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201712.04




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Bayern
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So eine gute Weile nicht mehr hier gewesen...
Einiges durch,viel losgelassen.
Eigentlich sollte 2017 soviel passieren mit mir.
Und nun wieder ein Problem an dem ich zweitweise schon gelitten habe.Doch diesmal ist meine Schlafstörung echt hart.
Habe wohl den Fehler gemacht das letzte Jahr in dem ich schon nicht mehr so gut schlief,nichts dagegene zu tun.
Nun hänge ich seit drei Wochen voll in einer Schlafstörung und versuche mich in einer Schlafkompression.Das heisst sechseinhalb Stunden Bettgehzeit.
Wer leidet wie ich auch an fehlendem Schlaf und kennt es nur im Stundentakt dahinzuschlafen-ewig wachzuliegen und die Angst nicht schlafen zu können ist der Grund
Mehr als vier,höchstens mal fünf Stunden kriege ich derzeit nicht zusammen.
Nehme keine Medis und möchte dies auch nicht.
Möchte sich jemand hier darüber austauschen?


Shine

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36 Antworten ↓
Danke1xDanke



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  12.04.2017 17:17  
Ich habe ich seit 30 Jahren diese Schlafstörungen, wie du sie beschreibst. Eigentlich auch schon seit meiner Kindheit, aber so richtig massiv los ging es erst, als ich anfing zu arbeiten. Seit 18 Jahren nehme ich schlafanstoßende Antidepressiva, mit denen ich im großen und ganzen zufrieden bin. Bei Bedarf nehme ich noch hin und wieder Schlaftabletten dazu. Mir halfen mehrere Therapien und ein Rehaaufenthalt in dieser Beziehung überhaupt nichts. Es ist viel besser geworden, seit ich vor 6 Jahren meinen ursprünglichen Beruf (Lehrerin) aufgab und in der Verwaltung arbeite. Ich konnte die Dosis des ADs stark reduzieren, aber ganz ohne geht es nicht, weil sich die Schlafstörungen chronifiziert haben. Azßerdem bin ich seit 6 Jahren in den Wechseljahren mit extremen Scgweißausbrüchen, die mich auch vor allem nachts heimsuchen.

Ich habe gerade dein Alter nachgeschaut, könnten es bei dir nicht auch die Wechseljahre sein?





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Bayern
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  12.04.2017 17:35  
Hallo Schlaflose...

In den Wechseljahren bin ich wohl ja.
Nur bei mir reicht eine schlaflose Nacht und ich bin "DRIN" wie ich immer so schön sage ...
Es ist Angst die mich nicht schlafen lässt,da brauche ich gar nicht überlegen.
Wie lange schläfst du den so durchschnittlich?
Habe diese Störungen immer wieder mal seit etwa 15 Jahren.
Doch das liebe Gehirn speichert Ägste so schön
Medis nehme ich keine.
Versuchs jetzt mit der Kompression.
Liebe Grüße

Shine



17471
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6****
5934
  12.04.2017 18:24  
Shine 1 hat geschrieben:
Nur bei mir reicht eine schlaflose Nacht und ich bin "DRIN" wie ich immer so schön sage


So war das bei mir in der Zeit, bevor ich mit den ADs anfing auch. Und dann dauerten diese Drin-Phasen immer länger und immer häufiger, wo ich wochenlang durchschnittlich nur 3-4 Stunden schlafen konnte. Ich fing dann an, 2-3 Mal die Woche Schlaftbletten (Zopiclon) zu nehmen, weil ich sonst in dem Zustand auf Dauer nicht hätte arbeiten können.
Bei mir war es auch die Angst, nicht schlafen zu können, dass es so kam. Am Anfang gab es bestimmte Situationen wie z.B. Prüfungen, wichtige Termine u.ä, die es auslösten, aber es weitete sich auf immer mehr völlig harmose Situationen aus, wie z.B. ein Treffen mit Freunden, in Urlaub fahren usw. Und oft auch einfach so, ohne irgendwas. Die große Angst, die sich dann ausbreitete war, durch die Schlaflosigkeit nicht mehr arbeiten zu können, kein Geld zu verdienen und in Armut zu geraten. Und es wäre auch so gekommen, wenn ich nicht mit den ADs angefangen hätte.

Wieviel ich jetzt durchschnittlich schlafe ist schwer zu sagen, weil es so unterschiedlich ist. Im Januar war ich in einer ganz schlechten Phase, weil ich auch stark und länger erkältet war, da gab es sogar mehrmals Nächte ganz ohne Schlaf oder mit 1-2 Stunden. Meistens lasse ich es aber nicht so weit kommen und nehme nach einer schlechten Nacht für die nächste eine Schlaftablette, um gar nicht erst in so eine Phase reinzurutschen. Ich achte aber sehr darauf, nicht mehr als 1-2 Mal die Woche etwas zu nehmen wegen der Abhängigkeitsgefahr. Das habe ich in den 30 Jahren, seit ich Schlaftabletten verwende, geschafft. Ich brauche aber im Normalfall auch nicht viel Schlaf. 5-6 Stunden sind für mich OK, optimal sind es 6,5-7.

Mit Schlafkompression habe ich es auch einmal versucht, aber nach 3 Tagen hintereinander komplett ohne Schlaf und kurz vor dem Nervenzusammenbruch aufgegeben.



  12.04.2017 18:29  
Shine 1 hat geschrieben:
Mehr als vier,höchstens mal fünf Stunden kriege ich derzeit nicht zusammen.

Ist bei mir auch so. Aber das kann auch ganz normal sein. Ich habe gehört, dass Napoleon und Donald Trump ebenfalls nur 4 Stunden geschlafen haben bzw. schlafen.
Ich habe das schon seit 2006, aber heute stört mich das nicht mehr.





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Bayern
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  12.04.2017 19:55  
Abend Maro...

Nein so wenig Schlaf ist bei mir ganz sicher nicht Normalität
Leidest du nicht darunter,wenn du dauerhaft so wenig schläfst?
ich war früher ein 8 Stunden Schläfer-denke das muss ich heute nicht mehr haben,7 wärn ein Traum und über regelmässige 6 Stunden würde ich mich auch erstmal freuen.
Schläfst du deine Stunden den annähernd durch,denke da ist es auch leichter,wenn man Tiefschlaf bekommt und sich nicht Stunde für Stunde in den Schlaf quält und meist an die 2 Stunden wachliegt ..
Ja du hast recht,so Menschen solls geben die nicht viel an Schlaf brauchen.Ich bins aber nicht.

Liebe Grüße
Shine



  12.04.2017 20:24  
Hallo Shine,

früher/vorher habe ich auch etwa 8 Stunden jede Nacht geschlafen. Etwas muss sich in mir drin verändert haben. 4 Stunden schlafe ich schon durch, zwischen 22 und 2 Uhr bzw. zwischen 23 und 3 Uhr. Danach wache ich auf und liege lange wach oder im Halbschlaf. Manchmal gelingt es mir noch einmal einzuschlafen.

Wenn ich stark aufgewühlt bin, weil mich davor jemand geärgert hat , funktioniert es ganz schlecht mit dem Schlaf, schlafe dann vllt nur eine oder zwei Stunden, mehr nicht. Dann leide ich auch darunter und bin am nächsten Tag müde und schlapp. Aber ansonsten ist es ok.

Tiefschlaf, die sogenannte REM-Phase, ist in der Tat sehr wichtig. Ohne sie würde man langfristig zugrunde gehen.

LG Maro



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  12.04.2017 21:12  
Hallo,
kenne deine Problematik nur zu gut, ich schlafe auch nicht länger als 5 Stunden und meistens werd ich alle 1-2 Stunden wach und liege erstmal wach da bevor ich wieder einschlafen kann. Was mir allerdings geholfen hat war Baldrian Dispert. Du hast zwar geschrieben, dass du keine Medikamente nehmen möchtest, allerdings besteht hier keine Abhängigkeitsgefahr und das Mittel ist auch rein pflanzlich. Dauert zwar 3-4 Wochen bis es anfängt zu wirken, das Warten lohnt sich aber.





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Bayern
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  13.04.2017 08:31  
Morgen Maro...
Ja am durchschlafen übe ich noch-hat nicht geklappt letzte Nacht Dreieinhalb Stunden gekratzt...
Da mir die Schlafkompression schon zweimal geholfen hat,versuche ich es jetzt nochmal.Wird allerdings dauern denke ich-hätte eher agieren müssen
Hoffe es wird stöhn.
Schlafen soviel schlecht,unter andrem auch mein Mann-Kollegen von ihm...


Liebe Grüße Shine

Danke1xDanke




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Bayern
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  13.04.2017 08:40  
Müdn Guten Morgen Malinils...

Nehme auch Baldrian-mir hilfts gegen Herzklopfen wenn ich ab und zu übern Tag was nehme.Dazu noch Sachen von Thaivita und seit ein paar Tagen Magnesium.
Hast du auch schon mal eine Schlafkompression gemacht?
Das schlimmste ist wie ich finde das wachliegen-ich krieg dann ständig Angst nicht mehr einzupennen und dann ists vorbei .
Letzte Nacht habe ich versucht den Troll in meinem Kopf zu vertreiben und meiner Angst ins Gesicht zu sehn-bin wenigstens ruhiger geblieben.
Die letzten Wochen ging ich immer ins Wohnzimmer,auf die Couch,hat auch schon mal geholfen-diesmal nicht.
So habe ich mir letzte nacht gesagt,du bleibst jetzt liegen und gut.Habs auch mit Traumreisen versucht und ähnlichem-hat mal geholfen-jetzt nervts mich nur noch.
jetzt habe ich mich entschlossen das ich versuche mehr Ruhe zu bewahren-der Angst ins Gesicht zu blicken und mir zu sagen du wirst den Tag schon überstehn-doch leichter gesagt als getan Nerven hat man da nicht wirklich.
Schläfst du schon lange so?Nimmst du nur Baldrian?machst du sonst noch was?

Liebe Grüße Shine



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  13.04.2017 10:03  
Hallo Shine,
mir gehts ähnlich, ich habe auch schon Traumreisen und ähnliches versucht, allerdings auch nur mit mäßigem Erfolg. Außer Baldrian nehme ich momentan nichts, habe mal eine Woche lang vorm Einschlafen eine halbe 0,5 mg Tablette Tavor genommen, habe allerdings keinen großen Unterschied gemerkt und das deshalb gleich wieder sein lassen. Mittlerweile schlafe ich ca. 1 Jahr so, allerdings wars am Anfang noch nicht ganz so schlimm, aber mittlerweile beeinträchtigt es meinen Alltag doch mehr als mir lieb ist. Ohne "Mittagsschläfchen" würde ich überhaupt nicht durch den Tag kommen





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Bayern
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  13.04.2017 10:30  
Hallo nochmals...

Eigentlich genau wie bei mir...
Auch ein gutes Jahr-da gings aber noch lange erträglich.Mal ne schlechte Nacht-dann wieder gut oder länger geschlafen.Fazu kamen letztes Jahr Panikatacken drei Monate lange wegen meiner Belastungsstörung und auch im Herbst habe ich viel hinter mir gelassen.Und jetzt wo ich eigentlich mal in eine bessere Zeit wollte schlafe ich so
Und der Druck wieder nichts ins Leben zu kommen lässt mich nicht schlafen-neige auch zu Angst durch mein Leben
War kurz davor,vor zwei Wochen beim Hausartzt ein AD zu nehmen-doch dann dachte ich (abgesehn von deR Gewichtszunahme bei Remergil)-was kommt danach?
Werde immer wieder mit Schlaf zu kämpfen haben und kann doch nicht jedesmal was nehmen.Und dauerhaft auch nicht.Wie hätte das dann ausgesehn,im Frühjahr ein AD zum schlafen-im Sommer absetzen,im Herbst wieder
Ich versuche seit kurzer Zeit da nen Rhytmus zu kriegen-weiß aber ich habe lange gewartet.
Mache jetzt jeden Tag was wie Rudergerät oder Laufband-mit dem Hund raus uswDazu was von Thaivita und Baldrian und Magnesium.
Na ja ich hoffe...

Shine



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  13.04.2017 11:28  
Ja das dachte ich mir bei Tavor auch, eine Dauerlösung ist das auf keinen Fall, denn es bekämpft dein eigentliches Problem ja nicht. Ich versuche immer mich 3-4 Stunden vor dem Schlafen gehen nochmal mit Sport auszupowern und nach Möglichkeit immer zur selben Zeit schlafen zu gehen, auch wenn ich dann meistens noch ewig wach im Bett liege, habe ich wenigstens eine gewisse Routine. Es ist schwierig aber ich will es ohne Medikamente schaffen wieder halbwegs normal schlafen zu können.



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Bärlin Spandow
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  13.04.2017 11:40  
Shine 1 hat geschrieben:
Das schlimmste ist wie ich finde das wachliegen-ich krieg dann ständig Angst nicht mehr einzupennen und dann ists vorbei


Das ist ja dein eigentliches Problem. Das hatte ich früher auch als ich noch arbeiten ging. Habe es dann mit Alk versucht, hat auch nicht geklappt. Als ich dann arbeitslos wurde hat sich das dann gegeben.

Schon mal Meditation etc. probiert? Du muss irgendwie versuchen dein Gedankenrasen abzustellen. Und schon gar nicht nachts auf die Uhr schauen.

Danke1xDanke


  13.04.2017 12:01  
Das ist ja wie bei kleinen Kindern " Du musst jetzt schlafen gehen" und schon sind alle Signale darauf gelegt dieses auch durchzuführen...genauso wie keine Angst zu haben sitzt der Fokus darauf, "keine Angst"...du musst du musst du musst...ich denke jeder Mensch brauch ein Ritual zum einschlafen, und da hat jeder etwas anderes, was ich selbst herausgefunden habe...bei mir ist es ein Film an und siehe da ich schlafe...wenn man noch voller Gedanken ist oder Tatendrang was noch alles erledigt werden muss ist man ja voll im Strudel und wird nicht müde...also brauchen wir etwas was uns runter bringt und die Gedanken in den Ruhe Modus fahre...was auch sehr hilft ist Lavendelöl...in die Lampe rein und das wirkt auch sedierend...dunkel machen...ein warmes Getränk oder was kleines Essen...muss man halt selber herausfinden was man wirklich braucht um die Ruhe zurück zu gewinnen...

Ich lebe seit Jahren mit Schlafstörungen und Albträumen...und bei mir kann die Taktik einzuschlafen auch wechseln...es gibt Menschen die haben nie einen Rhytmus...die schlafen halt wenn sie eben gerade können...ja auch das gibt es...da wird der Tag halt auch mal zur Nacht...ich nutze immer dann den Schlaf wenns irgendwie möglich ist...die Länge machts nicht aus...eher der tiefe und ruhige Schlaf...gilt auch für die Meditation...

aber ich denke trotzdem das jeder seine Taktik finden kann besser schlafen zu können, man muss nur seinen Typ heraus finden was hilft...

Grüßle
MissPanicRoom

Danke1xDanke





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Bayern
20
  13.04.2017 12:17  
Hallo Malininils

Ja da sind wir einer Meinung-ich hoffe auch es ohne was chemisches hinzukriegen-alleine schon weil ich befürchte das immer wieder nehmen zu müssen,unser liebes Gehirn speichtert ja so etwas gleich
Hoffe auch mit etwas sportlicher Betätigung und so weiter irgendwann wieder schlafen zu können.

Shine





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Bayern
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  13.04.2017 12:30  
Hallo MissPanic

Ja ich hoffe ich finde auch bald was
Hatte eigentlich schon immer einen Rythmus was meinen Schlaf angeht.
Habe auch schon Jahre sehr gut geschlafen-trotz Problemen.
Hab auch schon viel versucht.
Film-hm-mein Problem ist nicht das einschlafen-sondern das aufwache und weiterschlafen.

Shine



180
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Hemmoor
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  13.04.2017 13:49  
ich schlafe auch sehr unterschiedlich ein!
Das liegt daran wie gut meine Tabletten wirken! Zweitens was ich vorher mache. zuviel Computer oder Fernsehen was sehr aufregend ist, dann schlafe ich schlecht! Am besten klappt es, wenn ich vorher eine cd höre, da bin ich dann schnell eingeschlafen! Am schlechtesten schlafe ich wenn Vollmond ist!
Ich nehme morgens und abends eine Antidepressiver, dadurch schlafe ich gut!(Venlafaxin)



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Bärlin Spandow
6161
  13.04.2017 14:07  
Venlafaxin ist ja eher anregend. Erstaunlich dass du damit schlafen kannst.



180
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Hemmoor
28
  13.04.2017 14:14  
ja das stimmt, aber wenn man am Tag aufgeweckt ist und nicht den ganzen tag müde und kein Mittagsschlaf macht, dann kann man Abends gut schlafen



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Mira Weyer


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