11.06.2012 15:17 • 16.05.2020 #1


27 Antworten ↓


@Hide and Seek

Ich habe fast genau dasselbe Problem wie du, und kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst. Auch ich verlasse meine Wohnung nur noch, wenn es sich nicht vermeiden lässt, wenn ich zu Friseur oder Arzt, oder Lebensmittel kaufen muss. Und auch ich habe eine Essstörung..habe bis letztes Jahr Pizza und heiß Dogs und ähnliches in mich hineingestopft, um meinen Kummer zu betäuben, und dann schlug das Ganze bei mir ins Gegenteil um, und ich hungerte 35 kg herunter, in der Hoffnung, dann endlich von anderen positiver wahrgenommen und endlich akzeptiert zu werden, doch das ist leider nicht passiert, und so hungere ich weiter, obwohl ich mit 70 kg eigentlich jetzt ein ideales Gewicht habe, ich fühle mich aber überhaupt nicht schön. Mir ging es nicht wie dir, dass das andere Geschlecht durch meine Abnahme auf mich aufmerksam wurde, für mich hat das nichts geändert, Männer ignorieren mich entweder oder mobben mich massiv.
Ich wurde seit meiner Kindheit massiv gemobbt, vor allem von den Jungen in meiner Klasse, hörte vom 11. bis 21. Lebensjahr an vier Schulen dumme Sprüche über mein Aussehen und dass "Jeder sich lieber erschießen würde als sich in mich verlieben."
Mein Leben wird im Moment von der panischen Angst, wieder in eien Maßnahme der Arge zu müssen, bestimmt, denn auch dort werde ich meistens zum MObbingopfer, und ewig macht meine Hausärtzin das mit den Krankschreibungen auch nicht mit.
Bei mir ist es so, dass ich vor allem vor Männern eine geradezu panische Angst habe, und die Straßenseite wechsele, wenn ich welche sehe. Und genau wie du fühle ich mich nur zu hause wirklich sicher, und rausgehen ist für mich ein Greul.

Zu gerne würde ich dir einen Rat geben, was du tun kannst, um wieder ohne Angst rausgehen zu könne, aber leider habe ich selbst noch keine Lösung für das Problem gefunden, ich überlege, ob ich eine Therapie machen soll, hatte aber bisher nicht den Mut, mich darum zu kümmern.
Ich kann dich gut verstehen, und fände es auch schön, wenn ich hier jemanden hätte, der das gleiche Problem hat wie ich, und mit dem ich mich darüber austauschen kann.
Vielleicht wäre eine Therapie ja auch für dich eine HIlfe...

Liebe Grüße

Julie

11.06.2012 15:29 • #2



Angst die Wohnung zu verlassen

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Hey julie,

du bist ja flott unterwegs.ich bin wirklich froh,dass mir jemand geantwortet hat. Bis vor kurzem wusste ich nicht einmal, dass meine angst sogar einen namen hat und ich hätte nicht gedacht,dass es viele leute gibt, denen es ähnlich geht.

Deswegen hab ich auch nachdem meine ergotherapie vorbei war nicht mehr mit einem arzt darüber gesprochen, weil man damals sagte, dass man da im grunde nichts tun kann.ich kam mir ziemlich blöd vor es überhaupt erwähnt zu haben.lange zeit glaubte ich tatsächlich,ich sei einfach faul, weil meine eltern das ja immer wieder gerne betonten,wenn ich nicht einkaufen gehen wollte oder so.aber mal ehrlich.. wer fängt an zu heulen,weil er einfach keine lust hat sein zimmer aufzuräumen? Wenn ich das tun sollte,hab ich rumgemault und es getan.sollte ich aber einkaufen gehen oder sogar in die innenstadt fahren, brach ich in tränen aus und wäre lieber gestorben.

Das unhöfliche benehmen von männlichen wesen ist auch mir bestens bekannt. In der sechsten klasse wurde ein junge von den anderen geärgert, er sei in mich verknallt.das war auf einer klassenfahrt in den harz. Er wurde richtig wütend. Das zimmer der mädchen war direkt neben dem der jungen und so hörte nicht nur ich was er sagte,sondern alle anderen auch. Er wütete, dass ich abschaum sei und total widerlich. Ich lachte darüber,weil ich nicht wusste, was ich sonst tun sollte, aber innerlich sah das ganz anders aus. Zum glück war ich nicht in ihn verliebt,sonst hätte es wohl noch größeren schaden angerichtet. Von dem tag an machte ich mir große sorgen,dass jemand glauben könnte, ich sei in den oder den verschossen. Ich würde ja schließlich doch nur zurückweisung erfahren; egal ob was dran war oder nicht.

Durch meine ausbildung zur tischlerin wurde ich häufig mit dem rüden verhalten von sexuell unterversorgten männern konfrontiert und kann heute ganz gut damit umgehen. Jedenfalls denke ich,dass sie unterversorgt sind,weil sie sonst nicht rund um die uhr darüber sprechen müssten. Ich weiß ja nicht,was diese männer so gesagt haben über dich oder zu dir, aber kann es nicht sein,dass sie dich attraktiv fanden und du vielleicht aus angst arrogant gewirkt haben könntest und sie einfach beleidigt waren? Viele männer halten sich ja für so eine art halbgott und mögen es garnicht,wenn man dies nicht zur kenntnis nimmt oder ihnen das gefühl gibt,wie richtig sie damit liegen. In der herde wird das symptom noch verstärkt. Unintelligente männer sind wohl noch schlimmer, würde ich sagen.

Vor männern habe ich hauptsächlich angst,wenn ich mit meinem freund beim einkaufen im supermarkt bin und sie in grüppchen dort sind. Ich habe angst, dass sie sehen,dass wir ein paar sind und dann abwertende dinge über mich sagen.
Wenn wir allerdings auf frauen treffen habe ich angst davor,dass ihm so im direkten vergleich klar wird, dass er etwas viel hübscheres an seiner seite haben könnte,wenn er es so wollte. Außerdem komme ich mir dann noch unweiblicher vor als sowieso schon.

Jetzt hab ich schon wieder soviel geschrieben. Ich würde gerne mehr von dir erfahren. Bist du schon lange auf die arge angewiesen? Das stelle ich mir schrecklich vor. Letztes jahr war ich zumglück nur zwei wochen ohne arbeit.. aber meine herren, die agentur für arbeit schickte mir schon ständig irgendwas ins haus ein halbes jahr bevor mein vertrag auslief. Hast du auch etwas gelernt oder studiert? In welchem teil von deutschland wohnst du? Ich komme aus dem norden und wohne da auch noch. Ich hoffe, ich lese nochmal was von dir.

Schöne grüße,

hide&seek

11.06.2012 18:23 • #3


zauberstern
Hi !


ALso bis vor ein paar Monaten ging es mir genauso !
Wisst was mir geholfen hat? Ich habe mir 2 Hunde zugelegt! Und jetzt muss ich raus und ich mache es auch gerne!

Mein Kopf ist zwar wie Watte wenn ich gehe und den schwindel hab ich auch ! Aber sie haben mir geholfen ! Und letzens gind ich auf dem Radweg und mich überkam eine Attacke! Ich hab mit mir selbst geredet und gesagt ja ja komm du nur ich habe keine Angst.

Du musst die Angst kommen lassen sie als deinen Freund ansehen ist schwer bei mir klappts auch noch nicht richtig! Aber ich bin auf dem Weg! Und ich kann wieder einkaufen gehen !! alles alles Gute

11.06.2012 20:46 • #4


zauberstern
Hi !


ALso bis vor ein paar Monaten ging es mir genauso !
Wisst was mir geholfen hat? Ich habe mir 2 Hunde zugelegt! Und jetzt muss ich raus und ich mache es auch gerne!

Mein Kopf ist zwar wie Watte wenn ich gehe und den schwindel hab ich auch ! Aber sie haben mir geholfen ! Und letzens gind ich auf dem Radweg und mich überkam eine Attacke! Ich hab mit mir selbst geredet und gesagt ja ja komm du nur ich habe keine Angst.

Du musst die Angst kommen lassen sie als deinen Freund ansehen ist schwer bei mir klappts auch noch nicht richtig! Aber ich bin auf dem Weg! Und ich kann wieder einkaufen gehen !! alles alles Gute

11.06.2012 20:46 • #5


hi,

hab ich schon oft gehört, dass ein hund eine hilfe sein kann. allerdings ist es so,dass mein freund voll arbeitet im dreischichtsystem und ich teilzeit in der spätschicht (ca. 3 bis 4 mal in der woche ). zudem gehe ich dreimal vormittags zur schule. sich dann einen hund zu halten, wäre tierquälerei. platz genug haben wir auch nicht, weil wir um geld zu sparen in einer kleinen zweizimmerwohnung wohnen.

es ist ja auch nicht so, dass ich überhaupt nicht nach draußen gehe. ich gehe auch mal alleine in den supermarkt. ich merke nur, dass ich es sehr ungern tue und solche situationen der angst wegen lieber meide.

langsam merke ich aber, dass es mich sehr belastet keine normale freizeit zu haben. nur deswegen kam ich auf die idee nach einem forum zu suchen und durch zufall las ich etwas von sozialen phobien, die mir bisher nicht bekannt waren. ich habe mich recht alleine gefühlt mit diesem problem, weilmeine ärztin mir als jugendlicher erklärte,dass man nichts dagegen tun kann. jetzt weiß ich ja, dass es viele menschen mit diesem problem gibt und ich werde meine jetzige ärtzin mal nach behandlungsmöglichkeiten fragen. ist ja schließlich schon bald 14 jahre her, dass meine kinderärztin dies zu mir sagte.

trotzdem danke für deine antwort.

11.06.2012 21:28 • #6


Peppermint
Du solltest versuchen jeden Tag die Dinge zu machen ,die du am liebsten vermeiden würdest...
Gehe jeden Tag in den Supermarkt....immer und immer wieder....und du wirst merken irgendwann,das es dir nicht mehr schwer fällt.
Das schlimmste was man machen kann, ist die Dinge zu meiden...

11.06.2012 21:38 • #7


@Hide and Seek

Ich war wirklich überrascht, zu sehen, dass es auch andere gibt, die das gleiche Problem wie ich haben, denn ich dachte immer, ich wäre die einzige, der es so geht.
Mir ging es früher genauso wie dir, wenn meine Eltern mich als Jugendliche zum Einkaufen schickten..ich erfand dann immer tausende Vorwände und Ausreden, mich davor zu drücken...aber auch nicht aus Faulheit, sondern weil ich Angst hatte, meinen mobbenden Klassenkameraden zu begegnen, die ausgerechnet in der Nähe des einzigen supermarktes rumhingen. Meine Teenagerzeit habe ich weitestgehend am liebsten drinnen verbracht, weil ich mich dort sicher fühlen konnte, denn die Mobber gaben sich keineswegs damit zufrieden, mich nur in der Schule zu mobben. Einmal, als wir alle zusammen Firmunterricht hatten, gingen zwei von ihnen unter einem Vorwand raus, und beschmierten mein Fahrrad mit Hundekot, und stellten es dann noch auf eine hohe Mauer, wo ich es nicht mehr herunterbekommen hätte, wenn mir nicht die Pfarrhaushälterin geholfen hätte. Da ich mich draußen nirgendwo sicher fühlte, zog ich es schliesslich vor, nach Schulschluss gleich heimzulaufen und ich rannte, damit sie mich nicht einholen und weiter fertigmachen konnten. Manchmal habe ich auch die Schule geschwänzt, und da die Mobber dann in der Schule waren, konnte ich endlich einmal Angstfrei draußen unterewegs sein..allerdings kam es nach und nach so weit, dass sich selbst dann, wenn kein Mobber in der Nähe war, bei mir die Angst einstellte.
Ich kann gut verstehen, wie mies du dich gefühlt haben musst, als du gehört hast, was der Junge über dich sagte, denn ich habe das selbst auch oft genug mitgemacht. Und mir ging es genau wie dir, ich wagte in meiner SChulzeit nicht, einen Jungen auch nur anzusehen, aus Angst, die anderen könnten glauben, ich wäre in einen verliebt und würden dann mit ihm zusammen ihre Scherze auf meine Kosten machen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner dieser Mobber mich attraktiv fand, ich konnte ihre Abneigung regelrecht auf den Gesichtern ablesen und habe es auch gespürt.
Außerdem hatte ich als Teenager einen Rundrücken, ein Problem, das ich zum Glück mittlerweile in den Griff bekommen habe, dank Gymnastik und Rückenkorsett, aber damals nannten sie mich an einer der Schulen an denen ich war, immer Quasimada, und das tat unerträglich weh und war so verdammt demütigend.
Einer von denen sagte damals zu mir "Ey Quasimada, ich bin Esmeraldo...und für 200 Euro kriegst du nen Mitleidsfick von mir..."
Das war nur einer von vielen miesen Sprüchen, die ich mir im Laufe der Jahre anhören musste. Immerhin habe ich heute einen geraden Rücken, auch wenn das mich viele Schmerzen und Tränen gekostet hatte...und bis heute hasse ich die Filme vom Glöckner von Notre Dame, und kann die nicht sehen, weil ich dann in Tränen ausbreche, weil es mich an damals erinnert, an diese grässliche Zeit.

Ich habe übrigens Bürokauffrau gelernt, und lebe in Rheinland Pfalz.
Weiter oben stand irgendwo, du gehst Teilzeit arbeiten und zur Schule. Wie schaffst du das denn, trotz deiner Angst, die Wohnung zu verlassen? Bei mir ist ja gerade das auch ein Problem, dass ich das nicht schaffe, irgendeiner Arbeit nachzugehen, weil meine Angst vor Menschen zu groß ist.
Und...darf ich dich das fragen, wie hast du eigentlich trotz deiner Phobie deinen Freund kennengelernt? Ich weiss ja aus eigener Erfahrung, dass es schwer, wenn nicht sogar fast unmöglich ist, so jemanden kennenzulernen.

Da hattest du aber eine merkwürdige Ärztin, wenn sie dir gesagt hat, dass man dagegen nichts tun kann...eigentlich hätte sie dir ja damals schon eine Therapie empfehlen müssen. Da drücke ich dir die Daumen, dass deine jetzige Ärtzin mehr Verständnis zeigt. Mir fehlt ja nach wie vor der Mut, meine Hausärztin zu fragen.

@Zauberstern

Das mit den Hunden ist ein guter Tipp, aber leider für mich nicht umzusetzen, denn weil ich arbeitslos bin, habe ich nur eine kleine Wohnung, in der ich ein Tier nicht artgerecht halten könnte, und ich könnte mir auch das Futter gar nicht leisten.
Hat das denn bei dir vom ersten Tag an funktioniert, hast du es gleich geschafft, mit den Hunden rauszugehen?

12.06.2012 03:08 • #8


Deswegen hab ich auch nachdem meine ergotherapie vorbei war nicht mehr mit einem arzt darüber gesprochen

12.06.2012 07:13 • #9


@ hdekker44

was möchtest du damit aussagen? verstehe ich nicht wirklich

12.06.2012 13:52 • #10


zauberstern
Hi

Nein am ersten Tag hats noch nicht geklappt da war ich in unserem Garten! Dann hab ich mal den Mut zusammen genommen und gedacht ich muss gehen! Plastiksackerl eingepackt falls die Luft weg bleibt und bin schon maschiert! Nein ich meinte ja nur Tiere können dabei eine große rolle spielen!

12.06.2012 13:56 • #11


24.08.2018 11:32 • #12


FredM
Hallo Moppel,

alles, was du schreibst, ist typisch für eine Angsterkrankung.

Die Angst vor vielen Menschen, weil es da sehr eng werden kann und man sich eingeengt fühlt, die Angst beim shoppen, weil die ganzen Menschen im Geschäft sind, überhaupt die Angst, wenn man draussen rumläuft, weil man nicht weiss, ob man schnell genug zu Hause ist, das ist ganz typisch für diese Erkrankung.

Was machst du denn dagegen? Bist du in Behandlung? Machst du eine Therapie? Versuchst du, den Grund für die Angst herauszubekommen?

Bevor du dir Gedanken über den Verlust des Jobs machst, solltest du versuchen, etwas gegen die Krankheit zu unternehmen.

Und selbst wenn es schlimmer werden sollte, gibt es noch genügend soziale Sicherungssystem, die dann greifen können und müssen. Du wirst also nicht verhungern müssen.


lg

24.08.2018 13:43 • #13


Hallo FredM

Ich habe noch nichts dagegen gemacht weil ich immer dachte das ich es alleine schaffe. Aber da hab ich mich getäuscht. Das erste was ich mache ist Montag einen Psychologen suchen der Hausbesuche macht . Und ich muss schauen das mein Arzt mich krankschreiben wird . Ich will nicht mehr in die Arbeit , nicht weil ich nicht arbeiten will sondern weil mir alles zu viel wird. Die ganzen Menschen machen mich wahnsinnig . Ich hoffe das ich das hinbekomme, weil ich hab immer Angst das man mich wo einsperrt wenn ich sage das ich nicht mehr aus dem Haus will, deswegen hab ich lange nichts gesagt . Und nun hab ich gelesen das tatsächlich viele Menschen nicht aus dem Haus können, und das ist krass und man fühlt sich einerseits gut weil man mit diesen Problem nicht allein ist . Ich hoffe ich finde einen Psychologen der sich tatsächlich mit sowas auskennt, ich weis nicht mal wie ich so ein Gespräch beginnen soll, ich bin das sehr unbeholfen

24.08.2018 13:48 • #14


Icefalki
Moppel, wirst viel Glück haben müssen, einen Therapeuten zu findest, der Hausbesuche macht. Wenn es dir so schlecht geht, schau, dass du in eine Klinik kommst, damit das schnell und intensiv behandelt wird. Alles andere funktioniert nicht.

Frag deine beste Freundin, ob sie dich unterstützen kann, du musst raus. Mach kleine Ausflüge, auch mit Begleitung, aber geh raus bis du in die Klinik kannst.

Das was du gerade durchmacht ist typisch für eine Angsterkrankung. Allerdings wird die nicht besser, wenn du dich einsperrst. Glaub mir, die Barrieren werden immer undurchdringlicher.

24.08.2018 14:00 • #15


Gandalf der Graue
Ich persönlich habe nicht das Problem, mit dem nicht rausgehen wollen/können, aber eine mir nahe stehende Person. Eine Therapie ist definitiv angebracht, in welche Form auch immer, je eher desto besser. Denn wie bei allen Krankheiten oder Störungen: Je schneller man was unternimmt, um so eher kann auch eine Heilung erfolgen.

Ich finde den Tipp mit der besten Freundin sehr gut. Wäre das was für dich?

24.08.2018 14:28 • #16


Kay912
Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen
Bei mir wurde das nachher so schlimm, dass ich sogar panik in der Dusche bekommen habe.
Schau dass du dir ein Beruhigungsmittel verschreiben lässt und dann am besten in eine Klinik fährst. Glaub mir, je länger du zu Hause bleibst desto schlimmer wird es.

24.08.2018 14:38 • #17


FredM
Moppel, du suchst dir keinen Psychologen, sondern einen Psychotheraputen. Diese sind, wie der Name schon sagt, für die Theapie psychischer Erkrankungen ausgebildet.

Gleichzeitig suchst du dir einen Psychiater, zu dem du hingehen kannst. Der Hausarzt müsste dir eh empfehlen dorthin zu gehen. Der kann versuchen, mit einer medikamentösen Behandlung deine Ängste zu mildern, sodass du vielleicht auch bald wieder das Haus verlassen musst. Aber die Medis sollen nur eine Hilfe sein, sie sollen die nur unterstützen, heilen können die nicht.

24.08.2018 14:40 • #18


Hey.
das ganze was du hier beschreibst ist Typisch (Angst/Panik) auch genannt Agoraphobie.
Man fühlt sich in seinen eigenen 4 Wänden sicher und sobald es aus der Angst Situation raus geht legt sich die Angst/Panik.
Dein Ziel wird sein sich damit auseinander zu setzen was mit dir geschieht welche Ursachen das hervorrufen und wie du damit umzugehen hast.
In einer Therapie gibt es viele Optionen. Entspannungstechniken (hilft nicht bei mir) in den Angst Situationen. Zu lernen nicht abzuhauen wenn sich die Angst breit macht und man es nicht als Gefahr einstuft. Ich habe das ganze seit 5 Jahren und war genau dort wo du gerade bist.
Aber man kommt da mit Hilfe raus! Es wird zwar ein Langer weg aber wir haben das gehen ja auch nicht an einem Tag gelernt!
Viel Erfolg!

26.08.2018 11:48 • #19


02.05.2020 14:49 • #20



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