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Universaldenker
Hallöchen Leute,

habe ein kurzes Video über eine meiner "ausgearbeiteten" Ideen gemacht. Was ist Wahrheit? Wie entsteht sie?

Was sagt ihr dazu? (Achja, mein Akzent ist nicht gespielt - nur so nebenbei )



Danke im Voraus!

21.12.2013 01:06 • 06.01.2014 #1


113 Antworten ↓


Hochwissenschaftlich.
Geeignet als Dissertation oder Habil-Arbeit (falls noch erforderlich).

Aber in diesem Forum werden wohl die wenigsten Teilnehmer dazu diskutieren können.

21.12.2013 15:26 • #2



Wie entsteht Wahrheit?

x 3


Zitat von deep-darkness:
Hochwissenschaftlich.
Geeignet als Dissertation oder Habil-Arbeit (falls noch erforderlich).

Aber in diesem Forum werden wohl die wenigsten Teilnehmer dazu diskutieren können.


Ich finde den Beitrag auf Youtube auch interessant und gut gemacht. Was mir aber sauer aufstößt ist die abwertende Beurteilung über die Teilnehmer des Forums. Diesen wird nämlich dadurch mangelnde Intelligenz unterstellt, so dass sie diesem hochwissenschaftlichen Beitrag nicht folgen können.
Das ist genau diese akademische Arroganz, die mir auf den Geist geht. Diese Einstellung hatte ich damals auch mit Anfang 20, als ich anfing zu studieren und mir einbildete, ich sei etwas besseres.
Heute schäme ich mich dafür, dass ich mal so naiv gedacht habe.

21.12.2013 18:47 • x 3 #3


Universaldenker
*rot werd*
Danke euch. Ich bin noch ein Abiturient, werde aber im nächsten Jahr mit dem Physikstudium anfangen.

@islandfan, da gebe ich dir Recht!

21.12.2013 19:01 • x 1 #4


Zitat von islandfan:
... Was mir aber sauer aufstößt ist die abwertende Beurteilung über die Teilnehmer des Forums. Diesen wird nämlich dadurch mangelnde Intelligenz unterstellt, so dass sie diesem hochwissenschaftlichen Beitrag nicht folgen können.
Das ist genau diese akademische Arroganz, die mir auf den Geist geht.


Niemandem wird (meinerseits) "mangelnde Intelligenz" unterstellt.
Auch mit hoher Intelligenz kann man nicht zu jedem wissenschaftlichen Beitrag einen Kommentar abgeben.
Es kommt immer auf den Sachverhalt an. Auch darauf, wie Wissenschaftliches angeboten wird. Ob Interesse aufkommt, ob sich schon einmal jemand mit der Thematik befaßt hat oder bereit ist, sich in diese einzuarbeiten, um "mitreden" zu können.

Mir ist es auch schwer gefallen, der komplexen Analyse von Universaldenker zu folgen. Und wer in dieses Forum gekommen ist, tat dies, weil er voller Probleme ist, die auf einer anderen Ebene liegen als der (philosophischen?) Deutung von Wahrheits-Entstehung.

Gern lasse ich mich eines anderen belehren: vielleicht entsteht hier ja doch noch eine Diskussion über den Inhalt und die Aussage des Videos.
Ich selber werde es mir noch einige Male ansehen/anhören, um an einer solchen Diskussion dann auch teilnehmen zu können.

Bis dahin noch einmal: Kompliment für den Inhalt.
Als ich Abitur machte, sah das, was ich von mir gab, nicht annähernd so intelligent aus. Und Physik war schon gar nicht mein Fach.

21.12.2013 21:14 • #5


hallo Universaldenker

Super Video, Super Beitrag, fand ich.....

weil es genau meiner *Wahrheit* entspricht

Das manchmal störende an dieser meiner Einstellung ist, dass es manchmal sehr anstrengend ist und die Leichtigkeit des Lebens etwas nimmt...wenn ich zuviel darüber nachdenke und prüfe, ob meine Wahrheit noch gültig ist oder nicht. oder allgemein Wahrheiten für mich überprüfe.

Ich denke unsere Wahrheiten sind Überzeugungen ...die ich brauche um mich nach etwas richten zu können. Zu starres festhalten daran ...kann auch stören...oder ich kann mich verirren...Aber sie sind für mich lebenswichtig.,,,oder nicht? (schon wieder überprüfen muss )

Meine Wahrheiten sind nicht allein aus meinem Bewusstsein entstanden...sie unterliegt vielen für mich unbekannten Faktoren. Soweit bin ich für mich mit meinen Überlegungen gekommen und halte sie nun für wahr. Das war nicht immer so.

So dass ich mich auch schon fragte..was ist mein ICH...was bin ICH...bin ich wahr?oder nur die Vorstellung von mir? ...oder bin ich nur eine Summe von Unbewussten und Bewussten Reaktionsmustern. Da kann einem ganz schön schwindelig werden..beim tiefer rein denken.

Mir war aufgefallen, dass du der Meinung bist...ein Grund sich auf Ideen nicht ein zu lassen..könnte Faulheit sein........
Was verstehst du in dem Zusammenhang mit Faulheit und was ist für dich Faulheit ?

es ist für mich ein destruktiv besetztes Wort, so wie ich es verstehe. Ich meine, Faulheit ist Motivlosigkeit aus bestimmten Gründen....und Motivlosigkeit, klingt für mich nun wieder nicht destruktiv besetzt...sondern begründet ein Nicht-TUN...eine logische Folge.

Etwas nicht folgen zu wollen, weil man es nicht kann ( sich nicht reindenken /reinfühlen) würde ich zbsp nicht faulheit nennen wollen.

Sorry wenn es etwas vom Thema abgeht ( oder doch nicht? ) ...aber dazu hätte ich gern deine Wahrnehmung /deine Wahrheit gewusst.
würde mich freuen, wenn du mir darauf antwortest.

lg morla

22.12.2013 00:10 • #6


kalina
Und nochmal Wilhelm Busch:

"Ich nahm die Wahrheit mal aufs Korn.
Und auch die Lügenfinten.
Die Lüge macht sich gut von vorn,
Die Wahrheit mehr von hinten."

22.12.2013 01:18 • #7


nostromo
Das scheint scharfsinnig gedacht ... erstmal, ich muß es mir ein zweites mal ansehen. Darf ich den werten Universaldenker fragen, welches "Leiden" ihn nach psychic.de verschlagen hat ?

22.12.2013 01:44 • #8


Universaldenker
Zitat von morla:
Super Video, Super Beitrag, fand ich.....


Danke dir! Das ist sehr motivierend!

Und, was Faultheit angeht: nun, für mich ist Faultheit auf gar keinen Fall etwas Destruktives; zumindest nicht immer. Auf der einen Seite brauche ich Faulheit, denn erst unter diesem Leerlauf-Zustand bin ich hoch kreativ. Auf der anderen Seite, muss ich sie überwinden, um endlich mit der Konzipierung der Idee anzufangen. Ich darf genauso wenig faul sein, eine Idee zu notieren. Deshalb habe ich immer meinen Notizblock dabei, wo ich alle Einfälle festhalte, ganz egal wie schrill sie auch sein mögen. Mittlerweile sind es 5 Seiten voller Ideen, die darauf warten ausgearbeitet zu werden. Und wer weiß, vielleicht wird einer dieser Ideen bahnbrechend sein.
"Nichts ist unmöglich" - Toyota

22.12.2013 01:55 • #9


Huhu

dass ich das Wort Faulheit negativ besetzte (früher, bevor ich mir darüber noch andere Gedanken gemacht habe)..kommt aus meiner Erziehung und wie ich den Umgang mit dem Wort für mich interpretiert habe.

ich finde es interessant, dass du oder überhaupt jemand es anders interpretiert...also positiv.

Ich denke wenn die Motivation da ist...komme ich automatisch ins Handeln....wenn nicht...stimmt etwas mit der Motivation nicht so, wie ich es mir villt wünsche.

Ich finde es Toll Ideen auch ernst zu nehmen und zu überprüfen...und nicht gleich..als unwichtig..oder alles schon da..oder geht nicht..in den imaginären Mülleimer zu werfen. Mutig und eine Art von Freiheit... darüber frei sprechen zu können...

Ich denke dem Fortschritt haben wir nur solchen Menschen zu verdanken...die ihre Ideen ernst genug genommen haben...und sich damit unermütlich auseinader gesetzt haben.

danke für deine Antwort

lg morla

22.12.2013 02:08 • #10


Universaldenker
Zitat von nostromo:
Darf ich den werten Universaldenker fragen, welches "Leiden" ihn nach psychic.de verschlagen hat ?


Ähm nun, Leiden habe ich zwar keine, aber wahnsinnig bin ich irgendwie trotzdem. Ich habe zwar keine Sozialphobie, schotte mich aber gerne ab, um sich mit meinen Hobbies zu beschäftigen (Philosophie, Physik und Psychologie). Wenn mich also ein Bekannter zu einem Geburtstag einlädt, dann lehne ich die Einladung ab, um stattdessen irgendetwas zu zeichnen, zu konzipieren oder irgendwelche Dokus anzuschauen. Ich habe mir große Ziele im Leben gesetzt; zum Beispiel: der Nobelpreis für Physik.
Und forschen empfinde ich wichtiger als soziale Kontakte knüpfen oder soziale Interaktionen aufrechterhalten. Es ist ganz schön verrückt, nicht wahr? Vor 2011 war ich ein ganz anderer Mensch.

Und da ich keine Probanden zur Verfügung habe, muss ich mich entweder selbst analysieren, oder euere Beiträge hier durchlesen.
Das wäre der zweite Grund, warum ich hier bin.

22.12.2013 02:10 • #11


ich find es nicht verrückt....einfach eine andere Art zu Leben.

Hauptsache ist doch...du fühlst dich wohl dabei...was gibt es schöneres seinen Leidenschaften nach zu gehen und dabei Erfüllung zu finden.

Zitat:
Und da ich keine Probanden zur Verfügung habe, muss ich mich entweder selbs analysieren, oder euere Beiträge hier durchlesen.
Das wäre der zweite Grund, warum ich hier bin.


wie meinst du können dir Beiträge helfen...oder andere selbst analysen helfen? wenn ich kann helfe ich gern

lg morla

22.12.2013 02:15 • #12


nostromo
Nichts geringeres als der Nobelpreis. Das zu lesen macht mir Hoffnung. Scheuklappenfreies Denken ist ein Privileg der Jugend und kann soo Wertvolles hervorbringen. Die Utopien von Gestern sind Realitäten von heute und die Utopien von heute werden Realitäten der Zukunft sein. Viel Erfolg beim Erfinden der Zukunft ;-)

22.12.2013 02:32 • #13


Zitat von Universaldenker:

Ähm nun, Leiden habe ich zwar keine, aber wahnsinnig bin ich irgendwie trotzdem. Ich habe zwar keine Sozialphobie, schotte mich aber gerne ab, um sich mit meinen Hobbies zu beschäftigen (Philosophie, Physik und Psychologie). Wenn mich also ein Bekannter zu einem Geburtstag einlädt, dann lehne ich die Einladung ab, um stattdessen irgendetwas zu zeichnen, zu konzipieren oder irgendwelche Dokus anzuschauen. Ich habe mir große Ziele im Leben gesetzt; zum Beispiel: der Nobelpreis für Physik.


Also zunächst einmal bist du schon sehr weit mit deinen Gedanken für dein Alter. Dennoch finde ich es sehr wichtig, im Leben einen Gegenpol zu schaffen, damit man auch das wirkliche Leben erlebt. Daher wäre es schon ratsam, deine Entwürfe mal ein paar Stunden ruhen zu lassen und mit deinen Freunden zu feiern. Schottest du dich zu stark ab, kann das zu Einsamkeit führen und das ist kein guter ZUstand.
Als ich in deinem Alter war, dachte ich auch, ich sollte mich nur mit intellektuell hochwertiger Literatur beschäftigen und habe nur die Klassiker gelesen. Heute sehe ich es anders. Ich lese zwar nach wie vor auch anspruchsvolle Literatur, aber ich habe die Balance geschaffen, dass ich auch mal einen Krimi zur reinen Unterhaltung lese. Auch was das Fernsehprogramm betrifft. Ich schaue auch mal schrottige Sendungen, um einen Ausgleich zu haben.
Aber das bleibt jedem selbst überlassen.

Zum Thema Faulheit. Leider ist dieser Begriff negativ behaftet, was ich bedenklich finde. Faulheit ist in meinen Augen wichtig, um den Geist anzuregen. Müßiggang ist nicht aller Laster Anfang, sondern der Anfang jeder Kreativität. Leider sind wir heute dauerbeschäftigt und nehmen uns viel zu wenig Zeit, um mal anzuhalten.

Das mit dem Nobelpreis finde ich durchaus ein Ziel, von dem man träumen kann. Nur darf man dann natürlich nicht enttäuscht sein, wenn man dieses Ziel nicht erreicht. Aber was wäre das Leben, wenn man keine Ziele mehr hätte!

22.12.2013 10:15 • #14


Ich freue mich für Universaldenker, daß nun doch noch eine angeregte und anregende Diskussion zustande gekommen ist.
Sein Thema ist es wert.

Du bist ein "besonderer Mensch", Universaldenker.
Solchen Menschen begegnete ich einige Male in meinem Leben. Sie haben es nicht immer leicht. Und so wünsche ich Dir, daß Du immer an Dich glauben mögest.


Mir wünsche ich, hier noch viel von Dir und über Dich lesen zu dürfen.

22.12.2013 11:50 • #15


Hallo Universaldenker!

Ich hab mir mal dein Video angeschaut, allerdings nicht alle Beiträge hier gelesen.
Das Video ist interessant, nachvollziehbar und regt zum Denken an. Danke fürs Teilen.

Hier einige kleine Anmerkungen:

-- Du sagt, dass der Unterschied zwischen Fachmann und Laie dazu führt, dass man seine Idee besser findet, wenn man sich auf dem Gebiet auskennt. Dies ist leider nicht so. Ein gut dokumentiertes psychologisches Phänomen, der Dunning-Kruger-Effect, sorgt dafür, dass gerade aufgrund mangelnder Kompetenz Laien ihre eigenen Fähigkeiten regelmäßig unterschätzen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Dunning%E2 ... ger_effect

-- Deine sehr subjektive Interpretation des Begriffs Wahrheit - "Wahrheit ist das, was du für Wahrheit hältst" finde ich problematisch.
Ist der Satz "2+2=5" wahr, wenn wir ihn für wahr halten?
Wenn ich die Theorie von einer flachen Erde für wahr hielte, würde ich bei einer Seereise von der Scheibe herunterfallen?
Muss ich einfach der Überzeugung sein, dass ich unsterblich bin, und schon ist meine Unsterblichkeit "Wahrheit"?

-- Du vermischt die epistomologisch sehr verschiedenen Definitionen von "glauben" im wissenschaftlichen und religiösen Kontext. Man kann an den wissenschaftlichen Fortschritt und an die Wahrheit seiner Religion "glauben", aber es handelt sich um völlig verschiedene Arten von Glauben. Religiöser Glauben findet ohne Beweise statt, der "Glaube" an den wissenschaftlichen Fortschritt bezeichnet er eine Zuversicht, dass die Entwicklung der Wissenschaft, für die es Beweise gibt, auch in Zukunft weiter das tun wird, was sie jetzt tut. Beides kann man mit dem sehr vielseitigen Wort "glauben" bezeichnen, klar, aber das eine ist eher "die Welt so sehen, wie man sie gerne hätte" und das andere "Muster in der externen Welt erkennen und für gut befinden".

-- Ich würde auch widersprechen bei der Aussage "Es gibt keine bessere Wahrheit". Doch, ich denke schon. Besser bedeutet für mich nützlicher.
Früher hat man Krankheiten mit dem Einfluss von Dämonen erklärt. Heute hat man andere Erklärungen. Die Dämonen-Theorie ist schlechtere Wahrheit, weil sie keine Lösung des Problems aufzeigt, während z.B. das Verständnis von bakteriellen Infektionen zur Entwicklung von Antibiotika geführt hat. Und die wirken, egal was man für die Wahrheit hält. Wie sagt man doch so schön? Science: It works, b*tches!

22.12.2013 14:38 • x 1 #16


Zitat von islandfan:
Zitat von Universaldenker:
Aber was wäre das Leben, wenn man keine Ziele mehr hätte!


Freiheit?

22.12.2013 14:46 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hi benjaminL

danke , für das mit-teilen deiner Gedanken und Wahrheiten.

finde ich auch höchst interessant die Erklärungen..kann bzw muss ich auch zustimmen. Es ist für mich, will soll ich es sagen? eine Kehrseite...die mit dem anderen Gedankengang aber auch zusammenhängt.

Früher war es "allgemein Wahrheit", dass die Erde eine Scheibe ist....die Menschen lebten lange mit dieser Wahrheit...bis....

eine neue Wahrheit entdeckt wurde und sich dieser allgemein angeschlossen wurde. Ein Beweis konnte geführt werden..der zuvor noch nicht da war.

Deshalb verstehe ich diese Gedanken zur "Wahrheit" so...dass Wahrheit nichts unveränderliches ist.

Wahr ist oder scheint, was mit Beweis zusammen hängt.

Wissenschaftlich ist das nochmal anders zu betrachten, als wenn es um eigene Erfahrungen, mit Emotionen, mit Interpretationen von Zusammenhängen individueller Erlebnisse geht.

Wahr ist zeitweise das, was allgemein als Wahr deffiniert wird und so übernommen....und zwar so lange bis Zweifel aufkommen und Gegen-Beweise gesucht und gefunden werden

Für Menschen vor unserem Zeitalter, die noch keine Mathematik kannten, gab es also die Wahrheit 2+2= 4 noch nicht. Sie lebten dennoch ihre Wahrheiten.

Neue Erfindungen und Erkenntnisse kommen doch eher von solchen Menschen, die sich absoluten allgemeingültigen Wahrheiten nicht einfach zweifelsfrei ergeben.

Mit solchen Gedanken, wie soll ich mir da sicher sein..dass es "die Wahrheiten" gibt, die für immer und ewig gelten und nie veränderbar sein können..... durch evtl weiter Entwicklung ?

Veränderbar durch andere Sichtweisen, anderen Erkenntnissen von Zusammenhängen, neuen Beweisen usw

Darum macht es mich schon unsicher ob es absolute Wahrheiten, die für immer gelten...gibt.

Ich kann mich darauf einlassen, dass es allgemein bewiesene zeitliche Wahrheiten gibt...oder auch persönlich individuelle Wahrheiten....
jedoch kann ich mir auch vorstellen, dass diese Wahrheiten sich irgendwann verändern könnten und neue entstehen.

Darum frage ich mich...was ist Wahrheit...ist es das was ich darunter verstehe...oder das was andere darunter verstehen..oder noch ganz was anderes...

mich tiefer damit befassend, macht es mich ziehmlich kirre im Kopf ....und neige dazu...es besser ruhen zu lassen

dennoch reitzt mich das Thema und macht mich neugierig.

lg morla

22.12.2013 18:41 • #18


Hi Morla!


Zitat von morla:
Hi benjaminL

danke , für das mit-teilen deiner Gedanken und Wahrheiten.

finde ich auch höchst interessant die Erklärungen..kann bzw muss ich auch zustimmen. Es ist für mich, will soll ich es sagen? eine Kehrseite...die mit dem anderen Gedankengang aber auch zusammenhängt.

Früher war es "allgemein Wahrheit", dass die Erde eine Scheibe ist....die Menschen lebten lange mit dieser Wahrheit...bis....


Das sehe ich anders. Die Erde war immer rund. Menschen haben die Aussage "die Erde ist flach" früher für wahr gehalten, aber sie haben sich geirrt, die Aussage ist und war auch in der Vergangenheit immer unwahr.
Niemand ist jemals in der Geschichte der Menschheit von der Kante der Weltscheibe gefallen.




Zitat:
eine neue Wahrheit entdeckt wurde und sich dieser allgemein angeschlossen wurde. Ein Beweis konnte geführt werden..der zuvor noch nicht da war.

Deshalb verstehe ich diese Gedanken zur "Wahrheit" so...dass Wahrheit nichts unveränderliches ist.


Unsere Theorien über die Welt sind veränderlich, ich glaube nicht, dass Wahrheit veränderlich ist.


Zitat:
Wahr ist oder scheint, was mit Beweis zusammen hängt.

Wissenschaftlich ist das nochmal anders zu betrachten, als wenn es um eigene Erfahrungen, mit Emotionen, mit Interpretationen von Zusammenhängen individueller Erlebnisse geht.


Da stimme ich auf jeden Fall zu. Es gibt subjektive Wahrheiten wie Geschmacksfragen ("Hamburger schmecken großartig!") oder moralische Einstellungen ("Die Ungleichbehandlung von Mann und Frau ist falsch"), die wahr sind, sobald wir sie für wahr halten.

Zitat:
Mit solchen Gedanken, wie soll ich mir da sicher sein..dass es "die Wahrheiten" gibt, die für immer und ewig gelten und nie veränderbar sein können..... durch evtl weiter Entwicklung ?


Ich glaube, man fährt gut damit, gar nichts als sicher anzusehen.


Zitat:
Darum macht es mich schon unsicher ob es absolute Wahrheiten, die für immer gelten...gibt.


Es gibt definitv solche Arten von Wahrheit. Wie z.B. Aussagen, die per definition wahr sein müssen. Z.B.: "Ein Kreis ist rund."
Das war immer so und wird immer so sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Analytisches_Urteil



Beste Grüße
Ben

22.12.2013 19:02 • #19


Hallo Ben

vielen dank für's erklären....*leuchtet ein*

ich hatte mich verrannt...in dem Gedanken...was Menschen für wahr halten...und damit mit.... und in.... ihrer subjektiven oder allgemein übernommenen Wahrheit leben.

lg morla

22.12.2013 19:12 • #20



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