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Feuerschale
Mitglied
• • 21.06.2023 x 5 #1
Fauda
Mitglied
10.11.2021 09:12 • x 5 #118
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moo
Mitglied
26.06.2021 06:06 • x 5 #111
Schlaflose
Mitglied
Zitat von Feuerschale:Kennt das jemand? Und hat Möglichkeiten, damit umzugehen?
• x 2 #2
Ibreaktogether
Mitglied
• x 1 #3
Feuerschale
Mitglied
Zitat von Ibreaktogether:Das klingt auch nicht so leicht, wenn man da so sieht, da ist was aus dem Ruder gelaufen undBei mir ist das auch extrem ausgeprägt. Wenn etwas schiefläuft, möchte ich am liebsten die Zeit zurückdrehen, und es richtig machen. Ich habe sogar ein Gewerbe, in dem ich tätig bin, wo ich die "Betriebsunfälle" einer ganzen Abteilung (Buchhaltung) aufarbeite und richtigstelle. Das mache ich jetzt schon viele Jahre, und ich komme langsam an einen Punkt, wo ich das nicht mehr so einfach wegstecken kann. Ich weiß nicht, wie lange ein Notarzt schlimmer Unfallfolgen behandeln kann, oder ob der irgendwann nicht mehr rausfährt. Bei mir ist es so, dass ich ...
Zitat von Ibreaktogether:Ja, ich glaube Akzeptanz wäre da besser. Da laufe ich vermutlich etwas idealem hinterher "es sollDu siehst also, du bist nicht allein, und es gibt viele Fälle, wo der Sollzustand nicht mit dem Istzustand übereinstimmt. Irgendwie ist das fast normal im Leben.
• x 2 #4
Bernie1970
Gast
• x 3 #5
Ibreaktogether
Mitglied
Zitat von Feuerschale:Danke für die Antworten. Da kann ich sehen, dass es anderen auch so geht.
Das klingt auch nicht so leicht, wenn man da so sieht, da ist was aus dem Ruder gelaufen und man sieht verschiedene Zusammenhänge und es hängen verschiedene Menschen und Folgen mit dran.Auf Arbeit mag ich es auch lieber, wenn es "nach Plan" läuft und in eine "gute Richtung". Aber da müssenauch mehrere Faktoren mitspielen, und die hat man ja leider nicht alle im Griff.Etwas mehr Gelassenheit "ich hab meins guten Gewissens getan, der Rest liegt nicht bei mir", täte da nichtschlecht.Ich hasse es sowieso , wenn ich nicht ALLE Faktoren beeinflussen kann, sondern auf andere Aktionen,andere Handelnde angewiesen bin. Da hab ich eher weniger Vertrauen, dass da ein berechenbares und gutes Ergebnis rauskommt. Aber manchmal klappts dann doch irgendwie und dann kann ich mein eigenes Weltbild auch erweitern, wie es außerhalb meiner Berechnungen auch geht..
• x 1 #6
Feuerschale
Mitglied
Zitat von Bernie1970:Ja, das ist wohl wahr.Feuerschale, Du hast das Problem bereits erkannt und benannt: Entscheidend ist die Bewertung. Indem Du bestimmte Maßstäbe im "perfekten" Bereich fixierst, schränkst Du die "zulässigen Läufe" der Dinge ein. Stattdessen aber quasi als Gegengift immer vom Schlimmsten auszugehen ist ein anderes Extrem und ebenfalls begrenzend.
Zitat von Bernie1970:ja, Das klingt nach einer mittleren Richtung. Nicht davon ausgehen "die Abläufe, die anderen und ich müssenIch denke, ein gesunder Mittelweg wäre wohl die Lösung: Akzeptieren, dass a) nichts zu 100% klappen kann, da immer was schieflaufen könnte und b) jeder (auch Du) Fehler machen kann und darf.
Zitat von Bernie1970:Danke für das Beispiel.Ich erkenne das z. B. an meiner Verfallsbegleiterin: Sie wurde von ihrem Vater niemals gelobt und sogar bis ins Erwachsenenalter als unfähig und dumm (wortwörtlich) bezeichnet. Die Mutter brachte ihr vorwiegend Gleichgültigkeit entgegen. Die Folge war, dass sie auch heute noch ständig Anerkennung und Wertschätzung von außen benötigt, um ihre Neigung zur Selbstverurteilung abzuschwächen.
)Zitat von Bernie1970:Ja, alte Gewohnheiten brauchen wohl Zeit, um neu gelernt zu werden.Ich glaube, sowas braucht Zeit und Geduld. Meditation würde helfen, aber dieses Thema würde jetzt wohl den Rahmen sprengen.
Zitat von Schlaflose:Das hatte ich noch vergessen zu schreiben. Ist ja auch interessant, dass das eherJa, das kenne ich auch so. Bei mir kommen die Ängste im Zusammenhang mit solchen Pannen immer nachts und rauben mir den Schlaf. Tagsüber macht mir das nichts aus.
Zitat von Ibreaktogether:Das ist bei mir wohl eher nicht so, bin aber auch nicht besonders weiblich geprägt,Gerade innerhalb von Abteilungen verhalten sich Frauen oft sehr angepasst, um nicht anzuecken
Zitat von Ibreaktogether:Das klingt doch nach Klarheit. Das war wohl nicht der Wunschausgang,aber die Würfel sindAlso, wenn so wie bei mir, sogar der Geschäftsführer entnervt aufgibt und das sinkende Schiff verlässt, was er darf, dann wird mir erst klar, wie weit ich davon weg bin, etwas zu verändern, obwohl ich ein Unternehmensberater bin, und mitreden darf. Ich hatte heute meinen letzten Tag dort, und kann nächste Woche als unbeschriebenes und unbelastetes Blatt woanders anfangen. Das erspart mir allein schon viel Stress. Unbewältigte Konflikte einfach abschütteln zu können.
• x 1 #7
Bernie1970
Gast
Zitat von Feuerschale:Neugierige Frage bgzl. einem Wort. Das Wort Verfallsbegleiterin kenne ich nicht. Ist das ein
anderer Begriff für Lebensabschnittsgefährte? (für über 40 jährige, an allem nagt der Zahn der Zeit? )
Es ist ein interessantes Wort. Wie eine jenseits/todes-bewusste Beziehung.
Ich hoffe, ich trete mit dieser Frage nicht zu nah. Manches Mal wurde mir bzgl. meiner Neugier und
Assoziation Respektlosigkeit angeheftet. Das ist nicht meine Absicht. Ich mag neue Worte, die Dinge
beschreiben können.
• x 1 #8
Feuerschale
Mitglied
• x 1 #9
MrsEternity
Mitglied
Zitat von Bernie1970:Entscheidend ist die Bewertung.
• #10
Bernie1970
Gast
Zitat von MrsEternity:
Zählt zu dem, was du meinst morgen das hier? Und wie könnte man so etwas auf die Situation antworten, frage, weil ich auch unter so etwas leide. Große Angst wegen vermeidlich (manchmal auch tatsächlich) großen Dingen. Kann aber so ein Modell nur schlecht bis gar nicht - gefühlt - etablieren.
• #11
Feuerschale
Mitglied
Zitat von MrsEternity:Ich fands interessant als Hinweis.Zählt zu dem, was du meinst auch das hier? Und wie könnte man so etwas auf die Situation antworten, frage, weil ich auch unter so etwas leide. Große Angst wegen vermeidlich (manchmal auch tatsächlich) großen Dingen. Kann aber so ein Modell nur schlecht bis gar nicht - gefühlt - etablieren.
• x 1 #12
MrsEternity
Mitglied
Zitat von Bernie1970:Das ABC ist eine klassische KVT-Strategie, die jedoch m. E. strukturell zwar richtig und auch schön übersichtlich ist, aber oft im Alltag überlastet. Als Orientierung z.B. während einer Therapie kann sie aber sehr hilfreich sein.Kannst Du ein konkretes Beispiel nennen?
• x 2 #13
Bernie1970
Gast
• x 1 #14
MrsEternity
Mitglied
• #15
Bernie1970
Gast
Zitat von MrsEternity:Ah, okay, so funktioniert das bei mir nicht. Dann muss ich den kompletten Hergang nachher zuhause machen, ad hoc bekomme ich das nicht hin. Es kostet schon zu viel Kraft den Leuten das nicht ins Gesicht zu sagen und simple, gesellschaftliche Umgangsformen zu widersprechen.
• #16
MrsEternity
Mitglied
• #17
Bernie1970
Gast
• #18
MrsEternity
Mitglied
• x 1 #19
Feuerschale
Mitglied
Zitat von MrsEternity:Nö ich fands ok. konnte für mich da auch was draus ziehen und bin manchmal froh, nicht@Feuerschale Hoffe, Dich hat der kleine Exkurs nicht gestört.
• x 1 #20
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