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Carcass

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http://www.bild.de/regional/leipzig/nam ... .bild.html

Moin,

das Thema ist sicherlich alt, aber immer wieder aktueller denn je. Wieso geben Menschen ihren Kindern immer so kranke Namen, so dass sie gezeichnet sind von vorneherein in ihrem Leben? Und die Unterschicht ist bei der Namensgebung besonders kreativ, ist jedenfalls meine Erfahrung. Ein Arzt oder Anwalt hat eine Amelie, Jan, Jonas oder eine Lisa Marie während der Assi ne Schackeline Schantalle, Käwinn Justin Jeremy Pascal auf die Reihe bringt.

Nun ist die Frage, warum machen Eltern sowas? Klar sie schauen den ganzen Tag ihre Dreckssendungen und Schnulzen , in denen Kinder eben solche Namen haben mögen, aber ein französischer Name oder englischer Beiname ist auch nur dann erträglich wenn der Nachname nicht Krczyczyszkowski ist , denn dann wird es arm. Diese Kinder sind vorgezeihnet in der Schule, es sei denn sie sind mit hoher Intelligenz gesegnet, was bei der "Förderung" in dern Familien eher unwahrscheinlich ist.
Und wenn die Schackeline dann nicht in der Lage ist, korrekt zu schreiben oder mal wieder bei der Kurvendiskussion versagt, steht das Dummbratzkind dumm da und zwar doppelt. So wäre es einfach mal nur ein Nichtwissen, aber mit dem Namen dazu wird es dann richtig böse.

Diagnose "Schantalle" stolpert aber dann rechtzeitig mit 15 über einen P. und wird schwanger, hat aber ne Schützhülle für ihr Handy! Entweder sehe ich da nun einiges krumm, oder sollte man sein Kind tatsächlich seelisch direkt so zerstören, damit es an einer psychischen Erkrankung erst gar nicht vorbeischlittert?


Würd mich mal interessieren, ich weiss dass ich Vorurteile habe, aber zu 99 % haben die sich immer wieder bestätigt. Ich kategorisiere mich übrigens nicht nach oben oder nach unten und schaue nicht auf Assis herab, oder schaue zu der Oberschicht auf. Aber die Neutralität und Statistiken sind nicht zu verwischen.

In dem Sinne ein schönes Wochenende!^^

04.04.2015 06:53 • 10.04.2015 #1


70 Antworten ↓


Fantasy

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Zitat von Carcass:
aber ein französischer Name oder englischer Beiname ist auch nur dann erträglich wenn der Nachname nicht Krczyczyszkowski ist , denn dann wird es arm.

Na, da hab ich mit meinem französischen Vornamen (mit auf den ersten Blick zwar deutsch erscheinendem, aber französisch ausgesprochenem 2. Vornamen, der aber nur in meinem Perso steht, aber nie benutzt wird) ja glatt nochmal Glück gehabt, was?! Und ich komm noch nicht mal aus der Unterschicht. Meine Eltern haben halt einfach schon ewig einen Frankreich-Tick gehabt und leben jetzt ja auch dort...

Zitat von Carcass:
mal wieder bei der Kurvendiskussion versagt

Das hab ich auch und hab trotzdem später noch studiert...

Ich kenne übrigens auch Leute mit diesen "typischen" Namen, die nicht den Klischees entsprechen. Aber du hast schon Recht, gewisse Namen kommen vermehrt in bestimmten "Kreisen" vor...

04.04.2015 08:27 • #2


Carcass

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Also prinzipiell werden natürlich nicht alle Namen mit Triggerpunkten versehen , das ist schon klar
Ich bringe das Beispiel Nicole an----der Name ist so negativ behaftet und ob das Zufall ist oder nicht. Französische Namen gut und schön, insgesamt gehörten die ja mal zum Großdeutschen Reich Aber wenn eine Mutter ihr Kind "Iffes" ruft, der aber YYYYVES heisst, dann kriege ich das kalte Brechen. Oder eben wenn die Namen falsch ausgesprochen werden. Ich sage ja nicht, dass mein Name pefekt ist, habe einen Skandinavischen. Allerdings habe ich auch keinen ostblöcklich anmutenden Nachnamen, der das Ganze zerstören würde.
Aber die Namensgebung ist in vielen Schichten eben vorhersehbar und diese Leons und Jeremies sind eben wie Bohnen aus dem Boden geschossen , nachher gab es die Robins und das wurd einfach nicht mehr besser.
Wenn man die Leute fragt warum sie ihr Kind so oder so nennen, kommen dann immer die Ausreden "Hab ich in dem Film gesehen", Leon der Profi..... JA ein Killer , aber muss ich mein Kind Jeffrey nennen? Ich denke nicht^^

04.04.2015 08:33 • #3


nicowersonst


Zitat von Carcass:
:D Also prinzipiell werden natürlich nicht alle Namen mit Triggerpunkten versehen , das ist schon klar
Ich bringe das Beispiel Nicole an----der Name ist so negativ behaftet und ob das Zufall ist oder nicht. Französische Namen gut und schön, insgesamt gehörten die ja mal zum Großdeutschen Reich Aber wenn eine Mutter ihr Kind "Iffes" ruft, der aber YYYYVES heisst, dann kriege ich das kalte Brechen. Oder eben wenn die Namen falsch ausgesprochen werden. Ich sage ja nicht, dass mein Name pefekt ist, habe einen Skandinavischen. Allerdings habe ich auch keinen ostblöcklich anmutenden Nachnamen, der das Ganze zerstören würde.
Aber die Namensgebung ist in vielen Schichten eben vorhersehbar und diese Leons und Jeremies sind eben wie Bohnen aus dem Boden geschossen , nachher gab es die Robins und das wurd einfach nicht mehr besser.
Wenn man die Leute fragt warum sie ihr Kind so oder so nennen, kommen dann immer die Ausreden "Hab ich in dem Film gesehen", Leon der Profi..... JA ein Killer , aber muss ich mein Kind Jeffrey nennen? Ich denke nicht^^



Nicole ist kein Name das ist ein Sammelbegriff ( ich darf das sagen . )
Wir hatten alleine 5 in der Klasse.

04.04.2015 08:56 • #4


Kirsuber


Es gibt ja auch den Spruch "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose". Ich verstehe die Eltern auch nicht, die ihren Kindern auf Teufel komm raus einen exotischen Namen geben wollen, wobei ja viele der fragwürdigen Namen dann doch relativ häufig vergeben werden. Allerdings finde ich es auch nervig, wenn man einem Kind einen Namen gibt, der die Namenslisten anführt, denn wenn dann 6 Mal Max und 6 Mal Sophie in einer Klasse vertreten sind, ist das doch auch nervig.
Die Namensgebung sollte also gut durchdacht sein.
Ich habe das Glück (oder auch Pech, wie man es nimmt), dass ich einen Namen habe, den es in Deutschland sehr selten gibt. Früher habe ich das gehasst, weil ich eher einen 0-8-15 Namen haben wollte, heute bin ich dann doch froh, dass es meinen Namen nicht so oft gibt.

04.04.2015 08:59 • #5


Schlaflose

Schlaflose


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Es gibt immer wieder "Modenamen", die gehäuft vorkommen. In meiner Klasse hatten wir zu einer Zeit 5 Sabines und 4 Stefans.
In meiner Zeit als Lehrerin habe ich auch solche Phänomene erlebt. In einer Gruppe von 16 Schülern gab es 4 Silkes, in einer anderen ebenso kleinen Gruppe 4 Lisas.
Das andere Extrem sind Namen, die völlig unpassend für Kinder sind. Das blödeste Name, den ich erlebt habe, war Nestor.

04.04.2015 09:07 • #6


Carcass

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Zitat von nicowersonst:


Nicole ist kein Name das ist ein Sammelbegriff ( ich darf das sagen . )
Wir hatten alleine 5 in der Klasse.

auch nicht schlecht. Wie gesagt, man kann nicht alle über einen Kamm scheren, aber es bewahrheitet sich doch sehr häufig wenn ein gewisser Name auftaucht, dann sollte man den Kopf einziehen. Früher assoziierte ich immer Namen mit Dingen, bei den Neunamen klappt das nicht.

Neulich kam eine Noel Justine Ciara El Mezzoughi zur Welt, ob die wohl mal Oberärztin wird?

04.04.2015 10:09 • #7


DieSonneSatans


Mh, also ich achte da nicht so drauf, aber ja diese Namen treten in ihrer Häufigkeit regelmässig zu Tage- ,,Kevin"- der Virus der sich vermehrt.

Meine beste Freundin wohnt in Berlin-Hellersdorf-Marzahn und immer wenn ich sie besuchen gehe, kommen mir Leute entgegen die ihre Kinder so anreden, wo ich mir denke: Ok, das Klischee stimmt.

Was ich schon gehört hab:

1. Samantha (,,Zementaa!")
2. Kevin
3. Jaqueline (Bekannt: ,,Schakkeline!")
4. Chantal (Schantall)
5. Mandy
6. Amanda (Emendä)
7. Jordan
8. Jeremy
9. Pascal
10. Jeremy-Pascal
11. Peggy
12. Nancy
13. Cindy
14. Trixie (Ohne schei....)
15. Becky
16. Brian
17. Justin
18. Jason

04.04.2015 10:38 • #8


Carcass

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Ich glaub die Wollnys haben alle einen von diesen Namen Schackeline geh wech von die Regale du Ar.

04.04.2015 10:50 • #9


holger014


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Ich glaube, das sagt alles.

btw. Namen sind Schall und Rauch.
Ich glaube, der fehlende Intellekt soll mit solchen Namensgebungen kaschiert werden... je exotischer, je intelligenter will man rüberkommen.

04.04.2015 11:28 • #10


Carcass

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Und erreicht genau das Gegenteil

04.04.2015 11:50 • #11


Nev3rMind

Nev3rMind


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Napoleon, Jesus und Fürchtegott.

Waren die Kinder alle ungewollt? Ganz ehrlich wiekommt man auf sowas? Trifft man sich zu einer Art Gruppe zusammen und überlegt mit anderen werdenden Eltern die "attraktivsten und "zeitlosesten" Namen?

04.04.2015 14:02 • #12


Aqua


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Solange es "normale" Namen sind und keine 2. Bedeutung haben, wie zb Juli-Summer, und man sie vor allem richtig aussprechen kann, finde ich die meisten Namen nicht schlimm.

Man muss auch bedenken, wo und wann der Name vergeben worden ist. Manch ein Bayer würde mit einem Norddeutschen Namen sicher schräg angesehen werden und umgekehrt. Einige Namen klingen in meinen Ohren einfach typsich Ostdeutsch, zb Doreen.

Der Name Nicole ist meiner Meinung nach zb auch ganz normal, genauso wie Nadine.

07.04.2015 13:22 • #13


Carcass

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Naja was heisst normal, aber die kannste dann meist in die Tonne hauen Ostnamen? Mandy, Rönny, Schackeline, Sinndiiii, Ralli, Viola, ach die Liste ist lang! Erich hat watt

07.04.2015 17:41 • #14


Kirsuber


Ronny ist für mich der typische ostdeutsche Männername.

Es ist schon eine schwierige Sache mit der Namensgebung, wenn ich Kinder hätte, wüsste ich gar nicht, welche Namen ich geben würde.

07.04.2015 17:58 • #15


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Carcass:
Naja was heisst normal, aber die kannste dann meist in die Tonne hauen Ostnamen? Mandy, Rönny, Schackeline, Sinndiiii, Ralli, Viola, ach die Liste ist lang! Erich hat watt


Der Erich war aber ursprünglich Saarländer, also Landsmann von mir

07.04.2015 18:02 • #16


Carcass

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Der Honecker oder der Mielke? Also im Saarland ist die Tendenz ja auch zu französischen Namen, aber die Nachnamen kompensieren das dann meist wieder. Wo denn aus dem Saarland, meine Familie kommt aus VK

07.04.2015 18:52 • #17


MrsAngst

MrsAngst


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Also ich muss dazu sagen diese "Assi" Eltern die ihre Kinder so strafen, haben oft normale Namen. Wieso wird nichts aus denen?
Und ich glaube Menschen die in ihrem Leben nichts erreicht haben, denken nicht daran, dass manche Namen nachteile haben. Ein Jeremy Müller kommt einfach nicht so gut an, wäre er ein echter US-Bürger wäre es was anderes. Aber die denken nicht daran, dass es sich im Arbeitsleben, in der Schule oder sonst wo komisch anhören könnte. Meine Theorie.

Wenn ich ein Mädchen bekomme nenne ich es jedenfalls Maria Schöner Name und meine Oma hies auch so

07.04.2015 22:43 • #18


Schlaflose

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Zitat von Carcass:
Der Honecker oder der Mielke? Also im Saarland ist die Tendenz ja auch zu französischen Namen, aber die Nachnamen kompensieren das dann meist wieder. Wo denn aus dem Saarland, meine Familie kommt aus VK


Honnecker.
Wir haben auch mal in VK gewohnt, als ich ein Teenager war, aber nur 2 Jahre. Ist nicht gerade der begehrenswerteste Ort zum Leben. Seitdem wohnen wir in einem Örtchen 5km davon entfernt.

08.04.2015 05:19 • #19


Carcass

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Ich war mit meiner Frau vor knapp 3 Jahren mal wieder dort und die Innenstadt ist wirklich kaputt , halb Fürstenhausen existiert nicht mehr, alle Häuser weg, traurig das Ganze. Als kleiner Junge bin ich immer durch die Wälder gestromert mit der Familie und überquerte Grenzen

Und der Jeremy Müller in den Staaten hat ja nun mal dann einen normalen Mischnamen für die Regionen dort, wenn er Glück hat wird er damit aber kein Amokläufer

Die Eltern haben meist relativ normale Namen, weil sie eben nicht so ausgefallen sind, dass man das Grausen bekommt. Man sollte nicht zu viel Unterschichten TV und Serien schauen. Eine Christel Carrington oder Alexis Joan Krakikowski sind schon unterschiedlich. Und die Kinder werden von Lehrern bestempelt und dann heisst es "Unsern Jeremy Pascal hat heute mal wieder im Diktat 80 Fehler, bei 70 Wörtern "

08.04.2015 05:34 • #20




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