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Hallo. Ich bin neu hier und nenne mich einfach mal Max. Anonym sollte ja auch okay sein.

Ich habe ein verstärktes Alk. seit etwa über einem Jahr. Gern getrunken habe ich aber schon immer. Meist mit Freunden, in Gesellschaft .. wie man es halt so kennt. Seit ein paar Monaten hat sich vieles verändert. Alk. bestimmt meinen Tagesablauf. Ich war auch kürzlich zur Entgiftung. Ergebnis mit Stand von heute negativ. Hausarzt im Urlaub, Suchtberatung im Urlaub, ... kaum eine Chance um aufgefangen zu werden.

Habe von meinem HA Lorazepam verschrieben bekommen. Vielen auch als Tavor bekannt. Ich bin kein Medikamentenfreak und nehme nicht mal eine Aspirin. Ich versuche den Alk. so gering wie möglich zu halten. Leider stellt sich immer mehr körperliche Unruhe ein, die echt belastend ist. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Medikament in Bezug auf geringer Alk.?

Das man es nicht zusammen nehmen sollte, ist mir klar. Kann man überall nachlesen. Aber kann es helfen, selbst bei geringen Dosen an Alk. die so typischen Nebenwirkungen zu dämpfen? Manche nehmen es als zusätzlichen Kick. Das will ich nicht!

Danke und schönen Sonntag noch

05.08.2012 17:01 • 15.10.2012 #1


14 Antworten ↓


Zitat von Max123:
selbst bei geringen Dosen an Alk. die so typischen Nebenwirkungen zu dämpfen?

Dafür (für den Brummschädel) gibts doch Aspirein.

05.08.2012 17:33 • #2



Alk. und seine Auswirkungen .

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Mit Tavor gegen die Alk. zu kämpfen , soll das ein Scherz sein ?

05.08.2012 18:04 • #3


Um den Alk. zu unterstützen setzt man Distra ein. Quasie Alk. als Kapsel. Geh in eine suchtambulanz und such dir Hilfe. Diese eigenexperimente werden alles nur schlimmer machen. Und nimm auf keinen fall Tavor mit Alk.. Das wird dein suchtproblem nur verstärken.

05.08.2012 18:09 • #4


um himmels willen nicht zusammen mit Alk....kann krampfanfälle begüstigen und ist teufelskreis...distraneurin nur unter ärztlicher stationärer aufsicht und nur nach vorschrift..
es gibt leichtere Alk. zb tiaprid...mit weniger plattmachender wirkung...auch nur stationär...
ansonsten 3% regel...für leichten entzug d.h den pegel mit weniger prozentigem zb 2-3 B. runter dosieren pro tag....bis es überstanden ist...ausschleichen lassen...
bin kein arzt und gebe keine anweisung. nur erfahrungsbericht.
und bitte ab zum arzt und dies besprechen...

05.08.2012 19:13 • #5


ps--kein medikamentenfreak--sehr witzig...aber deinen körper mit Alk. vergiften...was ist wohl scglimmer?

05.08.2012 19:14 • #6


Christina
Zitat von Max123:
Habe von meinem HA Lorazepam verschrieben bekommen. Vielen auch als Tavor bekannt. Ich bin kein Medikamentenfreak und nehme nicht mal eine Aspirin. Ich versuche den Alk. so gering wie möglich zu halten. Leider stellt sich immer mehr körperliche Unruhe ein, die echt belastend ist. Hat jemand Erfahrungen mit diesem Medikament in Bezug auf geringer Alk.?
Das ist echt 'ne Schnapsidee von deinem HA... Gut, es wäre weniger lebertoxisch und weniger hirnschädigend als einfach mehr Alk., aber es hat ein primäres Abhängigkeitspotenzial und das ist bei einem Suchtkranken ein No-Go. Wenn unbedingt was Beruhigendes her muss, dann eher Promethazin. Ansonsten gleich ins Krankenhaus.

Liebe Grüße
Christina

05.08.2012 19:47 • #7


Tavor zählt doch zu den Benzodiazepinen. Sie machen bei längere Einnahme abhängig !!
Also Dein Arzt erscheint mir nicht gerade kompetent. Es gibt auch Neuroleptika die Symptome von Entzug,Erregung mildern und die haben kein Suchtprotzenzial ! Er sollte dich zum Entzug motivieren. Ich find es gut das du dein problem und die ärztliche Behandlung als problematisch ansiehst. Sie ist sehr bedenklich.

06.08.2012 09:44 • #8


l
Zitat von Max123:

Das man es nicht zusammen nehmen sollte, ist mir klar. Kann man überall nachlesen. Aber kann es helfen, selbst bei geringen Dosen an Alk. die so typischen Nebenwirkungen zu dämpfen? Manche nehmen es als zusätzlichen Kick. Das will ich nicht!

Danke und schönen Sonntag noch


campral ist ein anti-craving medi, sprich gegen saufdruck. lass dir das mal verschreiben. klar ist, den willen ändert es nicht. ehr diese merkwürdige unruhe.

ansonsten klingt das noch nicht akut nach Alk.. ...sprich dass du nie wieder Alk. anfassen darfst. aber komm da erstmal raus! mach mal länger pause.

06.08.2012 12:22 • #9


Seit ca. 5 Jahren nehme ich Tabletten mit denen sich kein Alk. verträgt und trinke seit dem gar keinen Alk. mehr, fehlt mir auch nicht. Ich hab mir auch schon vorher nicht viel daraus gemacht und ich möchte klar sein im Kopf. Alk. ist überall zu haben und kann doch so gefählich sein....
Tavor ist ja schon alleine ein sehr starkes Mittel und dazu passt sicher kein Alk..
Ich würde auch denken da wäre eine Klinik der richtige Ort um vom Alk. weg zu kommen, natürlich muss man das auch selber wirklich wollen.
Ich wünsche Dir alles Gute und grüße herzlich kerze

07.08.2012 18:52 • #10


Hallo Max,

wieso gehst du nicht den harten Weg des kalten Entzugs??
Manchmal ist auch nur die Psyche beteiligt und macht die Unruhe, weil du ja eine Gewohnheit hinter dir lässt.

Wie lenkst du dich denn ab??

LG Ruby, die dir viel Kraft wünscht.

07.08.2012 19:54 • #11


Christina
Zitat von RubyTuesday:
Hallo Max,

wieso gehst du nicht den harten Weg des kalten Entzugs??
Weil Max hoffentlich keine Krampfanfälle riskieren will.

08.08.2012 14:28 • #12


Die Frage an Max wäre ja, ob er überhaupt körperlich anhängig ist?!
Das hab ich jetzt noch nicht so herausgelesen.
In die Entgiftung hat er sich ja wohl selbst begeben.



Weil psychisch geht da ja einiges, wenn man nix mehr an Alk hat.
Und das man da auch Unruhe bekommt ist klar.
Bekomme ich auch, weil die Psyche rebelliert...und das ganz ohne ein Alkproblem zu haben.

LG Ruby

09.08.2012 07:29 • #13


Ich habe mich Getrennt. Ich fand zufällig heraus,dass er mich nach strich und faden verarschte. Arbeiten heißt für mich nicht saufen ! Dann bekam ich Wiedersprüche mit. Er war wieder in seiner extremen Episode. Naja,er sieht mich nun als *beep* und für ihn gestorben an.Ich bin die böse womit ich umgehen kann. Ich kann weniger damit umgehen,dass ich nicht weiß,dass er weiß,dass ich ihn noch immer liebe aber so keine Beziehung funktioniert.Ich denk oft an ihn.

26.09.2012 08:19 • #14


Doxepin kann man sich verschreiben lassen und machen nicht abhängig, die helfen gut gegen Entzugserscheinungen. Aber bitte lass das Trinken während der Medi-einnahme.

15.10.2012 12:32 • #15



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