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Zitat von Mr.Froussard:Allerdings können Sympathikus und Parasympathikus unterschiedlich stark und oft aktiv sein.
Wenn der Sympathikus zu dominant ist ist man daher anfälliger für Stress bzw. Nervosität und kann sich insgesamt schlechter beruhigen.
Das verwechselt Ursache und Wirkung. Das Vegetativum reagiert adäquat auf die Impulse des Hirns, da liegt's im Argen, im Hirn bzw. der Psyche. Dort wird Alarmbereitschaft signalisiert, obwohl kein Grund besteht.
Zitat von Mr.Froussard:Wobei mein Problem zurzeit ist, dass ich ohne äußeren bzw. gedanklichen Stimuli nervös bin und mich nicht so leicht wieder beruhigen kann. (wobei mir heulen vor kurzem etwas geholfen hat)
Die Frage die mich zurzeit belastet ist daher: wie werde ich wieder gesund?
Na, wenn die Frage mal kein ganz massiver Stimulus ist... Und daran dokterst du ja schon eine Weile - mit immer neuen Theorien. Jetzt ist das passiert, was bei deinen vorherigen Versuchen auch passiert ist, die Selbstberuhigung, "es" jetzt endlich gefunden zu haben, hat Risse bekommen (du nennst es "Rückfall"), du merkst, dass du doch nicht so viel Kontrolle hast und bekommst Angst. Das ist völlig normal. Es wäre dagegen weniger "normal", sich zu Beginn einer Therapie nicht zu fragen, ob und wie und wann man es aus der Störung raus schafft und wie überhaupt das weitere Leben aussieht - ganz besonders, wenn schon das Studium unterbrochen wurde.
Zitat von Mr.Froussard:Was soll ich also Deiner Meinung nach noch tun?
Geduld haben. Zwei Therapiestunden reichen ja nicht einmal für eine vernünftige Anamneseerhebung, geschweige denn für die Therapieplanung. Es dauert einfach, bis sich was tun kann.
Liebe Grüße
Christina
12.03.2011 22:49 •
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