:-(

Hallo

Ist hier jemand ein Absoluter Beginner?

02.01.2008 21:44 • 04.02.2008 #1


254 Antworten ↓


danvan


52
ich gehöre offiziell noch nicht dazu, aber das wird sich bald ändern. Die Zeit wird es bringen

Willkommen in diesem KLub der ABler...

02.01.2008 21:46 • #2


Gast


Ich steh wohl gerade auf der Leitung. Wie definiert ihr "Absoluter Beginner"?

03.01.2008 21:05 • #3


danvan


52
Das sind Leute, die noch nie ne Beziehung hatten oder sexuellen Kontakt etc.
Offiziell ist man das ab 20. Ich bin noch nicht 20, aber die Zeit wird es halt bringen, dann bin ich eben in 16 Monaten einer.

LG

04.01.2008 13:31 • #4


Lilly42


373
20
6
Ich verstehe nicht, wieso Ihr Euch in so eine Kategorie einordnet? Jeder hat doch sein eigenes Tempo und was ist daran so außergewöhnlich mit 20 Jahren noch keine Beziehung/Sex gehabt zu haben? Ich finde, Ihr wertet Euch dadurch ab und setzt Euch unter Druck. Niemand auf der Welt hat jemals festgelegt, wann man das 1. Mal haben sollte!

04.01.2008 17:33 • #5


Gast


Versteh ich auch nicht. Lieber weniger Selbstmitleid und dafür mehr Eigeninitiative. Aber sich selbst zu bedauern ist ja bekanntlich der einfachste Weg.

04.01.2008 17:37 • #6


Feary

Feary


34
3
Nun will ich doch noch mal was zu diesem Thema beitragen.
Lilly42 du hast natürlich Recht aber sag das mal Gleichaltrigen in unserem Alter! Du wirst teilweise gar nicht mehr richtig ernst genommen, wenn du heutzutage ein "Spätzünder" bist und das kann schon sehr deprimierend sein und zu Selbstmitleid führen...

Lg
Feary

04.01.2008 22:16 • #7


danvan


52
Also ich wurde deswegen noch nie aufgezogen oder etwas ind er Richtung. Ich ziehe da nur für mich die persönlichen KOnsequenzen

LG

04.01.2008 22:57 • #8


Feary

Feary


34
3
Ich hab auch nicht von dir persönlich gesprochen, Danvan, sondern allgemein. Natürlich ist das, was ich beschrieben habe, nicht bei allen so aber viele müssen darunter noch mehr leiden weil die Gesellschaft sie dafür als "mekrwürdig" etc. abstempelt.
Lg
Feary

04.01.2008 23:50 • #9


danvan


52
Ja, das stimmt schon. Man wird eventuell komisch angeschaut. Jetzt muss ich diese Blicke noch nicht ertragen. Ich bin erst 18 - offiziell nur "verspätet". Naja, ich will jetzt auch nicht unbedingt und ich führe mich auch nicht auf, wie in irgendwelchen Filmen über JUgendliche

WEnn jemand mit Mitte 20 noch keine Beziehung hatte, wird er eventuell doof angeschaut. Dabei weiß ich nicht, was dabei ist. Nur eins steht für mich fest: Irgendwann ist der Zug eben abgefahren. Meine Hemmung kann ich dann gar nicht mehr abbauen, das geht auch jetzt kaum. Einer Frau, die ich liebe, könnte ich nie sagen "Ich liebe dich", also wenn die Frau nicht die ersten SChritte macht, dann bin ich es eben für immer. Manche Menschen haben eben nicht die Voraussetzungen, um eine Beziehung respektive ein Sexualleben mit jemandem zu teilen. Da gehöre ich eben zu...

Wenn ich mit 18 meine Hemmungen kaum abbauen könnte, wie soll es dann mit 22 sein? Garantiert zu spät

05.01.2008 00:35 • #10


Kindfrau


Ach, wer bekommt denn schon mit, ob Du bereits geschlechtliche Erfahrungen gesammelt hast. Ob Du schon eine Partnerschaft eingegangen bist, bekommt Dein näheres Umfeld wohl schon mit. Aber besser zu wählerisch sein, als jemanden zu nehmen, der nicht zu Dir paßt. Wenn jemand richtig dafür ist, merkt man das schon. Da haben andere gar nichts mitzureden.

05.01.2008 08:07 • #11


no fear


470
31
danvan, der partner den man sucht, soll doch wohl "soulmate" sein - schliesst das nicht kognitive herangehensweise aus ? dein problem mit gefühlen welcher art auch immer teilst du höchstwahrscheinlich mit der überwiegenden mehrzahl der hier postenden; dieses "ich liebe dich" auszusprechen und gleichzeitig zu verstehen ist imho ein paradoxon. ( bevor du mich gefragt hast, was liebe ist, wusste ich es noch... )
in deinem ausführlichen ersten thread hatte ich dir schonmal mit der wirkung von pheromonen geantwortet - auch die unterstützen keinen kognitiven zugang zum (sexual)partner
mein tip nochmal : mach sowohl verhaltens- als auch systemische therapie

p.s. muss man sich was dabei denken, dass du innerhalb von sekunden auf das eingangspost geantwortet hast ? und wenn ja, was ?

offtopic: empathisches verhalten ist keine tautologie sondern ein pleonasmus wie augenoptiker pp., wollte ich im ersten thread schon loswerden, aber da war er geschlossen......

05.01.2008 10:43 • #12


danvan


52
@no fear

ja, haste recht. Es ist "tautolog", aber keine Tautologie. Das stimmt schon.

edit: habe im anderen Thread nochmal nachgeschaut. Ich habe ja auch nur geschrieben, dass er "tautolog" ist. Also war es richtig. Ich habe auch nicht "Tautologie" geschrieben...

KOnnte ich mir auch nicht vorstellen. Immerhin war ich derjenige, der letztens jemanden kristisiert hat, weil er aus nem Oxymoron eine Antithese gemacht hat. Es ist dieselbe Analogie zwischen Antithese und Oxymoron wie zwischen Tautologie und Pleonasmus

LG

So, nun von der Germanistik weg

Zitat:
Wenn jemand richtig dafür ist, merkt man das schon. Da haben andere gar nichts mitzureden.
Ja, das finde ich auch.

05.01.2008 15:06 • #13


:-(


Das Problem ist doch je älter man wird umso größer wird doch der innere Druck endlich eine Beziehung zu führen. Und das noch größere Problem ist jemand zu finden der auch noch Verständnis dafür zeigt das man keine Erfahrungen hat. Die meisten Menschen wenn man ihnen sagt das man AB ist oder eine soziale Phobie hat wissen nicht wie sie reagieren sollen oder reagieren mit Ablehnung.

05.01.2008 15:26 • #14


danvan


52
Ja, das mag sein! Wie gesagt, von außen kommt bis jetzt kein Druck, außer vielleicht von den Eltern her, aber das ist auch nicht wichtig. Die innere Anspannung ist es, die einem die Hemmungen immer größer werden lässt.

Ich erwarte gar nicht, dass eine Frau Verständnis zeigt. Ist das bei dir auch so?

05.01.2008 15:32 • #15


Kindfrau


Also ich genieße meine Freiheit. Ich kann mir nichts Einengenderes vorstellen als eine Partnerschaft. Aber ich hatte auch schon welche.
Es gibt einen, den ich sehr toll finde und er mich auch, aber wir sehen uns nur ein- bis zweimal in der Woche, das genügt völlig. Und wir sind kein Paar, so unausgesprochen ist es doch viel schöner, wir müssen uns immer aufs Neue erjagen, und kein lähmender Alltag kann eintreten. Aber er ist wirklich wundervoll, der Märchenprinz auf dem weißen Roß ohne Fehl und Tadel. Ich bin sehr froh, daß es ihn gibt.
Aber ich hätte gerne Freundinnen, doch das ist sehr schwierig für mich,; da sind wohl unüberbrückbare Barrieren. Ich rede immer blödes Zeug, wenn ich mit anderen ins Gespräch komme und es ist auch schwierig, wenn man so viel jünger aussieht, wie es bei mir der Fall ist. Aber vielleicht sollte ich aufhören zu wünschen diesbezüglich. Der Traummann, und was für ein Traummann! kam ja auch, obwohl ich sowas eingentlich ablehne. Und da muß ich eben Platz schaffen in meinen Leben.
Es ist, wie es ist, und vielleicht kommt eines Tages auch eine Freundin oder mehrere einfachso für mich hergeweht.

05.01.2008 17:26 • #16


Kindfrau


meinem

05.01.2008 17:28 • #17


Cathy


356
2
Zitat von :-(:
Das Problem ist doch je älter man wird umso größer wird doch der innere Druck endlich eine Beziehung zu führen. Und das noch größere Problem ist jemand zu finden der auch noch Verständnis dafür zeigt das man keine Erfahrungen hat. Die meisten Menschen wenn man ihnen sagt das man AB ist oder eine soziale Phobie hat wissen nicht wie sie reagieren sollen oder reagieren mit Ablehnung.


Hallo Du,

schmeißt Du hier nicht gerade einfach ein paar Sachen in einen Topf, die gar nichts oder nur bedingt was miteinander zu tun haben?

Sorry, aber ich glaube es wäre unangebracht, wenn ich jetzt hier aus anonymer Distanz (ich muß weder mit Euch leben, noch klar kommen und schon gar nicht bin ich Eure Mutter oder potentielle Freundin) nun versuchte Überzeugungsarbeit zu leisten und irgendwem vom Gegenteil zu überzeugen...das mit dem Hoffnung machen ist ja schön...aber ich muß auch ehrlich sein und klare Unterschiede zwischen Akzeptanz und Verständnis machen und ich setz auch eine Phobie oder eine Persönlichkeitsstörung nicht mit einer unbehandelbaren Krankheit gleich - bei mir persönlich und auch bei anderen...So aus der Ferne, kann ich ganz fix behaupten, ich hätte Verständnis dafür, dass ihr schon mal vorsorglich und unabänderbar klar und deutlich sagt:

So wie ich jetzt drauf bin, find ich nie einen Partner, werd ich nie eine Beziehung haben...und da ich mich und meine Einstellung nicht verändern/ändern kann,da ich nichts neues dazu lernen werde, wird es mir niemals besser gehen, ergo bleib ich für immer alleine...es sei denn, da taucht irgendjemand auf, der mich so wie ich bin und mich verhalte voll und ganz akzeptiert und toleriert.


Ich kann akzeptieren, dass sich viele der Singles hier selbst unter Druck setzen und sich Ultimaten setzen, und bereits schon mal vorsorglich entscheiden, dass sie NIEMALS und Nimmer ne Beziehung haben werden, weil ich persönlich im alltäglichen Miteinander ja nichts mit Euch zu tun haben muß. Aber aus meiner Erfahrung reagieren die meisten Leute nicht ablehnenend auf Phobien oder Persönlichkeitsstörungen an sich...sondern auf den Druck : Du mußt mich und mein Verhalten und wie ich mit meiner z.B. sozialphobie umgehe, dass ich sie als unabdingbare Krankheit annehmen und dass ich sie auslebe, verstehen, tolerieren und wenn möglich auch noch lieben"...das überfordert Jeden...gerade wenn da dieser "pseudo-moralische/ethische Misch-Masch mit rein spielt...

nur weil Jemand eine Phobie oder Störung hat, macht ihn das nicht automatisch zu einem zwar moralisch besseren und persönlich netteren/freundlichen aber denoch traurigen und hilflosen Menschen - gerade Leute mit Persönlichkeitsstörungen und Sozialphobien oder auch Tierphobien entwickeln unglaubliche und teilweise schon übermennschliche Energien und Kräfte- und dass die selten nur gut oder schön und positiv sind, ist wohl auch klar...gerade wenn diese völlig unbehandelt und frei alle Bereiche des Lebens einnehmen können.

alle anderen Leute, ob nun jung oder alt müssen sich auch mit allen möglichen Fragen und Problemen rumschlagen, gerade wenn es ums Liebes und Beziehungsleben geht - ob ihr nun mit Anfang oder Mitte 20 schon Torschlusspanik schieben müßt, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass das im Grunde doch Niemand anderen wirklich interessiert ob ihr nun Erfahrung habt oder nicht; Qualität,nicht Quantität...ne schlechte und nicht ganz so positive Erfahrung würde was bei Euch bewirken?

Frage: Hättet ihr überhaupt "Platz" für einen anderen Menschen in Eurem Leben? Wie sieht es mit Eurer Streitkultur aus? Möchtet ihr Euch momentan intensiv mit Jemand anderem auseinander setzen und Euch auf den einlassen? Ohne Garantien? ...und Fakt ist, auch ein Beziehungspartner kann nicht grundsätzlich etwas an meiner oder Eurer Einstellung und Eurem Befinden, Störungen oder Phobien ändern...das kann auch kein Arzt ohne Euren Willen,ohne Eure klare Entscheidung und ohne Euer aktives Mittun...ist nun mal leider so, dass kann man nur immer selbst versuchen soetwas soweit wie möglich in den Griff zu bekommen, ein Thera kann dabei gut helfen, ein Partner ist aber kein Thera, kann er nie sein, weil ihm die emotionale Distanz fehlt...dem könnt ihr auch nicht sagen "Das geht Dich nichts an"...

Aber jetzt doch noch was: Guckt Euch mal um, was für Leute nicht alles verheiratet sind, Partner haben und alle Nase lang ne neue/einen neuen haben etc...das eine hat mit dem anderen offenbar gar nichts zu tun, und auch nicht darum, wer nun was verdient hat oder um Gerechtigkeit...

05.01.2008 19:13 • #18


:-(


Hallo

Ich würde ja gerne ausführlich antworten auf deinen Beitrag Cathy aber ich habe sagen wir soetwas wie eine Schreibblockade und kann dies leider nicht.

06.01.2008 17:31 • #19


Riemann

Riemann


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Zitat von Lilly42:
Ich verstehe nicht, wieso Ihr Euch in so eine Kategorie einordnet? Jeder hat doch sein eigenes Tempo und was ist daran so außergewöhnlich mit 20 Jahren noch keine Beziehung/Sex gehabt zu haben? Ich finde, Ihr wertet Euch dadurch ab und setzt Euch unter Druck. Niemand auf der Welt hat jemals festgelegt, wann man das 1. Mal haben sollte!

aber der leidensdruck entsteht doch aus einem selbst - es ist einfach desaströs für die seelische gesundheit, über lange zeit unfreiwillig enthaltsam zu leben!

06.01.2008 19:36 • #20




Dr. Reinhard Pichler

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