hi martin02,
sorry, dass ich nicht gleich geantwortet habe, aber ich dachte, in diesem forum würde nichts mehr passieren und habe deswegen in letzter zeit nicht mehr viel geguckt.
bei mir (w/28) wurde 12/04 in einer uniklinik L.C. diagnostiziert. ich habe versucht, möglichst viele informationen zu bekommen. inzwischen kenne ich mich ganz gut aus, bin aber kein lexikon zur L.C.
bei mir kams durch schwangerschaft, geburt, lange stillzeit, erschöpfung, NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN (die ich aber ignoriert habe) wahrscheinlich zu dem supergau im darm.
ich war jedenfalls vorher mit sicherheit nicht in balance.
therapie ist salofalk (wirkstoff: mesalazin), in der regel recht gut verträglich und in den meisten fällen eine lebenslange therapie. muss aber nicht sein. denn jetzt kommt die gute nachricht: vor vier wochen hatte ich das ergebnis meiner letzten coloskopie und da war nichts mehr von einer L.C. ich darf jetzt langsam ausschleichen und hoffe, wenn ich mich mit dem essen halte und heftige belastungen zu vermeide, dass es nie nie nie nie wieder kommt.
unikliniken sind immer recht gute adressen. falls du zweifel hast oder dich nicht gut beraten fühlst, geh abulant in eine uniklinik, die eine gastroenterologische spezialabteilung hat. die forschen und wissen noch am ehesten bescheid. wenn du es dir antun willst, dr. rehbein gibt unter
www.ch-rehbein.de ein paar informationen. er ist auch so nett und schickt dir eine pdf-version seiner dissertation zum thema L.C. vielleicht kennst du einen geduldigen arzt, der dir das wichtigste darin erklärt.
vorsicht mit der ernährung! keine fertigprodukte! gesund essen! prüfe, ob du kaffee tatsächlich verträgst! hast du eine lactoseintoleranz (es ist gut möglich, dass du infolge der L.C. nahrungsmittelunverträglichkeiten entwickelst)?
es gibt auch eine schwedische studie, deren aussage nach: 7% immer L.C. haben werden, 23% immer mal wieder schubweise und 70% eine einmalig auftretende L.C. haben.
melde dich, ncf