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Hallo,

also es ist so, in letzter zeit denke ich immer öfter ans sterben, also nicht das ich sterben will, garnicht, das was mich so stresst ist das ich weis das es irgendwann zu ende ist.
mir geht es sonst echt super, ich lebe mit meinem verlobten zusammen, bin auf dem weg meinen traumberuf zu lernen und es ist sonst alles super und dann in schönen momenten "zack" kommt dieser gedanke, irgendwann ist alles vorbei und ich hab ihn nicht mehr, ich kann ihn nicht mehr anschaun, nicht mehr umarmen, ich bin dann weg und er ist weg. so gehts mir öfters in schönen momenten, statt das mich mein hirn genießen lässt...kommt dieser hässliche gedanke und ich bin am weinen. ich will das nicht und mein mann hat mich jetzt schon dumm angemacht deswegen...habe vor ein paar jahren schon mal eine therapie gemacht (nicht deswegen, wegen meiner mutter) und erfolgreich abgeschlossen.
irgendwie würde ich das gerne wieder los werden. weis das wer en rat für mich? soll ich mich vielleicht nochmal in therapie begeben?
falls ihr noch sachen wissen müsst um da was genaueres zu sagen, fragt einfach, ich bin für jeden tip und hilfe dankbar.

danke
lg

14.05.2013 22:05 • 25.05.2013 #1


8 Antworten ↓


Hallo, dass hört sich nach Verlustangst an. Vielleicht schaust Du Dir den Gedanken, bzw. Die Angst vor dem sterben mal an. Das ist eigentlich nichts schlimmes, daran zu denken. Auch mir kommen von O auf jetzt plötzlich diese Gedanken. Ich Sage mir dann: zum Leben gehört nun mal auch der Tod. So wie der Baum aus dem Stamm und seinen Zweigen besteht, so hat er auch seine Wurzeln. Oder oben und unten, gehören zusammen, Rechtsänderung links.
Vielleicht denkst Du jetzt, hä, was meint die denn jetzt. Aber das hilft mir, den Tod zum Teil des Lebens zu akzeptieren. Klär müssen wir mal sterben, aber jetzt ist jetzt und Du lebst und hast Deinen Partner. Lebe Deinen Augenblick, Dein Jetzt, nicht den morgen oder übermorgen. Keiner weiß was wann in der Zukunft geschieht.
Ich Wünsche Dir, dass DunDein jetzt und heute festhalten kannst.
LG
Sonnenschein54

14.05.2013 22:21 • #2



Angst vorm Sterben

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Hey, danke für die schnelle antwort und die lieben worte
das ding ist, ich weis das ja alles, mir is es ja bewusst das zum leben der tod gehört und das war auch nie ein problem, bis jetzt. liegts vielleicht daran das ich zu glücklich bin und mein unterbewusstes was schlechtes will? ich versuch halt immer alles zu verstehn wie was funktioniert und warum das so is...ich versuche ja dann auch immer an was schönes zu denken, ich bin auch von grundcharakter ein positiver mensch, deswegen versteh ich nicht wieso mir so ein gedanke kommt, immer wieder und immer dann wenn ichs garnicht will. bin fast jeden 2ten tag am heulen deswegen und so langsam wirds halt echt zur belastung. hmmm

14.05.2013 22:36 • #3


habe gerade viele sachen über Die Angst vorm sterben gefunden, ich arbeite mich mal dadurch, vielleicht ist ja was dabei, danke dir

14.05.2013 22:47 • #4


Wenn Du was für Dich gefunden hast, wäre toll darüber von Dir zu lesen, lerne gerne noch was dazu.
Vieeeeeeel Erfolg
Lg
Sonnenschein54

14.05.2013 22:57 • #5


ich hab zu dem Thema in der Vergangenheit hier öfter was gepostet. Mir hat der Gedanke sehr geholfen, daß es ein Leben danach gibt. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und vieler Berichte von Nahtoderfahrungen glaub ich, daß nach dem Tod nicht alles zu Ende ist

14.05.2013 23:03 • #6


Ja ich hab etwas gelesen und der Auslöser ist wohl der pap3d befund vor 3 monaten und da ich ein sehr starkes kontrollbedürfnis habe und der tod bedeutet die kontrolle endgültig zu verliern, ja wie soll ich sagen...es passt mir nicht in den kram, ich wills einfach nicht.
ich denke das mein problem wohl die kontrolle ist, hat wer tips wie man kontrolle abgibt? oder wäre es doch am besten noch mal zum therapeut zu gehn?
Durch meine letzte Therapie kann ich mir eigentlich ziemlich viel selbst erklären, aber auf alles komm ich dann doch nic

14.05.2013 23:19 • #7


Ich habe diese Angst auch und ich denke auch fast jeden Tag an den Tod. Ich glaube allerdings, dass es etwas normales ist, Angst davor zu haben nicht mehr zu existieren. Wir können es uns auch einfach nicht vorstellen.
Ich beneide immer religiöse Menschen um ihr Vertrauen, dass der Tod nicht das Ende bedeutet und alles gut wird. Leider kann ich das einfach nicht unreflektiert glauben. Ich räume aber zumindest die Möglichkeit ein, dass der Tod nicht das Ende bedeutet.
Ich habe ein Buch von Elisabeth Kübler-Ross gelesen. Das hat mir sehr geholfen. Hast du schon mal etwas von ihr gehört?
Ich denke, wenn dich das Problem sehr belastet, könnte dir eine Therapie helfen. Aber ich glaube auch, dass man die Angst vor dem Tod in den meisten Fällen nicht ganz verlieren kann.

17.05.2013 21:36 • #8


hallo fee1984,
mir geht es ähnlich mit der angst, meine eltern zu verlieren, weil sie schon vergleichsweise "alt" sind.
aber du und dein verlobter, ihr seid doch beide noch jung und habt eine tolle gemeinsame zukunft vor euch!

ich wünsche dir ganz viel glück und erfolg dabei, mit deinen gefühlen umzugehen.
elisa

25.05.2013 12:31 • #9




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