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:-(
Gast

Hallo

Ist hier jemand ein Absoluter Beginner?

04.02.2008 #1


254 Antworten ↓
C

Cathy
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Zitat von danvan:
@GastB:
Für wie intelligent hältst du z.B. jemanden, der anderen seine verquere Einstellung aufzwingen möchte und dafür sogar tötet?

LG

Intelligenz hat nicht damit zu tun, wie man sie einsetzt. Das ist nicht wahr.[/quote]

Hier gibt es kein richtig oder falsch, wahr oder unwahr. Intelligenz hat sehr wohl was damit zu tun wie man sie einsetzt...oder willst Du mir erzählen, dass all die Menschen die niemals eine Schule besuchen konnten noch eine messbare Bildung genossen haben, alle unintelligent sind? Intelligenz ist allgemeinhin, wenn man aus seinen Möglichkeiten das Beste macht - man muß nicht alles wissen, man muß nur klug genug sein, um zu wissen, was und wo man fragen kann, mit wem man sich am besten zusammen tut usw. Klug sein und Intelligent sein sind für Dich vielleicht noch zwei völlig unterschiedliche Dinge - für mich nicht. Vielleicht ist das der Knackpunkt. Für Dich ist Intelligenz messbar (ob es nun um Deine eigenen subjektiven Maßstäbe geht,oder um irgendwelche IQ Tests) für mich nicht...ich brauch das nicht. z.B scheinst Du sagst immer, die anderen verstehen Dich nicht Danvan...aber wenn man Deine Erzählungen ließt, dann fällt auf, dass Du die anderen nicht verstehst und das auch gar nicht willst...das ist eine Entscheidung, die nichts mit IQ oder disskutierbaren Standpunkten zu tun hat.

z.B. Du schwänzt die Schule, weil DU entscheidest, dass Du da nicht hin mußt, Dich nicht an geltende Gesetze und Regeln halten mußt, weil Du ja auf Grund Deiner Intelligenz "beweisen" kannst, dass Du die Schule nicht brauchst um Unterrichtsinhalte zu lernen...Fakt ist und bleibt: DU schwänzt die Schule, Danvan! Das ist keine Fragestellung oder steht zur Diskussion. Wenn Dein Schulleiter so ein mieser Kerl wäre, hätte er Dir einfach einen Schulverweis erteilt. Es geht nicht darum, was für Zensuren Du schreibst...sondern dass es dessen Job ist, schulpflichtige Schüler wenn möglich mit nem guten Abschluss zu entlassen...Ob Du nun die Nächte durchfeierst und deshalb schwänzt oder ob Du zu Hause vorm PC sitzt und Nebenher mal schnell irgendwas für ne Klausur auswendig lernst (was Dir ja nun alles andere als schwer fällt)...Schwänzen bleibt schwänzen.

...das ist jetzt nur eine Vermutung, aber ich kann mir vorstellen, dass genau DAS der Grund ist, warum Du nicht schon vor x Jahren an eine Schule für Hochbegabte gekommen bist...Dir fehlt es keineswegs an Wissen, Fähigkeiten und Intelligenz - sondern an Einsicht, Integrationsbereitschaft und vor allem an Respekt. Auch an Schulen für Hochbegabte und Spezial Projekte wird von den Schülern und Teilnehmern erwartet, dass sie sich an die geltenden Regeln halten und wie jeder andere versuchen aus den gegebenen Möglichkeiten das BESTE zu machen, schwänzen und defarmierende Schriften über Lehrer im Internet zu verbreiten, zählt nicht dazu! Wenn ich so einige Berichte von Dir lese, dann hört es sich an, als würdest Du es als Tortur und Bestrafung empfinden, wenn man von Dir erwartet, dass Du Dich halbwegs "angemessen" benimmst...das erwartest Du doch auch von Anderen...

Einerseits beurteilst und verurteilst Du andere Menschen und deren Systeme und Lebensweisen und andererseits sagst Du klipp und klar, Du hast so gut wie keinerlei soziale Kontakte und auch null Interesse an anderen Menschen...Du glaubst z.B. haarklein bis ins Detail zu wissen, was für Männer Frauen wollen, stellst fest, dass DU das alles nicht bringen kannst und willst, ergo wirst Du niemals ne Frau treffen die klug/dumm/blind/anspruchslos/egofrei genug ist um sich mit Dir einzulassen...Fakt ist: DU hast - wie Du selbst ständig und dauernd selbst sagst, nicht mal freundschaftlichen Kontakt zu Frauen oder Mädchen, wie kommst Du also auf die völlig überkandidelte Idee dass ausgerechnet DU wüßtest was Frauen und Mädchen wollen? Was fällt Dir ein uns alle in den "die wollen sowieso nur die sportlichen, wenn auch ein bißchen doofen Alphamännchen, die für sie auf die Jagd gehen" Topf zu werfen? DAS ist unattraktiv weil abwertend und ignorant.

Wie kommst ausgerechnet DU dazu psychologische Tests zu entwinkeln, obwohl Du null echten Kontakt und Austausch mit Deinen Mitmenschen willst? Menschen sind unglaublich kompliziert, komplex und oft auch anstrengend...aber jeder ist einzigartig...dass kannst Du nicht erleben und rausfinden indem Du alleine am PC hockst und psychologische Parameter errechnest...bzw. natürlich kannst DU das offensichtlich, aber nur weil Dir das ausreicht...vielen Anderen aber eben nicht.

Verstehst Du meine Einwände? Auf menschlicher Ebene? Von mir aus, kannst Du tun und lassen, was Du willst, Danvan - ich will Dich zu nichts überreden was Du für Dich als unnatürlich oder überfordernd empfindest...und ganz bestimmt erwarte ich auch nicht, dass Du mich überhaupt verstehen willst...aber ich fände es mal ganz nett, wenn Du mal darüber nachdenken würdest, ob und wann Du es bist, der nicht "versteht" anstatt immer gleich irgendeine Bosheit, Degradierung oder Ehrverletzung Deiner Person zu sehen und zu behaupten, DU würdest nicht verstanden werden...ich glaube schon, dass Dich die Mehrheit der Leute hier verstehen...aber deswegen müssen wir doch nicht alles ganz großartig und clever finden, was Du so machst und erzählst...letztlich ist es auch völlig wurst, was wir davon halten...solange Du bereit bist die Konsequenzen (gute und/oder schlechte) und die Verantwortung dafür zu tragen, was Du tust und erzählst, besteht doch gar kein Grund zum Streit oder Extremreaktionen...Wir schreiben hier alle nur...Deine Lehrer und späteren Professoren und Vorgesetzten sind die, die Du von Dir überzeugen mußt...ich hab keine Ahnung ob und wie und wer...

Dein Plan B (die psychatrische Klinik) ist auch sone Sache...bevor ich Dir jetzt wieder was erzähle, was Du sowieso als dumm und/oder falsch abschmetterst, beweg doch mal Deinen Hintern, gehe in solch eine Klinik, unterhalte Dich mit Pflegern, Ärzten und Patienten und frag mal wie viele von denen warum auf Lebenszeit dort aufgenommen wurden...und dann guck Dich mal im Internet nach den Statistiken um, wieviele tatsächlich diagnorstizierte psychisch Kranke überhaupt nur in den Genuss einer ambulanten Hauspflege kommen...was Du nicht bedacht ist: Du willst ja nicht behandelt/therapiert/stabilisiert werden, Du willst versorgt werden. (im Einzelzimmer, Zimmerservice, eigenes Bad und großen Fenstern oder?)
...das alleine widerspricht schon dem Anspruch und der Zielsetzung einer solchen Einrichtung.

Ist ja irgendwie ganz nett, was Du so für "Vorstellungen" bezüglich solcher Kliniken und Einrichtungen hast, die meisten Leute stellen sich das entweder ganz fürchterlich oder ziemlich "nett" vor...ich kann Dir nur raten, Dich darum mal wirklich im Detail zu kümmern und Dich dort persönlich und Vor Ort umzugucken...kannst Du mit vielen Menschen zusammen Essen?Kannst Du entspannt Duschen und auf die Toilette gehen, wenn die Tür nicht abschließbar ist? Kannst Du Dich mit 10 und mehr Leuten auf ein Fernsehprogramm einigen? Kannst Du auf Dein PC, Bücher und auf die Lebensmittel verzichten, die Dir schmecken? Kannst Du höflich fragen ob Dich Jemand in den nächstlegenden Supermarkt oder Dro. begleitet? Kannst Du Dich und Deine Anliegen zurückstellen, wenn 2 oder 3 Deiner Mitpatienten von Natur aus laut und aggressiv um die Aufmerksamkeit des Personals und der Ärzte kämpfen? Kannst Du schlafen, wenn Nebenan Tag und Nacht Jemand wimmert oder weint oder schreit? Danvan, ich kann Dir nur raten, stell Dir nicht vor, dass Du dort kommen und gehen kannst, wann Du willst, nur weil Du Dich dort freiwillig hinbegeben würdest....90% Deiner Mitpatienten, sind da aus freien Stücken, warten teilweise Monate auf einen Platz

nd nehmen alle Angebote und Maßnahmen an, damit es ihnen irgendwann mal besser geht...Du willst dahin, damit es Dir ganz privat nicht "schlechter" geht...damit Du Dich nicht wie Jeder Andere auch durch das alltägliche Chaos und Miteinander durchwurschteln mußt...wie gesagt, ich versuch gar nicht mehr, Dir das auszureden, aber egal wo Du hinge t, solange da andere Menschen sind, wirst auch Du Dich mit dem einen oder anderen menschlichen Wirr Warr auseinander setzen müssen...das ist lange nicht so schlimm und heftig wie Du Dir das anscheinend vorstellst, Du müßtest nur mal davon Abstand nehmen, davon überzeugt zu sein, dass DU (rein menschlich) überhaupt nichts mehr dazulernen KANNST...

04.02.2008 18:14 • #242


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Absolute Beginner

x 3


G

GastB
Gast

Ach danvan ...

Lass dich mal virtuell vorsichtig drücken {{{ danvan }}}

Ich glaube, ich kann deinen Frust verstehen. Was haben deine Eltern, was hat deine Schule (nicht) gemacht, dass du dermaßen zerdrückt bist. Es sollte dich zumindest etwas trösten, dass du mit diesem Schicksal nicht alleine bist. Es geht vielen Hochbegabten so - das weißt du vermutlich schon.

Trotzdem: Du bist noch jung und du hast noch ALLES offen! Du wirst - hoffentlich! - dein Abitur machen, was dir alle Möglichkeiten eröffnet, außer den Numerus-Clausus-Fächern, falls es kein besonders gutes Abi ist. (Aber selbst da bin ich mir nicht sicher, ob es da nicht Sonder-Möglichkeiten gäbe, falls du daran Interesse hättest.)

War eigentlich das Foto, das du anfangs als "Avatar" hattest, von dir selbst? Oder war das eine bekannte andere Person? Das war jedenfalls kein hässlicher Mann.

Du solltest in deinem Interesse halt möglichst lernen, auch mit durchschnittlichen und neidischen Menschen einigermaßen auszukommen. Denn solche begegnen einem häufig. D.h. zum einen sie nicht unnötig provozieren, sie so weit möglich beruhigen und zu befrieden, z.B. indem du ihnen Gutes tust (http://www.bibelcenter.de/bibel/studien/d-std033.php Römer 12,20 und 21:
Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.
Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.);
zum anderen, sie bestmöglich umgehen und nach denen fahnden, die sich wirklich als Partner (aller Art) für dich eignen.

Außerdem sich vielleicht parallel mit älteren Menschen, die du sympathisch findest und die mit ihrem Leben zufrieden sind, Gespräche führen. Was gefällt ihnen an ihrem Leben? Was gefällt ihnen an ihrem Ehepartner? Warum feiern sie Geburtstage und schenken sich gegenseitig etwas? Usw.

Zitat:
Der Ursprung des Humors ist nicht Freude, sondern Trauer.

Das stimmt wohl, danvan. Aber bedenke, das stimmt allgemein, also für alle Menschen. Das heißt, du kannst in jedem, der Humor beweist, einen Gesinnungs- oder Leidensgenossen sehen. Und davon gibt es dann doch nicht so ganz wenige. Mehr als du jetzt vermutlich denkst.
Und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Zitat:
Wieso sollte man Geschenke bekommen, dafür, dass sich dein Geburtstag jährt?

Du kannst ja mal recherchieren, woher diese Sitte kommt. Das würde mich auch interessieren.
Momentan sehe ich es aber so, dass man nicht Geschenke bekommt, weil man gerade wieder Geburtstag hat. In manchen (allen ?) slawischen Ländern z.B. wird gar nicht der Geburtstag gefeiert, sondern der Namenstag; dieser ist am Gedenktag eines der Heiligen = Heiliggesprochenen. Geschenke gibt es da aber ebenfalls.
Daher sehe ich es so, dass man einfach einen Anlass und Stichtag für das Schenken gesucht hat.
Heute ist bei uns im wohlhabenden Deutschland so, dass man sich ohnehin das ganze Jahr hindurch so gut wie alles kaufen kann, was man sich gerade wünscht. Und man möchte oftmals gar nicht, dass einem jemand anderes etwas davon schenkt, weil man sich viel lieber selber genau das aussuchen möchte, was man im Detail haben will - also nicht einfach nur "einen EmPeDrei*-Player", sondern genau diese Marke und genau dieser Typ, und möglichst noch genau diese Farbe usw. usw.
Da machen die Geschenke kaum noch Sinn, und auch nicht Geschenke zu bestimmten Tagen.
Zudem wird ja heute schon richtig inflationär geschenkt:
Es war ja sogar noch vor ca. 10 Jahren in Deutschland nicht üblich, sich außer zum Geburtstag und zu Weihnachten etwas zu schenken - heute gibt's außerdem schon bei sehr vielen Geschenke zu Ostern, zu Pfingsten, zum Namenstag, zum Valentinstag, zu Nikolaus ...

Heute schenkt man zudem fast nur noch Überflüssiges. Früher, als man noch nicht alles hatte, bekam man zu diesen Gelegenheiten die lebensnotwendigen Dinge "geschenkt" (sprich: Diese wurden einfach nur zu diesem Zeitpunkt gekauft, sonst nicht!) - das waren neue warme Socken, von der Mutter gestrickte Pullover, ein Schulranzen, ein Duden, für das älteste Kind ein Fahrrad (das die hüngeren Kinder dann erbten), für die Mutter ein Haushaltsgerät ...
Und fürs Gesinde (das ist noch etwas früher) gab es auch hier und da mal etwas. Daher kommt wohl noch heute das "Weihnachtsgeld", das die meisten Unternehmen ihren Mitarbeitern auszahlen. Damit die Familien zu Hause sich zu Weihnachten auch mal einen Braten leisten konnten und ein paar kleine Geschenke für die Kinder.

Und die Vorfreude und Erwartung der Geschenke ist zudem vor allem für Kinder immer etwas sehr Schönes gewesen. Viel spannender und beglückender als einfach in den Laden gehen und sich das Ding "holen".
Wenn man heute nur 1 Kind hat oder 2, dann kann man ihnen auch mal eben zwischendurch eine Freude durch ein Geschenk machen.
Aber wenn man früher 5-10 Kinder hatte, dann musste man dafür schon Stichtage haben, da es sonst ständig zu Ungerechtigkeiten und Frustrationen gekommen wäre.

Es war also wohl einerseits einfach aus der Not geboren, andererseits ein Mittel, das Jahr zu strukturieren und Kindern eine Freude zu machen.

UND: Einem geliebten Menschen etwas schenken macht Freude! Es ist daher nicht nur eine psychische Notwendigkeit für den Beschenkten, sondern fast noch mehr für den Schenkenden.
Oder kennst du das gar nicht, dass du etwas siehst und denkst: "Ach, darüber würde sich .... freuen!" ? Mach dir keinen Kopp, falls du das noch nicht kennst - du kennst ja bisher noch nicht viele Menschen so persönlich. Aber wenn man im Laufe der Zeit mehrere Menschen gut genug kennt, dass man ihren Geschmack und ihre Wünsche kennt, dann passiert einem das immer mal wieder. Klar, man kann dann manchmal einfach so sofort schenken. Aber je nach Art der Beziehung und Art des Geschenks passt es oft besser, wenn man einen "offiziellen" Anlass abwartet.

Aber sogar über diesen Punkt kann man sich in einer Partnerschaft meistens einigen ... )

Aber jetzt ganz im Ernst:
Ich bin ganz sicher, dass du eine Frau glücklich machen kannst. Aber dafür ist es jetzt noch viel zu früh.



Mein Rat: Erhol dich nach dem Abi erstmal von deinem bisherigen Leben. Innerlich, meine ich. Vielleicht aber sogar mit einer großen Reise. Möglicherweise kommst du als ein ganz "neuer" Mensch zurück, sprich: Vielleicht fallen deine Ressentiments von dir ab und du gehst mit frischer Kraft und Optimismus an deine nächste Lebensstation heran.

Ich wünsche es dir von Herzen.


---------------

* Gehört in der Originalschreibweise offenbar zu den gesperrten Wörtern

28.01.2008 19:14 • #212


Zum Beitrag im Thema ↓


D
ich gehöre offiziell noch nicht dazu, aber das wird sich bald ändern. Die Zeit wird es bringen

Willkommen in diesem KLub der ABler...

#2


G
Ich steh wohl gerade auf der Leitung. Wie definiert ihr "Absoluter Beginner"?

#3


D
Das sind Leute, die noch nie ne Beziehung hatten oder sexuellen Kontakt etc.
Offiziell ist man das ab 20. Ich bin noch nicht 20, aber die Zeit wird es halt bringen, dann bin ich eben in 16 Monaten einer.

LG

#4


L
Ich verstehe nicht, wieso Ihr Euch in so eine Kategorie einordnet? Jeder hat doch sein eigenes Tempo und was ist daran so außergewöhnlich mit 20 Jahren noch keine Beziehung/Sex gehabt zu haben? Ich finde, Ihr wertet Euch dadurch ab und setzt Euch unter Druck. Niemand auf der Welt hat jemals festgelegt, wann man das 1. Mal haben sollte!

#5


G
Versteh ich auch nicht. Lieber weniger Selbstmitleid und dafür mehr Eigeninitiative. Aber sich selbst zu bedauern ist ja bekanntlich der einfachste Weg.

#6


Feary
Nun will ich doch noch mal was zu diesem Thema beitragen.
Lilly42 du hast natürlich Recht aber sag das mal Gleichaltrigen in unserem Alter! Du wirst teilweise gar nicht mehr richtig ernst genommen, wenn du heutzutage ein "Spätzünder" bist und das kann schon sehr deprimierend sein und zu Selbstmitleid führen...

Lg
Feary

#7


D
Also ich wurde deswegen noch nie aufgezogen oder etwas ind er Richtung. Ich ziehe da nur für mich die persönlichen KOnsequenzen

LG

#8


Feary
Ich hab auch nicht von dir persönlich gesprochen, Danvan, sondern allgemein. Natürlich ist das, was ich beschrieben habe, nicht bei allen so aber viele müssen darunter noch mehr leiden weil die Gesellschaft sie dafür als "mekrwürdig" etc. abstempelt.
Lg
Feary

#9


D
Ja, das stimmt schon. Man wird eventuell komisch angeschaut. Jetzt muss ich diese Blicke noch nicht ertragen. Ich bin erst 18 - offiziell nur "verspätet". Naja, ich will jetzt auch nicht unbedingt und ich führe mich auch nicht auf, wie in irgendwelchen Filmen über JUgendliche

WEnn jemand mit Mitte 20 noch keine Beziehung hatte, wird er eventuell doof angeschaut. Dabei weiß ich nicht, was dabei ist. Nur eins steht für mich fest: Irgendwann ist der Zug eben abgefahren. Meine Hemmung kann ich dann gar nicht mehr abbauen, das geht auch jetzt kaum. Einer Frau, die ich liebe, könnte ich nie sagen "Ich liebe dich", also wenn die Frau nicht die ersten SChritte macht, dann bin ich es eben für immer. Manche Menschen haben eben nicht die Voraussetzungen, um eine Beziehung respektive ein Sexualleben mit jemandem zu teilen. Da gehöre ich eben zu...

Wenn ich mit 18 meine Hemmungen kaum abbauen könnte, wie soll es dann mit 22 sein? Garantiert zu spät

#10


K
Ach, wer bekommt denn schon mit, ob Du bereits geschlechtliche Erfahrungen gesammelt hast. Ob Du schon eine Partnerschaft eingegangen bist, bekommt Dein näheres Umfeld wohl schon mit. Aber besser zu wählerisch sein, als jemanden zu nehmen, der nicht zu Dir paßt. Wenn jemand richtig dafür ist, merkt man das schon. Da haben andere gar nichts mitzureden.

#11


N
danvan, der partner den man sucht, soll doch wohl "soulmate" sein - schliesst das nicht kognitive herangehensweise aus ? dein problem mit gefühlen welcher art auch immer teilst du höchstwahrscheinlich mit der überwiegenden mehrzahl der hier postenden; dieses "ich liebe dich" auszusprechen und gleichzeitig zu verstehen ist imho ein paradoxon. ( bevor du mich gefragt hast, was liebe ist, wusste ich es noch... )
in deinem ausführlichen ersten thread hatte ich dir schonmal mit der wirkung von pheromonen geantwortet - auch die unterstützen keinen kognitiven zugang zum (sexual)partner
mein tip nochmal : mach sowohl verhaltens- als auch systemische therapie

p.s. muss man sich was dabei denken, dass du innerhalb von sekunden auf das eingangspost geantwortet hast ? und wenn ja, was ?

offtopic: empathisches verhalten ist keine tautologie sondern ein pleonasmus wie augenoptiker pp., wollte ich im ersten thread schon loswerden, aber da war er geschlossen......

#12


D
@no fear

ja, haste recht. Es ist "tautolog", aber keine Tautologie. Das stimmt schon.

edit: habe im anderen Thread nochmal nachgeschaut. Ich habe ja auch nur geschrieben, dass er "tautolog" ist. Also war es richtig. Ich habe auch nicht "Tautologie" geschrieben...

KOnnte ich mir auch nicht vorstellen. Immerhin war ich derjenige, der letztens jemanden kristisiert hat, weil er aus nem Oxymoron eine Antithese gemacht hat. Es ist dieselbe Analogie zwischen Antithese und Oxymoron wie zwischen Tautologie und Pleonasmus

LG

So, nun von der Germanistik weg

Zitat:
Wenn jemand richtig dafür ist, merkt man das schon. Da haben andere gar nichts mitzureden.
Ja, das finde ich auch.

#13


Das Problem ist doch je älter man wird umso größer wird doch der innere Druck endlich eine Beziehung zu führen. Und das noch größere Problem ist jemand zu finden der auch noch Verständnis dafür zeigt das man keine Erfahrungen hat. Die meisten Menschen wenn man ihnen sagt das man AB ist oder eine soziale Phobie hat wissen nicht wie sie reagieren sollen oder reagieren mit Ablehnung.

#14


D
Ja, das mag sein! Wie gesagt, von außen kommt bis jetzt kein Druck, außer vielleicht von den Eltern her, aber das ist auch nicht wichtig. Die innere Anspannung ist es, die einem die Hemmungen immer größer werden lässt.

Ich erwarte gar nicht, dass eine Frau Verständnis zeigt. Ist das bei dir auch so?

#15


K
Also ich genieße meine Freiheit. Ich kann mir nichts Einengenderes vorstellen als eine Partnerschaft. Aber ich hatte auch schon welche.
Es gibt einen, den ich sehr toll finde und er mich auch, aber wir sehen uns nur ein- bis zweimal in der Woche, das genügt völlig. Und wir sind kein Paar, so unausgesprochen ist es doch viel schöner, wir müssen uns immer aufs Neue erjagen, und kein lähmender Alltag kann eintreten. Aber er ist wirklich wundervoll, der Märchenprinz auf dem weißen Roß ohne Fehl und Tadel. Ich bin sehr froh, daß es ihn gibt.
Aber ich hätte gerne Freundinnen, doch das ist sehr schwierig für mich,; da sind wohl unüberbrückbare Barrieren. Ich rede immer blödes Zeug, wenn ich mit anderen ins Gespräch komme und es ist auch schwierig, wenn man so viel jünger aussieht, wie es bei mir der Fall ist. Aber vielleicht sollte ich aufhören zu wünschen diesbezüglich. Der Traummann, und was für ein Traummann! kam ja auch, obwohl ich sowas eingentlich ablehne. Und da muß ich eben Platz schaffen in meinen Leben.
Es ist, wie es ist, und vielleicht kommt eines Tages auch eine Freundin oder mehrere einfachso für mich hergeweht.

#16


K
meinem

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

C
Zitat von :-(:
Das Problem ist doch je älter man wird umso größer wird doch der innere Druck endlich eine Beziehung zu führen. Und das noch größere Problem ist jemand zu finden der auch noch Verständnis dafür zeigt das man keine Erfahrungen hat. Die meisten Menschen wenn man ihnen sagt das man AB ist oder eine soziale Phobie hat wissen nicht wie sie reagieren sollen oder reagieren mit Ablehnung.


Hallo Du,

schmeißt Du hier nicht gerade einfach ein paar Sachen in einen Topf, die gar nichts oder nur bedingt was miteinander zu tun haben?

Sorry, aber ich glaube es wäre unangebracht, wenn ich jetzt hier aus anonymer Distanz (ich muß weder mit Euch leben, noch klar kommen und schon gar nicht bin ich Eure Mutter oder potentielle Freundin) nun versuchte Überzeugungsarbeit zu leisten und irgendwem vom Gegenteil zu überzeugen...das mit dem Hoffnung machen ist ja schön...aber ich muß auch ehrlich sein und klare Unterschiede zwischen Akzeptanz und Verständnis machen und ich setz auch eine Phobie oder eine Persönlichkeitsstörung nicht mit einer unbehandelbaren Krankheit gleich - bei mir persönlich und auch bei anderen...So aus der Ferne, kann ich ganz fix behaupten, ich hätte Verständnis dafür, dass ihr schon mal vorsorglich und unabänderbar klar und deutlich sagt:

So wie ich jetzt drauf bin, find ich nie einen Partner, werd ich nie eine Beziehung haben...und da ich mich und meine Einstellung nicht verändern/ändern kann,da ich nichts neues dazu lernen werde, wird es mir niemals besser gehen, ergo bleib ich für immer alleine...es sei denn, da taucht irgendjemand auf, der mich so wie ich bin und mich verhalte voll und ganz akzeptiert und toleriert.


Ich kann akzeptieren, dass sich viele der Singles hier selbst unter Druck setzen und sich Ultimaten setzen, und bereits schon mal vorsorglich entscheiden, dass sie NIEMALS und Nimmer ne Beziehung haben werden, weil ich persönlich im alltäglichen Miteinander ja nichts mit Euch zu tun haben muß. Aber aus meiner Erfahrung reagieren die meisten Leute nicht ablehnenend auf Phobien oder Persönlichkeitsstörungen an sich...sondern auf den Druck : Du mußt mich und mein Verhalten und wie ich mit meiner z.B. sozialphobie umgehe, dass ich sie als unabdingbare Krankheit annehmen und dass ich sie auslebe, verstehen, tolerieren und wenn möglich auch noch lieben"...das überfordert Jeden...gerade wenn da dieser "pseudo-moralische/ethische Misch-Masch mit rein spielt...

nur weil Jemand eine Phobie oder Störung hat, macht ihn das nicht automatisch zu einem zwar moralisch besseren und persönlich netteren/freundlichen aber denoch traurigen und hilflosen Menschen - gerade Leute mit Persönlichkeitsstörungen und Sozialphobien oder auch Tierphobien entwickeln unglaubliche und teilweise schon übermennschliche Energien und Kräfte- und dass die selten nur gut oder schön und positiv sind, ist wohl auch klar...gerade wenn diese völlig unbehandelt und frei alle Bereiche des Lebens einnehmen können.

alle anderen Leute, ob nun jung oder alt müssen sich auch mit allen möglichen Fragen und Problemen rumschlagen, gerade wenn es ums Liebes und Beziehungsleben geht - ob ihr nun mit Anfang oder Mitte 20 schon Torschlusspanik schieben müßt, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass das im Grunde doch Niemand anderen wirklich interessiert ob ihr nun Erfahrung habt oder nicht; Qualität,nicht Quantität...ne schlechte und nicht ganz so positive Erfahrung würde was bei Euch bewirken?

Frage: Hättet ihr überhaupt "Platz" für einen anderen Menschen in Eurem Leben? Wie sieht es mit Eurer Streitkultur aus? Möchtet ihr Euch momentan intensiv mit Jemand anderem auseinander setzen und Euch auf den einlassen? Ohne Garantien? ...und Fakt ist, auch ein Beziehungspartner kann nicht grundsätzlich etwas an meiner oder Eurer Einstellung und Eurem Befinden, Störungen oder Phobien ändern...das kann auch kein Arzt ohne Euren Willen,ohne Eure klare Entscheidung und ohne Euer aktives Mittun...ist nun mal leider so, dass kann man nur immer selbst versuchen soetwas soweit wie möglich in den Griff zu bekommen, ein Thera kann dabei gut helfen, ein Partner ist aber kein Thera, kann er nie sein, weil ihm die emotionale Distanz fehlt...dem könnt ihr auch nicht sagen "Das geht Dich nichts an"...

Aber jetzt doch noch was: Guckt Euch mal um, was für Leute nicht alles verheiratet sind, Partner haben und alle Nase lang ne neue/einen neuen haben etc...das eine hat mit dem anderen offenbar gar nichts zu tun, und auch nicht darum, wer nun was verdient hat oder um Gerechtigkeit...

#18


Hallo

Ich würde ja gerne ausführlich antworten auf deinen Beitrag Cathy aber ich habe sagen wir soetwas wie eine Schreibblockade und kann dies leider nicht.

#19


Riemann
Zitat von Lilly42:
Ich verstehe nicht, wieso Ihr Euch in so eine Kategorie einordnet? Jeder hat doch sein eigenes Tempo und was ist daran so außergewöhnlich mit 20 Jahren noch keine Beziehung/Sex gehabt zu haben? Ich finde, Ihr wertet Euch dadurch ab und setzt Euch unter Druck. Niemand auf der Welt hat jemals festgelegt, wann man das 1. Mal haben sollte!

aber der leidensdruck entsteht doch aus einem selbst - es ist einfach desaströs für die seelische gesundheit, über lange zeit unfreiwillig enthaltsam zu leben!

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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