Pfeil rechts
33

W
Gleichgültig, ob seelische oder körperliche Erkrankung, stellt sich die Frage,
was eigentlich Ursache oder Auslöser von Erkrankungen ist,
wenn man das Thema mal übergeordnet diskutiert.

Die Medizin kennt das Erklärungsmuster persönliche Lebensführung,
nach dem Motto rauchen, saufen und sonstige Sünden.

In der Psychologie ist das ähnlich. Vor allem Therapieformen wie
Verhaltenstherapie usw. sind ein Beleg dafür, dass man das Ich
für die Entstehung von Krankheiten deutet und nicht die Umwelt bzw. das Du.

Ist das wirklich so?
Steckt der Täter in uns, der uns krank macht?
Ist es tatsächlich so, dass die junge Frau schuld daran ist,
belästigt zu werden, weil sie sich falsch gekleidet hat
oder zu spät abends noch auf der Straße war?
Oder ist der Täter der Mann, der das tut?
Liegen Wurzel und Auslöser von Krankheiten im Ich oder im Du?

Das gleiche Muster fand ich in meiner psychosomatischen Reha,
wo ich in der Mobbinggruppe war und wo Therapeuten ebenfalls
so moderierten, als sei die Wurzel des Problems der Gemobbte,
man habe sich nur falsch verhalten.

In meinem Fall bekam ich nach der Reha eine private Insiderinfo
von der zweiten Chefin unserer Personalstelle, dass Ihr Chef und meiner
eine miteinander abgestimmte Strategie gegen mich hatten und mir vorsätzlich
schaden wollten.

Was denkt Ihr?
Liegt die Wurzel von Krankheit bei uns selbst oder bei anderen/anderem?

12.04.2024 08:53 • 20.04.2024 x 3 #1


32 Antworten ↓


-IchBins-
Zitat von Warum11:
Was denkt Ihr?
Liegt die Wurzel von Krankheit bei uns selbst oder bei anderen/anderem?

Ich denke, das es wie so oft im Leben zwei Seiten hat.
Wenn ich z. B. trinke und rauche, mich ungesund ernähre und kaum bewege, ist das ja schon fast vorprogrammiert, dass ich krank werde und bin selbst daran Schuld, weil ich dafür allein verantwortlich bin, mich gut um mich selbst zu sorgen.

Wenn andere ins Spiel kommen und man selbst nicht weiß oder es nicht wusste, wie man sich wehren kann, ist man nicht selbst daran Schuld.

Wenn ich aber weiß, wie ich mir selbst helfen kann, auch bei Depressionen, Ängsten usw. bin ich selbst daran Schuld, wenn ich nichts tue und mich auf sämtliche Therapien verlasse, die auch Schaden können, wenn es z. B. die falsche Form ist (war bei mir der Fall). Ich wusste lange nicht, was und wie ich etwas tun kann und am Ende bin ich wieder für mich selbst verantwortlich, denn nur ich selbst kann mir doch helfen. Andere wie Therapeuten geben doch auch nur Tipps, zeigen Sichtweisen auf, im besten Fall geben sie Übungen für zu Hause mit oder auch gemeinsam, wie auch immer. Das ist eine von vielen Türen, durchgehen muss ich selbst. Wenn ich will, dass es mir besser gehen soll, dann darf ich etwas tun, andernfalls bleibe ich im Leid stecken. Es gibt nicht DEN Weg oder DIE Lösung, das muss ich selbst herausfinden und wenn ich merke, dass ich auf einem für mich richtigen Pfad bin, geh ich diesen weiter.

12.04.2024 09:05 • x 5 #2


A


Wer oder Was macht uns krank?

x 3


Patrick
Hallo,

den Eingangsbeitrag hast du wirklich gut geschrieben.

Ich denke es ist nicht schwarz oder weiß sondern es gibt Begünstigungen. Ich würde den Anteil so sehen:

30% die Anderen
70% ich selbst

Grüße

12.04.2024 09:08 • x 1 #3


W
Zitat von -IchBins-:
Ich denke, das es wie so oft im Leben zwei Seiten hat. Wenn ich z. B. trinke und rauche, mich ungesund ernähre und kaum bewege, ist das ja schon fast vorprogrammiert, dass ich krank werde und bin selbst daran Schuld, weil ich dafür allein verantwortlich bin, mich gut um mich selbst zu sorgen. Wenn andere ins Spiel ...


Dann müsste also der Glaube, dass man selber schuld an seinen Depressionen ist,
zu einer Therapie führen, die den Menschen von der Depression befreit.
Genau das Gegenteil ist in der Praxis der Fall.
Die falsche Ursachenforschung führt zu einer medikamentösen oder anderen Dauertherapie,
ohne Heilung.

12.04.2024 09:09 • #4


-IchBins-
Zitat von Warum11:
Dann müsste also der Glaube, dass man selber schuld an seinen Depressionen ist,
zu einer Therapie führen, die den Menschen von der Depression befreit.

Manche glauben, sie seien selbst daran Schuld, andere finden keine Ursache, wieder andere wissen einfach nicht, welcher Weg der richtige ist. Es ist schwer, da zu verallgemeinern, das kann man gar nicht.
Ich habe aus meiner persönlichen Erfahrung geschrieben, wie ich es erlebt hatte.

Ich hatte kein Schuldgefühl, ich war zu jener Zeit lange Jahre unwissend, weil ich nicht die richtigen Therapieformen hatte. Medikamente haben mir nicht ansatzweise geholfen. Dazu kann man auch etwas nachlesen. Dazu kommt es auf jeden einzelnen an. Jeder Mensch hat seine eigenen Erfahrungen und Prägungen durch Eltern und vielleicht auch außenstehende Personen gemacht. Wie war die Familie, gab es da Vorerkrankungen? Wie waren die Eltern? Welche Gene spielen eine Rolle (Epigenentik).... usw.

Bei mir spielt z. B. die Epigenetik eine Rolle, das Kriegsenkel-Erbe (dafür kann ich nichts). Aber ich kann etwas dafür, dass es mir weiterhin schlecht ginge, wenn ich selbst mich nicht damit gründlich auseinandergesetzt hätte und etwa drei Jahre lang täglich an mir gearbeitet habe, so dass heute die Ängste weit in den Hintergrund gerückt sind, Depressionen ganz verschwunden und keine Panikattacken mehr habe. Das bedeutet, ich habe wirklich ohne Hilfe von Therapien und ohne Medikamente da raus gefunden, aber wie gesagt, ob das bei anderen auch funktioniert, kann ich nicht beurteilen, weil ich andere nicht kenne, deren Lebensgeschichte nicht kenne usw.

12.04.2024 09:13 • x 1 #5


D
Für mich ist es Egal ob ein „ich“ oder ein „du“ als Projektionsfläche für eine wie auch immer geartete Schuld herhalten. Denn eines ist mir schon sehr lange sehr klar. Nämlich das ich Andere nicht ändern kann und das ich Änderungen nur selbst bei mir herbeiführen kann, wenn ich kann. Wenn ich es nicht kann, kann ich mir „Inspiration“ dazu holen, sei es durch Therapie oder irgendwas anderes, was mich zum Nachdenken bringt, wie ich etwas ändern kann. Fakt ist für mich, alles was auf mich einwirkt hat in irgendeiner Weise auch etwas mit mir selbst zu tun. Und das einzige was sich mir als wirksamen Umgang mit Unwegsamkeiten geholfen hat, ist eine rationale Betrachtung und nicht eine Schuldzuweisung, wenn Diese nicht nur der Akzeptanz dient, sondern den Zweck hätte, das ich mich in meinem Elend suhle, denn das bringt mich nicht weiter.

12.04.2024 09:25 • x 2 #6


W
In der Wochenzeitung Die Zeit stand vor vielen Jahren einmal ein längeres Essay eines deutschen Mediziners, wo er unter anderem schrieb, dass es unausgesprochener Konsens unter den (deutschen?) Medizinern sei, dass man bei Rauchern und Übergewichtigen nicht mit 100% Energie medizinisch arbeite (weil sie ja selber schuld daran sind, dass sie krank sind).

Mir fallen dazu zahlreiche Geschichten von Bekannten, die rauchen oder dick sind, welche die Frage aufwerfen:

Liegt ein statistisch erhöhtes Gesundheits- oder Sterberisiko am Verhalten der Patienten oder an der Einstellung der Gesellschaft und dem Verhalten der Therapeuten zu bestimmten Verhaltensweisen?

12.04.2024 09:39 • #7


W
Meine sehr rundliche Cousine war vor ein paar Jahren in der Klinik,
weil sie ganz offensichtlich Nierenkoliken hatte, sehr schmerzhafte.
Sie verließ nach 4 Tagen auf eigene Verantwortung die Klinik,
nachdem der Nierenstein sehr schmerzhaft abgegangen war.
In diesen 4 Tagen Klinikaufenthalt sah sie nicht einmal einen Arzt.
Wie oft wäre ein Arzt gekommen, wenn sie eine junge, attraktive Lady wäre?
Erhöh Ihr Dicksein ihr gesundheits- und Lebensrisiko oder die Haltung
der Menschen zum Dicksein?

12.04.2024 09:50 • #8


D
Zitat von Warum11:
Liegt ein statistisch erhöhtes Gesundheits- oder Sterberisiko am Verhalten der Patienten oder an der Einstellung der Gesellschaft und dem Verhalten der Therapeuten zu bestimmten Verhaltensweisen?

Wenn ich „ungesund“ lebe, liegt es natürlich nicht an dem Verhalten des Therapeuten, nichtmal wenn dieser mich darauf hinweisen würde, dass ich ungesund lebe und auch dann nicht, wenn er dies nicht täte. Eigenverantwortung ist doch das Zauberwort. Die Einstellung der „Gesellschaft“ kann da auch nur bedingt in eine Verantwortung gebracht werden, denn ich kann mich natürlich Beeinflussen lassen und so oder so verhalten, dass es mir im Endeffekt auch schadet, doch wenn kein auswegloser Zwang ausgeübt wird, kann ich immer noch anders agieren. Was daraus resultiert sehe ich aber eben erst auch hinterher. Da wäre dann aber vorher ein Nachdenken gefragt, denn wenn ich danach nur Denke was schief ging und dummerweise auch nichts daraus lerne, kann ich ja schlecht jemand anderem eine Schuld zuweisen. Bestenfalls kann ich mich rausreden, wenn ich dann sage, „ja aber der hat gesagt…. und deshalb hab ichs gemacht“, wenn ich schon das Wissen darüber hatte, dass das was ich da gemacht habe, nicht gut ist. Einzig eigenes tatsächliches Unwissen würde eine Schuldzuweisung an Andere rechtfertigen, wenn der Andere genau wusste, das es nicht gut ist und mich trotzdem beeinflusst hat.

12.04.2024 10:02 • x 1 #9


D
Zitat von Warum11:
Wie oft wäre ein Arzt gekommen, wenn sie eine junge, attraktive Lady wäre?

Gegenfrage, was wäre wenn der Stationsarzt eine Ärztin wäre, die kein Interesse an attraktiven Ladys hat? Und liegt es vielleicht auch daran, das man ja nicht der einzige Patient auf einer Station ist? Und zu guter letzt, wie sehr ist es in meiner Verantwortung, einzufordern, dass ein Arzt zu mir kommt, wenn ich was wissen will?
Zitat von Warum11:
Erhöh Ihr Dicksein ihr gesundheits- und Lebensrisiko oder die Haltung
der Menschen zum Dicksein?

Auch hier die Gegenfrage, hat die Haltung von irgendwem dazu geführt, das sie dick wurde? Falls ja, was absolut möglich ist indem sie schon als Kind entsprechend konditioniert wurde, so ist es doch nicht der Arzt oder Therapeut und dessen Haltung, dass sie jetzt dick ist.

12.04.2024 10:13 • #10


Rosenzauber
Prinzip von Ursache und Wirkung.
Ich denke die meisten psychischen Krankheiten entstehen in der Kindheit. Körperliche Krankheiten können natürlich mit der Lebensführung entstehen. Es gibt aber auch Menschen die Leben gesund und sterben früh an Krebs. Jeder Mensch jede Geschichte ist individuell.

12.04.2024 12:34 • x 2 #11


W
Zitat von Rosenzauber:
Prinzip von Ursache und Wirkung.

In der Philosophiegeschichte gab es wichtige und sehr bekannte Denker,
welche Kausalität im Grunde für eine Projektion des menschlichen Geistes hielten.
Hume?, Schopenhauer? und allen voran Berkeley.
Ich gehöre zu dieser Denkschule.

12.04.2024 12:58 • x 2 #12


W
Der/das Virus und das Bakterium, welche uns einen Infekt verpassen,
kommen von außen. Das ist also schon einmal eine Du-Ereignis,
selbst wenn wir vorher zu den beiden gesagt haben:
Bitte, bitte kommt zu mir und macht mich krank!

12.04.2024 16:53 • #13


Schlaflose
Zitat von Warum11:
Liegt die Wurzel von Krankheit bei uns selbst oder bei anderen/anderem?

Das hört sich bei dir so an, als ob jeder, der psychisch erkrankt ist, es durch Mobbing wurde. Ich bin nie gemobbt worden.
Für meine psychische Erkrankung ist keine Person ursächlich. Zum Teil ist sie genetisch bedingt (ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung), zum anderen Teil haben sich bestimmte Dinge als Folge dieser Erkrankung und aufgrund von äußeren Gegebenheiten, für die niemand etwas kann, ergeben. Dazu gehören meine Schlafstörungen und daraus resultierende Depressionen.

13.04.2024 12:47 • #14


Hotin
Zitat von Warum11:
Gleichgültig, ob seelische oder körperliche Erkrankung, stellt sich die Frage,
was eigentlich Ursache oder Auslöser von Erkrankungen ist,


Ich bin mir sehr sicher, dass man dies kaum eindeutig beantworten kann.
Die Ursachen von körperlichen Erkrankungen sind nach Aussagen von Fachleuten selten
eindeutig zu finden. Sehr vieles kann da miteinander zusammenhängen.

Zitat von Warum11:
In der Psychologie ist das ähnlich. Vor allem Therapieformen wie
Verhaltenstherapie usw. sind ein Beleg dafür, dass man das Ich
für die Entstehung von Krankheiten deutet und nicht die Umwelt bzw. das Du.

Das ist wohl nie eindeutig zu sagen. Sehr viele psychische Erkrankungen würde es meiner Meinung nicht geben, wenn
sich Menschen im persönlichen Umfeld nicht teilweise falsch verhalten würden.

Bei Betroffenen kann aber die Reaktion darauf durchaus dazu führen, dass man manchmal davon sprechen
kann, dass jemand der sich psychisch krank fühlt auch möglicherweise eine Mitschuld tragen kann.

Dies ergibt sich aus den Zusammenhängen, wie wir Menschen miteinander kommunizieren.

Zitat von Warum11:
Steckt der Täter in uns, der uns krank macht?

Manchmal scheinbar ja. Sehr oft aber auch nein.
Da gibt es kaum feste Regeln.

Zitat von Warum11:
Das gleiche Muster fand ich in meiner psychosomatischen Reha,
wo ich in der Mobbinggruppe war und wo Therapeuten ebenfalls
so moderierten, als sei die Wurzel des Problems der Gemobbte,
man habe sich nur falsch verhalten.


Ich glaube nicht, dass ein sogenannter Gemobbter die Wurzel, also die Ursache des Problemes ist.
Und doch haben die Psychologen da möglicherweise teilweise Recht.

Wenn Du und ich, beide in die gleiche Situation kommen, werden wir das, was da abläuft vermutlich unterschiedlich empfinden.
Und weil wir das was da abläuft unterschiedlich empfinden, werden wir
beide darauf völlig unterschiedlich reagieren.
Im Endeffekt wird das bedeuten. Jemand, der von Mobbing spricht, der spricht vielleicht auch
nur davon, dass er sich gegen bestimmte Angriffe von anderen Menschen schlecht verteidigen kann.
Also auch hier gibt es dafür keine eindeutige Antwort.

Und letztlich. Wir alle haben unsere psychischen Auffälligkeiten und Probleme.
Aber sind das Krankheiten? Und wenn ja, ab wann wird so etwas zu einer sogenannten Krankheit?
Wer entscheidet das? Ein davon Betroffener Mensch? Oder ein Arzt?

Kann man das überhaupt allgemein beantworten?

Zitat von Disturbed:
Denn eines ist mir schon sehr lange sehr klar. Nämlich das ich Andere nicht ändern kann und das ich Änderungen nur selbst bei mir herbeiführen kann, wenn ich kann.

Das sehe ich genauso. Wenn ich also andere nicht ändern kann, dann kann ich auch mich
nicht verändern.
Was aber bleibt ist folgendes.
Ich kann entscheiden, wie ich auf andere Menschen reagiere und ich kann die anderen Menschen
auch bitten, auf mich und meine Aussagen anders zu reagieren.
Damit kann ich dann ein großes neues Feld eröffnen. Das Feld der Kommunikation zwischen
uns Menschen.

13.04.2024 13:39 • x 2 #15


Dunkelbunte
Meine körperlichen Erkrankungen sind zum größten Teil genetisch bedingt, zum kleineren Teil Folgen der traumatisierenden Kindheit aber auch da weiß die Medizin mittlerweile das frühkindliche Traumatisierungen zb Autoimmunerkrankungen verursachen).

Bei der Psyche ist es eine Mischung aus Folge der Kindheit in Form von kPTBS (gesichert) und weiteren Folgestörungen.

13.04.2024 13:45 • x 1 #16


W
Zitat von Disturbed:
Auch hier die Gegenfrage, hat die Haltung von irgendwem dazu geführt, das sie dick wurde? .
Du denkst esoterisch. Sie war ja nicht als Folge ihres Dickseins dort.

13.04.2024 13:55 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

D
Zitat von Warum11:
Du denkst esoterisch. Sie war ja nicht als Folge ihres Dickseins dort.

Du weist aber schon was Esoterik ist, oder glaubst es zumindest. Falls Du Dir aber nicht sicher bist, kannst Du das sicher irgendwie herausfinden.

13.04.2024 14:03 • #18


W
Zitat von Disturbed:
Wenn ich „ungesund“ lebe, liegt es natürlich .

Was als gesundes oder ungesundes Leben gedeutet wird, ist vom jeweiligen Zeitgeist abhängig.
Gesund lebende Menschen melden sich öfter krank.

13.04.2024 14:06 • #19


D
Zitat von Warum11:
Was als gesundes oder ungesundes Leben gedeutet wird, ist vom jeweiligen Zeitgeist abhängig. Gesund lebende Menschen melden sich öfter krank.

Ist das nicht esoterisch gedacht?

13.04.2024 14:07 • #20


A


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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf