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Liebe Mit-Angst-Frauen,

habt Ihr bei Euch mal bemerkt, dass Eure Angstschübe, Zukunftsangst, somatische Beschwerden oder Schwindel in den Tagen vor den Tagen heftiger werden? Ich habe oft in der Mitte des Zykluses eine stabilere Zeit, kann geplante Unternehmungen auch mal durchführen und fühle mich normal. Aber das ist nur ein kurzes Zeitfenster. Dann steigt die Angst wieder an, es beginnt mit Unsicherheiten und Zweifel und steigert sich bei mir bis zu heftigen Somatischen Beschwerden, wenn ich zur Arbeit fahre oder unterwegs bin. Ich kämpfe dann mit Blasendrang, Übelkeit, Depressionen, kann keine Verabredung mehr einhalten oder einkaufen gehen. Die Dunkelheit überkommt mich regelrecht und es fühlt sich an, als wäre es nie anders gewesen und wird auch nie mehr gehen.

Meine Frauenärztin meinte, der Hormonstatus ändert sich ständig und man könne nicht jeden Tag eine Blutuntersuchung machen. Man wüsste gar nicht, wonach man suchen soll. Sie verschrieb mir ein Mönchspfefferpräparat, das ich auch monatelang nahm. Wirklich was verändert hat sich nicht. Meine Schilddrüse ist auch untersucht, daran lag es nicht. Auch künstliche Hormone nehme ich zum Glück nicht mehr ein.

Habt Ihr solche Unterschiede auch schon bei Euch bemerkt und vielleicht einen Lösungsansatz?

Viele Grüße

Kiliane

28.11.2017 18:07 • 03.12.2017 #1


41 Antworten ↓


kleiner
Hallo kiliane,

Sehr interessant was du schreibst. Ich habe vorgestern eine ähnliche frage gestellt.
Siehe hier:
depressionen-f99/depression-und-hormone-t86148.html


Es ist mir echt ein Rätsel, aber wie gesagt mir ist auch aufgefallen dass es der zweiten zyklushälfte sehr viel schlechter ist.
Diese Weinerlichkeit überschattet irgendwie alles. Kann mich an nix wirklich erfreuen.
Will eigentlich nur zuhause bleiben und niemand sehen.

Wegen den hormontest, wechsle doch notfalls mal den Arzt. Manche haben für sowas kein Verständnis.

Liebe grüße

28.11.2017 18:30 • x 2 #2



An die Frauen/Hormonzyklus Auswirkungen auf die Angst

x 3


Hallo kleiner,

danke für Deine Antwort. Ich habe Jahre mit einem Verhütungsring verhütet, ca. nach 10jähriger Einnahme solche Depressionen bekommen, dass ich während des Aufenthaltes in einer psychosomatischen Klinik entschied, den Ring abzusetzen und hormonfrei zu leben. Vermutlich wegen der Therapie, der Zeit, auf alles zu blicken und dem mehrmonatigen Abstand zur Arbeit hatte ich deutliche Verbesserungen. Ich hab die Höhen wieder gespürt, die Tiefen Dank der Therapie gut ausgehalten. Leider liegt diese Zeit der Besinnung auch schon eine Weile zurück. Jetzt hänge ich wieder im Stress, Vollzeitjob, Familie und meinem täglichen Kampf gegen Angst und körperliche Symptome. Natürlich könnte ich Medikamente nehmen, aber noch wehre ich mich. Es muss doch einen Auslöser geben. Oder warum habe ich eine Woche im Monat, an dem ich die Welt aus den Angeln heben kann? Was für Hormone überfluten mich denn da? Darin kann doch auch der Schlüssel zur Lösung liegen! Ich möchte mich nicht mit Psychopharmaka auf der Spur halten, wenn der Preis Gleichmut ist. Ich sehe es bei meinem Mann. Er nimmt Medikamente, ist völlig ausgeglichen und hält sich nicht weiter mit Problemen auf. Aber das will ich ja gerade nicht. Ich will frei von Angst sein und trotzdem alles spüren und aushalten können. Mein Zustand in den letzten Monaten hält halt nur wenige Verschnaufpausen für mich bereit. Erst Abends wird es ein bisschen besser, dann schlafe ich auf dem Sofa ein vor Erschöpfung. Nicht mal das vermeintliche Freizeitprogramm bleibt mir auf diese Weise. Und wenn in der Früh der Wecker klingelt beginnt der kraftraubende Kreislauf des Murmeltierangsttages erneut.

Viele Grüße

28.11.2017 19:23 • #3


Fey02
Hey Kiliane40,

bei mir ist es ähnlich, allerdings kommen bei mir die Angstsymptome verstärkt zu Beginn der Regel, an den ersten ein bis drei Tagen. Ich glaube auch dass das damit zusammenhängt, dass ich in der Zeit körperlich ziemliche Probleme habe. Ich leide unter Endometriose und habe deswegen immer sehr starke Regelschmerzen, die mich teilweise auch zwingen zuhause zu bleiben. Ich glaube aber das Hauptproblem für mich ist, dass mich diese körperlichen Symptome zur Ruhe zwingen und ich dann in eigentlichen Phasen der Entspannung verstärkt Ängste kriege

Wahrscheinlich werde ich deswegen bald operiert und muss dann Gelbkörperhormone oder die Pille durchgehend nehmen, wovon ich auch nicht so begeistert bin. Hat jemand Erfahrungen mit möglichen Wechselwirkungen zwischen Psychopharmaka und der Pille? Ich hatte schon ein mal die Pille genommen und eher schlechte Erfahrungen damit gemacht.

28.11.2017 19:36 • #4


Zitat von Kiliane40:
Liebe Mit-Angst-Frauen,

habt Ihr bei Euch mal bemerkt, dass Eure Angstschübe, Zukunftsangst, somatische Beschwerden oder Schwindel in den Tagen vor den Tagen heftiger werden? Ich habe oft in der Mitte des Zykluses eine stabilere Zeit, kann geplante Unternehmungen auch mal durchführen und fühle mich normal. Aber das ist nur ein kurzes Zeitfenster. Dann steigt die Angst wieder an, es beginnt mit Unsicherheiten und Zweifel und steigert sich bei mir bis zu heftigen Somatischen Beschwerden, wenn ich zur Arbeit fahre oder unterwegs bin. Ich kämpfe dann mit Blasendrang, Übelkeit, Depressionen, kann keine Verabredung mehr einhalten oder einkaufen gehen. Die Dunkelheit überkommt mich regelrecht und es fühlt sich an, als wäre es nie anders gewesen und wird auch nie mehr gehen.

Meine Frauenärztin meinte, der Hormonstatus ändert sich ständig und man könne nicht jeden Tag eine Blutuntersuchung machen. Man wüsste gar nicht, wonach man suchen soll. Sie verschrieb mir ein Mönchspfefferpräparat, das ich auch monatelang nahm. Wirklich was verändert hat sich nicht. Meine Schilddrüse ist auch untersucht, daran lag es nicht. Auch künstliche Hormone nehme ich zum Glück nicht mehr ein.

Habt Ihr solche Unterschiede auch schon bei Euch bemerkt und vielleicht einen Lösungsansatz?

Viele Grüße

Kiliane

Hi,
Ja ich kenne das zu gut das nennt sich PMS!Quäle mich jeden Monat damit plus Hashimoto..Nimmst du Medis ein?

28.11.2017 19:42 • #5


BellaM85
Hi!
Das was du schreibst stimmt auf jeden Fall. Bevor oder während der Periode hatte ich das auch verstärkter und während der Schwangerschaften war es bei einem stärker bei den anderen nicht so da hat man ja auch einen hohen Hormonstatus .

Ich denke das es viel damit zu tun hat sagen Ärzte aber auch.

LG

28.11.2017 19:46 • #6


Hallo!

Nein, ich nehme nix. Statt PMS habe ich bislang folgende Diagnosen: Depression, Somatisierungsstörung und generalisierte Angststörung.

Wenn man da PMS drüberschreibt, gibt es dann eine Lösung dafür?

Bekommst Du Medikamente, die helfen?

Grüße

28.11.2017 20:27 • #7


Zitat von Kiliane40:
Hallo!

Nein, ich nehme nix. Statt PMS habe ich bislang folgende Diagnosen: Depression, Somatisierungsstörung und generalisierte Angststörung.

Wenn man da PMS drüberschreibt, gibt es dann eine Lösung dafür?

Bekommst Du Medikamente, die helfen?

Grüße

Ok bei PMS kann man nicht viel machen ausser dieser Mönchspfeffer der ja nur gut gegen das Brustspannen..
Was gut sein soll ist die Spirale Mirene hatte sie 3 mal beim dritten mal hatte ich solche Unruhen dann hab ich die raus.Jetzt hab ich nichts mehr und ich nehme mein Citalopram und Melpuron bei starker Angst also in der PMS Phase.Ich muss aufpassen da ich ja noch Migräne habe so hilft auch nicht alles bzw oder ich vertrage es nicht.
Geh doch mal zu einem Psychiater der soll dich medikamentös einstellen.
Lernen damit umzugehen ich glaube das ist auch wichtig

28.11.2017 20:41 • x 1 #8


kleiner
Hallo zusammen.

Ich soll jetzt auch mönchspfeffer nehmen weil bei mir ein progesteronmangel festgestellt wurde.
Naja, ich frag mich trotzdem ob die Hormone schuld sind, oder ich einfach grad nen rückfall habe

Ich nehme ja schon sertralin ein, wegen Panikstörungen und agoraphobie.
Hatte vorher immer citalopram, das besser gewirkt hat. Leider hab ich da ne unverträglihkeit entwickelt.

@fey
Habe auch endometriose. Bin deswegen mehrfach operiert worden.
Wenn du das erste mal operiert wirst, mache bitte nicht den fehler und lass dich in einem wald und wiesen Krankenhaus operieren. Such dir gleich einen Spezialisten der sich da auskennt.
Eine Wechselwirkung zwischen Hormone und Antidepressiva hab ich bei mir nicht speziell gemerkt.
Von einigen Hormontherapien würd ich allerdings abraten, da die die Depression verstärken können.

Ich war zum Beispiel psychisch stabil und eine Behandlung mit visanne, hat einen schweren Rückfall verursacht.

Viele grüße

Ps: mir fällt grad noch ein, ich nehme jetzt auch kapseln mit omega drei säuren und b vitamine. Soll für nerven und auch hormone gut sein.

28.11.2017 21:42 • #9


Hurt
Hallo,

Weinerlichkeit, Angst und regelrecht depressive Schübe kenne ich ein lebenlang, seitdem ich meine Periode hatte - immer auch zum Ende des Zyklus kurz vor der Menses. Als ich jünger war habe ich mal Tropfen verschrieben bekommen, deren Name ich aber leider nicht mehr weiss. Die haben ganz gut geholfen, waren aber in viel Alk. gelöst, so dass ich davon regelrecht schummrig war nach der Einnahme. Deshalb habe ich sie irgendwann nicht mehr genommen.

Nach der Geburt meines Kindes war es damals viel besser. Die Regel kam dann bis zu den Wechseljahren auch sehr regelmässig, womit ich vorher grosse Probleme hatte.
Seit den Wechseljahren sind diese Psychodinger wieder voll aktuell, die ersten Jahre war das kaum auszuhalten! Mit Johanniskraut und ein paar homöopathischen Mitteln komme ich inzwischen ganz gut klar. Und ich nehme auch viele Mineralien und Vitamine ein, es kommt mir so vor, als würde es mir damit auch besser gehen.

Das Erleben von Höhen und Tiefen erlebe ich genauso. Als ich aufgrund äusserer Faktoren eine sehr schwere Zeit hatte, habe ich viele pflanzliche Mittel zur Beruhigung und Dämpfung eingenommen. Da ging es mir zwar insgesamt etwas besser, aber alles war irgendwie abgedimmt. Keine echte Freude mehr und auch sonst wenig tieferes Empfinden - eher so ein Dauerdumpf.
Leider muss Frau viel herumprobieren. Was einer hilft, macht bei der anderen vielleicht gar nichts. Oder ich habe es auch erlebt, dass es mir von manchen Sachen sogar schlechter gegangen ist.
Chemie ist für mich aber nie eine Alternative gewesen. Da bin ich hartnäckig und habe meine Prinzipien!

Ausserdem kann es zusätzlich oder allein, auch andere Auslöser für diese Probleme geben. Nahrungsmittelallergien - Unverträglichkeiten. Gifte aus Nahrung und Wasser und dadurch verursachte Organschwächungen. Siehe z.B. Schilddrüse.
Seitdem ich regelmässig mind. 3x pro Woche Ölziehen mache und Heilerde einnehme geht es mir wesentlich besser. Beides dient der Körperentgiftung. Und wenn man sich vor Augen führt, wieviele hormonell wirkenden Stoffe und Gifte man täglich über die Nahrung unwissentlich und ungewollt aufnimmt, macht das Sinn!

Dabei fällt mir gerade ein, dass ein deutscher Minister der Verlängerung von Glyphosat auf die Sprünge geholfen hat. Einem Pflanzengift, was mittlerweile im Urin getesteter Personen mit bis zu 70zig facher Konzentration gemessen wurde, als es als Grenzwert im Grundwasser erlaubt ist. Die Chemiemanufaktur bedankt sich - und die Menschen werden krank und sterben. Deutsche Politik. Hauptsache der Rubel rollt, und es werden damit ja gleich mehrere Zweige der Geldgewinnung angeschoben. Das ist wie mit den fünf Fingern und den nach Hause gebrachten Pflaumen. Jeder verdient daran etwas, nur der normale Mensch bezahlt das Alles - und zum Schluss mit seinem Leben.

Wer kommerziell hergestellte Lebensmittel konsumiert muss damit leben, dass er psychisch und körperlich krank wird. Die Tiere deren Fleisch wir verzehren werden von Geburt an mit Hormonen und Antibiotika vollgestopft. Das Obst und Gemüse welches wir essen, wird mit mindestens 20 verschiedenen Pestizieden behandelt. Ein Trick, der in der EU völlig legal ist - so wird für jedes bestimmte Fungiziet der Grenzwert eingehalten! Deutschland war mal auf einem guten Weg, Richtlinien für die Herkunftsangaben und Pestiziedgrenzwerte fest zu legen. Aber mit der EU Erweiterung, durch die mit jedem Mitgliedsland die Grenzwerte neue Oberrichtlinien erfahren haben - auch die grösste Pestiziedschleuder muss ihren Sch... in Europa verticken können - haben wir jetzt das auf dem Teller.

Mich wundert es nicht, dass mein Körper bei soviel Beiessen seine Mitte verliert. Und vieles von diesem sauberen Essen überwindet auch ohne jedes Problem die Hirnschranke.

JA, das möchte man nicht hören! Es scheint leichter zu sein das Alles zu ignorieren, und viel Geld dafür auszugeben, trotzdem irgendwie gesund zu bleiben. Oder sogar Psychopharmaka zu schlucken - womit man entgültig in der Maschinerie gelandet ist. Aber: man kann auch etwas für sich und diese Geschichte tun. Es gibt Organisationen, die sich für eine Aufklärung und für die Transparenz einsetzen. Dort kann man sich informieren, selbst aktiv werden, spenden und sich einsetzen.
Anstatt zum Arzt zu gehen und der Pharmaindustrie Geld in den Rachen zu schmeissen - was mich ja nur kranker als jemals gesünder macht, gebe ich jeden Monat einen Betrag an eine Organisation, die sich dafür einsetzt Missstände in der Gesellschaft und der Politik aufzudecken.

Lieben Gruss

29.11.2017 05:26 • x 4 #10


Gerd1965
Endlich wieder mal einer deiner bekannten endlos Texte und das bekannte Herziehen über die Pharmaindustrie und den bösen Medikamenten und der gewinnsüchtigen Gesellschaft
Zitat:
Wer kommerziell hergestellte Lebensmittel konsumiert muss damit leben, dass er psychisch und körperlich krank wird.

Am besten, wir essen gar nichts mehr und unterdrücken das Atmen, denn was wir einatmen geht gar nicht

29.11.2017 05:43 • x 3 #11


kopfloseshuhn
Also ja, ich kenne das mit der Empfindlichkeit um die Tage drumherum....

Aber es scheint ech tunterschiedlich zu sein, wennihc hier lese - und auch anderswo - dass es den meisten Frauen in der Hochlage, sprich nach dem Eisprung schlechter geht, dass die meisten Frauen dann weniger leistungsfähig sind und mehr Symptome haben und so weiter.
Bei mir ist es anders herum. In der Tieflage gehts mir nicht sooo gut. Also zwischen Mens und Eisprung bin ich schneller müde und erschöpft, neige eher zu Kopfweh und definitiv hängt meine Urtikaria auch mit mehr Östrogen zusammen.
Denn wenn der Eisprung dann durch ist, gehts mir suuuuuuper. Ich bin fit, ich krig so viel auf die Reihe, fühle mich weniger ängstlich und so weiter und so fort.
So ab 3 Tage vor der Mens knickt es ein. Dann bin ich auch wensentlich ANgstempfindlicher, bekomme schneller Panikattacken und alles, was man hier so oft liest.

Wie ichs jetzt gerade auch wieder sehe wirkt sich die Psyche aber auch auf den Zyklus aus. Ich habe dann so verflixt schnelle Eisprünge, dass der schoin an (aktuell) Zyklustag 4 stattfindet.
Sprich ich nach ca 14 Tagen schon wieder meine Tage bekomme. Husch husch. Ja stress in jeder Art (auch wenn ich lägere Zeit hintereinander einfach extremst viel zu tun hab) sorgt dann bei mir auch für einen konfusen Zyklus.

Also trennen kann man das nicht.
Und es gibt genug Menschen, die einfach je nach Homoneinfluss anders reagiert.
Dazu gehören ja auch Migräne oder schlechte Laune, nicht zuletzt auch die Libido, oder Heißhungerattacken
Daran sehe ich nichts krankhaftes. Als Frau ist man seinen Hormonen nun ein Stück weit unterworfen.

LG

29.11.2017 08:45 • x 1 #12


Fey02
Zitat von kleiner:
@fey
Habe auch endometriose. Bin deswegen mehrfach operiert worden.
Wenn du das erste mal operiert wirst, mache bitte nicht den fehler und lass dich in einem wald und wiesen Krankenhaus operieren. Such dir gleich einen Spezialisten der sich da auskennt.
Eine Wechselwirkung zwischen Hormone und Antidepressiva hab ich bei mir nicht speziell gemerkt.
Von einigen Hormontherapien würd ich allerdings abraten, da die die Depression verstärken können.

Ich war zum Beispiel psychisch stabil und eine Behandlung mit visanne, hat einen schweren Rückfall verursacht.


Nimmst du denn Medikamente dagegen bzw. die Pille? Ich werde nächstes Jahr operiert und danach gibt es ja die Rezidivprophylaxe z.B. mit Gelbkörperhormonen.
Die Pille will ich eigentlich wie gesagt eher ungern nehmen, auch weil sich das damals auf meine Stimmung ausgewirkt hat. Allerdings soll ja dadurch verhindert werden, dass die Endometriose wieder kommt.
Hattest du nach deiner OP nichts in der Richtung versucht oder wieso musstest du mehrfach operiert werden? Das ist echt schei., diese ganze Hormongeschichte...

29.11.2017 17:38 • #13


Lana07
Huhu
Ich glaube bin auch betroffen , bekomme meine Periode in 8 Tagen und fühle mich sehr schlecht schwach ängstlich sehr depressiv kann so garnicht arbeiten

29.11.2017 17:50 • #14


Hallo @kiliane40,

ich leide zwar nicht an Angst, stehe aber auch wie du mitten im Leben. Familie, Arbeit und Stress, diese Belastung kenne ich auch.

Ich hab seit 24 Jahren eine Familie, ich war auch die ganzen Jahre arbeiten und hab alles ganz easy geschafft. Bis ich im vergangenen August fast zusammengebrochen bin.

Ich wurde lustlos und faul, alles was ich tat war ein Zwang und ich verglich mich immer mit anderen, fleißigen Frauen die bei all den Pflichten auch noch lächelten.^^ Ich fühlte mich plötzlich wie eine Versagerin, von ganz oben nach ganz unten.

Da ich mich so selbst nicht kannte, ging ich direkt zum Psychiater und er stellte bei mir einen depressiven Zustand aufgrund von Überlastung und Erschöpfung fest.

Ich hab wie du vorher nie was genommen, aber er verschrieb mir Sertralin und ich bin wie neugeboren.

Ich bin der Meinung dass man sich lieber medizinische Hilfe gibt statt so lange zu leiden.

29.11.2017 18:04 • x 1 #15


kopfloseshuhn
Dazu möchte ich aber auchnoch etwas sagen:

Zitat:
Ich hab wie du vorher nie was genommen, aber er verschrieb mir Sertralin und ich bin wie neugeboren.

Ich bin der Meinung dass man sich lieber medizinische Hilfe gibt statt so lange zu leiden.


Hilfe durch Medikamente gut und schön. Aber man sollte dann trotzdem, auch wenn sich das Gefühl so zu sein wie vorher einstellt, nicht so weitermachen wie vorher.
Denn dann muss man sich nicht wundern, wenn die Medis irgendwann nicht mehr wirken und man so richitg in der Tinte sitzt!

29.11.2017 18:27 • #16


Zitat von kopfloseshuhn:
Dazu möchte ich aber auchnoch etwas sagen:


Hilfe durch Medikamente gut und schön. Aber man sollte dann trotzdem, auch wenn sich das Gefühl so zu sein wie vorher einstellt, nicht so weitermachen wie vorher.
Denn dann muss man sich nicht wundern, wenn die Medis irgendwann nicht mehr wirken und man so richitg in der Tinte sitzt!


Ja, da hast du natürlich recht. Bei mir kam das dann wie von selbst, ich wurde ausgeglichener und habe jetzt auch nicht mehr den Zwang, alles perfekt und sofort machen zu müssen.

Neulich fragte mich eine Bekannte ob ich frisch verliebt sei, denn ich würde in letzter Zeit so richtig strahlen ^^

Mir tut dieses Sertralin gut und ich bin froh dass es mir so gut und schnell geholfen hat. Ob das jetzt die Wirkung der Tablette ist oder ob sie mich einfach nur in die richtige Richtung geschubst hat, wer weiß

29.11.2017 18:47 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Lana07
Zitat von marya:

Ja, da hast du natürlich recht. Bei mir kam das dann wie von selbst, ich wurde ausgeglichener und habe jetzt auch nicht mehr den Zwang, alles perfekt und sofort machen zu müssen.

Neulich fragte mich eine Bekannte ob ich frisch verliebt sei, denn ich würde in letzter Zeit so richtig strahlen ^^

Mir tut dieses Sertralin gut und ich bin froh dass es mir so gut und schnell geholfen hat. Ob das jetzt die Wirkung der Tablette ist oder ob sie mich einfach nur in die richtige Richtung geschubst hat, wer weiß

Wie ist dieses Medikament ? Hat es Nebenwirkungen?

29.11.2017 19:02 • #18


Zitat von Lana07:

Wie ist dieses Medikament ? Hat es Nebenwirkungen?


Ja, natürlich hat es Nebenwirkungen. Der Beipackzettel ist lang ^^

Ich hatte glücklicherweise nur Kopfschmerzen, wenn auch sehr heftig. Und ich kann es nur nehmen wenn ich vorher was gegessen hab, sonst bekomme ich Sodbrennen. Aber so wie ich das hier im Forum gelesen hab, hatten andere User unangenehmere Nebenwirkungen.

Jeder Körper reagiert ja anders.....

29.11.2017 19:12 • #19


Lana07
Zitat von marya:

Ja, natürlich hat es Nebenwirkungen. Der Beipackzettel ist lang ^^

Ich hatte glücklicherweise nur Kopfschmerzen, wenn auch sehr heftig. Und ich kann es nur nehmen wenn ich vorher was gegessen hab, sonst bekomme ich Sodbrennen. Aber so wie ich das hier im Forum gelesen hab, hatten andere User unangenehmere Nebenwirkungen.

Jeder Körper reagiert ja anders.....


Oje bleiben die Nebenwirkungen oder lasen die nach einer Zeit Nacht ? Oder muss man dann das Präparat Wechseln?

29.11.2017 19:14 • #20



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Mira Weyer