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M
guten morgen ich leide unter starken schlafstörungen früherwachen und dann morgendlichen angstzuständen medikamente nehme ich und eine therapie mache ich auch wie geht ich damit um

24.09.2015 08:18 • 23.06.2024 #1


13 Antworten ↓


Hotin
Hallo Mikedo45,

herzlich willkommen hier. Kannst Du etwas mehr von Dir und Deiner
Gesamtsituation schreiben? Je mehr wir von Dir erfahren, um so besser kann die Antwort ausfallen.

Allgemein kann man sagen, wenn Du schlecht schläfst oder nur wenig Schlaf bekommst, verstärkt dies
bestimmt Deine Angstgefühle.
Setze alles daran, möglichst ausreichend und ruhig zu schlafen.

Viele Grüße

Hotin

24.09.2015 08:31 • #2


A


Morgendliche Angstzustände

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M
danke!

24.09.2015 08:56 • #3


Vergissmeinicht
Hallo Mikedo,

ja Hotin hat es schon geschrieben; Du solltest ein wenig mehr über Dich, Deine Hintergründe, Umfeld ... schreiben. Nur so können wir uns ein Bild machen.

24.09.2015 09:02 • #4


Partychr

19.06.2024 07:21 • #5


M
Das hängt mit dem Cortisol zusammen. Google mal gerne Wolfsstunde, da werden genau deine Uhrzeiten genannt. Ganz vereinfacht gesagt, durch viel Stress und Ängste steigt das Cortisol zu stark und bringt das Gleichgewicht der inneren Uhr durcheinandern.
Die starke Angst bzw. Panik am morgen kenne ich übrigens auch zu gut. Hat sich teilweise so angefühlt als würde ich es fast nicht aushalten, mit zittern und allem drum und dran.
Mach bewusste Entspannungsübungen, damit dein Körper mehr zur Ruhe kommt. Ich weiß das liest man ständig, aber es hilft wirklich und un der Körper braucht es auch bei den ständigen Sorgen. Alles Gute

19.06.2024 07:30 • x 3 #6


Partychr
Zitat von Mmber:
Das hängt mit dem Cortisol zusammen. Google mal gerne Wolfsstunde, da werden genau deine Uhrzeiten genannt. Ganz vereinfacht gesagt, durch viel ...

Das liest sich so als ob du nun damit keine Probleme mehr hast……, wie bist du diese losgeworden ?

Gibt es evtl. sonst etwas was das Cortisol ausbremsen kann ggf. Medikamentös o.ä. ?

19.06.2024 07:36 • #7


Partychr
Vor allem zieht sich das dann durch bis in den Nachmittag rein…..

19.06.2024 08:21 • #8


Partychr
…und was ich auch interessant finde ist dass meist morgens der Druck auf der Brust am höchsten ist….

Und morgens früh sind auch immer die Schweißausbrüche da, Nachmittags oder gegen Mittag wird das besser…

19.06.2024 09:00 • #9


Partychr
Hängt die morgendliche Angst dann überhaupt mit dem Cortisol zusammen ?
Es müsste dann doch eigentlich eher besser werden als bis in den Nachmittag an zu halten, oder ?

19.06.2024 14:31 • #10


M
Jein.. bin noch vor paar Monaten jeden Morgen um 5/6 aufgewacht (davor in meinem Leben nie vor 8 ohne Wecker) und das mit einer Panik, die kaum auszuhalten war. Inzwischen wache ich zu normalen Uhrzeiten auf, immer noch mit einer gewissen Angst, aber kein Vergleich mehr.
Diese ständigen massiven Sorgen drücken viele Funktionen im Körper runter, das Cortisol muss das ausgleichen, denn es funktioniert als Schutz!
Daher nein, auf keinen Fall Medis zum runterdrücken, das Hormon hat absolut seine Berechtigung, fährt nicht ohne Grund hoch und dient dir (wie eigentlich die meisten Vorgänge im Körper). Aber klar kannst du unterstützend was für dein Stresslevel nehmen, gibt da auch viel aus der Naturheilkunde.

Nur bei zu langer Erhöhung kommt irgendwann das Hormonchaos. Daher führt kein Weg an der Ursachenforschung vorbei. Bist du in Therapie oder hast du einen Plan wie du deine Ängste angehen willst?

Zitat:
Hängt die morgendliche Angst dann überhaupt mit dem Cortisol zusammen ?

Es müsste dann doch eigentlich eher besser werden als bis in den Nachmittag an zu halten, oder ?

Ja, das hängt fast immer damit zusammen. Morgens ist Cortisol von Natur aus am höchsten, sinkt dann in den ersten 5 Stunden langsam ab, bis es dann ab Nachmittags recht stetig gleich niedrig ist.
Bei mir war das alles um ein vielfaches erhöht.

19.06.2024 19:31 • x 1 #11


Partychr
@Mmber

Ich bin aktuell in Therapie und werde medikamentös eingestellt, das ist aber nich in der Findungsphase.

Therapiehabe ich die vollen 80 Stunden bisher leider schon durch…

Aktuell gibt es noch eine kurze Akkuttherapievon 12 Stunden, danach ist Schluss leider…

Nach den 80 Stunden war erst mal alles soweit so gut dass ich mit meinen Ängsten klar gekommen bin…, leider hat sich danach ein Zwischenfall ereignet der alles getriggert und angeheizt hat, so dass die Akuttherapie notwendig wurde….

Dadurch sind die Symptome aktuell stark und die Ängste so hoch wie noch nie…..

19.06.2024 19:47 • #12


illum
@Partychr

Morgens ist die Angst/Unruhe bei den meisten Menschen mit einer Angststörung/Depression am stärksten. Warum wurde Dir ja bereits erklärt.

Zudem kann dazu noch ergänzt werden, dass sich das Cortisolniveau nach einer langfristigen Stressphase nicht kurzfristig (2 Wochen) reduzieren lässt. Das kann maximal medikamentös gedämpft werden.

Die Erholung selbst kann mehrere Monate dauern, in denen der Stress proaktiv reduziert werden sollte. Der Organismus braucht dafür viel Zeit und noch mehr Ruhe.

Was Du jetzt tun kannst, ist zuvorderst Dich selbst nicht noch weiter unter Druck zu setzen, morgens wie gewohnt funktionieren zu wollen.

Ich hatte jetzt 6 Monate mit dem gleichen Problem zu tun (ab 3-4 Uhr war Schluss mit dem Schlaf) und so langsam bessert es sich etwas. Morgens bin ich zwar immernoch angespannt und habe immerwieder das Gefühl nicht ganz da zu sein, aber allmählich erholt sich das Ganze. Ich habe es schlicht akzeptiert, dass es so ist wie es ist und aufgehört dagegen anzukämpfen oder mich unter Druck zu setzen, dass es endlich wieder verschwinden soll.

Es ist unangenehm, es ist hart, es tut weh. Aber es geht wieder weg, wenn Du Dir selbst die Zeit gibst.

19.06.2024 20:27 • x 1 #13


Partychr
Zitat von illum:
@Partychr Morgens ist die Angst/Unruhe bei den meisten Menschen mit einer Angststörung/Depression am stärksten. Warum wurde Dir ja bereits erklärt. Zudem kann dazu noch ergänzt werden, dass sich das Cortisolniveau nach einer langfristigen Stressphase nicht kurzfristig (2 Wochen) reduzieren lässt. Das kann maximal ...

Eherloch gesagt, es ist immernoch so dass ich gegen 2 Uhr aufwache und die Nacht vorbei ist obwohl ich hundemüde im Bett liege und nicht hochkomme…..

Gestern war ich etwas länger wach gewesen Bus gegen 23:30 Uhr in etwa…, trotzdem war nach rund 3 Stunden die Nacht zu Ende…

Mittlerweile habe ich schon das Paroxetin im Verdacht dass ggf. davon die Schlafstörungen kommen könnten…….

23.06.2024 16:10 • #14


A


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