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S

SansSouci147
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531
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5
Mitglied seit:
Abend,

ich mach dazu jetzt mal 'nen extra Thread auf, weil ich's irgendwie loswerden muss und es sonst nirgends so dazu passt.

Im Moment mach ich ja die Fachoberschule 11. Klasse, also 1 Woche Schule, 1 Woche Praktikum immer im Wechsel.
Nach der Trennung von meinem Freund letzten Mittwoch war ich 2 Tage nicht in der Schule. Das Beziehungsende hat mich sehr weit zurückgeworfen, Sonntagnacht hatte ich körperliche Beschwerden (Erbrechen, Übelkeit) als Zeichen von Angst. Bin am nächsten Tag aber trotzdem ins Praktikum. Musste mich dort dann aber nach der Mittagspause krank melden, weil ichs nicht mehr ausgehalten hab (mehrer Panikattacken am Vormittag). Montagnachmittag hab ich dann den Entschluss getroffen die FOS zu beenden, weil ich dachte keinen weiteren Tag mehr mit der Angst dort umgehen zu können, ich mit dem neuen Praktikumsbetrieb sowieso noch nie klarkam (siehe anderer Thread) und der Druck auf der Schule in beiden Bereich enorm hoch für mich ist und ich die Kraft dafür bisher aus der Beziehung gewonnen hatte.
Hab am selben Abend dann auch meinen Eltern bescheid gegeben, dass ich die Schule nicht fertigmachen werde, aber hab ihnen keinen Grund gesagt.

Jedenfalls bezieht sich diese Angst zur Zeit nur auf das Praktikum nicht auf die Schule. Das Problem dabei ist allerdings, dass ich im Moment denke, dass ich ohne Praktikumsplatzwechsel gar nicht mehr hingehen können werde und mit Wechsel nicht den ganzen Tag.
Die Frage ist jetzt, bevor ich mir überhaupt irgendeinen Therapeuten suche (suchen lasse): Bekomme ich ein "Attest" oder sowas, dass ich am Praktikum gar nicht bzw. nur so und so viele Stunden pro Woche teilnehmen kann?
Und wenn ich das theoretisch bekommen kann wie bekomme ich so schnell einen Termin bei so 'nem Arzt? Müsste ja noch diese Woche sein.
UND. Kann ich die FOS dann trotzdem weitermachen und die 11. Klasse bestehen wenn mir attestiert wäre ich kann z. B. nur 20 Stunden die Woche arbeiten, bräuchte generell für die 11. Klasse aber 35 Stunden?

Und was mach ich, wenn mir am Montag gesagt wird ein Praktikumswechsel ist auf keinen Fall möglich? Dann kann ich die FOS nicht zu Ende bringen, ist mir im Moment einfach nicht möglich. Nur was mach ich dann? Dann kann ich die Schule nicht weitermachen und auch nicht arbeiten gehen, denn davor hab ich ja Angst...

lg
Sans

26.01.2013 #1


873 Antworten ↓
G

GastB
Gast

Zitat von SansSouci147:
Zitat von GastB:
Echt? Meinst du damit den Erste-Hilfe-Job? Also du kannst davon wirklich leben?
Wenn ja, ist das ja prima.
Ehm, nö, für die Erste-Hilfe krieg ich ja nix
Zitat von SansSouci147:
Zitat von GastB:
Wenn das so ist, wo ist dann das Problem?
Darin, dass ein Beruf auch immer ein Statussymbol und ein Stück Identität ist.
Aaha. Aber, "sagst du das aus dir selbst oder haben andere dir das gesagt?"
(Falls du nicht hinreichend bibelfest bist: Johannes 18:1-40, http://www.watchtower.org/x/bibel/joh/chapter_018.htm )

Und ist aus deiner Aussage zu schließen, dass dir der Halbtagsküchenjob zu wenig Status/Ansehen und Identität gibt?
Zitat von SansSouci147:
Zitat von GastB:
Ich befürchte, dass du dir eine Ausbildung richtig schwarz redest.
Oder ist es dir völlig undenkbar, von anderen etwas lernen zu wollen und zu können?
Wenn ich mich nicht täusche, hast du ja bisher auch schon in der Sani-Tätigkeit von anderen gelernt.
Wo ist da für dich der genaue Unterschied? Vielleicht, dass du dabei das Gefühl hast, souverän jeden Tag ohne Konsequenzen kündigen zu können?
Von anderen etwas zu lernen ist mir gar nicht undenkbar. Den Sani-Job mach ich wenn ich eben Lust habe und auch nur das, was mich wirklich interessiert - hab ich keine Lust auf Fußballspiele bin ich eben nicht dabei, mag ich sonntags nur vormittags ein bisschen mitfahren geh ich eben mittags heim... Der Unterschied ist, dass mich die Tätigkeit dort nicht einschränkt. Genauso auch der Pensionsjob.. Klar da muss ich 5 Tage die Woche vormittags dort sein, aber ab Mittag kann ich selber entscheiden lass ich mir Zeit mit dem Essen, koch ich zu Hause oder gibts nur Fast Food, die Wohnung ist immer geputzt, die Hasen versorgt und ich hab noch genug Zeit für mich. Ich kann mir einfach nur nicht vorstellen 9 Stunden täglich arbeiten zu sein. Es würde mich einschränken und einengen, mir das Gefühl geben nur für die Arbeit zu leben und mir das Gefühl zurückbringen die schönsten Dinge des Lebens zu verpassen.
Verstehe. Also doch überwiegend die Unabhängigkeit und Freiheit/Freizeit.

Hmm. Dazu kann ich 2 Punkte anführen:
1) Eine Arbeit, die einem ein gewisses Identitätsgefühl vermittelt, weil sie auf der Linie dessen liegt, das man in seinem Leben produzieren möchte, macht einem normalerweise überwiegend Spaß. (In jedem Beruf gibt es nicht nur goldene Stunden, das ist klar.)

Und wenn es also etwas ist, das man ohnehin tun will, dann ist es ja "auch für dich selber" - du selbst bist es ja, die diese Arbeit tut. Und dann sind einem 9 Stunden normalerweise auch nicht zu viel - außer bei 39 Grad im Schatten wie jetzt gerade. Dann vergeht die Zeit normalerweise eher zu schnell, am Abend denkt man manchmal: "Uff, jetzt bin ich grad so schön drin und muss jetzt aufhören." (Passt natürlich nicht für jede Art von Tätigkeit, aber das Prinzip ist schon so.) Ein Arzt z.B., der aus Berufung Arzt ist, sagt normalerweise nicht schon nach 5 Stunden, obwohl er noch Patienten im Wartezimmer hat: "Jetzt hab ich aber die Schnauze voll, jetzt will ich in den Liegestuhl." Ich spreche dabei von der Motivation, nicht davon, dass er sowas wirklich täte, das kann er ja nicht machen. Klar, irgendwann ist jeder mal ausgelaugt und braucht Freizeit, Erholung und Abwechslung. Aber je lieber jemand seine Arbeit macht, desto weniger. Idealerweise sind Beruf und Hobby/Leidenschaft/Berufung identisch, das ist dann der Sechser im Lotto.

2) Man/frau kann sich mit etwas Geschick das Leben auch so einrichten, dass man nur 5 Stunden aushäusige Erwerbsarbeit zu machen hat. So lebst du ja eigentlich jetzt schon! Das lässt sich aber um so leichter realisieren, je besser man qualifiziert ist, da man dann einen höheren Stundenlohn erzielen kann und mit wenigen Stunden auf einen anständigen Lebensunterhalt kommt. Allerdings in einem für Teilzeitarbeit oder evtl. häusliche bzw. Tele-Arbeit geeigneten Beruf.

Ich vermute mal, dass du derzeit keine Einzahlungen in eine Rentenversicherung hast? Höchstens aber eine sehr geringe. Eine Zeitlang ist das ok, aber wenn man das niemals hat, wird man im Alter entweder durch andere Erwerbsquellen wohlhabend geworden sein müssen (Erbschaft, Ehe, erstklassige eigene Einkünfte) oder bekommt maximal die Grundsicherung (die später wohl noch schmaler ausfallen wird als sie es heute ist.
Die Rentenversicherung ist allerdings nur selten lukrativ, muss man sagen.)

Zitat von SansSouci147:
Zitat von GastB:
Von der Wiederholung dieses mir längst bekannten Tatbestands wird diese Ausrede auch nicht besser. RESPEKT!
Warten wir ab, was daraus wird.

Zitat von SansSouci147:
Zitat von GastB:
Naja, ein kleines Problem ...

20.08.2012 14:56 • #796


Zum Beitrag im Thema ↓

A


"Einmal Glück & wieder zurück"

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G

GastB
Gast

Zitat von SansSouci147:
habe aber eine Praktikumsbewertung mit super Bewertungen bekommen (Arbeitstempo, Freundlichkeit, Pünktlichkeit etc.)
Super!
Zitat:
, nur in der Anmerkung stand eben "zu ruhig, redet nur das nötigste"
Hihi, erinnert mich sehr an meine Schulzeugnisse. Das stand immer drin. Hatte aber einfach den Grund, dass ich den Unterricht oft furchtbar langweilig fand. In den Fächern, die mich interessierten bzw. wo die LehrerInnen gut waren, habe ich mich gut beteiligt.
Zitat von SansSouci147:
einer hat mir sogar gesagt es ist eigentlich eher gut ruhiger zu sein, so "überfällt" man die Patienten nicht so und strahlt einfach mehr Ruhe aus..
Dennoch hat er als Folge dessen zu mir gesagt ich würde so nie einen Job in die Richtung bekommen und damit angefangen mich regelrecht "zwingen" zu wollen einen anderen Beruf zu erlernen, obwohl noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind!!
Zitat von SansSouci147:
Es war eher darauf bezogen, dass ich wohl mehr mit den Patienten reden sollte (also eben diesen Small-Talk wenn man auf den Doc wartet.. Den ich durchaus geführt habe, aber eben nur, wenn der Patient signalisiert hat, dass er reden möchte! Denn selbst will ich auch nicht zugequatscht werden beim Zahnarzt oder sonstwo!) Außerdem denke ich, dass das "offener sein" einfach mit der Zeit kommt, wenn ich dem Patienten dann auch mehr erklären kann was heute genau gemacht wird etc.. !

Du kannst ja versuchen, einfach mehr als "nur das Nötigste" von dir zu geben. Den meisten Menschen ist es eigentlich vollkommen wurscht, WAS genau in solchen Situationen zu ihnen gesagt wird; sie wünschen sich aber und genießen es, dass überhaupt mit ihnen gesprochen wird. Dann fühlen sie sich wahrgenommen, nicht ignoriert, sie spüren den Sympathie- und Zuwendungsflow, und sind darüber glücklich oder wenigstens etwas weniger unglücklich als vorher.
Deswegen solltest du da den Standard fürs Inhaltliche nicht zu hoch ansetzen. Im Gegenteil, manche Leute würden sich dadurch wieder überfordert fühlen. Oder meinen, du wolltest dich als Zahnärztin aufspielen.

Auch bei Bewerbungen kommt es in der Regel gut an, wenn man 1-2x von sich aus etwas sagt. Z.B. eine Frage zum "Unternehmen" (in dem Fall zur Praxis) stellt oder eine Mini-Begebenheit aus dem eigenen Leben erzählt, die irgendwie zur Situation oder zum Beruf passt. Das wirkt
- lockerer
- selbstbewusster
- selbstständiger, zeugt von positiver Eigeninitiative
- kreativer
- unterhaltsamer

Auch potenzielle Chefs sind ja Menschen. Und die sind meist auch dankbar für etwas Fun in ihrem Leben, auch im Berufsleben. Zumindest DIE Chefs, mit denen ich gerne arbeiten würde. Ein Bewerbungsgespräch sollte für beide Seiten eine Prüfung sein, ob man mit dem anderen zusammenarbeiten möchte. Und mit solchen selbstinitiierten Mini-Themen kannst du die Reaktionen deines Gesprächspartners besser abschätzen. Wie geht er auf das ein, was du sagst? Lacht er, wenn du etwas Lustiges erzählst? NImmt er zumindest ein bisschen Anteil, wenn du etwas Peinliches oder Trauriges erzählst?

Wenn du z.B. deine erste Praktikumssuche in eine etwas witzige, etwas selbstkritische Form verpackst und erzählst, wie du pitschnass geworden bist, die Adresse trotzdem nicht gefunden hast und schließlich wieder nach Hause gegangen bist, könnte das als "Ehrlichkeit", "Fähigkeit zur Selbstkritik", "Humor", "gelungene Weiterentwicklung" usw. gewertet werden.

Es ist aber egal, du kannst auch etwas aufgreifen, das du vor kurzem in der Zeitung gelesen oder im TV gehört hast und das irgendwie in den Zusammenhang passt. (Nimm dafür ruhig lange Haare. )

Bei Patienten ist es ähnlich. Einfach irgendwas Nettes dahinreden, Hauptsache, du machst es mit offensichtlicher Zuwendung und Sympathie.
Dabei solltest du natürlich möglichst genügend Fingerspitzengefühl entwickeln, wo du den jeweiligen Patienten "abholen" musst. Also z.B. einen einfach gestrickten Mann, der des Deutschen nicht richtig mächtig ist, nicht mit witzigen Anspielungen auf die Tagespolitik belustigen wollen, denn die wird er gar nicht nachvollziehen können. Und einen Professor nicht mit den neuesten Siegern von DSDS o.ä. amüsieren wollen. Der wird möglicherweise nicht mal die Sendung kennen, aber selbst wenn, wird er sich beleidigt, weil falsch beurteilt fühlen.

Und am besten in Österreich jeden gleich mit "Herr Dr." anreden - da spricht jeder drauf an! Außer natürlich, wenn er "Professor" ist - dann wäre das ein übler Fauxpas. Und Professor ist da jeder ab Gymnaisiallehrer aufwärts.
(Aber frag lieber vorher oder beobachte, ob das heute noch so ist. )

Du packst das schon!

29.02.2012 13:42 • #640


Zum Beitrag im Thema ↓


S
Wahrscheinlich sollt ich am Besten ab morgen gar nicht mehr gehen. Erspart mir 'nen Haufen Stress und Ärger.

#2


G
Soweit ich weiß, zumindest war es so "zu meiner Zeit", dass man einfach "sitzen blieb", wenn man die Anforderungen eines Jahrgangs nicht erfüllen konnte. Sprich: Das Schuljahr nach Ende des laufenden Schuljahres wiederholen.

Ein Arztattest bei realer Krankheit kann man jederzeit bekommen, indem man einfach zu einem Arzt geht. Wenn dieser dann auch der Meinung ist, dass man krank ist, schreibt er ein Krankheitsattest aus und fertig.

Eine Schule ist aber keine Arbeitsstelle, wo man dann erstmal einfach 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommt und anschließend Krankengeld. Wie z.B. eine verkürzte Praktikumszeit von der Schule bewertet würde, weiß ich nicht. Vermutlich ist das Ermessenssache des Direktoriums.

Liebeskummer ist eine Sache, die jeden jungen Menschen mal treffen kann und viele trifft. Das ist m.E. eigentlich kein Grund für eine dauerhafte Veränderung des Schullebens, Sans. Ein paar Tage Ausfall wegen Depression kann "man" wohl akzeptieren - aber länger ...

Du tust dir damit m.E. keinen Gefallen, Sans, wenn du jetzt die Arbeitswelt zu vermeiden versuchst.

#3


S
Zitat:
Liebeskummer ist eine Sache, die jeden jungen Menschen mal treffen kann und viele trifft. Das ist m.E. eigentlich kein Grund für eine dauerhafte Veränderung des Schullebens, Sans. Ein paar Tage Ausfall wegen Depression kann "man" wohl akzeptieren - aber länger ...

Du tust dir damit m.E. keinen Gefallen, Sans, wenn du jetzt die Arbeitswelt zu vermeiden versuchst.
Es geht mir schon lange nicht mehr um den Liebeskummer. Ich bin mir nicht mal sicher ob ich ihn überhaupt jemals wirklich "geliebt" habe oder ob ich mir das nur eingeredet hab, weil ich jemanden gebraucht hab und er mir gut getan hat.
Es geht auch schon lange nicht mehr darum "einfach die Zähne zusammen zu beißen". Im Moment ist es mir definitiv nicht möglich die Arbeit zu besuchen, weil ich das auch körperlich gar nicht mehr lange durchhalten könnte.

Es geht nicht um "Liebeskummer", ich bin nicht traurig keine Beziehung mehr zu ihm zu führen. Ich bin traurig, weil jetzt alles ist wie vorher schon. Ich verbringe meine Zeit allein zu Hause, weil ich 1. niemanden hab der mit mir weggehen wollen würde und 2. wenn ich weggehe - wie ich durch ihn ja erfahren hab - keinen Ton rauskriege, was es unmöglich für mich macht neue Freunde oder sowas zu finden.
Ich hab einfach Angst davor mit anderen zu reden. Wenn meine Mutter mir sagt ich soll doch "schnell" zum Bäcker und Brot kaufen schaff ich das nicht. Ich denk dann die ganze Zeit genau drüber nach was die Verkäuferin sagen könnte und was ich antworten werde usw. So lange bis ich nicht mehr weiß was ich überhaupt hier wollte oder was ich sagen soll und dann ohne irgendwas gehe.
Mir fehlt der Abstand nach Österreich, die Abwechslung die mir Kraft gegeben hat.

Ich hätte die Nr. von 'nem Psychologen bei dem ich am Donnerstag den Termin von einem Bekannten habe könnte, aber was bringt's mir, wenn mir die Schule sagt selbst mit Attest wäre die 11. nicht bestanden?

#4


G
Das ist ja schon mal gut, dass du keinen Liebeskummer mehr hast.

Zitat:
Ich hätte die Nr. von 'nem Psychologen bei dem ich am Donnerstag den Termin von einem Bekannten habe könnte, aber was bringt's mir, wenn mir die Schule sagt selbst mit Attest wäre die 11. nicht bestanden?
Hast du denn dort schon mit deinem Klassenlehrer oder der/dem DirektorIn gesprochen? Ist deren Standpunkt schon klar?

Wieso würdest du das Praktikum körperlich nicht mehr schaffen? Musst du da so schwer körperlich arbeiten? (Die Sache mit den Ordnerkisten ist ja wohl nicht mehr aktuell?)

#5


S
Zitat:
Hast du denn dort schon mit deinem Klassenlehrer oder der/dem DirektorIn gesprochen? Ist deren Standpunkt schon klar?
Nein, ist er nicht. Aber vorher muss ich ja wissen obs das Attest überhaupt geben würde.

Zitat:
Wieso würdest du das Praktikum körperlich nicht mehr schaffen? Musst du da so schwer körperlich arbeiten? (Die Sache mit den Ordnerkisten ist ja wohl nicht mehr aktuell?)
Naja, muss schon 2x täglich Hof kehren und bei Anlieferungen im Lager helfen und sowas.. Aber wie soll ich das machen wenn ich jede 2. Woche von Sonntagabend bis Freitagnachmittag nix oder kaum essen kann etc..?

#6


G
Zitat von S@ns:
Zitat:
Hast du denn dort schon mit deinem Klassenlehrer oder der/dem DirektorIn gesprochen? Ist deren Standpunkt schon klar?
Nein, ist er nicht. Aber vorher muss ich ja wissen obs das Attest überhaupt geben würde.
Das hängt von deinem Arzt ab.

Aber wenn du dann so ein Attest hast, dann kannst du es nur noch schlecht zurücknehmen.
Zitat:
Naja, muss schon 2x täglich Hof kehren und bei Anlieferungen im Lager helfen und sowas.. Aber wie soll ich das machen wenn ich jede 2. Woche von Sonntagabend bis Freitagnachmittag nix oder kaum essen kann etc..?
Dann solltest du halt essen, Sans.

Wenn du nichts Festes essen möchtest, gibt es z.B. Sportler-Nahrung, die viele gute Kalorien per Getränk zuführt. Die gibt es in Apotheken und in Fitnessstudios - ich würde aber die Apotheke bevorzugen.

Es muss aber doch Speisen geben, die du gerne isst? Milchreis oder Käsebrot oder Pizza oder Nudeln mit Tomatensoße oder Kuchen usw. ... ? Was isst du denn am liebsten?

#7


S
Klar ess ich in der Schulwoche "normal", aber wie gesagt, wenn ich arbeiten muss ist mir häufig den ganzen Tag übel aus Angst, da krieg ich keinen Bissen runter egal was es ist.

#8


G
Ohne Essen stirbt man, Sans. Kannst du denn Obst essen, wenn dir übel ist?

Wovor genau hast du denn Angst im Praktikum? Kannst du das näher beschreiben?

#9


S
Zitat:
Ohne Essen stirbt man, Sans.

Zitat:
Wovor genau hast du denn Angst im Praktikum? Kannst du das näher beschreiben?
Das ich mit so vielen fremden Menschen reden muss..

#10


G
Zitat von S@ns:
Zitat:
Ohne Essen stirbt man, Sans.
Kannst du denn dann trinken? Es gibt viele Aufbaunahrungspulver, die man in Wasser, Saft oder Milch anrührt und trinkt.

Irgendeine Lösung musst du dafür finden - es wäre doch schade, wenn du deswegen ein Jahr länger in die Schule (und ins Praktikum) müsstest.

Zitat:
Zitat:
Wovor genau hast du denn Angst im Praktikum? Kannst du das näher beschreiben?
Das ich mit so vielen fremden Menschen reden muss..
Was genau findest du an den fremden Menschen so schlimm?

(Ich hatte diese Angst früher auch. Bis ich merkte:)
„Liebe deinen Nächsten, denn er ist wie du.“

http://www.google.de/search?q=liebe+dei ... t=firefox-

#11


S
Zitat:
Kannst du denn dann trinken? Es gibt viele Aufbaunahrungspulver, die man in Wasser, Saft oder Milch anrührt und trinkt.

Irgendeine Lösung musst du dafür finden - es wäre doch schade, wenn du deswegen ein Jahr länger in die Schule (und ins Praktikum) müsstest.
Ne, ich würd wenn dann gar kein Fachabitur machen, Realschulabschluss hab ich ja. Trinken kann ich aber nur wenig und nur nicht zu dickflüssige Sachen in solchen Situationen.

Zitat:
Was genau findest du an den fremden Menschen so schlimm?
kA an den Menschen an sich find ich gar nix schlimm. Hab nur Angst davor mit ihnen reden zu müssen.

#12


G
Zitat von S@ns:
an den Menschen an sich find ich gar nix schlimm. Hab nur Angst davor mit ihnen reden zu müssen.
Wann MUSST du denn mit jemand Fremdem reden? Wie kommt das zustande?


(Übrigens: Falls du nicht weiter zur Schule gehst, wirst du ja wohl in die Arbeitswelt eintreten müssen - wenn du nicht von Beruf HartzIV werden willst - und dann bleiben die fremden Menschen ja auch nicht aus. )

#13


S
Zitat:
Wann MUSST du denn mit jemand Fremdem reden? Wie kommt das zustande?
weil ich die FOS sonst auch vergessen kann weil im Praktikum erwartet wird, dass ich bescheid gebe wenn ich ne arbeit erledigt hab oder fragen muss wenn ich die Kaffeemaschine sauber mach ob noch jmd einen will...

Zitat:
Übrigens: Falls du nicht weiter zur Schule gehst, wirst du ja wohl in die Arbeitswelt eintreten müssen - wenn du nicht von Beruf HartzIV werden willst - und dann bleiben die fremden Menschen ja auch nicht aus. )
Ja ich weiß. Im Moment gehts halt einfach nich.

#14


G
Zitat von S@ns:
Zitat:
Wann MUSST du denn mit jemand Fremdem reden? Wie kommt das zustande?
weil im Praktikum erwartet wird, dass ich bescheid gebe wenn ich ne arbeit erledigt hab oder fragen muss wenn ich die Kaffeemaschine sauber mach ob noch jmd einen will...

Musstest du so etwas zu Hause nie?

#15


S
Zitat:
Musstest du so etwas zu Hause nie?
Nö, aber da wären auch keine fremden Menschen

#16


G
Das sind aber doch keine fremden Menschen mehr, sondern deine Chefs und Kollegen, oder?

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
Zitat:
Das sind aber doch keine fremden Menschen mehr, sondern deine Chefs und Kollegen, oder?
Ne sind fremde Menschen o_O

#18


G
Zitat von S@ns:
Zitat:
Das sind aber doch keine fremden Menschen mehr, sondern deine Chefs und Kollegen, oder?
Ne sind fremde Menschen o_O
?? Fremden Menschen musst du mitteilen, dass du mit einer Arbeit fertig bist? Das glaub i net, Sans

#19


S
Zitat:
?? Fremden Menschen musst du mitteilen, dass du mit einer Arbeit fertig bist? Das glaub i net, Sans
Die "Kollegen" und "Chefs" sind für mich fremd o_O

#20


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Mira Weyer
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