App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

2214

E

Ex-Mitglied
Gast

Hier in diesem Thread möchte ich mir gerne die Tage, Monate und hoffentlich Jahre etwas von der Seele schreiben, wo meine Mama Teil dieser Welt ist und gegen diese schlimme Krankheit ankämpft. Ich hoffe, es hilft mir ein wenig, diese schwere Zeit so gut es geht zu meistern. Ich brauche halt, auch wenn es nur in meinen eigenen, geschrieben Worten ist.

Ich habe Angst, Angst nicht zu wissen, wie alles weiter gehen wird.
Ungewissheit kann uns lähmen und wir müssen irgendwie probieren ein Weg für uns zu finden, wie wir am besten damit umgehen können.

Ich habe noch nie wirklich offen über das geredet oder geschrieben, wie ich es jetzt hier jetzt tun werde.

Ich werde probieren, einen kleinen Teil meines Lebens mit euch zu teilen und hoffe, dass es gut sein wird.

Ihr seid alle herzlich willkommen. Ihr könnt mir jederzeit schreiben, was auch ihr evtl. auf dem Herzen habt oder euch geholfen hat. Genauso willkommen seid ihr, wenn ihr einfach nur etwas lesen möchtet. Vielleicht kann ich mit meinen Erfahrungen, was diese schlimme Krankheit betrifft, auch anderen ein Stück weit dabei helfen, schwere Zeiten ein wenig besser zu verkraften.

Wir sind nicht allein, auch wenn es sich am Ende leider doch so anfühlen wird.
Ich fühle mich in Moment auch allein, obwohl ich weiß, es gar nicht zu sein.
Ich bin schon traurig und frage mich, wie es wohl erst meiner Mama in Wirklichkeit gehen muss, wenn man weiß, das man unheilbar erkrankt ist?




LG Beebi

15.05.2024 x 27 #1


907 Antworten ↓
E

Ex-Mitglied
Gast

Mama musste ins KH, um endlich den Port gesetzt zu bekommen, damit nach langer Zeit des Wissens über den Krebs, endlich mal mit der Chemotherapie angefangen.

Ich habe sie noch zu Hause besucht. Sie saß auf ihren heißgeliebten Balkon, den sie so wunderschön gestalten hat. Wie ein kleines Kind, was voller Angst ist, umarmte sie meine Beine und weinte bitterlich. Ich dachte mir nur: „Oh Mann, wie leid du mir tust“. Ein Schauer lief mir den Rücken herunter. Es war genau dieselbe Situation wie früher, wo ich mir weh getan habe und sie mich getröstet hat. Halt nur umgekehrt. Sehr schwer ist es, seine Mama in so einem Zustand zu sehen. Ich habe ihr gut zugeredet und ihr gesagt, wie stolz ich auf sie bin und sie ganz tapfer ist.

Dann ist sie ins KH gefahren. Da wir hier momentan Corona haben, konnte ich sie nichts in KH fahren.

Am Nachmittag hat sie mich angerufen, um mir zu sagen, dass sie den Port und die Chemo nun bekommen hat. Ihr ging es den Umständen entsprechend gut, nur das Setzen des Ports unter örtlicher Bedeutung, hat ihr zu schaffen gemacht.

Am Mittwoch durfte sie dann auch schon wieder nach Hause, da sie die Chemo gut vertragen hat.

Bei der Entlassung wurde ihr allerdings mitgeteilt, dass es wohl nicht mehr viel zu machen ist. Sie hat mir probiert das zu erklären, aber irgendwie habe ich es nicht glauben können, was sie mir sagt.

13.10.2022

Ich weiß, um ehrlich zu sein, nicht, was ich sagen soll. Heute war ein … na ja, wie soll ich sagen? Ein wirklich blöder Tag.

Ich denke eigentlich, dass ich ein starker Mensch bin, aber in Wirklichkeit bin ich es kein Stück. Man soll sich nicht mit anderen vergleichen, aber ich beneide die Leute, die viel besser mit so etwas umgehen können, als ich es kann.

Heute hat Mama einen Termin bei ihrem Hausarzt gehabt, der ein wirklich guter ist. Er ist ein Arzt, der Tacheles reden und nicht unnötig alles schönredet. Halt ein Mann, der weiß, wovon er spricht, ohne jemand zu belügen. Ich dachte mir, ich werde einfach mal mitgehen, um vielleicht besser verstehen zu können, was da jetzt wirklich Sache bei Mama ist. Ich dachte mir, vielleicht ist Mama in Moment so traurig, dass sie nur schwarz sieht und alles noch schlimmer macht, als es vielleicht ist. Es lässt sich etwas böse lesen, aber ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Wir sind zu dem Arzt rein und das Gespräch fing an. Ich weiß jetzt mehr, aber wünschte mir, es nicht so gehört zu haben.

Der Tumor meiner Mama ist noch gar nicht sehr groß und ich dachte, es kann doch alles nicht wahr sein.

Sie hat einen kleinzelligen Karzinome, eine Metastase und zwei befallene Lymphknoten und das alles auf die Lunge beschränkt. Er ist gerade mal 2,4 cm groß. Eigentlich super gut um ihn zu behandeln, aber dem ist nicht so. Er ist so bösartig, dass er sich in wenigen Monaten so verselbstständigt, dass man ihn nicht wirklich aufhalten kann. Durch das COPD, ist ihre Lunge so schwach, dass eine Operation nicht mehr infrage kommt.

Ich habe dem Arzt gesagt, dass er ihr doch bitte sagt, dass sie noch Jahre damit leben kann. Er schaute mich an und meinte ganz klar: „Der Krebs ist nicht mehr heilbar und die Lebenserwartung bei dieser Art von Krebs ist fast gleich null.“ Er sagte noch: „Dass es ihr letztes Weihnachten sein wird und sie im nächste Jahr an diesem Krebs sterben wird.“ Mir ist alles aus dem Gesicht gefallen. Ich konnte nicht glauben, was er da sagt. Wieso? Wieso nur? Ich hätte es gut gefunden, wenn jemand gekommen wäre, mir eine geknallt hätte und mir gesagt hätte: „War alles nur ein Scherz“. Aber nein, leider wahr es die bittere Wahrheit. Die ganzen Wochen jetzt, habe ich fest daran geglaubt, dass sie noch ein paar Jahre auf dieser Welt sein kann.

Wir sind nun raus aus der Praxis und sind etwas Frühstücken gefahren. Sie probiert sehr stark zu sein und ist es auch. Sie fragte mich, warum sie sich diesen Port legen lassen hat, wenn es doch nur um ein paar Wochen mehr geht. Die Tränen liefen ihr einfach herunter, ohne auch nur einen Gesichtsausdruck. Sie glaubte auch, dass die Chemo ihr helfen kann. Sie wusste auch nicht, dass die Chance so schlecht stehen, noch ein paar Jahre hier zu sein.

Hinzu kommt noch, dass sie ihre Kinder vermisst und drei enttäuschenderweise wenig bis kein Verständnis für sie haben. Meine Mama hat damals viel falsch gemacht und das bekommt sie heute leider zu spüren. Aber sie hat doch selber auch viel durchmachen müssen und war nur deswegen so … zu uns.

Meine aller älteste Schwester, interessiert nichts, was Mama betrifft. Meine mittlere und ich, sind für Mama da. Und meine kleine Schwester hat gerade halt auch viel um die Ohren. Sie wurde am Herz operiert und will gerade nichts mit Mama zu tun haben. Im Gegenteil, die streiten richtig rum. Ich bin jemand, der niemanden böse sein kann, der eh schon auf dem Boden liegt. Hinzu kommt noch, dass sie meine Mama ist und auch immer meine Mama sein wird. Ich liebe sie und kann nicht in Worte fassen, wie sehr mich alles schon wieder belastet.

Ich bin ja auch irgendwie allein mit allem. Habe nicht das beste Verhältnis zu meinen Geschwistern, auch wenn wir gerade eng zusammen sind. Meine zieh Mama ist auch nicht mehr da. Mein Vater ist auch nicht.

Ich bin zu jung, um meine Mama zu verlieren und ganz allein zu sein. Klar, man ist nicht allein und doch fühlt es sich so an.

Wer nimmt mich in den Arm, wenn ich Liebeskummer habe? Wer wischt mir meine Tränen weg, wenn ich traurig bin oder wenn ich Angst davor habe, operiert zu werden? Wer gibt mir Tipps, wie ich damit umgehe, wenn mein Junge mal durchdreht? Wer ist meinem Sohn eine Oma? Wer kocht mir die leckersten Gerichte der Welt? Wer macht mir ein Wadenwickel, wenn ich Fieber habe? Wer sorgt sich um mich, wenn ich nachts noch unterwegs bin? Wer lacht mit mir so bekloppt, wie wir es immer tun? Wer Albert mit mir rum? Wer streitet so mit mir, wie wir es getan haben. Oh man, so viel und noch lange nichts alles gesagt.


Ich heule hier gerade schon wieder vor mir hin und muss aufhören zu schreiben. Ganz still und leise. Sie laufe einfach herunter, dabei möchte ich es gar nicht.

Ich werde wieder schreiben, aber in Moment geht es wohl doch noch nicht so Wie ich gern möchte.


Ich grüße euch ganz lieb.

Was für eine beschissene Krankheit. 😓

13.10.2022 18:54 • x 13 #168


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Die Tage mit Mamas Unheilbarer Krankheit

x 3


E

Ex-Mitglied
Gast

Heute waren wir bei der zuständigen Onkologin und sie hat ganz anders gesprochen, als der Allgemeinmediziner von gestern.

Die Chemo am Dienstag, hat Mama sehr aus den Latschen gehauen. Die Chemo lief auch 9 Stunden durch ihren Körper. Heute hat man gemerkt, wie sie angeschlagen hat. Sie hat starke Schmerzen in den Gelenken und kann eigentlich nur schlafen. Sie sagte mir heut, dass wenn die andere auch so anschlägt, sie keine mehr haben möchte.

Ich kann verstehen, dass sie ihre letzten Tage, Monate nicht nur mit schlafen und erschöpft sein verbringen möchte.

Aber so wie die Onkologin heute gesprochen hat, hat Mama einen guten Score, um eine Immuntherapie zu erhalten. Das ist eigentlich eine sehr gute Nachricht. Nicht jeder ist nämlich dafür geeignet. Wenn die gut anschlägt, hat sie weitaus weniger NW und größere Chancen, ein längeres Leben führen zu können. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Mama allerdings glaubt dem Arzt von gestern mehr, und war nicht so begeistert wie ich.

In drei Monaten hat sie eine CT Untersuchung und dann werden wir sehen, was der komische Mitbewohner in ihrer Lunge so macht. Bis dahin, drücke ich ganz dolle die Daumen, dass je positives dabei rauskommen wird.

Sie ist aber schon im Stadium 4A. Man kann wirklich nur noch darauf hoffen, dass sich der Krebs nicht zu schnell ausbreitet und ihr etwas mehr Zeit auf diesen Planeten bleibt, als der Arzt von gestern gesagt hat.

14.10.2022 15:01 • x 12 #195


Zum Beitrag im Thema ↓


E
@Beebi hey meine Liebe 🫶 ich umarme dich einmal. Ich weiß wie es sich anfühlt, mein Vater war schwer krank und wusste vom 1 Tag an dass er bald sterben muss. Ich hoffe deine Mama schafft es

x 1 #2


Abendschein
Zitat von Beebi:
Ich bin schon traurig und frage mich, wie es wohl meiner Mama in Wirklichkeit gehen wird, wenn man weiß, dass man unheilbar erkrankt ist?

Das tut mir sehr leid, liebe @Beebi , das was Du schreibst, ist schon hart und ich weiß das ich fast Verzweifeln
würde, wenn ich wüßte, das ich unheilbar krank bin. Ich finde das ist ein schwerer Schicksalschlag.

Mir würde auch Reden helfen, so wie Dir und Deiner Mama? Redet sie, oder ist sie eher ein Mensch,
der darüber schweigt?

Darf ich einmal fragen, wie alt Deine Mama ist und welch Krankheit sie hat?
Aber wenn Du darüber nicht reden möchtest, ist das vollkommen in Ordnung.

x 2 #3


E
@Ankergirl

Vielen lieben Dank für deine Worte!

Das mit deinem Vater tut mir sehr leid zu lesen. 🙁

Es gibt einfach wirklich viele schlimme Krankheiten und eine davon trägt den Namen Krebs.

x 1 #4


E
@Abendschein

Danke dir liebe Abendschein.

Ja, meine Mutter redet. Zum Glück. Aber sie redet eher davon, dass sie bald gehen muss.

Meine Mama ist an Lungenkrebs erkrankt und ist 61 Jahre jung.

Ich werde morgen einen weiteren Text dazu schreiben. Heute war wieder etwas viel für mich. Ich brauche Zeit, Zeit es mir langsam von der Seele zu schreiben. Aber ich werde euch teilhaben lassen .😉

x 6 #5


S
Hallo @Beebi , hoffe es ist ok, wenn ich auch schreibe. Das Thema berührt mich immer sehr, weil meine Mutter auch fortgeschrittenen Krebs hatte. Sie hat ihn überlebt, lebt mit der ein oder anderen Einschränkung, aber ich bin jeden Tag dankbar, dass sie hier ist 🌈 Manchmal muss ich an diese Zeit zurück denken und weinen, aber der Weg führt nach vorne, Tag für Tag 🌼

Ich hoffe, du findest mit dem Schreiben Halt und vom ganzen Herzen gebe ich euch beiden Kraft und Zuversicht für diese schwere Zeit!
Vor allem ist es eine richtig gute Idee von dir, deinen Kummer oder vielleicht auch Fortschritte nieder zu schreiben. Damals gab es niemanden zum Reden, auch nicht mit meiner Mutter. Sie hat meistens geschwiegen, deswegen ist es sehr wichtig irgendwo alles rauszulassen

Hoffe nicht zu viel geschrieben zu haben 😄

Liebe Grüße 🍀

x 9 #6


Moonlight_74
@Beebi du bist ein ganz toller Mensch.... ich bewundere deine Stärke... in diesem Moment und in dieser schwierigen Zeit

Ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen würde..... schwierig... sehr schwierig...


Alles Liebe 💜 und Kraft.... ganz viel Kraft

x 2 #7


Butterfly-8539
Zitat von Beebi:
@Abendschein Danke dir liebe Abendschein. Ja, meine Mutter redet. Zum Glück. Aber sie redet eher davon, dass sie bald gehen muss. Meine Mama ist an Lungenkrebs erkrankt und ist 61 Jahre jung. Ich werde morgen einen weiteren Text dazu schreiben. Heute war wieder etwas viel für mich. Ich brauche Zeit, Zeit es mir ...

Mein Vater hatte in beiden Lungen zwei verschiedene Arten, den kleinzelligen und den großzelligen, sowie 3 weitere Erkrankungen der Lunge. Welche Krebsart hat deine Mama?
Trigger

Ich kümmerte mich um ihn all die Jahre, inkl. Lungen-Op´s.
Hatte zusätzlich noch weitere Pflegefälle privat und noch meinen Beruf, den ich auf TZ umstellen mußte.

Heute weiß ich selber auch, das ich eine unheilbare Krankheit habe, doch man darf sich nicht so hineinsteigern, denn es kann ständig was anderes kommen. Man weiß nicht, was am nächsten Tag sein wird, so wie es jedem hier ergeht. Man plant oft sovieles, aber es kommt meist doch anders.

Wenn deine Mama den Lungenkrebs noch nicht weit fortgeschritten hat, kann man ihn sehr gut in Griff bekommen. Bei meinem Vater war er leider sehr spät erkannt, trotz allem kämpften wir noch 3 Jahre. Aber es darf nicht über einen Kamm geschert werden, denn mein Vater hatte zusätzlich noch COPD, Emphysem, Fibrose in der Lunge, sowie Jahre zuvor 3 Herzinfarkte. Er arbeitete aber VZ, da er sich nicht unterkriegen ließ und ein absoluter Kämpfer war, wie wir alle in der Familie. Außerdem hatte er noch einige Bandscheiben-OP´s, die er auch nach einigen Reha-Behandlungen wieder einigermaßen in Griff bekam.

Deine Mama kann also noch viele Jahre schaffen, denn eine jüngere Freundin von mir, die noch 2 kleinere Kinder damals hatte, bekam auch die Diagnose Lungenkrebs. Sie kam später in den Rollstuhl, da sie auch noch starkes Gewicht hatte und Diabetes. Trotz allem wurde sie erfolgreich beim Lungenkrebs behandelt und lebt nun schon 6 Jahre damit. Es kommt immer drauf an, wie früh es erkannt wurde und welche Art es ist.

x 2 #8


E
@Schokowaffel_97


Liebe Schockwaffel,

Selbstverständlich ist es absolut in Ordnung, wenn auch du hier schreibst. Ich freue mich, euch alle zu lesen. Jeden einzelnen. Auch wenn ich vielleicht manchmal gar nicht die richtigen Worte für euch alle finden werde, bin ich da. Ich lese euch gerne und bin in Gedanken bei euch und das verspreche ich.

Es ist so schön zu lesen, dass deine Mama diese schlimme Krankheit überlebt hat und ihr gemeinsam diesem schweren Weg gemeinsam gegangen seit. Es lohnt sich auch zu kämpfen, auch wenn der Weg sehr, sehr steinig und schmerzhaft sein kann und bestimmt auch manchmal wird.

Es freut mich sehr für deine Mama und dich. 🌺So eine Geschichte, gibt natürlich immer ein wenig Hoffnung für andere Beteiligte.

Danke für deinen lieben Text!

x 5 #9


E
@life74

Vielen Dank, liebe Life.

Ich weiß auch noch nicht, wie ich damit umgehen werde. Man wird es sehen.

x 1 #10


Nova_Sol
Finde ich super, dass du dich hier jetzt auch öffnen magst liebe @Beebi 🌼
Mach bzw schreib das, was dir gut tut und in deinem Tempo. Ich finde auch, dass du sehr sehr stark bist. Und zum Thema Krebs möchte ich sagen, dass es ganz viel darauf ankommt, wie viel Lebenswille jemand noch hat. Der Schwiegervater meiner Kollegin hat vor über 5 Jahren die Diagnose bekommen, der Krebs hatte schon gestreut und es hieß, er solle nochmal in sein Heimatland Italien fahren, weil es wohl sein letzter Sommer sein würde. Er hat gesagt er geht nicht, bis seine letzte Tochter nicht unter der Haube ist. Er lebt immernoch und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Ich wünsche dir und deiner Mama, dass ihr noch viele Jahre zusammen habt und dass ihr euch gegenseitig Kraft geben könnt.
Lese hier gerne mit und drücke dich.

x 6 #11


E
@Butterfly-8539

Liebe Butterfly, ich danke dir für Deine tiefsinnigen Beitrag. Es tut mir sehr leid für dich und alle anderen, die so etwas durchstehen müssen/mussten. 😞

Ich werde morgen anfangen meinen ersten richtigen Beitrag dazu zu schreiben. Ich habe morgen nämlich auch erst den vollständigen Bericht aus dem KH auf dem Tisch liegen und kann dann auch erst genaueres schreiben.

Ich danke euch sehr , für eure Anteilnahme und Erfahrungen zu diesem ja doch schwerem Thema.

x 2 #12


E
@Afraid1992


Liebe Afraid, auch dir danke ich von ganzem Herzen für deinen Beitrag.

Ob ich stark bin, wird sich noch herausstellen. Aber danke dir für deinen Zuspruch. Ich werde auf jeden Fall alles geben, so schwer wie es auch sein wird.

Der Lebenswille ist enorm wichtig, das denke ich allerdings auch. Es ist schön, dass der Schwiegervater deiner Kollegin diese Krankheit im Griff hat. So etwas ist wirklich aufheiternd. Ich wünsche ihm und allen anderen, alles erdenklich gute.

Ja, ich werde in meinem Tempo schreiben müssen, weil mir sonst alles zu viel wird und ich mich verkriechen würde.


Fühl auch du und alle anderen hier, sich einfach auch mal ganz lieb von mir gedrückt.

x 3 #13


Butterfly-8539
Zitat von Beebi:
@life74 Vielen Dank, liebe Life. Ich weiß auch noch nicht, wie ich damit umgehen werde. Man wird es sehen.

Liebe Beebi,

das verstehe ich sehr gut,
Trigger

?

x 1 #14


E
@Butterfly-8539


Ich glaube stark sein liegt immer im Augen des Betrachters. Und vor allem daran, wieviel man selber eigentlich aushält. Weil egal was man schlimmes erlebt hat in seinem Leben, die Narben auf unseren Herzen bleiben für immer .

x 2 #15


I
Liebe Beebi,

Meine Mutter hatte vor vielen Jahren, sie war 47, auch eine sehr schlimme Krebsdiagnose erhalten.
Trotz düsterer Prognose der Ärzte wurde sie 75 Jahre alt. Sie war eine sehr starke Persönlichkeit und hatte enormen Lebenswillen.
Ich wünsche Dir und Deiner Mutter, dass Ihr auch noch jede Menge Zeit miteinander verbringen könnt.

Es ist gut, dass Du Dich hier öffnen kannst, und es stimmt, man fühlt sich dann nicht mehr so alleine.

Viel Kraft für Euch.

x 4 #16


E
@Iro-Nie

Liebe iro-nie, danke für deinen schöne Beitrag.

Wow. Das ist wirklich ein richtig gutes Alter, mit so einer Diagnose . Es freut mich sehr für deine Mutter und dich.

Danke für deine lieben Worte.🌺

x 2 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

D
Hey, alles Gute dir und deiner Mama!

Du tust mmn genau das richtige, sprich darüber und lass dir von uns Mut zureden, du bist nicht alleine, egal was passiert!

x 1 #18


E

D
@Beebi

Gerne, deine Signatur fasst das Dasein ja auch perfekt zusammen!😊

x 1 #20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore