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Licht & Dunkelheit
Eine Tür in der Dunkelheit, ein stilles Licht, es war nicht weit.
Ich kroch zur Tür, um das Licht zu fassen. Die Tür fiel ins Schloss, ich sah das Licht verblassen.
So hockte ich lange in dieser Dunkelheit, immer in der Hoffnung, dass mich jemand befreit.
Die Versuche, das Schloss zu entriegeln, scheiterten an meiner Kraft, ANGST, die sich in mir vermehrte, wurde mir zum Buch mit sieben Siegeln.
Dieses kleine Licht, das wollte ich sehen. Es ließ mich jedoch vor der geschlossenen Türe stehen.
Ich kramte herum, in meinen Taschen, um den Schlüssel zum Licht schnell zu erhaschen.
Ängstlich schaute ich mich um, ob da jemand war, der meine Angst verstand, doch es war niemand da.
Ich überlegte und überlegte: „Wo könnte er sein?“ Plötzlich fielen mir mein Herz und meine Seele ein.
Sanft sprach ich mit der Seele und mit dem Herzen, es bereite mir Freude, aber noch mehr Schmerzen.
Und siehe da, die Tür öffnete sich, in der Mitte stand das kleine Licht.
Ich nahm das Lichtlein ganz fest in den Arm. Die Dunkelheit verließ mich, mir wurde ganz wohlig warm.
Ein bisschen Dunkelheit macht mir nichts mehr aus. Mittlerweile mache ich ein kleines Lichtlein daraus.
© Marie van Klant
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