Zitat von Shine 1:Nur bei mir reicht eine schlaflose Nacht und ich bin "DRIN" wie ich immer so schön sage

So war das bei mir in der Zeit, bevor ich mit den ADs anfing auch. Und dann dauerten diese Drin-Phasen immer länger und immer häufiger, wo ich wochenlang durchschnittlich nur 3-4 Stunden schlafen konnte. Ich fing dann an, 2-3 Mal die Woche Schlaftbletten (Zopiclon) zu nehmen, weil ich sonst in dem Zustand auf Dauer nicht hätte arbeiten können.
Bei mir war es auch die Angst, nicht schlafen zu können, dass es so kam. Am Anfang gab es bestimmte Situationen wie z.B. Prüfungen, wichtige Termine u.ä, die es auslösten, aber es weitete sich auf immer mehr völlig harmose Situationen aus, wie z.B. ein Treffen mit Freunden, in Urlaub fahren usw. Und oft auch einfach so, ohne irgendwas. Die große Angst, die sich dann ausbreitete war, durch die Schlaflosigkeit nicht mehr arbeiten zu können, kein Geld zu verdienen und in Armut zu geraten. Und es wäre auch so gekommen, wenn ich nicht mit den ADs angefangen hätte.
Wieviel ich jetzt durchschnittlich schlafe ist schwer zu sagen, weil es so unterschiedlich ist. Im Januar war ich in einer ganz schlechten Phase, weil ich auch stark und länger erkältet war, da gab es sogar mehrmals Nächte ganz ohne Schlaf oder mit 1-2 Stunden. Meistens lasse ich es aber nicht so weit kommen und nehme nach einer schlechten Nacht für die nächste eine Schlaftablette, um gar nicht erst in so eine Phase reinzurutschen. Ich achte aber sehr darauf, nicht mehr als 1-2 Mal die Woche etwas zu nehmen wegen der Abhängigkeitsgefahr. Das habe ich in den 30 Jahren, seit ich Schlaftabletten verwende, geschafft. Ich brauche aber im Normalfall auch nicht viel Schlaf. 5-6 Stunden sind für mich OK, optimal sind es 6,5-7.
Mit Schlafkompression habe ich es auch einmal versucht, aber nach 3 Tagen hintereinander komplett ohne Schlaf und kurz vor dem Nervenzusammenbruch aufgegeben.