was in mir vorgeht und selbst an schlechten tagen an denen mir fast dauernd übel, schwindel und ich mich einfach komisch fühle denkt sich wahrschrinlich keiner was schlimmes...Ich kann halt auch ganz gut schauspielern, schieb es dann auf wenig schlaf etc... manchmal würde ich es auch am liebsten in die welt rausschreien wie beschissen es mir eigentlich geht und das ich völlig fertig bin, ich glaube viele würden s kaum glaubern...
auf meiner arbeit weiss es niemand, nur eine kollegin und in meinem ohnehin geschrumpften freundeskreis wissen s auch nur zwei... meine eltern können glaub ich damit gar nichts anfangen wenn ich s ihnen erzählen würde und würden sich nur total sorgen machen...die volle bandbreite kriegt eigentlich nur mein mann ab... Crying or Very sad

#12


S
Hallo Ihr Lieben,
mein Kind ist schon etwas älter, aber die Sorgen sind auch bei mir die gleichen. Was, wenn mir etwas passiert? Ich bin auch viel mit meinem Kind allein (gerade auch wieder) und jedes mal bekomme ich eine PA. Herzrasen, Schweisausbrüche, Kreislaufprobleme. Bin jetzt schon am überlegen, nicht doch wieder zum Arzt zu gehen. War gestern dort, weil ich einen Magen-Darm-Infekt habe. Es spricht natürlich total dafür, dass man sich schlapp fühlt. Aber es kommt im Kopf nicht an.
Ich habe ständig ein schlechtes Gewissen, da ich doch der Meinung bin, dass Leben meines Kindes sehr stark einzuschränken. Wir können so gut wie gar nichts allein unternehmen, da ich es im Moment einfach nicht hinbekomme.
Mein Kind weis von meiner Erkrankung und welche Einschränkungen ich dadurch habe. Aber ich erwarte nicht, dass sie es versteht. Ich möchte nicht, dass ihr Leben zu eingeschänkt ist, aber was kann ich tun. Einen Therapieplatz such ich seit fast einem Jahr. Wie geht ihr damit um. Wagt ihr euch mit kind in Angstbesetzte Situationen?

LG
Suse 74

#13


E
Hallo Suse74, wie gehts dir mittlerweile? Wenn du nen Infekt hast ist es aber klar das du dich nicht sonderlich wohl fühlst, das kann auch diese Beschwerden auslösen.. Ich finde es schön das sich hier ein paar mamas eingefunden haben die sich ein bissel austauschen können..wie alt ist denn deine tochter? ich kenn das gefühl gut das man sich schlecht fühlt weil man denkt das das kind dadurch irgendwie eingeschränkt ist.. letztens hatt ich auch mal so einen schlechten tag, da war es so schön sonnig draussen aber ich hab nur hier zuhause gesessen mit meiner tochter und der fernseher lief.. Sad hab mich dann erst gegen abend mal raus getraut... ich muss eigentlich sagen wenn ich gute tage habe dann mach ich schon alles ganz normal, da schaff ich sogar mal mich samstags bei H&M an die kasse zu stellen.. meist wird mir dann schon mulmig und etwas schwindelig aber ich halte dann irgendwie durch... Smile ich gehe seit kurzem in Therapie und meine therapeutin sagt das schlimmste was ich machen kann ist mich zu hause verstecken, also immer raus und sich den dingen stellen...aber manchmal gelingt es mir auch nicht...
viele grüsse edie09

#14


FraukeB.
Hallo Edie,

mir geht es ganz genauso. Habe 2 Kinder, 13 und 4 Jahre alt.
Ich kann dich so gut verstehen. Es ist, als würde ich meine eigene Geschichte lesen.
Und so geht es ja vielen hier. Schön, dass wir uns hier untereinander austauschen können. Das beruhigt doch schon ein bisschen. Freunde

LG
Frauke

#15


Jenamel
Liebe Mamas,

es hört sich so an als zeigen sich eure PA oft nur draußen. Habt ihr zuhause keine PA oder Ängste?Ich habe die Ängste zu 90% zu Hause. LG

#16


FraukeB.
Hallo Jenamel,

ich habe jetzt die PA meisstens zu Hause. Abends und Nachts.
2005, als alles anfing hatte ich es schön aufgetilt. Draussen genauso viele wie zu Hause... Rolling Eyes

LG
Frauke

#17

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Jenamel
HAllo Frauke,
mir geht es ähnlich abends fängt meist die Unruhe oder die PA an. Einschlafen klappt dann meist doch relativ schnell, aber nach 2h werde ich mit Herzrasen und Unruhe wach und bleibe dann auch wach. Ich leider seit 10 JAhren unter PA. Zu beginn kamen sie beim Einkaufen, oder unter vielen Menschen, beengten Orten, aber mittlerweile kommen sie zuhause auf der Couch ohne Vorankündigung. Auch die Symptome ändern etwas. Nimmsst du Medikamente?Ich beschrenke mich auf BAldrian und Lasea. Seitdem ich Lasea nehme schlafe ich deutlich besser. (vor 2 Wochen begonnen)
LG

#18


E
Hallo, ich kriege Panikattacken auch zuhause..einmal sogar so schlimm das ich die 112 gerufen hab weil ich dachte ich hab n Herzinfarkt.. Sad die haben mich dann sogar samt Kleinkind ins Krankenhaus gebracht... EKG war ok nur schneller Puls.. wieder mal.. Sad oft ist meine angst sogar zuhause noch grösser.. draussen bin ich meist irgendwie abgelenkt...

#19


Jenamel
JA Eddie genau. Zu mir kam auch schon der Rettungswagen als ich nen Puls von 160 hatte. Da habe ich auch nicht gleich an eine PA gedacht, weil sonst mein Puls nie so hoch war.Max.135. Tagsüber flüchte ich mich oft irgendwo hin oder Putze damit ich abgelenkt bin und mein Körper nicht zur Ruhe kommt. Meist kommen nämlich dann die PA. Oder wenn meine Tochter mittags schläft.

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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