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kleiner
Hallo zusammen.

Kurze Zusammenfassung...leide seit 15 jahren an Panik und Angststörung. Werde medikamentös und psychotherapeutisch behandelt..und kann damit relativ normal leben, bis auf einige Ausreißer nach unten natürlich

Seit einigen Monaten beobachte ich jedoch starke Schwankungen, eher Depressionsmäßig.
Mir ist nun aufgefallen dass es so schlimm ist wenn ich in der 2.zyklushälfte bin.
Ich weiss nicht ob das jetzt zufall ist?

Der frauenarzt hat auch einen Test gemacht und da kam heraus dass ich einen starken progesteronmangel habe.
Habe darüber gelesen, es KANN Depressionen hervorrufen.

Kennt das jemand von euch?
Ich kann es mir irgendwie schwer vorstellen...das man dadurch plötzlich so ne schlimme Verfassung bekommen kann.
Bei mir ist es hauptsächlich Weinerlichkeit, lustlosigkeit und Müdigkeit. Diese weinerlichkeit ist total anstrengend, da ich dauernd meine ich müsse mich zusammen reissen, dass ich nicht gleich losheule..
Nehme seit 8 Monaten keine pille mehr.
Anfangs hab ich gedacht dass sich das eher positiv auf die psyche auswirkt.

Bin gespannt auf eure Nachrichten

26.11.2017 20:28 • 16.12.2017 #1


11 Antworten ↓


Ich persönlich bin mir sicher, dass es da einen Zusammenhang gibt. Bevor ich angefangen habe, die Pille zu nehmen, war die zweite Zyklushälfte der Horror. Ich habe seit etwa vier Jahren Depressionen, und natürlich habe ich die auch vier Wochen im Monat. Aber! zu Suizidalität und Selbstverletzen habe ich fast ausschließlich in der zweiten Zyklushälfte geneigt. Nach einem Hormontest beim Frauenarzt wurden dann leichte Unregelmäßigkeiten bei Östrogen und Testosteron festgestellt, was wohl auch meine schlimme Akne sowie meinen stark unregelmäßigen Zyklus erklärt. Habe dann angefangen die Pille zu nehmen und seit dem ist dieses Grauen der zweiten ZH endlich weg. Ich schaffe es endlich, mich viel seltener zu verletzen! Vor der Pilleneinnahme habe ich das wirklich regelmäßig gemacht, aber seitdem nur ein einziges Mal in mittlerweile neun Monaten Ich weiß, viele berichten, dass sie von der Pille sogar Depressionen bekommen haben und ich möchte hier nicht sagen, die Pille ersetze Antidepressiva etc. Aber es gibt definitiv einen großen Zusammenhang mit Hormonen, also könnte es durchaus bei dir vom Absetzen der Pille kommen und das mit der zweiten ZH ist sicher kein Zufall.

26.11.2017 20:43 • #2



Depression und hormone

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kleiner
Danke für deinen Bericht.
Ich bin eben verwirrt, weil ich vor einigen Jahren mal die pille nicht genommen habe. ..und da war ich 100% besser gelaunt, ein ganz neuer mensch.

Naja die hormone ändern sich ja im laufe des Lebens, vll ist es jetzt umgekehrt.

Ist schon krass was du berichtest, mit den Schwankungen.
Mein Testosteron ist auch sehr erhöht, habe seit meiner Jugend Probleme mit der haut. Und leider jetzt als Erwachsene auch noch.

26.11.2017 20:53 • #3


Wie gesagt hört man ja auch von den allermeisten, dass sie ohne Pille viieel besser drauf sind. Aber Ausnahmen gibt es sicher und wie du ja gesagt hast, verändert sich das wahrscheinlich im Laufe des Lebens

Ja, das liebe Testosteron, das ist echt kein Witz

28.11.2017 12:37 • #4


kleiner
Hallo zusammen,
Hab immer noch keine Periode, und es geht mir echt schlecht. Psychisch und Probleme mit dem unterleib. Ziehen, stechen...etc.
extreme Müdigkeit

Es ist echt anstrengend.

12.12.2017 23:11 • #5


aldia249
hey Kleiner, ja definitiv kann da ein Zusammenhang bestehen. Bei mir ist es leider ganz extrem teilweise.
Kann sich um PMS handeln.

Hast du deine Tage regelmäßig, abgesehen von den Absetzerscheinungen der Pille? Neigst du zu Haarausfall und Übergewicht?

LG

13.12.2017 00:10 • #6


Hallo,
ja, das kann schon möglich sein! Siehe auch mal unter: Bioidente Hormone nach. ( Buchtipp: Natürliche Hormontherapie: Alles Wissenswerte über Hormone, die Ihre Gesundheit ins Gleichgewicht bringen. Dr. Scheuernstuhl)
Das Buch hat mir sehr viele Einsichten vermittelt.
Alles Gute für dich

13.12.2017 12:16 • #7


kleiner
Hi.

@aldia, nein meine Tage habe ich im durchschnitt alle 8 Wochen.
Ja Übergewicht habe ich, zwar nicht viel aber ich esse wenig nehm aber trotzdem zu.
Wahrscheinlich wegen Antidepressiva.
Früher war ich sehr schlank.

Haarausfall hab ich nicht aber sie brechen überall ab seit ich die pille nicht mehr nehme.

13.12.2017 18:52 • #8


Natürlich hat das etwas damit zu tun. Hormone regeln sämtliche körperliche Abläufe und damit auch das Gehirn und das ZNS.
Wenn die rote Armee, wieder einmal im Aufmarsch ist, liege ich etwa zwei Tage flach mit migränartigen Kopfschmerzen. Da
helfen mir inzwischen aber Dolormin für Frauen sehr gut, muß da aber schon dreimal am Tag zwei nehmen, wenn es gerade
akut ist. Die körperliche Schwäche ist aber trotzdem da und ich freue mich schon, wenn ich endlich in die Wechseljahre komme
und den ganzen Mist endlich los bin!

13.12.2017 18:59 • #9


kleiner
Während der periode hab ich auch meistens Migräne. Muss meist auch zuhause bleiben.
Früher war ich oft tagelang krank geschrieben. Hab aber auch noch endometriose.

Aber das es wochenlang vorher so schlecht ist, das hatte ich früher nicht.
Immer was andres.

13.12.2017 20:45 • #10


aldia249
Zitat von kleiner:
Hi.

@aldia, nein meine Tage habe ich im durchschnitt alle 8 Wochen.
Ja Übergewicht habe ich, zwar nicht viel aber ich esse wenig nehm aber trotzdem zu.
Wahrscheinlich wegen Antidepressiva.
Früher war ich sehr schlank.

Haarausfall hab ich nicht aber sie brechen überall ab seit ich die pille nicht mehr nehme.

Sorry komme erst jetzt zum antworten.
Ich Frage deshalb, weil z.B. diese Stimmungsthemen, Ängste, unregelmäßige Periode, Gewicht, Akne, erhöhter TestoWert... Sind auch PCOS Symptome.. Wurde dahingehend mal untersucht?
Natürlich kann es auch mit dem Absetzen der Pille zusammenhängen.. Hormonthemen sind einfach so wahnsinnig vielseitig...

Ich hab das mit dem PCO erst letztes Jahr erfahren..mittlerweile kann ich meinen Körper viel besser verstehen und wann er wie reagiert, bzw. die psyche..allein das wissen hilft schon voll..

15.12.2017 02:21 • #11


kleiner
Hallo.

Ja bei mir wurde tatsächlich vor 10 jahren mal dass pco syndrom festgestellt.
Man kann dagegen anscheinend auch nix wirklich machen ausser die pille nehmen...sagen Schulmediziner.
Man hat das damals in einer uniklink diagnostiziert...seither hat sich kein frauenarzt damit beschäftigt. Hatte aber auch jahrelang die Pille, da ich noch endometriose habe.
Mein Testosteron ist auch immer sehr erhöht, dafür zuwenig progesteron, laut neuesten Test.

16.12.2017 20:56 • #12



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