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Hallo ihr lieben Menschen,
ich befinde mich momentan leider wieder in einer Depersonalisations- bzw. Derealisationsphase.
Die Entfremdungsgefühle sind natürlich an sich schon sehr unangenehm, aber was mich noch mehr fertig macht sind die existentiellen Gedanken die mir immer wieder kommen.
Ständig denke ich Dinge wie: Was ist überhaupt real? Wer genau bin ich eigentlich? Woher kommen diese Gedanken? Bin ich überhaupt ich selbst? Was ist überhaupt sicher in dieser Welt?
Lauter so hochphilosophische Fragen, die mir soo unangenehm sind denn:
1. Kann ich niemals eine Antwort auf diese Fragen finden
2. Verändert es mein Denken
3. Verstärkt es die DR/DP
Diese Gedanken kommen mir die ganze Zeit und lassen mich nicht los, ich kann nicht aufhören alles zu hinterfragen, es ist wie automatisch. Und durch die Entfremdungsgefühle wirken die Gedanken dann auch noch so real, und kommen mir vor als wären sie ganz plausibel.

Ich habe Angst, dass ich nie mehr normal denken kann, sondern ab jetzt immer alles nur anzweifel und dann aus dieser Unsicherheit und den Gefühlen nicht mehr rauskomme.
Wie kann ich diese Gedanken stoppen und wieder normal denken? Ich hab mir früher nie Gedanken über solche Dinge gemacht und ich will das es wieder so ist. Aber wie schaffe ich das, wenn mein Kopf ständig alles hinterfragt?

30.01.2019 17:45 • 12.01.2022 x 1 #1


97 Antworten ↓


Hey!

Ich habe auch solche Gedanken, diese Gedanken sind normal und verschwinden in der Regel eigentlich wieder. Nur bei einer GAS bleiben solche Gedanken, da sie Angst machen und die Krankheit sich praktisch vor Sachen, die Angst machen, ernährt.
Ich habe mir dazu ein Buch bestellt, welches solche Gedanken als aufdringliche Gedanken beschreibt. Ich bin gerade am abklären, ob es sich um Zwangsgedanken handelt oder ob es nur Gedanken sind.

Therapie wird dir helfen. Bei mir hat es genauso angefangen wie bei dir: Erst Angst vor somatischen Erkrankungen, dann psychischen Krankheiten ( Schizophrenie ) und jetzt Angst vor der fehlenden Existenz oder der Wirklichkeit der Welt. Der Psychiater bei dem ich war, meinte, dass sich meine Psyche immer wieder neue Gründe sucht, wieso ich unglücklich bin/ sein könnte.

Diese Gedanken sind extrem nervig und ich habe sie durchgehend den ganzen Tag seit ca. 2 Monaten, obwohl ich sagen muss, dass es langsam besser wird und ich langsam den Hintergrund der Gedanken verstehe. Mit der Zeit sind übrigens fast alle, welche solche Ängste hatten, davon losgekommen. Ich habe so extrem viele Leute getroffen, welche diese Gedanken hatten ( da gibt es noch viel schlimmere Gedankengänge ) und fast alle sind davon irgendwie weggekommen; habe mich dazu echt ausgiebig beschäftigt.

Edit: Ach ja: Je früher du dich damit abfinden kannst, dass du darauf niemals eine Antwort bekommst, desto schneller wirst du loslassen können

30.01.2019 18:59 • x 1 #2



Existentielle Gedanken bei Depersonalisation

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Zitat von Respekta:
Hey! Ich habe auch solche Gedanken, diese Gedanken sind normal und verschwinden in der Regel eigentlich wieder. Nur bei einer GAS bleiben solche Gedanken, da sie Angst machen und die Krankheit sich praktisch vor Sachen, die Angst machen, ernährt. Ich habe mir dazu ein Buch bestellt, welches solche Gedanken als aufdringliche Gedanken beschreibt. Ich bin gerade am abklären, ob es sich um Zwangsgedanken handelt oder ob es nur Gedanken sind. Therapie wird dir helfen. Bei mir hat es genauso angefangen wie bei dir: Erst Angst vor somatischen Erkrankungen, dann psychischen Krankheiten ( Schizophrenie ) und ...


Vielen Dank! Es tut immer so gut zu hören, dass es anderen auch so geht. Danke, dass du mich die letzten Tage immer wieder beruhigt hast ich glaube meine Psyche ist auch so, dass sie einfach nicht aufhören kann sich immer neues zu suchen. Ich hoffe ich finde heraus warum und kann diesen Kreis dann durchbrechen

30.01.2019 19:34 • #3


Kein Problem
Bist du aktuell in Therapie ?

30.01.2019 23:17 • #4


Zitat von AlinaMaria3988:
Was ist überhaupt sicher in dieser Welt?


Leider nichts, aber wenn du das einmal in seiner vollen Wahrheit akzeptiert hast, dann kannst du anfangen im heute zu leben.
Du kannst dir tausend Gedanken machen, in der Regel kommt es meist anders als du glaubst. Deshalb spare dir diese Energie für das jetzt auf.

30.01.2019 23:44 • x 4 #5


Zitat von Musketierin:

Leider nichts, aber wenn du das einmal in seiner vollen Wahrheit akzeptiert hast, dann kannst du anfangen im heute zu leben.
Du kannst dir tausend Gedanken machen, in der Regel kommt es meist anders als du glaubst. Deshalb spare dir diese Energie für das jetzt auf.


Besser kann man es nicht sagen!

30.01.2019 23:56 • x 1 #6


Bin aktuell tatsächlich in Therapie und werde auch in der nächsten Sitzung das ganze ansprechen weil es erst wieder seit einigen Tagen so ist. Am schwierigsten ist echt das mit den Gedanken, dass ich quasi zwanghaft alles anzweifel. Klar, dass mir dann alles komisch vorkommt wenn ich immer am grübeln bin. Selbst wenn dann dir DR/DP Gefühle weg sind, will mein kopf mir immer noch einreden, dass ich mich nicht exakt wie immer fühle. Aber ich hoffe ich schaffe es aus dem gedankenkreis auszubrechen und wieder im hier und jetzt zu leben. Danke für eure Worte

31.01.2019 07:44 • #7


Hallo zusammen,

Bin gerade über diesen Thread gestolpert und erkenne mich da durchaus wieder.
Ist das eigentlich wirklich eine GAS? Dachte dabei geht es eher um das ständige sorgen um Alltägliche Dinge. Hier ist die Angst ja schon konkreter. Ich frage weil ich das eben phasenweise über einige Monate in meinem Leben durchgemacht habe, mich aber in den Beschreibungen der GAS nie richtig wiederfinden könnte.

Danke und Grüße

31.01.2019 17:08 • #8


Ja das habe ich mich auch schon oft gefragt, der Therapeut meinte zwar GAS, aber der Psychiater meinte aufdringliche Gedanken mit Ängsten.. Naja im Endeffekt ist das auch nur Haarspalterei, hauptsache ich werde wieder gesund.. Du schreibst, dass du die Probleme hattest, wie geht es dir denn jetzt ?

31.01.2019 22:09 • #9


Zitat von AlinaMaria3988:
Bin aktuell tatsächlich in Therapie und werde auch in der nächsten Sitzung das ganze ansprechen weil es erst wieder seit einigen Tagen so ist. Am schwierigsten ist echt das mit den Gedanken, dass ich quasi zwanghaft alles anzweifel. Klar, dass mir dann alles komisch vorkommt wenn ich immer am grübeln bin. Selbst wenn dann dir DR/DP Gefühle weg sind, will mein kopf mir immer noch einreden, dass ich mich nicht exakt wie immer fühle. Aber ich hoffe ich schaffe es aus dem gedankenkreis auszubrechen und wieder im hier und jetzt zu leben. Danke für eure Worte


Ja so geht es mir aktuell auch.. Es fühlt sich so an, als ob man verwirrt ist, aber dennoch irgendwie auch nicht ( also so bei mir ). Die DP/DR konnte ich gut verarbeiten, sodass diese fast weg sind, aber trotzdem ist diese Angstgefühl einfach nur ekelhaft, weil man weiß, dass etwas nicht stimmt und dadurch seine Gedanken immer wieder auf das Thema lenkt. Wenn ich mal keine Angst habe oder stark abgelenkt bin, dann habe ich tatsächlich auch mal Phasen, in denen ich komplett normal bin. Diese Phasen wurden bis jetzt immer länger und häufiger und ich hoffe, dass ich irgendwann mehr gute Phasen, als schlechte habe.

Was mich noch stört ist, dass man sich so schnell an die guten Phasen gewöhnt und dann auch weiß, wie es ist, sich wieder normal zu fühlen.. Dann denkt man, dass alles vorbei ist, nur um 30 min später wieder genau vom Gegenteil überzeugt zu werden. An die schlechten Phasen kann ich mich leider nicht gewöhnen. Insgesamt freut es mich aber, dass es wieder diese guten Phasen gibt, in denen ich absolut keine Gedanken habe und mich einfach auf irgendetwas komplett konzentrieren kann. Ich denke auch, dass Heilung anders aussieht, als ich dachte. Ich denke einigermaßen geheilt bin ich, wenn ich mir keine Gedanken mehr darüber machen muss ( Realität der Welt, philosophische Gedanken etc. ). Auf diese Fragen wird es nie eine Antwort geben und das muss ich noch lernen zu akzeptieren. Ich meine, jeder beschäftigt sich im Laufe des Lebens mal mit diesen Fragen, aber bei einer Angststörung bleiben solche Fragen natürlich im Kopf..
Ich hatte mir schon immer solche Fragen gestellt ( ganz selten ),hatte aber nie Angst davor und deswegen haben sich diese auch nicht manifestiert..

Ich habe heute zum Glück mal wieder einen Termin bei meinem Therapeuten, da dieser leider letzte Woche krank war. Ich hoffe, dass ich da wirklich schnell wieder rauskommen kann und ihr auch

01.02.2019 02:07 • x 2 #10


Hallo Respekta,

Danke für deine Nachricht. Ich kann echt jedes Wort von Dir nachempfinden. Bei mir gab es jetzt fast 10 Jahre in denen ich dieses sch... nicht mehr hatte. Das heißt ich kann dir sagen, das geht vorbei. Kann aber sein, dass dir das irgendwann in deinem Leben wieder mal passiert(so wie aktuell bei mir). Diesen Teil den du beschreibst, also diese ständigen philisophischen Grübeleien konnte ich dieses Mal (bisher) vermeiden. Ich habe mir, wenn sich die Gedanken aufgedrängt haben, immer wieder gesagt :
1. Jaja das schon wieder (quasi erkennen und nicht gleich mit Panik reagieren)
2. ich habe bisher keine andere Realität kennengelernt also warum zweifeln/hinterfragen
3. du bist jetzt nicht in der Verfassung Dir solche Gedanken zu machen, einfach weil das aktuell Angst macht. Ich schiebe das Thema auf bessere Zeiten und spare mir die Kraft.

Mein Therapeut hat das Ganze mal mit Liebeskummer bei nem Teenager verglichen. Der kann auch sehr lange an nichts anderes als seine Verflossene denken und macht sich fertig. Irgendwann hat er das aber verarbeitet und kann gar nicht mehr verstehen warum er sich da damals so reingesteigert hat. Auch wenn ich es jetzt nicht spüren kann- es war bei mir genauso mit diesem Thema.

Zum Thema Diagnose: bei mir ist es ähnlich, habe von Depression über GAS schon alles mögliche diagnostiziert bekommen. Immer mit dem Hinweis, dass es aber nicht so ganz passt. Eigentlich ist es egal, da hast du recht. Ich mache nur immer den Fehler, dass ich (wie bei körperlichen Krankheiten) über die Diagnose den weiteren Verlauf ableite. Nachdem Motto: du hast ja eine GAS, das kann ja gar nicht so schnell weggehen.Was natürlich totaler blödsinn ist

Grüße

01.02.2019 11:23 • x 1 #11


Ich denke das Problem dabei ist (zumindest bei mir) wirklich dieses Keine-Antwort-finden
Wenn man angst vor einer Krankheit hat kann man zum Arzt gehen und sich bestätigen lassen dass alles in Ordnung ist. Und bei mir war es immer so, dass ich den Gedankengang hatte: solange mir niemand beweist dass ich falsch liege, ist meine Angst bestimmt begründet. Bei medizinischen Sachen kann man das ja auch klar beweisen. Aber bei Fragen wie: Ist die Welt Real? Bin ich wirklich ich selbst? Da kann niemand einen endgültigen Beweis liefern. Und selbst wenn man versucht rational daran zu gehen, ist da immernoch der Teil, der selbst diesen rationalen Gedanken anzweifelt.
In meinem Fall denke ich, dass auch ohne einen exakten Beweis nicht immer die Befürchtung eintreten muss. Und dass das Grübeln mir nie etwas bringen wird. Ist nur schwer damit aufzuhören

01.02.2019 12:49 • x 1 #12


Exakt so denke/ fühle ich auch.. Bei somatischen Krankheiten konnte ich immer nach einem Termin ausschließen, dass ich die eingebildete Krankheit eben nicht habe und damit war die Sache dann auch vom Tisch..
Jetzt gibt es so gesehen eben keine Antwort und da ich immer eine Antwort erwarte, ist es natürlich schwierig zu akzeptieren, dass es keine Antwort gibt. Jedes mal wenn etwas passiert, kommt mir dieser Gedanke, dass es eh nicht real sein könnte. Eigentlich absoluter Schwachsinn, weil man ja alles spürt/ wahrnimmt wie früher, aber dennoch kommt dieser komischer Gedanke und man weiß absolut nicht, wieso dieser kommt.
Bei mir wird dieser Gedanke oft mit so einer Art Schrecksekunde begleitet, weil ich einfach unglaubliche Angst davor habe. Wäre mir dieser Gedanke vor ein paar Monaten gekommen, hätte ich vermutlich nicht mal 5 min mit diesem Gedanken verschwendet.

https://de.calameo.com/read/005789911af8a77c4edbe

Dieser Artikel beschreibt auch ein wenig die Gefühle und Gedanken, die ich habe, evtl. hilft es euch ein wenig

01.02.2019 16:18 • x 1 #13


Vielen Dank für diesen Link. Tut gut zu sehen, dass man nicht der Einzige mit solchen komischen Gedanken und Gefühlen ist...

01.02.2019 16:29 • #14


Oh da gibt es echt extrem viele ich kann im Laufe des Tages noch ein paar raussuchen inkl. Tipps und wie die Leute das Problem überwunden haben..

01.02.2019 16:54 • #15


Zitat von Respekta:
Oh da gibt es echt extrem viele ich kann im Laufe des Tages noch ein paar raussuchen inkl. Tipps und wie die Leute das Problem überwunden haben..

Oh das wäre echt super lieb!

01.02.2019 19:46 • #16


Hey,

ich schaffe es leider erst nächste Woche die ganzen Links und Themen raus zu suchen, da ich alles auf meinem alten Laptop gespeichert habe..
Wie geht es euch so?
Ich habe gestern leider wieder ein bisschen zu viel recherchiert und damit sind die Ängste/ Gedanken dann wieder viel schlimmer geworden leider.. Als ich dann trotzdem raus bin mit meiner Freundin und wir shoppen waren, hatte ich die Gedanken natürlich immer noch aber ich war ein wenig abgelenkt.. Ich habe mir nun ein pflanzliches Medikament gegen Ängste gekauft und werde das mal versuchen.. Den Schritt in Richtung SSRI traue ich mich noch nicht richtig, bin aber stark am überlegen.. Wie äußern sich bei euch die Ängste? Ich muss leider sooft daran denken, dass ich nicht mehr zählen kann, wie oft eigentlich. Mal wird es besser, mal schlechter.. Ich denke das Wichtigste ist einfach Zeit, die man braucht..
Wie sind euere Gedanken? Habt ihr auch mal Stunden, in denen ihr keine Gedanken habt? Ich muss mir leider jede 2-/3- Minuten Gedanken machen..

02.02.2019 21:38 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Also bei mir sind es aktuell vor allem 2 Gedankengänge: der eine ist der alles könnte nur ein Traum sein und der andere bezieht sich mehr auf mich. Also dass ich mich Frage wer genau bin ich denn und wie denke und fühle ich und bin ich wirklich ich selbst. Das führt leider auch dazu dass ich selbst in normalen Situationen das Gefühl habe, es ist irgendwas komisch und dann der DP mehr Zeit zuschreibe als sie tatsächlich hat. Ich hab gemerkt dass ich manchmal tatsächlich ne Stunde oder 2 nicht dran denke, z.B vorgestern als ich abends feiern war. Ich glaube ich mach den Fehler, dass ich denke: ich muss doch ab und zu in mich hineinspüren ob ich mich normal fühle und muss kontrollieren ob ich gerade denke dass alles real ist. Weil ich Angst habe Wenn ich nicht drüber nachdenke, dann gibt sich mein Gehirn mit dem Traum-Gedanken zufrieden und glaubt tatsächlich daran. Aber ich denke so läuft es nicht. Bei mir hören die Gedanken auch dann sehr gut auf, wenn ich jemandem mein momentanes Problem beschreibe, weil ich dann Abstand zu den Gedanken bekomme und in dem Moment checkt auch mein Kopf dass es nur Gedanken sind. Aber ich kenn das, dass die Gedanken alle paar Minuten wieder kommen, richtig nervig. Hast du schon mit deinem Therapeuten gesprochen,?

03.02.2019 09:31 • #18


Das führt leider auch dazu dass ich selbst in normalen Situationen das Gefühl habe, es ist irgendwas komisch und dann der DP mehr Zeit zuschreibe als sie tatsächlich hat.

Ja das kenne ich.. Ich habe das Gefühl auch oft und dadurch bekomme ich noch mehr Angst und dadurch dann auch wieder mehr Gefühle.. ich habe jetzt mal Laif900 gekauft, merke aber, dass es am ersten Tag jetzt eigentlich bisschen schlimmer ist..
Bin am überlegen, ob das wirklich durchziehe, oder lieber am 7.2. nach einem SSRI frage ( da hab ich nämlich einen Termin bei einem Arzt, welcher auch Therapeut ist)
Mein aktueller Therapeut meinte, dass ich aktuell klären muss, ob es sich um OCD handelt..

Ich hatte jetzt Tage, in denen es eigentlich kontinuierlich besser wurde, nur ist es seit 3 Tagen wieder schlechter.. Die ganze Zeit sich selber fragen zu müssen, ob alles real ist oder nicht, nervt so unendlich und ich würde so viel geben, diese Gedanken nicht mehr zu haben.. früher war alles so unbeschwert und jetzt bekomme ich immer solche Schrecksekunden mit innerlicher Angst.. Kennst du das ? Ich habe keine DR, obwohl ich solche Ängste habe, was mich auch wundert.. Andere mit den Problemen haben DR/DP und meinten, dass es besser wird, wenn die DR abnimmt.. ich weiß gar nicht, ob ich mir DR wünschen würde, sodass ich wenigstens behandeln könnte..

Vor allem habe ich auch irgendwie Angst, dass ich das alles glaube.. dass alles wirklich nur Einbildung ist und dadurch habe ich noch mehr Angst.. kennt das einer von euch ? Die Gedanken sind schon schlimm genug, aber die Angst, dass man das glaubt ist irgendwie noch nerviger

03.02.2019 12:49 • #19


Ja das kenne ich auch gut. selbst wenn die DP weg ist und ich keine Angst habe, kommen diese Gedanken. Bei mir ist es aktuell eher so, dass diese Gedanken mich inhaltlich nicht so belasten. Vielmehr ist es das was ich damit verbinde, das Gefühl und die Angst dass es wieder losgeht.

Wegen SSRI muss denke jeder für sich selbst entscheiden. Hängt immer vom persönlichen Leidensdruck ab. Ich habe mich dafür entschieden und habe es nicht bereut. Ist kein Wundermittel aber es ist eine gute Stütze.

03.02.2019 15:30 • #20



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