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Hallo liebe Mitglieder,

wie ich schon in meinem anderen Thema erzählt habe, leide ich unter Panikattacken. Sie lassen den Gedanken von sofortigen sterben durch einen Schlaganfall, Herzinfarkt etc. mich verrückt werden und das einschlafen ist oft ein Kampf gegen meine Sterbensgedanken und Körper.

Ich frage mich ob ihr vielleicht schon öfters bemerkt habt, ob bestimmte Situation oder Ereignisse z.B. Stress, Dunkelheit, Streit, Alleine sein die Panikattacken besonders fördern?
Meine Panikattacken kommen meistens Nachts und wenn ich alleine bin.

Ich wäre euch sehr dankbar über eure Erfahrungen.





Liebe Grüße an euch alle! Hier sind wir nicht allein
Cana

30.05.2012 21:30 • 31.05.2012 #1


6 Antworten ↓


Hi Cana,

Ich hab mal eine Dissertation über Panikattaken gelesen. Da gab es ein interessantes Diagram. Es zeigte zwei Zeitabstände. Im ersten war die selbe Person im entspanntem Zustand und im zweiten war sie nicht entspannt. Die Person wurde in beiden Zeitspannen denselben Stressoren ausgesetzt. Im entspannten Zeitraum hätte sie keine Probleme. Im zweiten reichte ein Stressor für eine Panikattake aus.

30.05.2012 22:45 • #2



Auslöser von Panikattacken Erfahrungen - Stress & Dunkelheit

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Danke Gina

Eine gute Information. Sehr interessant. So kann man sagn : Stress ist einfach nicht gut für uns

Liebe Grüße an Dich

30.05.2012 22:53 • #3


Die Antwort ist also "Ja" ! Es ist aber wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt

Mal Stress, kann man ab.
Mal allein sein und die Verantwortung alleine tragen, kann man ab.

Beides zusammen kann für jemanden, der körperlich durch wenig Schlaf, oder einer Erkältung oder einer Hormonschwankung geschwächt ist ausreichen um eine Panikattake zu bekommen.

Wenn du wenigstens mal ein bisschen Zeit hast, dann übe dich im autogenem Training und Yoga. Das hilft dir schnell mal vom Stress runter zu kommen.

Auch ein ruhiger Spaziergang mit dem Baby in einem Park hilft dir Stress abzubauen.

Kopf hoch, Cana! Es wird wieder leichtere Zeiten geben!

30.05.2012 22:58 • #4


Ps.: wenn du abends allein bist und dich schlafen legst, über kommt dich die Unruhe, ein Angstgefuehl, weil du in diesem Moment loslassen musst, - du gibst die Kontrolle, die du tagsüber hat ab. Das willst du nicht, aber du hast keine Wahl! Dadurch entsteht eine Ungewissheit, Angst und ein Konflikt.

Vertraue dir selbst! Du wirst das Baby schon hören, wenn es dich braucht. So tief wirst du nicht schlafen. Wenn es geht, lege eine Hand an die Hand vom Baby. Es wird alles gut sein! Geniessen das Liegen und atme entspannt.

30.05.2012 23:05 • #5


Ich habe im Rahmen meiner Therapie jede Panikattacken analysiert und mit dieser Hilfe bin ich an die Ursachen der Panik gekommen aber habe auch rausfinden können, warum und was die Attacken ausgelöst hat. Allerdings hat das bei mir über 6 Monate gedauert, bis eine wirkliche Analyse geklappt hat und mir die Gründe warum und warum gerade jetzt die Attacken kommen klar wurden. Das ist sicherlich bei allen unterschiedlich,d a eben auch die Ursachen unterschiedlich sind. Bei mir sind Situationen in denen man nicht die volle Kontrolle hat und ausgeliefert scheint prädestiniert für eine Panik, wie Auto fahren, Bahn fahren. So was eben.

31.05.2012 00:25 • #6


Hallo,

also bei mir reicht es schon aus wenn ich denke "Ne Panikattacke...hattest du lange nich mehr... außerdem gehts mir auch grad net so gut...." und schon wird tonnenweise Adrenalin ausgeschüttet, mein HErz schlägt schneller, der Puls und Blutdruck steigt, Panik breitet sich aus usw. Ich verweise auf den "Angstkreislauf" von wem der genau is weiß ich jez net mehr, aber googelt das mal.. Es fängt mit Gedanken an dann folgen Körperliche Reaktionen und dann werden die GEdanken schlimmer.. is immer das gleiche und trotzdem wird es nie weniger schlimm ^^

31.05.2012 02:03 • #7




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