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 Betreff des Beitrags: Ignorante MUtter
BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 11:17 
Offline

Registriert: 23.Okt.2008, 18:40
Beiträge: 44
Wohnort: Wermelskirchen
Hallo ,
Ich schreibe hir weil ich alleine nicht weiter weiss und dem Therapeut auch dazu nichts mehr einfällt.Ich muss dazu sagen ich bin sei 6/08 an Panikattacken mit Agoraphobie erkrankt und bin froh das ich mein leben so gerade wieder etwas in den griff bekomme. leider wohne ich im Haus meiner Eltern genau das ist mein Problem meine Mutter . Ich habe Versuch mit hilfe mich von ihr abzukapseln egal was ich aber versuche oder wie ich meine gernzen Stecke sie überschreitet sie immer wieder teilweise so Verletzend das ich stundenlag die tränen in den augen habe und nicht weiss wo hin. ich bin in ihren augen immer nur die dumme Kranke die nichts auf die reihe bekommt.Nun will sie mit meinem Vater nach Agypten fliegen aber der Hacken an der ganzen sache ist sie hat meinen großvater zu versorgen und will mir den auf Auge drücken obwohl ich ihr gesagt habe das ich das nicht schaffe und genung mit meiner eigengen Familie zu tun habe aber das interessiert sie überhaupt nicht.Mir geht es nur noch schlecht und alles was ich mir so müsam erarbeitet habe macht sie immer wieder zu nichte. Ich weiss nicht mehr weiter was kann ich noch machen ??? warum begreift sie das nicht????
Vielleicht weiss ja jemand von euch rat.
Vielen dank schon jetzt . :cry :cry:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 12:26 
Hallo Tatty Teddy,

ich nenne es egoistisch.

Sei doch so egoistisch wie sie. Denk an Dich und grenze Dich ganz klar ab. Wenn Du Dir das absolut nicht vorstellen kannst, diesen "Dienst" auch noch auf Dich zu nehmen, dann sag das. Sag, dass es nicht geht. Fertig. Und: Rechtfertige Dich nicht! Das brauchst Du nicht. So sehe ich das.

Ich finde es auch immer - Ironiemodus an "witzig" Ironiemodus aus - dass manche Menschen meinen, man hätte kein Eigenleben und sie können alles mit einem machen. Nein sagen, dazu stehen, ohne Rechtfertigung (!) wirkt manchmal Wunder.

Liebe Grüße
bollywood


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 13:22 
Abgrenzen unter einem Dach ist mehr als schwierig. Dennoch kann man klipp und klar nein sagen, bereit, die damit verbundenen Konsequenzen zu ertragen. Ohne Erklärungen und ohne " Entschuldigungen", einfach ( und das ist sehr schwer ) NEIN
Du wirst kränker, sonst kein anderer, keiner weint Deine Tränen ,o der hält Deine Ängste aus, nur Du.
Tu Dir das nicht an!
Ausziehen?
Liebe Grüße und ganz viel Kraft
Iris


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 15:53 
Mensch, versteh doch, dass du total überfordert bist
und lass deine Eltern fliegen, wo der Pfeffer wächst.

Wenn sie deinen Großvater zu versorgen haben,
kannst du ja nicht dafür verantwortlich gemacht werden.
Bei der kleinsten überforderung mit deinem Großvater musst du dich halt überwinden
und ihn von einem Notdienst versorgen lassen.

An erster Stelle stehst du mit deiner Gesundheit.
Bei dem Verhalten deiner Eltern, dir gegenüber,
möchte ich nicht wissen, wie es deinem Großvater bei seinen Kindern geht.

Ich merke es grade selber richtig krass, wie meine Schwester unserer 72 Jahre alten Mutter
regelrecht in den Schoß kricht.
Meine Mutter ist die letzten 10 Jahre mehr schlecht als Recht von ihr versorgt worden.
Wie oft hat Sie an meiner Schulter ihre Seele ausgeheult,
weil meine Schwester nur mit ihr gestritten hat.

Das ich jetzt mit meinen 39 Jahren meine Existenz verloren habe
und von staatlicher Seite keine Hilfe mehr erwarten kann,
kann und wird sie nicht mehr verstehen.
Irgendwie freue ich mich schon auf ihren Tod und meine Zukunft als sozialer Pflegefall.
In dem Fall gehört das Haus, als Erbe aller Kinder dem Soziamt,
weil das Vermögen zu meiner Versorgung als sozialer Pflegefall dem Staat gehört.

Gerade jetzt wieder aktuell:
Ich bin über 1 Jahr obdachlos und nach SGB II arbeitsfähiger HARTZ IV-Empfänger.
Letztes Jahr hab ich in eigeninitiative der Job-Com die Hölle heiß gemacht,
damit ich wieder Arbeit finde. Soweit kein Problem.
Nach über einem Jahr wird jetzt plötzlich vom Sozi entschieden,
dass nach Akteneinsicht eine Erwerbsminderung nach SGB XII vorliegt,
was ja nicht weiterschlimm ist, aber meine Chance auf eine Arbeit um Jahre zurückwirft.

Da es ja eine rechtliche Geschichte ist und hier nicht wirklich reinpasst sag ich mal,
ich hab eine scheic ANGST und das Gefühl, nur noch in einer Holzkiste für die Gesellschaft tragbar zu sein.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 17:19 
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Registriert: 23.Okt.2008, 18:40
Beiträge: 44
Wohnort: Wermelskirchen
Hallo,
Das mit dem Großvater ist nicht so einfach wenn ich ihn nicht versorge mache ich mich strafbar da er auf insulin angewiesen ist und das nutzt sie aus. Dem Grossvater geht es eigentlich sehr gut was das Körperliche angeht und seelisch keine ahnung er ist viel alleine da meine eltern noch beide arbeiten sind.Mein Mutter akzeptiert kein nein auch wenn ich mich noch so zurück ziehe und mein Vater na der ist ein Pantoffel held der weiss nicht was meine Mutter mit mir macht und wenn er es weiss dann hällt er sich meistens raus und lässt das mutti regeln. Na ausziehen würde ich gerne aber ich bin Von Hartz IV abhängig und dann ist das nicht so einfach.Ich habe das Jugendamt im Haus selbst die schüttel bei der fRau nur den Kopf und haben schon versucht ihr grenzen aufzuzeigen aber das ist scheinbar ein hoffnungsloser fall meine mutter übertritt alles. ich fühle mich manchmal sehr alleine es gab zeiten da habe ich angefangen mich zu ritzen aber das habe ich gott sei dank hinter mir gelassen. Jetzt fühle ich mich nur hilflos und alleine.Aber trotzdem danke für euren Rat

Liebe grüsse
Tatty Teddy :cry:


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BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 19:23 
Hallo Tatti Teddy,

wie sieht's mit Pflege aus? Es könnte doch für die Urlaubszeit jemand ins Haus kommen oder nicht?

Mit Hartz IV steht Dir eine gewisse Quadratmeterzahl zu, die Du nicht überschreiten darfst, mit der Höhe der Miete ist es glaub ich ähnlich. Es würde Dir sogar ein Umzug finanziert werden. Ich würde da mal drüber nachdenken....

Drück Dich
bollywood


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.Feb.2009, 20:03 
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Registriert: 23.Okt.2008, 18:40
Beiträge: 44
Wohnort: Wermelskirchen
Hallo bollywood
dasmit dem umzug habe ich schon versucht aber die arge sagt das der umzug nur dann finazirt wird wenn man einen job an dem neuen ort hat. Und die pflege habe ich schon angeregt aber die kümmern sich nicht darum ich sag ja ignorant und selbstsüchtig bis ins mark.Und dadurch will ich opa nict hängenlassen er ist immer für mich da und auch in der vergagenheit war er immer für mich da. ich habe gerade mit meinem Vater gesprochen und versucht an seine vernunft zu apelieren er hat versprochen mit meiner Mutter zu reden ich hoffe es bringt was aber danke . ich bin ja froh das forum u haben und mich austauschen zu können und jemand der zuhört und auch mit mir darüber redet (schreibt ) ich wünsche euch allen noch einen schönen abend ich melde mich morgen mal sehen was bis morgen noch so passiert.

Liebe grüsse

Tatty Teddy


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.Feb.2009, 18:28 
Offline

Registriert: 31.Jan.2009, 18:02
Beiträge: 790
hallo,
das wichtigste für dich ist von zu hause auszuziehen. und wenn das bedeutet, dass du dir erst mal einen job wo anders besorgen musst, dann tue das eben. du scheinst ja noch jung zu sein. such dir in der nächsten großstadt von dir aus einen aushilfsjob oder mehr, dann komm auf eigene beine. nur du selber kannst dich aus dieser opfersolle befreien und selbstständig werden. und versuche nicht immer mehr argumente zu finden, warum das alles nicht geht, das hemmt dich nur, sondern versuche deine kraft darauf zu verwenden die lösungen für deine probleme zu suchen und sie anzugehen.

_________________
LG
Prinzessin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.Feb.2009, 18:51 
die probleme hatte ich mit 27 jahren als ich noch zuhause wohnte auch, und ich bin ausgezogen.
danach besserte sich das verhältnis zu meinen eltern, weil man sich nicht so auf der pelle hängt. die mutter kann man dann einfach ignorieren, weil sie ja nicht immer um einen ist.
ich rate dir auch zum auszug.


streetworker du bist obdachlos??? es gibt doch auch Obdachlosenheime? und man kriegt doch immer eine wohnung vom staat! ich war auch nicht arbeiten als ich in meine wohnung gezogen bin und habe vom sozialamt Geld bekommen. so das es zum Leben reichte.
du wirst eine wohnung bekommen, da der staat einen Menschen eigentlich nicht mehr auf der straße leben lassen muß! das ist glaube ich auch vom gesetz her verboten.
deswegen verstehe ich nicht, das es noch obdachlose überhaupt gibt???


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.Feb.2009, 19:08 
Warst du schon mal in einem Obdachlosenheim/-unterkunft?

<-Hier links habe ich meinen Wohnort auf die Sekunde genau angegeben.

Ich hab ja auch, wie gesetzlich vorgeschrieben,
vom Ordnungsamt eine vorübergehende Zuweisung in dieses Obdach bekommen.

Das Soziamt hat sich ja auch schon bemüht eine Wohnung für mich zu finden.
Aber selbst denen ist es nicht gelungen, einen Vermieter zu finden,
der mich mit einem Schufaeintrag wegen Mietschulden aufnimmt.

An dieser Stelle auch nochmal der öffentliche Hinweis,
dass ich den Schufaeintrag meiner gesetzlichen Betreuung zu verdanken habe.

prinzesschen, dir ist schon klar, dass die "Opferrolle" eine ligual-didaktische Erfindung ist, nä?
Wenn du meinst, den Betroffenen damit weiterzuhelfen, dann lass es.


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