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Hallo.

Ich habe seit ein paar Wochen extreme Verspannungen, die immer schlimmer werden.

Es fing an mit einem Brennen in den Oberarmen.
Das ließ sich durch Kühlung unterdrücken.

Mittlerweile habe ich solche Nackenverspannungen, die auf den Rücken, die Schultern und die Oberarme ausstrahlen.

Es ist ein brennender Dauerschmerz.

Zuerst tat ich Wärmesalbe auf den Nacken, das half kurz... aber jetzt verschlimmert es die Sache noch.
War schon 2x zur Mass.. Das hilft aber auch nicht.
Die Physiotherapeutin drückte so fest auf die Schulterblätter, dass ich rechts und links blaue Flecke hatte.

Der Schmerz ist schlimm. Besonders, da ich körperlich arbeiten muss.
Morgen gehe ich zum Arzt.

Selbst Ibuprofen 1200 mg helfen nicht.

Kennt das jemand von euch?
Was hat euch geholfen?

Viele Grüße und Danke im Voraus für eure Ratschläge.
Marie

20.01.2014 19:22 • 31.01.2014 #1


72 Antworten ↓


Hallo Marie,

schmerzhafte Verspannungen im Schulter-Nackenbereich sind mir auch ein Begriff. Für mich sind Entspannungsübungen sehr hilfreich und Spaziergänge. War damals in Kliniken und dort hatte ich dann auch die Möglichkeit, das Autogene Training zu erlernen bzw. die progressive Muskelentspannung. Hatte mich aber dann für das AT entschieden, es zu Hause weiter anzuwenden und das mache ich schon seit mehreren Jahren.

Liebe Grüße

20.01.2014 19:30 • #2



Schmerzhafte Verspannungen

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Hallo Finja.

Danke für deine schnelle Antwort.
Ich hatte früher einen Kurs in AT absolviert.
Vielleicht kann ich es wieder aufleben lassen.

Dann mache ich oft Entspannungsübungen mit einer Atem-CD.
Das habe ich in letzter Zeit vernachlässigt.

Ich denke die ganze Zeit, dass ich etwas Körperliches habe?
Aber warum wirken dann die Schmerzmittel gar nicht.
Ist so, als hätte ich gar nichts genommen.

Lieben Gruß
Marie

20.01.2014 19:38 • #3


Na das ist ja schon mal von Vorteil, wenn du schon einen Kurs im AT absolviert hast. Da ist man dann schneller wieder drin in den Übungsstufen. Kannst ja einen Psychologen zu Hilfe nehmen.
Wahrscheinlich ist die Muskulatur so verhärtet, das dann kein Schmerzmittel hilft.

Ich hatte auch öfters Migräneattacken durch die Verspannungen. Ist aber inzwischen besser geworden.

20.01.2014 19:53 • #4


Hallo Finja.

Ja, die Ibuprofen brauche ich gar nicht mehr zu nehmen.
Belastet den Körper nur zusätzlich.

Leichte Kopfschmerzen habe ich auch schon durch den Nacken.

Migräne hatte ich zum Glück noch nie. Das muss wirklich schlimm sein.

Ich fange heute an, mit AT oder progressiver Muskelentspannung.
Das habe ich mal in einer Klinik gelernt.

Vielen Dank und dir gute Besserung, für deine Verspannungen und die Migräne.

Lieben Gruß
Marie

20.01.2014 19:57 • #5


Danke, wünsche ich dir auch.

LG Finja

20.01.2014 22:26 • #6


Hallo Finja.

Ich war heute morgen beim Hausarzt.
Er meinte, es könnte ein Nerv eingeklemmt sein oder ein Bandscheibenvorfall am Hals.
Jetzt habe ich einen Notfalltermin bei einem Orthopäden für morgen.
Bin auch ein paar Tage krankgeschrieben.

Ich hoffe, dass mir der Orthopäde weiterhelfen kann.

Viele Grüße
Marie

21.01.2014 14:47 • #7


Ja mit sowas ist auch nicht zu spaßen. Denke schon, dass dir der Orthopäde da weiterhelfen kann, deshalb solltest du den Termin unbedingt wahrnehmen.

Alles Gute für dich.
Finja

21.01.2014 14:53 • #8


Dankeschön Finja.

21.01.2014 14:55 • #9


Also das mit dem Bandscheibenvorfall der HWS oder BWS macht Sinn. Denn wenn Ibo 1200 nicht mehr wirkt dann wirkt nur noch Diclofenac. kann ich ein Lied von singen. Habe 4 Vorfälle.

21.01.2014 14:56 • x 1 #10


Hallo Mattes.

Wie bist du die Schmerzen losgeworden?
Was hat dir geholfen?

Viele Grüße
Marie

21.01.2014 15:00 • #11


War 2003. 2 Vorfälle der LWS. Dann so 2010 2 Vorfälle der BWS. Die LWS war schlimm. 6 Monate krank. Über 3 Monate Diclofenac genommen, in der Akutfase Stufenbett ja und dann Muskelaufbau. Heute arbeite ich immer noch als Handwerker und wenn ich mal einen Schuß im Rücken bekomme dann reicht so 4 Tage Ibo400/3xtäglich.

21.01.2014 15:06 • #12


Hallo Mattes.

Also helfen in erster Linie Schmerzmittel?
Ich hoffe, dir bleiben weitere Vorfälle erspart.
Ist echt nicht schön sowas.

Viele Grüße
Marie

21.01.2014 15:11 • #13


Ist Verschleiß, operativ nicht zu beheben. Nicht lange sitzen, nicht schwer heben, nicht zu lange laufen. So, was soll man da machen um sein Geld zu verdienen. Nichts, weitermachen bis man nicht mehr laufen kann. Das ist so in Deutschland im Jahr 2014. Vor 25 Jahren hätte ich 90% Schwerbeschädigung bekommen. Heute habe ich 20%. Aber Frau Merkel fällt auf den Ars.....beim Skigehen und die Welle ist groß. Was ich damit meine...? Durch all diese Ignoranz der Politik und das immer weitermachen entstehen auch die Angstkrankheiten. Aber wissen will es keiner von den Politikern.

21.01.2014 15:14 • #14


Hi marie,

habe ja auch einen Bandscheibenvorfall in der HWS und LWS und da kommt e sauch immer mal zu Beschwerden. Als ich letztens mal wieder Probleme mit der Halswirbelsäule hatte und davon starke Kopfschmerzen, bekam ich auch ein Schmerzmittel und man hatte mir auch mit einem Wärmepflaster weitergeholfen, leider bekam ich davon Juckreiz.

LG

21.01.2014 15:18 • #15


Hallo Mattes.

Ich habe Grad der Behinderung 50. Wegen der Psyche.
Das doofe ist, mein Arbeitgeber kann mich nicht so leicht kündigen.
Dabei bin ich in diesem Job total überlastet.
War vorher im Büro tätig.
Jetzt arbeite ich in einer Großküche.
Ich denke mal ich habe die Beschwerden, weil ich körperliches Arbeiten nicht gewohnt war.
Jetzt muss ich noch 5 Monate durchhalten. So lange läuft mein Vertrag noch.

Als Handwerker hast du ja schon dein ganzes Leben schwer gearbeitet.
Ja, man muss arbeiten, bis zum umfallen in der heutigen Zeit.

Viele Grüße
Marie

21.01.2014 15:23 • #16


Hallo Finja.

Also hilft nur Wärme und Schmerzmittel?
Gleich mache ich mir wieder mein Wärmepad.
Das habe ich aus einem 1-Euro-Shop. Ist sehr angenehm.
Die Wärmepflaster waren mir zu teuer.

Lieben Gruß
Marie

21.01.2014 15:24 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Naja, Schmerzmittel und Wärmepflaster helfen schon, wenn es akut ist. Ansonsten sind für mich Entspannungsübungen ebenfalls hilfreich.

21.01.2014 15:31 • #18


Bei mir kommt ja noch der Stress der Selbstständigkeit hinzu. Ich muß einfach weiter funktionieren. Nur geht das nicht immer. Wenn ich krank bin muß ich 3 Wochen ohne Geld auskommen. Krankengeld erst ab dem 22 Tag. Ich meine normalerweise dürfte ich in keinem Fall mehr das arbeiten was ich arbeite. Aber wie solls dann weitergehen? Gar nicht. Also mache ich weiter und merke wie alles im Rücken immer mehr kaputt geht. Das ärgert mich so maßlos, das der Staat nach 38 Berufsjahren sagt, gut du bist kaputt aber von mir gibts nichts, sieh zu wie du klarkommst. Soll doch einer von denen mal 1 Jahr Schwermetallbau/Hallen und Fassadenbau machen und das dann mal 38 nehmen.
Durch all das kam ein Burn Out mit depressiver Verstimmung und erheblicher Somatisierung bei mir heraus.

21.01.2014 15:32 • #19


Hallo Mattes.

Du bist ja nicht umsonst in einem Angstforum.
Hat dieser Druck Angst bei dir ausgelöst.
Leidest du deshalb unter einer Angststörung?
Ich kenne dich ja nicht, deshalb frage ich mal so direkt.

Du bist wirklich einem starken Druck ausgesetzt. Da wird man ja automatisch krank.

Ich habe zur Zeit den Druck, dass ich Alleinverdienerin bin.
Aber ich verdiene ja nur ein paar Krümel in der Küche.
Mein Mann war sehr lange krank. Jetzt versucht er, wieder einen Job zu finden.

Eine Selbstständigkeit macht Riesendruck.
Zumal du ja noch krank bist. Wie lange musst du noch arbeiten?

Hast du dir schon mal ausgerechnet, ob du mit Hartz4 klar kämst.
Das habe ich bei mir auch schon gemacht.
Man darf glaube ich, dann noch jeweils 100 Euro dazuverdienen.

Aber man hat ja laufende Kosten.
Das drückt mir ganz schön auf der Seele.
Immer dieses arbeiten müssen, obwohl man gar nicht mehr fit ist.

Ist alles nicht leicht.

Dir wünsche ich viel Kraft, das alles weiter durchzustehen.
Oder die Möglichkeit, aus diesem Dilemma irgendwie herauszukommen.

Viele Grüße
Marie

21.01.2014 15:41 • #20



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