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201717.12




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Miyako hat geschrieben:
Die Psyche kann den Körper ganz schön beeinflussen. Ich kenne auch das Phänomen, dass man bevor man das Haus verlässt brav noch mal aufs Klo geht und dann unterwegs kommt wieder höllischer Druck.
Oder ich gehe auf ein Konzert, stehe da den halben Tag an und meine Tage verschieben sich so, dass sie natürlich genau da dann eingetrudelt sind.
Ich sage dann immer mein Körper will mich trollen. :roll:

.... und das kann die Psyche in verdammt erschreckender Weise. Mir ist es aufgrund einer Trennung noch nie passiert dass ich so zerstört war. Summiert sich Alles zusammen wie bei mir im Moment landet man in der Stationären :( . Ich wünsche mir so sehr wieder aus diesem Abgrund heraus zu kommen. Danke an euch für die Antworten.

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  17.12.2017 13:21  
Ja, das kann sie. Aber es kommen mit Sicherheit auch wieder bessere Zeiten, auch wenn man da oft erstmal kaum dran glaubt :)

Danke2xDanke


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aachen
2
  17.12.2017 19:41  
Hey broken,
Schade, dass es bei Dir so richtig mies läuft. Tut mir wirklich Leid. Das mit den raren Thearpieplätzen hatte ich garnicht gewusst. Ich bin privatversichert, da ging das irgendwie ratzfatz. Wirklich unfaires Gesundheitssystem!(Naja..mein bissl Therapie war ja nicht wirklich erfolgreich). Egal.
Hatte gestern nach langem mal ein Date (Danke Tinderschwachsinnsapp)...Das war wiedermal eine sehr unentspannte "Vorphase". Seit gestern morgen totalen Druck im Darm. Am Abend hab ichs mit irgend nem blöden Vorwand abgesagt und siehe da: es ging mir wieder suuuper :-D . Ist also auch eine Möglichkeit, sich nochmal gut zu fühlen. Nachteil: Soziale Abtrennung vom Rest der Menschheit. Beim nächsten Date werde ich im Vorfeld sagen, was Sache ist, und dass ich einfach nur "Schiss habe", mich zu treffen. Da diese "Krankheit" ja recht verbereitet ist, kanns ja gut sein, dass sie das versteht, oder sogar selber betroffen ist. *yeah*.
Hast Du auch mal versucht, den Tag mit einer "mirdochegal-einstellung" zu verbringen? Meine Kindheit war auch nicht sooo cool. Ich hab immer das Gefühl, dass man mich beobachtet und wenn ich etwas blödes/uncooles mache, dass ich dann zum Gespött werde. Manchmal schaffe ich es, dss mir das alles total egal ist. In solchen Zeiten sind die Beschwerden dann auch sehr gering. Ich mach JETZT mal den selbsttest und fahre in die Stadt mit dem Vorsatz im Kopf "mir doch egal, wenn ich in die Hose mach".(und schon bei diesem Gedanken beginnts wieder zu drücken, aber egal...ich fahr jetzt einfach!) Stay tuned....

Danke1xDanke




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  17.12.2017 20:41  
Hallo warumdenndas,

ich finde es langsam, naja, sagen wir mal eher beruhigend dass man scheinbar nicht der Einzige mit mehreren fast unlösbaren Leiden ist. Ich wehre mich aber momentan noch mit Händen, Füßen und aller Gewalt gegen die sog. Ratschläge vieler Ärzte, Therapeuten, da ich das müssen Sie akzeptieren, leben Sie damit, da kann man nichts machen definitiv nicht hinnehmen kann und werde. Das hieße für mich lebenslange Therapie. Ich habe leider viel zu spät erkannt, dass es schon 10 nach 12 ist, um gegen diverse Sachen vorzugehen. Habe mich fälschlicherweise immer von den Ärzten abspeisen lassen und damit verdammt wertvolle Zeit vergeudet. Ich bin untergewichtig (58kg), für den Durchschnitt mit 1,72 m zu klein und werde von Frauen mit genau dieser Tatsache permanent konfrontiert :(. Ich kann es selbst und ohne Hilfe nicht verarbeiten und diese Panikgeschichte steht auch noch völlig unangerührt im Raum.



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aachen
2
  17.12.2017 21:24  
broken92 hat geschrieben:
Hallo warumdenndas,

ich finde es langsam, naja, sagen wir mal eher beruhigend dass man scheinbar nicht der Einzige mit mehreren fast unlösbaren Leiden ist. Ich wehre mich aber momentan noch mit Händen, Füßen und aller Gewalt gegen die sog. Ratschläge vieler Ärzte, Therapeuten, da ich das müssen Sie akzeptieren, leben Sie damit, da kann man nichts machen definitiv nicht hinnehmen kann und werde. Das hieße für mich lebenslange Therapie. Ich habe leider viel zu spät erkannt, dass es schon 10 nach 12 ist, um gegen diverse Sachen vorzugehen. Habe mich fälschlicherweise immer von den Ärzten abspeisen lassen und damit verdammt wertvolle Zeit vergeudet. Ich bin untergewichtig (58kg), für den Durchschnitt mit 1,72 m zu klein und werde von Frauen mit genau dieser Tatsache permanent konfrontiert :(. Ich kann es selbst und ohne Hilfe nicht verarbeiten und diese Panikgeschichte steht auch noch völlig unangerührt im Raum.


So, da simma wieder! Wir können das Gewicht gerne tauschen. Kannst meine fast 100Kg haben - hätte ich mal nicht mit dem Rauchen aufgehört ;-) und die 10cm, die ich grösser bin, machens jetzt auch nicht aus. Kurzer Erfahrungsbericht zu gerade: Bin die Türe raus und siehe da: druck im Bauch. Kennt man ja. Dann hab ich mir wirklich gesagt: "drauf geschissen, wenn ich mir jetzt in die Hose mache: mir egal! komplett egal!" und siehe da - für einen Momment habe ich gespürt, wie mein Unterleib entspannte. Hätte ich jetzt "wirklichen" Durchfall, dann würde mir die Suppe wohl von alleine rauslaufen, so entspannt war das alles. Und dann kam so eine euphorisches Gefühl auf... nenen wir es mal "Leben ohne Probleme". Das hielt dann so lange an, bis der Gedanke kam "hmm...aber jetzt wirklich in die Hose machen wäre echt nicht cool". Und ZACK, war untenrum wieder alles angespannt. Also mein Fazit für heute: Es ist ein Kampf mit den Gefühlen. Welches Gefühl ist stärker? Das "egal" oder "ohjee, das wäre aber kakke".

Anscheindend ist das mit der Egosache nicht unerheblich. Ich selber hab nicht gerade das riesen Ego. Bin eher zurückhaltend, passiv und so... (Seltsammerweise denken andere genau das Gegenteil von mir!). Wir sollten dazu vlt mal ne Umfrage im Forum starten.

Zu Deinen Arzterfahrungen: Ärzte haben Ahnung, sonst wären sie keine Ärzte. ABER: Es ist ein Job und nicht deren eigenes Leben. Sie können Dir Helfen - auf jeden Fall, aber Du muss selber Deinen Teil machen. Das Argument "leben Sie damit" halte ich für nicht hilfreich und sollte man besser ignorieren.

Alex (ich muss mal meinen username ändern....sieht iwie komisch in der Anrede aus :roll: )



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  16.04.2018 10:10  
Hallo broken92,

ich kenne dieses Problem zu gut und vielleicht das Ergebnis meiner Forschung kann Dir auch helfen.
Ich bin männlich und 55 Jahre alt. Besitze eine normale Statur, treibe Sport und ernähre mich weitgehend bewusst und gesund.
Das Problem bei mir fing einige 10-12 Jahre her. Morgens direkt nach dem Aufstehen um 5:00 Uhr morgens ging ich joggen. Nach 1-2 km kam es zu einem unaufhaltsamen Stuhldrang so, dass ich mir einen Busch suchen musste, weil keinesfalls hätte ich bis nach Hause geschafft. Damals betrachtete ich die Erscheinung noch nicht als Problem.
Aber in den letzten, sagen wir 6-8 Jahren, kam es zu dem akuten Problem. Der Drang erwischte mich oft genug auf dem Weg vom Bahnhof bis zum Büro. Das sind etwa 1700 m am Deich entlang (ja! Norddeutschland) ohne jegliche WC-Möglichkeit. Katastrophe! Als ich endlich die Toilette im Büro erreichte, war die Hose bereits etwas voll. Solche verkackten Tage wünsche ich niemanden!
Aber seit etwa einem Jahr, um ein paar Pfunde zu verlieren, habe ich angefangen mich low carb-high fat zu ernähren. Also Süßes genauso wie Brot, Reis, Kartoffel und Nudeln habe ich weitgehend weggelassen. Anstelle dessen, habe ich Bergen Salat, Eier mit Bacon, Fisch, Fleisch sehr viel Gemüse aber wenig Obst verzehrt. Milchprodukte aß und esse ich weiter.
Nach einer Weile merkte ich, dass der Stuhl sich von Haufen auf Wurst veränderte. Die bei mir bis dahin konstante Gasbildung (Blähungen) verschwand und das wichtigste, diese unerträgliche und sooft peinliche Unaufhaltsamkeit des Stuhls verschwand. Morgens konnte ich joggen gehen, falls ich musste konnte ich trotzdem weiterlaufen und dann zu Hause alles erledigen. Nie wieder erfuhr ich die Peinlichkeit, den Stuhl auf dem Weg zur Arbeit nicht unter Kontrolle zu haben.
Nebenbei fühlte ich mich besonders gut und leistungsfähig.
Ich verlor die paar Pfunde die ich verlieren wollte und sah nicht mehr die Notwendigkeit streng die Kohlenhydrate zu unterdrücken. Besonders am Wochenende! Aber dann kam es wieder!
So stelle ich heute fest, dass die peinliche verkackte Tage meistens montags waren, nachdem ich am Wochenende ordentlich Kohlenhydrate gegessen hatte bzw. Süßigkeiten oder Nachspeise genossen hatte. Wieder Haufen statt Wurst und wieder dieser unaufhaltsame Drang!.......
Ganz besonders im Verdacht habe ich das Eiskrem sonntags als Nachtisch. Ich muss aber nicht weiter forschen. Ich lasse die Kohlenhydrate weitgehend weg und verzichte ganz besonders auf den Sonntagsnachtisch.
Gruß



3
Schwerin
2
  20.04.2018 20:44  
Hallo Leute,

bei mir helfen Flohsamenschalen, Zitronensaft, kleine Mahlzeiten, nix Scharfes, kein Kaffee gegen Reizmagen.
Ich leide allerdings unter Konzentrationsschwäche.

lg Michi


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