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Zitat von Grace_99: Das mit dem Balkon würde mich sehr interessieren
Ich verfasse den Text jetzt mit der spracheingabe meines Handys, ich hoffe man kann es verstehen, der Text wird aber ein bisschen länger.
Als balkonkraftwerk bezeichnet man kleine solaranlagen, die ohne Genehmigung angebracht werden können. Das sind je nach Größe 1 bis 2 solarplatten, die entweder 300 oder 600 Watt Strom erzeugen können maximal. Die jahresstrommenge beträgt auch 300 oder 600 kilowattstunden. Die Installation ist sehr einfach, man stellt oder hängt die solaranlagen auf, und steckt diese einfach in eine normale Steckdose. Die Anmeldung erfolgt relativ einfach, es ist keine Inbetriebnahme durch einen Techniker nötig. Den Strom, den man nicht selbst verbraucht, speist man in das Netz ein, bekommt aber keine Vergütung dafür. Die Anlage dient aber eher dazu, den grundbedarf in der Wohnung oder im Haus zu decken (zB Kühlschrank etc). Das meiste wird also in der Wohnung selber verbraucht. Die Anlage kostet je nachdem zwischen 500 und 1000 Euro. Spart aber gleichzeitig auch zwischen 300 und 600 kilowattstunden im Jahr ein die man nicht mehr vom stromanbieter beziehen muss. Wenn man das ganze mal mit dem strompreis durchrechnet, rentiert sich so eine Anlage nach ca 5 Jahren. Danach wirft sie Gewinn ab, läuft aber bestimmt 20 bis 25 Jahre.
Zu einer Anlage darf sich auch jeder Mieter auf seinem Balkon anbringen. Es gibt ein Urteil darüber, dass der Vermieter das nicht verbieten darf. Es kann sein, dass man den Vermieter informieren muss, verbieten darf er es aber nicht. Vielleicht finde ich dazu noch ein Video auf YouTube wo das ganze erklärt ist. Lohnen tut es sich aber in fast jedem Fall, außer der Balkon ist dort angebracht wo die Sonne nie bzw. Selten scheint. Ich selbst habe auch schon überlegt, mir so eine Anlage anzuschaffen, plane allerdings nächstes Jahr eine größere photovoltaikanlage, weshalb das erstmal noch auf Eis liegt.
18.09.2022 16:13 •
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