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Guten Morgen.

Ihr kennt sicher das komische Gefühl, wer bin ich, innerlich wie abgeschnitten vom Körper?
Ich hab das seit gestern (war gestern sehr gestresst, vorher hatte ich etwas Kreislauf, dann kam kurz das komische Fremdheitsgefühl der eigenen Person.

Sicher vollkommen normal beim Stress ABER nun geht es nicht mehr weg.
Ich achte scheinbar die ganze Zeit darauf und dadurch MUSS es ja komisch werden.
(Wenn man die ganze Zeit an Übelkeit denkt, wird einem übel zB).

Nur wie kommt man da wieder raus? Meine Ängste haben sich darauf gesetzt, haben wieder etwas gefunden.
Meine Zwänge koppeln sich da nun mit drauf, dran denken müssen, was wenn s nicht vergeht (wie auch wenn man dran denkt)

Kennt das so jmd? Also Entfremdung inklusive Gedanken/ Zwangsgedanken/ Befürchtungen?

Wie kommt man da nur wieder raus?
Steh dadurch heute kurz vor Panik.
Hilft Tavor gegen so was? Hab Notfallpillen da...

04.12.2016 11:38 • 06.12.2016 #1


26 Antworten ↓


petrus57
Da hilft wohl nur Ablenkung. Es ist nun mal so, dass unser Denken unsere Symptome bestimmt.

04.12.2016 11:50 • x 2 #2



Depersonalisation / daran denken

x 3


Einfach ablenken und sich auf die wesentliche Dinge konzentrieren und alles wahrnehmen, also nicht auf ein Punkt gucken und die Gedanken dann bezüglich des Themas schweifen lassen. Sobald man wieder dran denkt ist es da und umso mehr man sich da rein steigert umso schlimmer wird das.

Es wird vergehen, auch wenn du dran denkst. Nur wenn du das oft machst, also immer dran denken, wird es natürlich bleiben. Denn warum soll was verschwinden, wenn man immer dran denkt. Mit der Abnahme an das Denken ob du du bist vergeht auch das Gefühl der Entfremdung. Es ist alles nur ein Gefühl was sehr unangenehm ist.

04.12.2016 12:07 • #3


Katha0886
@bastian: da kann ich dir nur recht geben! Ich mache das auch! Gerade wieder. einfach nur Ablenken ist gar nicht so leicht, wenn sich ein Gedanke im Kopf festgesetzt hat. ich konzentriere mich dann auf alle, was ich mache. Manchmal sogar, wenn ich laufe, dann konzentriere ich mich genau auf meine Schritte. So lange, bis mein Körper versteht, was los ist!

Ja, versuche das mal, vielleicht hilft es dir!

04.12.2016 12:11 • #4


Ich kann aber gerade nicht aufhören, daran zu denken. Gerade das ist mein Problem/ Angst.
Es hört nie auf
Panik

04.12.2016 12:41 • #5


Wie fühlst du dich denn körperlich? Kannst du ohne Probleme irgendwas machen? Wenn ja, dann ab in die Sportklamotten und laufen gehen. Es gibt nichts besseres, auch wenn es ein unangenehmes Gefühl ist, denn beim Laufen schwinden die Gedanken, egal welche. Und nicht aufhören zu laufen, wenn du kaputt bist, dann am besten noch 5min dran hängen und den inneren Schweinehund überwinden, denn das gibt noch mehr Kraft.

04.12.2016 12:48 • #6


Katha0886
ja stimmt! Also wenn ich eine Panikattacke hab, oder Ängste, dann stehe ich auf und laufe! Das hilft wirklic. Auch wenn meine Gedanken dann noch kreisen, es schafft doch Ablenkung!

04.12.2016 13:32 • x 1 #7


Bei mir ist es so das ich irgendwann müde bin das zu ertragen und daran zu denken.
An den Punkt sagt Körper und Geist "Ar. *beep*" Mit etwas Glück passiert das genau dann wenn was ansteht.
Mein Körper und Geist ist dann frei für etwas neuem, etwas nicht "du denkst du stirbst an ein Herztod"
Es denkt an das was ansteht. Z.Bsp. der Gang zum Weihnachtsmarkt.

04.12.2016 16:19 • #8


Lorazepam eingeworfen. Hilft nicht :/
Vielleicht hab ich gar keine Depersonalisierung und es.Ist was ganz anderes....

04.12.2016 16:43 • #9


Lorazepam ist eher was zum entspannen und lockern. Sowie Kopf als auch Muskeln.
Gutes Zeug...

04.12.2016 16:49 • #10


cube_melon
Gegen DR, DP sind zwei Schienen zu fahren. Langfristige und kruzfristige.

Langfristig gibt es einiges. Habe das in den letzten Tagen schon mehrfach geschrieben.
Kurzfristig gibt es nur Übungen die einen in das Hier und Jetzt zurückversetzen.

Diese kimmen aus der Traumatherapie und der DBT. Sie werden Skills genannt.
Hier mal eine Seite, wo das gut beschrieben ist. Das einzige was ich vermisse ist "innere Achtsamkeit", "Erden und Zentrieren" und Zen Übungen.


https://gestalttherapieluebeck.wordpress.com/2012/10/03/traumatherapie-techniken-methoden-teil-i/
https://gestalttherapieluebeck.wordpress.com/2012/08/05/traumatherapie-die-drei-phasen-der-traumatherapie/

04.12.2016 17:18 • #11


Vielleicht hab ich das dann etvl doch nicht?
Vielleicht was ganz anderes... oh man.

04.12.2016 17:33 • #12


Katha0886
Was soll es denn anderes sein? Es wird nichts anderes sein! Dein Kopf spielt dir einen Streich!

04.12.2016 17:51 • #13


Hört sich anders an bei anderen irgendwie, daher weiß ich nicht obs das ist :/

04.12.2016 17:53 • #14


cube_melon
John Wayne sagt "Ruhig brauner".

Ein Stück weit ist es egal wie man es nennt was man hat. Und zwar darauf bezogen, wie man mit sich umgeht.

Skills sind mehr als eine Hilfe und Symtombekämpfung zu sehen. Also als das was dir aus einer gefühlten Abtrennug von deinem Körper helfen kann. DP, DR, DA, Angst, Panik - das sind in erster Lineie Symptome. Aus der Summe von Symptomen wird eine Diagnose erstellt und das tut der Arzt.

Deine Symptome belasten dich, also benötigst Du Werkzeuge und Hilfe um dies zu bewältigen. Skills können den Allgemeinzustand verbessern.

04.12.2016 17:57 • #15


Zu viel Lorazepam ist auch nicht gut. Bin noch verwirrter als vorher
Ich denke es kann gar nicht mehr aufhören und besser werden

04.12.2016 20:54 • #16


cube_melon
Zitat:
Ich denke es kann gar nicht mehr aufhören und besser werden

Mit diesem Denken programmierst Du dich frei weg negativ. Eine negative Erwartungshaltung kann entstehen. Jedesmal wenn es mal wieder knackig ist, wirst Du dazu verleitet diese eigene These zu bestätigen. Und voilá - da ist die Spirale - "Du hast recht, es wird immer so sein".

Der Zustand sollte erst einmal radikal akzeptiert werden, damit man wieder da heraus kommt. Also in dem Moment ist es wie es ist und dann handelt man entsprechend.

Ich bin auch kein Freund von Lorazepam. Man muss halt selbst abwägen zwischen kann ich diesen Zustand aushalten oder nicht. Ich persönlich würde es nur nehmen, wenn die Impulskontrolle versagt und ein selbstschädigendes Verhalten droht. Lorazepoam sediert halt oft.

04.12.2016 21:39 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

In geringer Dosis bei mir nicht.
Ich find das Zeug gut.
Dadurch das ich sehr geringe Dosen nehme bin ich auch nicht auf Turky.

04.12.2016 21:43 • #18


Katha0886
Luna, wie geht es dir heute?
Ich frage mich ja auch gearde, was das alles soll in meinem Leben. Mir fehlt die Freude und dadurch plagt mich auch gerade leichter Schwindel. Geht schon eine Weile so, aber mittlerweile versuche ich konsequent gegen den Schwindel anzukämpfen. Ich kämpfe ihn nieder und oft klappt es sogar! Und wenn ich den erstmal in den Griff bekommen hab, wird sich die Freude schon wieder finden!
Auch so habe ich gott sei Dank ein Umfeld, das miich hochtreibt. Mein Haushalt läuft dennoch und auh die Kinder müssen versorgt werden! Oft ist es anstregend, aber es ist die beste Medizin und hilft !

05.12.2016 08:52 • #19


Leider schlecht ....
Bekomm es nicht aus dem Kopf. Die Unwirklichkeit zu mir selbst. Wie abgespalten, wer bin ich. ... wie von Körper gelöst.
Vor allem wenn ich daran denke...

05.12.2016 11:31 • #20



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