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jackelam

jackelam

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Ihr Lieben,

ich bin jetzt die 4. Woche aufgrund meiner Panikattacken in der psychosomatischen Klinik. Die ersten beiden Wochen waren wirklich noch sehr positiv für mich, seit der 3. Woche geht es allerdings ganz massiv bergab. Meine Panikattacken und die altbekannte ständige Angst verrückt zu werden sind so schlimm wie lange nicht mehr. Dies liegt wohl daran, dass ich jetzt massiv an den schweren Themen meiner Kindheit arbeite. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde mich unglaublich über etwas Zuspruch von euch in diesem Thread freuen, damit ich wieder einen Sinn darin sehe das alles durchzustehen.

Danke und ganz liebe Grüße
Jack

03.12.2018 18:58 • 10.12.2018 #1


8 Antworten ↓


hazyhue

hazyhue

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Lieber Jack,

genau so ging es mir auch. Ich denke das ist ganz normal und ein gutes Zeichen dafür, dass du dem Problem auf der Spur bist. Das gute ist, dass du an einem Ort bist, wo sie sich mit solchen Erkrankungen auskennen und du sofort Hilfe bekommen kannst.

Bleib dran und lass dich nicht entmutigen. Auch wenn es sich jetzt schlimm anfühlt, kann ich mir gut vorstellen, dass du am Ende gestärkt und mit einem anderen Bewusstsein für die Depression/Angst aus der Klinik heraus gehst. Das wünsche ich dir jedenfalls

Viele Grüße,
Hazy

03.12.2018 19:22 • x 1 #2


Perle

Perle

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Hallo Jack,

das, was Du da beschreibst kenne ich aus der Zeit meiner Klinikaufenthalte auch. Das ist normal und wird von vielen Patienten ähnlich berichtet. Ich finde es gut und wichtig, dass Du intensiv an Dir arbeitest, es wird mit etwas Geduld wieder bergauf gehen!

LG Perle

03.12.2018 19:23 • x 1 #3


Iro-Nie

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Hallo Jack,

ich sende Dir ein paar liebe Grüße und hoffe, dass es Dir recht bald wieder besser geht.

Das Aufarbeiten kostet immer viel Kraft, und die wünsche ich Dir. Es kann jedoch nur bergauf gehen. Bleib am Ball und verliere nicht den Mut. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Halt die Ohren steif. Du schaffst das.

LG Iro-Nie

04.12.2018 00:17 • x 1 #4


Unruhe_in_Person

Unruhe_in_Perso.

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Ich habe vor einiger Zeit ähnliches erlebt,aber muss zugeben,dass ich im Vergleich zu Dir nicht mal eine Woche in der Reha überstanden habe-insofern also erstmal Hut ab,dass Du das seit vier Wochen durchhälst!Leider bin ich wohl deshalb die falsche Person um Dir Zuspruch zu geben,aber das es dann plötzlich "bergab geht" habe ich schon von mehreren Patienten gehört,das könnte daran liegen,weil sozusagen das Problem beim Schopf gepackt wird und das Innere in Aufruhr versetzt wird.Ich bin kein Arzt oder sowas.

Aber hey:
Du hast vier Wochen durchgehalten und in erster Linie geht es um DICH,es ist DEIN Leben und DU musst darin klar kommen!Wenn etwas nicht geht,dann geht es nunmal einfach nicht!Probier die Dinge und wenn Du merkst,dass es zu viel ist,dann sag das auch,durchquälen bringt gar nichts.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!

Liebe Grüße,
Unruhe_in_Person

10.12.2018 10:24 • #5


Safira

Safira

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Also ich bin jetzt seit 6 Tagen in der psychosomatischen Klinik und bei mir wird irgendwie gar nichts am Schopf gepackt. Vielleicht lassen die sich hier auch länger Zeit.

10.12.2018 15:41 • #6


Schokopudding

Schokopudding

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War bei mir ähnlich. Mir ist es teilweise während der Reha richtig mies gegangen. Ich bin aufgestanden und hätte schon Weinen können ohne Ende.
Letztendlich war es aber sehr wichtig, diese Gefühle zuzulassen und sie sich anzuschauen. Seit der Reha geht es mir sehr, sehr viel besser.
Du schaffst das!

10.12.2018 17:08 • #7


Schlaflose

Schlaflose

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Zitat von Safira:
Also ich bin jetzt seit 6 Tagen in der psychosomatischen Klinik und bei mir wird irgendwie gar nichts am Schopf gepackt.


In meiner Reha gab es die erste Woche nur theoretische Informationsveranstaltungen zu allen möglichen Themenbereichen der Psychologie. Die Therapien fingen erst in der zweiten Woche an.

10.12.2018 17:49 • #8


Safira

Safira

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@Schlaflose ich glaube wirklich dass wird in jede Klinik anders gemacht. Ich hatte z.b. am zweiten Tag schon meine erste Gruppentherapie. Und Entspannung Stunde. Also es geht schon los. Aber ich habe noch nicht so das Gefühl irgendwie begreiflich gemacht zu haben worum es eigentlich geht. Und Pflegepersonal sehe ich hier auch so gut wie gar nicht. Kommt mir auch gar nicht vor wie ein Krankenhaus
Es ist schon ziemlich Pflege einsam hier

10.12.2018 18:42 • #9



Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf


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