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Hallo zusammen. Ich bin neu hier auf diesen Forum und ich wollte mal um Rat fragen, da ich es in meinen Umfeld keinen gibt der mich versteht.
Also ich leide seit ca. 2 Jahren an Schlafstörungen. Zuerst waren es nur diese typischen Albträume. Meist lief ich vor einer oder mehreren Personen weg oder ich werde von einen Monster verschlungen. Mittlerweile beginne ich aber zusätzliche Eigenschaften zu entwickeln. Ich wache auf und mein ganzer Körper bekommt einen "Anfall", dass heißt ich kann meine Bewegungen nicht kontrollieren. Mein ganzer Körper fängt an zu zittern und das dauert dann immer 3-6 Sekunden bis mich die Realität einfängt. Bei mir ist schon immer auffällig gewesen das ich wenn ich schlafe, die Lähmung nicht wirklich eintrifft. Ich schlage manchmal um mich oder trete. Das war jedoch früher (mit ca. 3-10 jahren), mittlerweile sind es halt diese krämpfe. Sie waren eine Zeit lang wieder weg aber im September kamen sie wieder. Angefangen mit der Person die mein Leben umkrempelte. Mein Kopf schwirrt immer nur bei ihm und schränkt meinen Alltag erheblich ein. Es sind meist Sorgen um ihn, weil er mir unheimlich wichtig ist. Ich selbst verfüge eher auf ein geringes Mitgefühl für Menschen bzw. Ich lasse menschen nicht an mich ran, da ich sie nicht leiden kann. Wenn ich dann aber jemanden habe den ich gerne hab, dann entwickelt sich dieses unbändige Gefühl alles mit ihr machen zu wollen. Er schätzt das sehr und er versteht mich auch am besten, jedoch ist eine feste Beziehung zu ihn unmöglich, warum will ich hier unbegründet lassen. Nun habe ich in dieser Zeit etwas Neues entwickelt. Ich wache also nun aus dem nichts auf und mein Körper kontrolliert sich selbst, weil er noch im Traum ist. Ich drehe mich nach links und will ihn aufwecken weil wir mal wieder auf der Couch eingepennt sind. Manchmal rede ich dann zu ihn oder ich stoße ihn an bis ich bemerke das ich im Bett liege und das ich mir das alles nur eingebildet habe. Dabei denke ich jedesmal dass das echt ist, das er wirklich neben mir ist aber ich brauche dann 10 Sekunden bis ich überhaupt mein Umfeld wahrnehmen kann. Ich sehe im ersten Moment mein Wohnzimmer aber ich liege im Schlafzimmer. Das ist jetzt schon 7 mal passiert und heute bin ich aus Angst aufgewacht. Ihm ging es nicht gut und als er dann ging, bin ich mit einen unguten Gefühl schlafen gegangen. Ich bin dann wieder komplett merkwürdig aufgewacht, hatte einen zitter Anfall und hörte ein lautes Rauschen von draußen was womöglich ein Auto war. Es war aber Mega laut und ich bekam Panik und immer dieser Gedanke. ich muss ihm helfen. Ich wollte aufstehen, konnte aber nicht. Sagen wirs so, ich kann die Realität mit meinen Traum nicht unterscheiden in diesen Moment.
Ich habe es noch keinen Arzt erzählt da ich unter einer erheblichen Arzt Phobie leide und auch an Spritzen, Schmerz und vor meinem eigenen Blut (zusammenhängend mit einen früheren Trauma mit Ärzten).
Falls die frage kommt in welcher Beziehung die Person und ich stehen, er ist mein Mitbewohner und "bester Freund mit zusätzlichen Gefühlen" und wir sehen uns jeden Tag.
Zu mir selbst, ich binde mich an sich nicht gerne da ich früher oft enttäuscht wurde, habe viele Ängste und habe einen tiefen Hass in mir was mir das Leben mit Menschen erschwert. Ich verfüge über wenig Reue, Mitgefühl und Schuldgefühlen. Ich verstehe manche Gefühle nicht und habe sie deswegen ausgiebig studiert um auf gleicher Höhe zu sein. Trotzdem kann ich mich Personen gut reinversetzen und helfe meinen Freunden bei Problemen. Wenn ich Menschen kennenlerne, muss ich sie erst analysieren um Schwachstellen zu sehen und erst dann kann ich eine Konversation anfangen. Ich bin äußerst manipulativ und habe einen Narzissten Hauch, bin dementsprechend Kritikunfähig und suche nach ständiger Anerkennung. Meine Schulzeit war traumatisch (mobbing) und ich bin der Meinung dass das der Auslöser meiner Probleme ist.
Ich würde mir ja gerne Hilfe suchen, hab es auch versucht aber es klappt nicht. Ich bekomme im letzten Moment Angst.
26.12.2019 15:45 •
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