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Mariex
Mitglied

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Hallo.

Ich habe seit ein paar Wochen extreme Verspannungen, die immer schlimmer werden.

Es fing an mit einem Brennen in den Oberarmen.
Das ließ sich durch Kühlung unterdrücken.

Mittlerweile habe ich solche Nackenverspannungen, die auf den Rücken, die Schultern und die Oberarme ausstrahlen.

Es ist ein brennender Dauerschmerz.

Zuerst tat ich Wärmesalbe auf den Nacken, das half kurz... aber jetzt verschlimmert es die Sache noch.
War schon 2x zur Mass.. Das hilft aber auch nicht.
Die Physiotherapeutin drückte so fest auf die Schulterblätter, dass ich rechts und links blaue Flecke hatte.

Der Schmerz ist schlimm. Besonders, da ich körperlich arbeiten muss.
Morgen gehe ich zum Arzt.

Selbst Ibuprofen 1200 mg helfen nicht.

Kennt das jemand von euch?
Was hat euch geholfen?

Viele Grüße und Danke im Voraus für eure Ratschläge.
Marie

26.02.2022 #1


73 Antworten ↓
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mattes
Gast

Nett gemeint, aber hartz4, was soll man damit. Schau mal ich sag dir wie es ist. Um mit Firma und Familie ebenso durch zu kommen müssen im Monat ca. 4000,00€ Netto rein. Dabei bin ich noch nicht rentenversichert. Dafür wären es dann 4500,00€. Das sind 8000,00€ Brutto. Meine Frau ist Krankenschwester, 50% weil wir noch einen 7 jährigen haben. Wir haben bis vor 2 Jahren noch Schwiegermutter, Mutter und Vater gepflegt. Übrig ist noch die Mutter.
Um den Weg hier hin zu kennen les einfach meine Vorstellung hier.

Mit 6 Jahren den Vater durch einen tödlichen Unfall verloren. 1968 war keine Hilfe da, weder für meine Mutter noch für mich. Hat`s einfach nicht gegeben.
2 Jahre später war mein Stiefvater da, oder eben auch nicht, hat mich nie akzeptiert.
Mit 17 Jahren kam der Alk. und wie er kam. Mit ihm alles was man so darüber hört.
Bundeswehr tat ihr übriges. Als mein erster Sohn geboren wurde hatte ich die Nase voll davon. 7 Jahre Trockenheit, dann hatte meine erste Frau einen neuen. Ich stand mit meinem Sohn alleine da.
1,5 Jahre trinken dann wieder Schluss bis heute. Gott sei Dank.
Damals habe ich 7 Jahre Therapie + Selbsthilfegruppe durchlaufen, hat mir sehr geholfen und hilft heute noch. Deshalb weiß ich auch schon eine Menge über mich und mein Verhalten. Hab schon damals öfter Angst vor dem Tod und/oder Krankheiten gehabt.
Als ich vor 14 Jahren meine zweite Frau kennenlernte war alles Super, ist es in meiner Ehe bis heute.
Ihre Eltern haben mich nie akzeptiert, haben mir sogar einen Detektiv hinterher geschickt um etwas zu finden. Als der Vater meiner Frau starb (wir hatten nie Kontakt) haben wir für die Schwiegermutter alles gemacht. Nie eine Entschuldigung erhalten. Mein Stiefvater hatte inzwischen Alsheimer, war nie für mich da und ich habe alles für ihn erledigt, ihn betreut bis zum Tod, jedenfalls alles bürokratische. Ich tats für die Mutter.
Nun ist die Schwiegermutter gestorben und ich kann Tod nicht mehr hören, leider auch bald vom Alter oder alt werden nicht mehr.
Vergessen habe ich meine Stieftochter. Von Anfang an war auch sie gegen mich und unsere Familie.
7 Jahre von Therapie zu Therapie, Erziehungshilfe usw. bis das Jugendamt sagte Schluß, nicht Therapiefähig, bis heute nicht. Es wurde wohl Borderline festgestellt. Wir wollen und sollen keinen Kontakt mehr haben, aber sie gibt nicht auf. Beschimpfungen sind an der Tagesordnung. Per SMS.
Ich bin Selbstständig und habe dadurch auch einen erheblichen Stress.
Das Fass zum überlaufen brachte die Nierenkrebs Diaknose bei meinem besten Freund. Seit dem denke ich so wie viele hier, sehe überall eine tödliche Krankheit obwohl ich es besser wissen müsste, aber das hat mich umgeworfen.

Nach all der Therapie mache ich nun wieder eine Auffrischungstherapie denn DER WEG IST DAS ZIEL.

21.01.2014 15:52 • #21


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Schmerzhafte Verspannungen

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Finja
Mitglied

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Hallo marie,

unhöflich finde ich das nicht von dir, dass du nochmal nachfragst.

Okay, kann ich machen.

Angefangen hatte es schon ganz früzeitig bei mir mit Bauch- und Kopfschmerzen. Mit acht Jahren hatte ich eine Blinddarmentzündung und eine OP. Mit drei/vier Jahren hatte ich auch einen operativen Eingriff im Unterleib, soll aber nicht so schlimm gewesen sein, wie mir meine Mutter erzählte. Ich erinnere mich aber noch daran, dass ich heftig geschrien hatte davor.

War beim Wasserlassen usw. immer sehr verkrampft, manchmal ging es garnicht und auch das machte mir Angst, sprach ich nicht weiter darüber, hatte Bauchschmerzen...

Später kamen Entzündungen in diesem Bereich hinzu und auch das machte mir noch zusätzlich Schmerzen. War aber nie zum Arzt gegangen. Erst viel später, als ich mal zufällig im Krankenhaus war, wurde ich zu einem Facharzt geschickt, wo es hieß, organisch sei alles okay, es sei psychisch bedingt. Ich hatte mir sowas schon gedacht, aber wollte es auch nicht so richtig wahrhaben. Ging zum Therapeuten und brach ab, was eigentlich ein Fehler war. Ich war eines Tages dann zusammengebrochen und hatte keine Kraft mehr. Hinzu kam, dass ich stark verspannt war im Schulter-Nacken- Bereich und ich meinen rechten Arm nicht mehr bewegen konnte. Hatte einen Hörsturz infolge einer Durchblutungsstörung und weitere körperliche Symptom, wie Herzschmerzen usw., akute Harnwegsinfekte. Mit ca. 25 Jahren hatte ich eine Gallenblasen-OP, der heftige kolkartige Schmerzen vorausgingen.
Ja und nach dem Zusammenbruch diagnostizierte man eine endogene Depression bei Störung des vegetativen Nervensystems und mir wurde emphohlen, in eine Klinik zu gehen. Ich wurde in die Psychiatrie eingewiesen und ging dann noch in eine stationäre Psychotherapie und danach zur Reha. Weitere Klinikaufenthalte folgten.

Kopfschmerzen und Migräneattacken, sowie Verspannungen sind besser geworden, nur manchmal noch Migräne, aber das habe ich im Griff. Was in letzter Zeit noch an immer wiederkehrenden Schmerzen ist, dass ist im Oberbauch, die manchmal sehr heftig sind und im Unterbauch, krampfartig und eben chronische Harnwegsinfekte, die ebenfalls mit ziemlichen Schmerzen verbunden sind...

So das wär´s erstmal dazu und ich hoffe, dass ich deine Frage soweit beantwortet habe, möchte dich aber keinesfalls zu sehr belasten damit...

Liebe Grüße
Finja

25.01.2014 14:22 • #59


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F
Hallo Marie,

schmerzhafte Verspannungen im Schulter-Nackenbereich sind mir auch ein Begriff. Für mich sind Entspannungsübungen sehr hilfreich und Spaziergänge. War damals in Kliniken und dort hatte ich dann auch die Möglichkeit, das Autogene Training zu erlernen bzw. die progressive Muskelentspannung. Hatte mich aber dann für das AT entschieden, es zu Hause weiter anzuwenden und das mache ich schon seit mehreren Jahren.

Liebe Grüße

#2


M
Hallo Finja.

Danke für deine schnelle Antwort.
Ich hatte früher einen Kurs in AT absolviert.
Vielleicht kann ich es wieder aufleben lassen.

Dann mache ich oft Entspannungsübungen mit einer Atem-CD.
Das habe ich in letzter Zeit vernachlässigt.

Ich denke die ganze Zeit, dass ich etwas Körperliches habe?
Aber warum wirken dann die Schmerzmittel gar nicht.
Ist so, als hätte ich gar nichts genommen.

Lieben Gruß
Marie

#3


F
Na das ist ja schon mal von Vorteil, wenn du schon einen Kurs im AT absolviert hast. Da ist man dann schneller wieder drin in den Übungsstufen. Kannst ja einen Psychologen zu Hilfe nehmen.
Wahrscheinlich ist die Muskulatur so verhärtet, das dann kein Schmerzmittel hilft.

Ich hatte auch öfters Migräneattacken durch die Verspannungen. Ist aber inzwischen besser geworden.

#4


M
Hallo Finja.

Ja, die Ibuprofen brauche ich gar nicht mehr zu nehmen.
Belastet den Körper nur zusätzlich.

Leichte Kopfschmerzen habe ich auch schon durch den Nacken.

Migräne hatte ich zum Glück noch nie. Das muss wirklich schlimm sein.

Ich fange heute an, mit AT oder progressiver Muskelentspannung.
Das habe ich mal in einer Klinik gelernt.

Vielen Dank und dir gute Besserung, für deine Verspannungen und die Migräne.

Lieben Gruß
Marie

#5


F
Danke, wünsche ich dir auch.

LG Finja

#6


M
Hallo Finja.

Ich war heute morgen beim Hausarzt.
Er meinte, es könnte ein Nerv eingeklemmt sein oder ein Bandscheibenvorfall am Hals.
Jetzt habe ich einen Notfalltermin bei einem Orthopäden für morgen.
Bin auch ein paar Tage krankgeschrieben.

Ich hoffe, dass mir der Orthopäde weiterhelfen kann.

Viele Grüße
Marie

#7


F
Ja mit sowas ist auch nicht zu spaßen. Denke schon, dass dir der Orthopäde da weiterhelfen kann, deshalb solltest du den Termin unbedingt wahrnehmen.

Alles Gute für dich.
Finja

#8


M
Dankeschön Finja.

#9


M
Also das mit dem Bandscheibenvorfall der HWS oder BWS macht Sinn. Denn wenn Ibo 1200 nicht mehr wirkt dann wirkt nur noch Diclofenac. kann ich ein Lied von singen. Habe 4 Vorfälle.

x 1 #10


M
Hallo Mattes.

Wie bist du die Schmerzen losgeworden?
Was hat dir geholfen?

Viele Grüße
Marie

#11


M
War 2003. 2 Vorfälle der LWS. Dann so 2010 2 Vorfälle der BWS. Die LWS war schlimm. 6 Monate krank. Über 3 Monate Diclofenac genommen, in der Akutfase Stufenbett ja und dann Muskelaufbau. Heute arbeite ich immer noch als Handwerker und wenn ich mal einen Schuß im Rücken bekomme dann reicht so 4 Tage Ibo400/3xtäglich.

#12


M
Hallo Mattes.

Also helfen in erster Linie Schmerzmittel?
Ich hoffe, dir bleiben weitere Vorfälle erspart.
Ist echt nicht schön sowas.

Viele Grüße
Marie

#13


M
Ist Verschleiß, operativ nicht zu beheben. Nicht lange sitzen, nicht schwer heben, nicht zu lange laufen. So, was soll man da machen um sein Geld zu verdienen. Nichts, weitermachen bis man nicht mehr laufen kann. Das ist so in Deutschland im Jahr 2014. Vor 25 Jahren hätte ich 90% Schwerbeschädigung bekommen. Heute habe ich 20%. Aber Frau Merkel fällt auf den Ars.....beim Skigehen und die Welle ist groß. Was ich damit meine...? Durch all diese Ignoranz der Politik und das immer weitermachen entstehen auch die Angstkrankheiten. Aber wissen will es keiner von den Politikern.

#14


F
Hi marie,

habe ja auch einen Bandscheibenvorfall in der HWS und LWS und da kommt e sauch immer mal zu Beschwerden. Als ich letztens mal wieder Probleme mit der Halswirbelsäule hatte und davon starke Kopfschmerzen, bekam ich auch ein Schmerzmittel und man hatte mir auch mit einem Wärmepflaster weitergeholfen, leider bekam ich davon Juckreiz.

LG

#15


M
Hallo Mattes.

Ich habe Grad der Behinderung 50. Wegen der Psyche.
Das doofe ist, mein Arbeitgeber kann mich nicht so leicht kündigen.
Dabei bin ich in diesem Job total überlastet.
War vorher im Büro tätig.
Jetzt arbeite ich in einer Großküche.
Ich denke mal ich habe die Beschwerden, weil ich körperliches Arbeiten nicht gewohnt war.
Jetzt muss ich noch 5 Monate durchhalten. So lange läuft mein Vertrag noch.

Als Handwerker hast du ja schon dein ganzes Leben schwer gearbeitet.
Ja, man muss arbeiten, bis zum umfallen in der heutigen Zeit.

Viele Grüße
Marie

#16


M
Hallo Finja.

Also hilft nur Wärme und Schmerzmittel?
Gleich mache ich mir wieder mein Wärmepad.
Das habe ich aus einem 1-Euro-Shop. Ist sehr angenehm.
Die Wärmepflaster waren mir zu teuer.

Lieben Gruß
Marie

#17

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F
Naja, Schmerzmittel und Wärmepflaster helfen schon, wenn es akut ist. Ansonsten sind für mich Entspannungsübungen ebenfalls hilfreich.

#18


M
Bei mir kommt ja noch der Stress der Selbstständigkeit hinzu. Ich muß einfach weiter funktionieren. Nur geht das nicht immer. Wenn ich krank bin muß ich 3 Wochen ohne Geld auskommen. Krankengeld erst ab dem 22 Tag. Ich meine normalerweise dürfte ich in keinem Fall mehr das arbeiten was ich arbeite. Aber wie solls dann weitergehen? Gar nicht. Also mache ich weiter und merke wie alles im Rücken immer mehr kaputt geht. Das ärgert mich so maßlos, das der Staat nach 38 Berufsjahren sagt, gut du bist kaputt aber von mir gibts nichts, sieh zu wie du klarkommst. Soll doch einer von denen mal 1 Jahr Schwermetallbau/Hallen und Fassadenbau machen und das dann mal 38 nehmen.
Durch all das kam ein Burn Out mit depressiver Verstimmung und erheblicher Somatisierung bei mir heraus.

#19


M
Hallo Mattes.

Du bist ja nicht umsonst in einem Angstforum.
Hat dieser Druck Angst bei dir ausgelöst.
Leidest du deshalb unter einer Angststörung?
Ich kenne dich ja nicht, deshalb frage ich mal so direkt.

Du bist wirklich einem starken Druck ausgesetzt. Da wird man ja automatisch krank.

Ich habe zur Zeit den Druck, dass ich Alleinverdienerin bin.
Aber ich verdiene ja nur ein paar Krümel in der Küche.
Mein Mann war sehr lange krank. Jetzt versucht er, wieder einen Job zu finden.

Eine Selbstständigkeit macht Riesendruck.
Zumal du ja noch krank bist. Wie lange musst du noch arbeiten?

Hast du dir schon mal ausgerechnet, ob du mit Hartz4 klar kämst.
Das habe ich bei mir auch schon gemacht.
Man darf glaube ich, dann noch jeweils 100 Euro dazuverdienen.

Aber man hat ja laufende Kosten.
Das drückt mir ganz schön auf der Seele.
Immer dieses arbeiten müssen, obwohl man gar nicht mehr fit ist.

Ist alles nicht leicht.

Dir wünsche ich viel Kraft, das alles weiter durchzustehen.
Oder die Möglichkeit, aus diesem Dilemma irgendwie herauszukommen.

Viele Grüße
Marie

#20


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Mira Weyer
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