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Wie schon Feuerschale schrieb "wirr" so war es auch bei mir, obwohl das Wort jeder so benutzt wie er es wahrnimmt. Hab gestern schon über den Traum ein wenig nachgedacht, hab auch kleine Nebenflüsse, die es noch gab weggelassen, weil ich mich nur noch an Fragmente erinnern kann, aus ihnen..
16.6.24:
Wohnte im ersten Stock oder zweiten, saß vor der offenem Balkontür, an dem angrenzenden Fenster war das Rollo zur Hälfte heruntergelassen, so dass nur durch die Schlitze das Licht ins Innere fiel.
Balkon war sehr klein und das Geländer mit den Wänden war durchsichtig, also vermutlich aus Glas.
Und das Gebäude stand auf einem Berg oder Grashügel und unten auf dem Grün tummelten sich Menschengruppen, saßen im Gras oder liefen Kreuz und quer über den Hügel hinweg. Manche standen auch einfach nur da und unterhielten sich.., und doch warteten alle auf ein Ereignis, dass sich gegenüber meines Blickwinkels abspielen würde.
Jetzt standen auf dem Hügel auch Bäume, aber nur Birken und ihr Laub war noch hellgrün und klein und eine Brise wehte von links den Hügel herauf. Trotzdem bemerkten die wenigsten das, weil die Sonne vom Zenit brannte und doch war die Wiese schön saftig grün.
Dann wurde ich nach innen gerufen und fand mich in einem Keller wieder. Alle Wände waren grau und verrußt und ich fragte mich woher die schwarzen Fahrer auf der Wand herkamen. Als es unter mir heller wurde. Zuerst konnte ich den Boden gar nicht erkennen, auch war dieser Kellerraum sehr eng, bis ich bemerkte dass es direkt über mir eine Öffnung gab, dort oben - es aber ein Gitter den Weg nach draußen versperrte.
Dann flammte es auf. Und ich war erstaunt, weil ich mich umsah und kein Feuer sehen konnte in diesem diffusen Licht und Dunkelheit.
Dann schmeckte ich Rauch. Alten Ruß und Qualm. Das brachte mich zum Husten.
Und wieder wurde das Licht unter mir für ein, zwei Augenblicke heller, bevor es sich wieder zurück zog.
Und als ich mich erneut einmal um meine Achse drehte, kehrte ich automatisch zu dem Balkon zurück und wurde auch gleich von zwei der Leute, die dort unten auf einer Decke ihr Lager aufgeschlagen hatte, angesprochenen. Sie packte aus einem Picknickkorb den sie unter ihrem linken Arm trug, eine Köstlichkeit nach der anderen heraus und stellte auch Gläser und Flaschen auf den Boden, während er mich was fragte und gleichzeitig auf die große weiße Leinwand deutete und obwohl sie doch so weit unten hockten, musste keiner schreien oder rufen, um den anderen zu verstehen.
Da mich seine stetige Fragerei nervte oder sein geplappere, ich kann es nicht mehr sagen, nahm ich die Fernsteuerung die auf dem Fensterbrett lag und richtete sie auf die Leinwand. Doch ich richtete sie nicht auf die Leinwand, wie ich gleich bemerken würde, sondern ich richtete sie auf die ganze Szene, außerhalb meines Zimmers und als ich den Knopf betätigte, schaltete ich den ganzen Hügel, mit Sonnenschein aus und ich stand plötzlich wieder in dem verrussten Keller, in dem es nach kaltem Rauch und Qualm stank.
Doch jetzt war der Raum noch kleiner geworden und ich konnte mich nicht mal mehr drehen, also hob ich die Hände und die Arme nach oben und rutschte plötzlich vorwärts..
Machte einen Purzelbaum und richtete mich auf. Licht erhellte den Raum in dem ich stand, doch er war leer. Nur die geschlossene Balkontür und das Fenster nebendran fielen mir auf. Die beiden Rollos waren vollständig geschlossen.
Ich drehte mich um, um zu sehen, von wo ich kam, doch diese Abzweigung existierte nicht mehr, als plötzlich hinter mir es schlagartig hell wurde und das Geräusch von schnell geöffneten Rollos an mein Ohr drang und bevor ich noch was tun konnte, blendete mich die Sonne..
.. und ich hob meine Hand - um den Schein dessen was dort mich blendete, vor mein Gesicht. So versuchte ich etwas zu erkennen, bis ich merkte, dass ich in meinem Bett lag und die Sonne durch mein Fenster schien - und ich erwacht war..
17.06.2024 15:26 •
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