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 Betreff des Beitrags: Mir gehts nur gut, wenn ich in einer "Phase" stecke...
BeitragVerfasst: 30.Aug.2011, 20:48 
Offline

Registriert: 20.Aug.2011, 09:55
Beiträge: 4
Hallo zusammen

mir ist an mir aufgefallen, dass ich eigentlich zufriedene und glückliche, losgelöste Momente gar nicht mehr an mich heranlasse und ich eigentlich immer nur darauf warte, dass wieder ein "Schub" kommt...ich leide seit ca. 5 Jahren an Angst und Panikstörungen und bin deswegen auch in Therapie. Sie hat mir gut geholfen bisher...leider wird sich mein Problem niemals in Wohlgefallen auflösen, aber man kann lernen, damit zu leben.
Nur jedesmal, wenn ich Grund habe, zufrieden zu sein, warte ich schon auf den nächsten Schub. So ganz normal finde ich das nicht und ich habe auch das Gefühl, dass es mir eigentlich auch gar nicht vergönnt ist, Glück zu erleben, seitdem ich mit dieser "Krankheit" durchs Leben gehe, da sie ja alles andere, als Glück verheißt.

Das ist total schwer zu erklären, welch ein Gefühlschaos manchmal in mir herrscht. Ich wünschte manchmal einfach, ich wäre wieder in der Zeit vor dem Ausbruch dieser psychischen Störung. Auslöser war die Geburt meiner Tochter. Dann denke ich mir immer, dass ich ja nie wieder ein Kind bekommen sollte, obwohl wir eins planen, denn es könnte ja wieder schlimmer werden dadurch....aber es würde mich sehr glücklich machen, nochmals schwanger zu werden. Dann erlerne ich momentan meinen Traumberuf, weil der erste nicht so sehr meins war...normal sollte ich glücklich sein deswegen, aber immer mehr sehe ich darin nur das Negative und dass es mir vielleicht schaden könnte, weil es nicht gerade eine sehr entspannte Zeit ist. Ich denke immer, der Stress schadet mir und die Zeit, die ich damit verbringe, die Ausbildung zu absolvieren, könnte ich für was anderes nutzen, wie z.B ein zweites Kind zu bekommen....vielleicht klingt das alles total bekloppt, aber genauso fühlt es sich auch an :roll: :roll: :roll:

Ich weiß nicht, ob es euch auch manchmal vielleicht so geht!?

LG najai


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