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W

wolke0815
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Sammelthema
Da es mir aktuell nicht so gut geht, hat mir mein Arzt vorgeschlagen, dass wir entweder ganz schnell einen Therapeuten für mich finden (bisher habe ich noch keinen unter 1 Jahr Wartedauer gefunden), oder ich erst einmal in eine Klinik zum wieder "hoch kommen" gehe.

Wie ist es in solch einer Klinik, welchen Tagesablauf werde ich haben? (Bisher war ich nur 1x in einer Reha, ich denke, das wird aber nicht ganz so vergleichbar sein?)

18.01.2021 #1


68 Antworten ↓
j_1411

j_1411
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Hallo,
Also ich habe zwar keine stationäre, aber dafür auch eine teilstationäre Therapie und eine vollstationäre Reha gemacht und kann deine Bedenken bezüglich der Gruppentherapien gut verstehen. In der Reha hatte ich auch eine Gruppe, in denen die anderen sehr schlimme Sachen erlebt haben und ich konnte das absolut nicht verarbeiten. Ich bin ebenfalls hochsensibel und habe dort mit den Therapeuten gesprochen und die haben mich von der Gruppe befreit. Danach ging es deutlich bergauf mit mir. In der tagesklinik gab es damals 2 Gruppen. Eine Gesprächsgruppe und eine Aktionsgruppe. In die Gesprächsgruppe wurde man von den Therapeuten eingeladen, sofern diese dich als Patient dazu in der Lage gesehen haben, das zu verkraften. Man konnte aber auch ablehnen. Das fand ich wirklich super.
Außerdem war die Tagesklinik an eine stationäre Klinik angeschlossen und dort wurden die Patienten nach Erkrankung auf verschiedene Stationen aufgeteilt, wie also in einem normalen Krankenhaus auch.
Das Handy war in der Therapiezeit nicht erwünscht, in der Freizeit allerdings schon und das sollte man auch beherzigen, sonst ist man ja nur abgelenkt.

Ich würde es wirklich versuchen. Es kann dich sehr viel weiter bringen. Mach doch einfach mal einen Termin und schau dir so eine Klinik mal an, um einen Eindruck zu bekommen und lass dich beraten.

05.06.2020 00:45 • x 2 #57


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Wie läuft es in einer Psychosomatischen Klinik ab?

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PsychoZwerg92

PsychoZwerg92
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Zitat von Emef1989:
Weil die Angst gesiegt hatte und ich immer wieder gekniffen hatte, beim ersten Mal als ich da war wusste ich nichtmal was mit mir überhaupt los war. Kann mich noch erinnern als die Pflegerin meinte das die Angst die das ist macht, ich hatte das überhaupt nicht verstanden.



Das tut mir leid.. ein Leben mit der Angst kann wirklich hart sein und kräfte zerrend aber ich kenne durchaus das Gefühl etwas aus Angst abzubrechen!


Zitat von cube_melon:
Die Entscheidung kannst nur Du treffen. Ich persönlich halte nicht viel von Online-Therapie. Hat Vor- und Nachteile.

Das was Du beschreibst, empfinden viele andere Betroffene genau gegenteilig. Weil sie mit Leuten zusammenleben, die wissen wie sich so eine Welt anfühlen kann. Dieses geballte Gefühlt von Verständnis und zugehörigkeit empfinden viele als angenehm.


Ja, ich halte im Grunde auch nicht viel davon wahrscheinlich ist es nur die Not die aus mir spricht..


Was das miteinander mit anderen Leidensgenossen betrifft; Es ist nicht leicht.. auf der einen Seite bin ich froh das ich nicht die einzige bin die leidet und auf der anderen Seite.. bin ich nicht offen genug was das Leiden des anderen betrifft und ich habe auch immer die Sorge vor Ablehnung.. jedoch habe ich mit diesem Gefühl schon von klein auf zutun..

Obwohl dort irgendwo eins ins andere greift.. man hat die Sorge davor,...abgelehnt zu werden und andersrum wirkt man auf den anderen als hätte man kein Interesse daran mit diesem in Kontakt zu treten weil man sich davor scheut auf diese Person zu zugehen

04.06.2020 20:56 • x 1 #52


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P
Hallo, ich war einen ganzen Monat in einer Klinik und kann nur Gutes sagen. Zum Tagesablauf, naja Frühstück dann Gespräche mit Therapeuten, ich hatte auch Gymnastik ( konnte mich zwar erst nach 8 Tagen dazu überwinden), Sport, Mass. und Physio für die Körperwahrnehmung. Ich würde jederzeit wieder gehen, ganz ehrlich.

LG

#2


W
Also klingt so positiv, wie ich meine Reha in Erinnerung habe. Hat man in einer Klinik auch ein Einzelzimmer, wahrscheinlich nicht?

#3


P
Wir waren zu zweit und sie hatten auch Vierbettzimmer aber das ist gut, dann sind Leute da denen es gleich geht, so wie hier im Forum. Da kann man sich austauschen, hab ich gut gefunden. Ich hab dort sogar jemanden kennengelernt mit dem ich heute sehr gut befreundet bin. Kopf hoch trau dich, es kann nur aufwärts gehen.

LG

#4


W
Ja, so an sich waren auch bei mir sehr nette Menschen, aber die armen ... ich schnarche ... und wenn die auch noch schnarchen, dann kann ich nich schlafen. Man, wie peinlich. verrückt

#5


P
Die haben in jeder Klinik Ohrstöpsel, also Problem gelöst. Very Happy

#6


A
ich kann dazu nur wunderbare erfahrungen berichten.schwimmbad,gute therapeuten,gutes essen,gute mitpatienten
gruppen und einzeltherapie,Mass.,aautogenes training,dies mochte ich nicht so sehr,rückengymnastik und ausgang
an den wochenenden bei guter führung bis 1 uhr am morgen zum tanzen .

#7


W
Mein Arzt meinte nun, da ich keine Privatpatientin bin, dass es so laufen würde, dass ich erst in die Psychatrie komme und die dann entscheiden, ob sie mich auf die Psychosomatik verlegen. Zumindest gäbe es kaum noch Kliniken mit reinem Gesprächsangebot (für Kassenpatienten) und daher würde er die Psychatrie mit Angebot Medikamentenverabreichung & Gesprächsangebot angehen, wenn ich mich dafür entscheide.
War das bei Euch auch so? Und muss man die Medis dann auch nehmen? Sprechen wir hier von Citalopram etc. oder "härterem" Zeug?

#8


A
dies ist doch überhaupt nicht wahr,es gibt tausende von psychosomatischen kliniken,
sehe einmal nach nordsee rehaklinik eins,psychsomatik,rufe dort an und lass dir prospekte schicken,
ich selbst war in gengenbach im schwarzwald klinik kinzigtal als privatpatient und es hat mir total
gut gefallen,rufe dort an und lass dir prospekte schicken,im internet kannst du auch nachsehen,
die grossen häuser haben mir viel besser gefallen,da findet man viel schneller anschluss und man
kann sich mehr leute aussuchen die zu einem passen würden.
der privattrakt in gengenbach ist ein flachbau und wenn man durch die abrennung läuft mitten im
haus kommt man zum hochhaus mit vielen stockwerken zu den kassenpatienten,als privatpatient
bekommst du ganz schnell dort einen platz.
was willst du denn in einer psychiatrie,da sind ganz viele sehr schlimme kranke menschen,
ich weiss nicht wie der doktor auf so eine idee überhaupt kommen kann.
l.g
annemarie

#9


BillBixby
Ich plane auch eine Reha in einer physchosom. Klinik, aber nur Einzelzimmer!
Bin auch sehr gespannt, ob es klappt und wie der Tagesablauf sein wird!

#10


W
In einer Reha war ich schon, kriegt man da nicht immer ein Einzelzimmer? War zumindest in unserer Klinik so.
Gibts ansonsten noch einen Unterschied zwischen Klinik und Reha?
Von meiner Reha kann ich Dir gerne berichten, wie es war:
- 1x wöchentlich Therapeuten-Gespräch
- 3x Gruppengespräch
- 1x spezielle Angstgruppe
- Frühsport & Sportkurse allgemein
- Ernährungsküche
- mehrmals Ergo-Therapie
- Checks bei der Ärztin, Gewichtskontrolle usw.
- Freizeitangebote am Wochenende und abends
- Schwimmbad/Sauna/Fahrradausleih
- sehr gutes Essen (Buffet)
Mich würde interessieren, was ohne Reha anders ist. Aber falls Du noch Fragen zur Reha hast, kannst Du gerne fragen.

#11


M
Also, wenn der Arzt wirklich so etwas gesagt hat, gehört er ja gefragt, wie er zu seinem Beruf kommt...
Psychosomatische Kliniken gibt es wie Sand am Meer (naja, fast... Wink ) und in diesen gibt es meist sowohl Reha- wie Akutpatienten, haben ein etwas unterschiedliches Programm (Akut haben mehr Einzelgespräche z.B., bei Reha- Patienten lassen sie es etwas mehr schlefen...), aber sie benutzen dieselben Freizeit- und Therapie- Angebote, haben dieselben Ärzte und Therapeuten.
In die Psychiatrie kommt man nur, wenn man für sich oder andere eine akute Gefährdung darstellt oder schwere geistige Einschränkungen hat, durch eine regelrechte Geisteskrankheit.
Bei unseren Baustellen, die wir hier im Forum haben, würden wir gar nicht in der Psychiatrie aufgenommen, weil die fragen würden, was sie mit unsereinem sollen!
Schönen Gruß an den Doc, er soll seine Approbation zurückgeben!

#12


Schlaflose
Wie ich schon öfters geschrieben habe, gibt es reine Reha Kliniken, wo man Einzelzimmer hat und wo es überhaupt nicht krankenhausmäßig zugeht. Da sind nur wenige Ärzte, hauptsächlich Psychiater und 2-3 "normale" Ärzte, die z.B. am ersten Tag die Eingangsuntersuchungen vornehmen. Ansonten sind da nur Psychologen, Ergotherapeuten, Arbeitstherapeuten und Sportherapeuten tätig. Ab 17.00 Uhr bis 9.00 am nächsten Morgen sind gar keine Ärzte mehr da, nur noch eine Nachtschwester, die man Notfall holen kann. Wenn da jemand körperlich krank wird, muss er zu örtlichen niedergelassenen Ärzten oder wird ins nächste Krankenhaus transportiert. (So war das in der Klinik Berus).
Dann gibt es die sogenannten psychsomatischen (Akut) Fachkliniken, wo es mehr wie in einem Krankenhaus zugeht.

x 1 #13


W
Ich glaub, dem Doc ging es um die Schnelligkeit, weil man ja heutzutage meist 6-10 Wochen warten muss. Und in der Psychatrie ist man ratz fatz. (anscheinend)

#14


BillBixby
Habe mir schon eine Rehaklinik ausgesucht und da gibt es Einzelzimmer. Was anderes käme für mich auch nicht in Betracht. Denn wenn eine Reha, dann auch nur alleine im Zimmer. Das brauche ich, um auch für mich zu sein. Da brauche ich keinen anderen, der evtl. schnarcht und sonstwas macht!
Auch so eine "Lehrküche" gibt es dort, das kann niemals schaden.

#15


A
@wolke 0815
ich möchte mich gerne mal mit deinerm doktor unterhalten wenn ich könnte,
gehe zur krankenkasse und hole dir einen antrag für eine stationäre psychsomatische kur.
dann füllt dein hausarzt mit dir diesen antrag aus und du nennst eine wunschklinik,
was fällt ihm denn ein,dich erst in eine psychiatrie zu stecken,ich kenne dein krankheitsbild
nicht,aber ich kann mir nicht vorstellen,dass dies der richtige platz für dich ist und hinterher
bekommst du erst recht keine psychosomatische klinik genehmigt wenn du einmal
in der psychiatrie gewesen bist.
hole dir den antrag bei der kasse,wieviele berichte habe ich in meinem leben schon geschrieben
von so vielen psychsomatischen kliniken in deutschland,unerhört was er dir da erzählt hat.
da kann man sich wirklich nur noch wundern.

#16


W
Wir sind nun auch soweit, dass wir einen Antrag für eine psychosom. Akut-Klinik schreiben.
Das ist mir auch angenehmer.

#17

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A
der verstand sucht,das herz findet

#18


A
du wirst die wartezeit übersthehen,ja ich glaube auch dem doc ging es ratz fatz,nur fort mit ihm,
dann bin ich ihn los.
die werden dir dann nach der kur einen ansässigen therapeuten raten aufzusuchen,aber es wird
dir gefallen.da bin ich mir sicher,ich wundere mich nur immer wieder was manche docs so von sich geben.
ich hatte einen nachbar,er hielt gar nichts von therapie,er ist internist,aber als seine tochter krank wurde,
da hat er ganz anders aufeinmal mit mir geredet.

#19


Fantasy
Zitat von Mahabharata:
In die Psychiatrie kommt man nur, wenn man für sich eine akute Gefährdung darstellt....
Bei unseren Baustellen, die wir hier im Forum haben, würden wir gar nicht in der Psychiatrie aufgenommen, weil die fragen würden, was sie mit unsereinem sollen!

Das eine schließt das andere aber nicht unbedingt aus, oder?! Rolling Eyes Kann ich aus eigener Erfahrung sagen... Auch ich bin "mit meinen Baustellen" hier im Forum und war bisher immer nur in der Psychiatrie und meist sogar in der geschlossenen... Confused

#20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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