Zitat von Neuroticus:Das erste mal vor 15 Jahren war es akut einige Monate nach 1,5 Jahren nicht weiter störend.vor 10 war ging 3-6 Monate unddieses mal geht es bereits 4 Monate, wobei dieses Mal diese Art der Gedanken nicht so schlimm ist.
Hatte wie gesagt lange Ruhe und habe das Thema über Jahre völlig vergessen
Achso und Tage an denen ich normal bin gibt es zur Zeit nicht. Begleitet mich von morgens bis abends und ich kann mich nur schwer ablenken
Wenn du da schon mal rausgekommen bist, dann denke ich, dass die Chancen gut stehen, dass du da nochmal rauskommen wirst.
Zitat von AlinaMaria3988:Ja die gleiche Angst hab ich auch, dass ich es glaube. Das ist fast schon paradox, dass ich es mir wünsche angst vor den Gedanken zu haben, weil sie dann eindeutig nicht meine Überzeugung sind.
Ja, das denke ich auch: Solange man noch Angst davor hat, ist man ja nicht der Überzeugung, weil wieso sollte ich dann bitte Angst davor haben? Für mich wäre es ja dann normal.
Da ich mich ( leider ) die letzten Tage wieder zu viel mit dem Thema beschäftigt habe und Kommentare gelesen habe wie " Jedes mal wenn eine Tür zugeht, denke ich dass die Welt dahinter nicht mehr existiert " .. Am Anfang dachte ich: "ja cool, solange ich sowas nicht denke ist ja alles in Ordnung". Bis ich dann sooft und so intensiv darüber nachdenken musste, sodass ich heute davor Angst habe, entweder auch so zu denken, oder Angst vor der Tatsache habe, dass es wirklich so sein könnte. Ich komme nicht mal selber auf solche schwachsinnige Ideen, sondern ich lese sie und mache mir dadurch noch mehr Ängste und mache immer die Prüfung, nachdem eine Türe geschloßen wird, ob dies wirklich so ist. Das Selbe hatte ich bei der eingebildeten Schizophrenie, dass ich immer die Kommentare/ Symptome auf mich bezogen habe und dann auch schon Angst hatte, dass ich auch so denke. Obwohl ich eigentlich sicher war, nicht so zu denken, habe ich mich so reingesteigert und konditioniert, dass ich mir am Schluss nicht mal mehr selber trauen konnte.. Richtig absurd, aber wenn man sich so lange damit beschäftigt und die ganze Zeit daran denken muss, dann spinnt das Gehirn halt irgendwann mal.
Die gute Nachricht: Ich habe sehr viel über Menschen gelesen, welche eine GAS hatten und auch genauso wie wir, Angst vor Nicht-Realität der Welt oder der Nicht-Existenz der Menschen oder "Solipsismus" hatte und so, wie ich das beurteilen kann, sind fast alle ( 95% ) der Leute, mit der Zeit von diesem Thema weggekommen. Ich kann einfach gerade nicht rational denken, sodass mir diese Gedanken Angst machen, und ich vor allem Angst habe, dass ich diesen ganzen Mist glaube. Hätte ich vor 3 Monaten etwas zu dem Thema gelesen, dann hätte ich evtl. kurz drüber nachgedacht und hätte mit dem weitergemacht, was ich zuvor gemacht hatte. Nur jetzt, in diesem Zustand ist es einfach verdammt schwer, solche Gedanken nicht zu haben und ich weiß schon fast gar nicht mehr, wie es sich anfühlt, diese Gedanken nicht zu haben, obwohl es bei mir erst einen Monat her ist.. Wenn ich mal eine etwas "bessere Phase" habe, denke ich mir oft: "Was hast du da eigentlich für Gedanken?", oder ich vergesse kurz, dass ich diese Gedanken habe und kann kurz, für maximal 20 Minuten, so leben wie zuvor. Die Tage ohne Gedanken wurde bis vor 3 Tagen immer länger und besser, nur wurde ich lebensmittelbedingt etwas krank, sodass sich die Gedanken wieder verstärkt haben..
Hätte ich diese Gedanken nicht, wäre alles wieder beim Alten. Ich habe keine DR/DP mehr und ich fühle mich nicht irgendwie benommen, schwindelig oder komisch, sondern es sind nur diese besch***** Gedanken, welche mir das Leben echt schwer machen gerade. Andere Leute haben DR/DP, weswegen sich alles so irreal anfühlt, aber ich habe diese Gedanken einfach so? oder steckt da einfach die Angst dahinter? Wenn ich meine tiefe unsichere Angst besiegt habe, welche durch diese extrem Angst vor Schizophrene getriggert wurde, hören dann die Gedanken auch auf ? Ich habe diese, wie gesagt, erst seit ca. einem Monat, weswegen ich echt noch starke Hoffnung habe, dass sich die Gedanken wieder auflösen. Ich habe von Leuten gehört, welche erst nach Jahren in Therapie gegangen sind und ich habe meine Gedanken zeitgleich der Therapie entwickelt.. Ich hoffe dass begünstigt den Verlauf..