Ich habe eine Frage an diejenigen die Tavor mal ausgeschlichen haben. Ich weiss es gibt das Diazepam Modell aber ich möchte es eigentlich so schaffen. Wie habt Ihr den Tavor Entzug geschafft ? In welchen Schritten, welcher Zeit ? Wie ging es Euch dabei ? Bevor nun aber wieder kommt wie böse Tavor ist, dass weiss ich. Ich möchte nur gerne Erfahrungen anderer wissen. Ich nehme 0,75 mg Tavor am Tag im Moment.
wie lange nimmst du es schon und willst du es in eigenregie machen?
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#2
A
Wie Tavor am besten ausschleichen? Erfahrungen
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H
Herzklopfen Mitglied
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Zitat von Alexandra1975:
hallo Herzklopfen
wie lange nimmst du es schon und willst du es in eigenregie machen?
Seit August und ich würde es eben gern alleine versuchen. Also ohne es gegen Diazepam auszutauschen oder stationär zu gehen.
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#3
D
DieAlex Gast
ich muss dir natürlich dazu raten es mit deinem arzt abzusprechen. er kennt dich und weiss wie du es am besten machen solltest. du nimmst es seit 3-4 monaten und machst einen entzug,hm
ich kann dir sagen wie es bei mir war. ich war auch abhängig von tavor. bei mir wurde es gegen diazepam eingetauscht. ich habe keinen unterschied gemerkt,ist also nicht schlimm. bei 0,75 mg-erstmal auf 0,5 mg 1-2 wochen warten und nochmal 0,25 mg runter bei den letzten 0,25 würde ich bissel länger warten und es je nach befinden immer ein stückchen abbröckeln,bis du alles weg hast.
fühl mich aber gerade nicht so wohl dabei dir sozusagen ne anleitung zu geben BITTE GEH ZUM ARZT. SOWAS SOLLTE AUF JEDEN FALL IN ABSPRACHE MIT IHM ERFOLGEN
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#4
H
Herzklopfen Mitglied
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Zitat von Alexandra1975:
ich muss dir natürlich dazu raten es mit deinem arzt abzusprechen. er kennt dich und weiss wie du es am besten machen solltest. du nimmst es seit 3-4 monaten und machst einen entzug,hm
ich kann dir sagen wie es bei mir war. ich war auch abhängig von tavor. bei mir wurde es gegen diazepam eingetauscht. ich habe keinen unterschied gemerkt,ist also nicht schlimm. bei 0,75 mg-erstmal auf 0,5 mg 1-2 wochen warten und nochmal 0,25 mg runter bei den letzten 0,25 würde ich bissel länger warten und es je nach befinden immer ein stückchen abbröckeln,bis du alles weg hast.
fühl mich aber gerade nicht so wohl dabei dir sozusagen ne anleitung zu geben BITTE GEH ZUM ARZT. SOWAS SOLLTE AUF JEDEN FALL IN ABSPRACHE MIT IHM ERFOLGEN
Ich bin regelmäßig beim Arzt und mein Arzt meint einfach weglassen da passiert nix Das glaube ich ihm aber nicht und deshalb hab ich Anfang Dezember nen Termin bei nem anderen Psychiater.
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#5
D
DieAlex Gast
ich bin kein arzt und glaube behaupten zu können,dass das eine unglaubliche inkompetente aussage ist. nachdem du 3-4 monate das zeug genommen hast,bist du abhängig!
einfach von einem auf den anderen tag weglassen kann funktionieren ist aber nicht ratsam.
schreib mir doch mal bitte was der andere arzt dazu sagt.DAS würde mich echt mal interessieren. da steigt grad der puls vor wut
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#6
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Herzklopfen Mitglied
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Zitat von Alexandra1975:
:shock: ich bin kein arzt und glaube behaupten zu können,dass das eine unglaubliche inkompetente aussage ist. nachdem du 3-4 monate das zeug genommen hast,bist du abhängig!
einfach von einem auf den anderen tag weglassen kann funktionieren ist aber nicht ratsam.
schreib mir doch mal bitte was der andere arzt dazu sagt.DAS würde mich echt mal interessieren. da steigt grad der puls vor wut
Kann ich tun , hab aber erst Anfang Dezember nen Termin.
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#7
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DieAlex Gast
ja,ich weiss bin gespannt
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#8
hoffnungsloser-. Mitglied
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Zitat von Alexandra1975:
:shock: ich bin kein arzt und glaube behaupten zu können,dass das eine unglaubliche inkompetente aussage ist. nachdem du 3-4 monate das zeug genommen hast,bist du abhängig!
einfach von einem auf den anderen tag weglassen kann funktionieren ist aber nicht ratsam.
schreib mir doch mal bitte was der andere arzt dazu sagt.DAS würde mich echt mal interessieren. da steigt grad der puls vor wut
das is ja der hammer als arzt sowas zu sagen! das kann sehr gefährlich sein, also sowas ich glaub ich spinn
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#9
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Herzklopfen Mitglied
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Zitat von hoffnungsloser Fall:
Zitat von Alexandra1975:
:shock: ich bin kein arzt und glaube behaupten zu können,dass das eine unglaubliche inkompetente aussage ist. nachdem du 3-4 monate das zeug genommen hast,bist du abhängig!
einfach von einem auf den anderen tag weglassen kann funktionieren ist aber nicht ratsam.
schreib mir doch mal bitte was der andere arzt dazu sagt.DAS würde mich echt mal interessieren. da steigt grad der puls vor wut
das is ja der hammer als arzt sowas zu sagen! das kann sehr gefährlich sein, also sowas ich glaub ich spinn
Er meinte weil ich so wenig nehme. Es waren 1 mg am Tag. Aber ich werde sie nicht von heut auf morgen einfach weglassen.
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x 1#10
Ikarus-2014 Mitglied
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Hi Herzklopfen Erstmal:Dein Arzt ist ein Schwachkopf!Wenn du ca.4 Monate Tavor genommen hast,bist du leider nicht nur psychisch abhängig,sondern auch körperlich. Ich habe Tavor 1 Jahr genommen,allerdings in wesentlich höherer Dosierung:7,5 mg am Tag.Da ich,wie du auch,nicht stationär entgiften wollte,da man dort entlassen wird,wenn der Entzug gerade richtig losgeht, (nach ca.2-3 Wochen,mehr genehmigen die Kr.kassen nicht mehr,ist das von anfang an aussichtslos(Bei mir auf jeden Fall). Ich habe mich dann in 4 Monaten von 7,5mg auf 2,5 mg runterdosiert,mit Hilfe meines Arztes.Die 2,5 habe ich von jetzt auf gleich komplett weggelassen,und stattdessen Lyrica genommen(100-100-100).Damit ging es mir gut,keine innere Unruhe,keine Angst-o.Panikattacken,ich bin zur Arbeit,bin 3mal die Woche gejoggt usw..Nach 2 Monaten Lyrica war ich auf 25-0-0,ab dem Zeitpünkt hat mein Arzt mir Truxal angesetzt, und nach 3 Tagen die 25mg.Lyrica auch weggelassen.Oh Wunder,mir ging es gut !Das Zauberwort heißt Zeit,Zeit und ein fester Wille. Viel Glück,aber wenn du keinen Zeitdruck hast,schaffst du es,ich glaube fest daran!Erzähl bitte mal,wie es bei dir Weitergeht-/ging. Ciao,Herzklopfen,alles Liebe
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x 1#11
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Herzklopfen Mitglied
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Zitat von Ikarus 2014:
Hi Herzklopfen Erstmal:Dein Arzt ist ein Schwachkopf!Wenn du ca.4 Monate Tavor genommen hast,bist du leider nicht nur psychisch abhängig,sondern auch körperlich. Ich habe Tavor 1 Jahr genommen,allerdings in wesentlich höherer Dosierung:7,5 mg am Tag.Da ich,wie du auch,nicht stationär entgiften wollte,da man dort entlassen wird,wenn der Entzug gerade richtig losgeht, (nach ca.2-3 Wochen,mehr genehmigen die Kr.kassen nicht mehr,ist das von anfang an aussichtslos(Bei mir auf jeden Fall). Ich habe mich dann in 4 Monaten von 7,5mg auf 2,5 mg runterdosiert,mit Hilfe meines Arztes.Die 2,5 habe ich von jetzt auf gleich komplett weggelassen,und stattdessen Lyrica genommen(100-100-100).Damit ging es mir gut,keine innere Unruhe,keine Angst-o.Panikattacken,ich bin zur Arbeit,bin 3mal die Woche gejoggt usw..Nach 2 Monaten Lyrica war ich auf 25-0-0,ab dem Zeitpünkt hat mein Arzt mir Truxal angesetzt, und nach 3 Tagen die 25mg.Lyrica auch weggelassen.Oh Wunder,mir ging es gut !Das Zauberwort heißt Zeit,Zeit und ein fester Wille. Viel Glück,aber wenn du keinen Zeitdruck hast,schaffst du es,ich glaube fest daran!Erzähl bitte mal,wie es bei dir Weitergeht-/ging. Ciao,Herzklopfen,alles Liebe
Werde ich gerne tun. Da es nicht leicht wird kann ich mir denken. Aber da muss ich durch.
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#12
K
krausix Mitglied
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Ich habe zwar keine Erfahrung mit Tavor auf längere Zeit nehmen. Ich kenne aber zwei Leute, die es für einige Monate genommen haben. Auch in kleiner Dosis. Dass nach 4 Monaten eine körperliche Abhängigkeit vorhanden sein kann möchte ich nicht bezweifeln. Aber 4 Monate und maximal 1 mg pro Tag würde ich behaupten, dass es nicht sooooo dramtisch werden muss. Ich denke du kannst einfach selbst runter dosieren. Jetzt bist du auf 0,75 und dann gehst du auf 0,5 und nach 2 - 4 Wochen auf 0,25 mg. Bis dahin ist auch dein nächster Termin beim Psychiater und er kann dir dann die letzten Schritte erklären.
Schwieriger befürchte ich, ist es wegen der Grunderkrankung das Medikament abzusetzen ohne einen Ersatz zu haben. Du nimmst es ja sicher nicht ohne Grund Tavor und die Frage ist, was passiert, wenn der Tavor Schutz weg ist?
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#13
H
Herzklopfen Mitglied
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Zitat von krausix:
Ich habe zwar keine Erfahrung mit Tavor auf längere Zeit nehmen. Ich kenne aber zwei Leute, die es für einige Monate genommen haben. Auch in kleiner Dosis. Dass nach 4 Monaten eine körperliche Abhängigkeit vorhanden sein kann möchte ich nicht bezweifeln. Aber 4 Monate und maximal 1 mg pro Tag würde ich behaupten, dass es nicht sooooo dramtisch werden muss. Ich denke du kannst einfach selbst runter dosieren. Jetzt bist du auf 0,75 und dann gehst du auf 0,5 und nach 2 - 4 Wochen auf 0,25 mg. Bis dahin ist auch dein nächster Termin beim Psychiater und er kann dir dann die letzten Schritte erklären.
Schwieriger befürchte ich, ist es wegen der Grunderkrankung das Medikament abzusetzen ohne einen Ersatz zu haben. Du nimmst es ja sicher nicht ohne Grund Tavor und die Frage ist, was passiert, wenn der Tavor Schutz weg ist?
Diese Sorge habe ich auch. Aber es bringt ja nichts deswegen Tavor weiter zu nehmen.
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x 1#14
Stella75 Mitglied
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4 Monate und 1mg ...ist ywar eine kleine Dosis ,aber die abhaengigkeit ist trotzdem schon da . Ich wuerde es langsam ausschleichen Doxepin wird da auch mitunter gegeben gegen die Entzugserscheinungen. Ich wuerde das mit dem Arzt besprechen.
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#15
H
Herzklopfen Mitglied
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Zitat von Stella75:
4 Monate und 1mg ...ist ywar eine kleine Dosis ,aber die abhaengigkeit ist trotzdem schon da . Ich wuerde es langsam ausschleichen Doxepin wird da auch mitunter gegeben gegen die Entzugserscheinungen. Ich wuerde das mit dem Arzt besprechen.
Ich nehme schon ein AD. Das alleine reichte aber nicht gegen die Angst. Und jetzt wieder was neues dazu um Tavor loszuwerden will ich eigentlich nicht.
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#16
D
DieAlex Gast
das ist dir richtige einstellung.wenns zu schwer werden wird,was ich nicht glaube dann kannste dir was zur beruhigung geben lassen für die zeit des entzugs (natürlich etwas,was nicht abhängig macht). klar wird es dir in der zeit evtl. nicht gut gehen aber das vergeht.wenn die ängste stärker werden was durchaus eintreten kann,dann heißt es weiter machen und die oberhand gewinnen
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#17
H
Herzklopfen Mitglied
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Zitat von Alexandra1975:
das ist dir richtige einstellung.wenns zu schwer werden wird,was ich nicht glaube dann kannste dir was zur beruhigung geben lassen für die zeit des entzugs (natürlich etwas,was nicht abhängig macht). klar wird es dir in der zeit evtl. nicht gut gehen aber das vergeht.wenn die ängste stärker werden was durchaus eintreten kann,dann heißt es weiter machen und die oberhand gewinnen
Danke fürs Mut machen
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#18
K
krausix Mitglied
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Hey Herzklopfen, erzähl mal, warum du aktuell nur mit Tavor kannst? Wie war es denn vor den 4 Monaten Tavor? Was hat sich verändert?
Wo und wie kommt deine Angst? Wann ist sie nicht da? Hast du vielleicht mal versucht einen Tag ohne Tavor zu machen? Was passiert dann?
Hey Herzklopfen, erzähl mal, warum du aktuell nur mit Tavor kannst? Wie war es denn vor den 4 Monaten Tavor? Was hat sich verändert?
Wo und wie kommt deine Angst? Wann ist sie nicht da? Hast du vielleicht mal versucht einen Tag ohne Tavor zu machen? Was passiert dann?
Vor den 4 Monaten fing das ganze erst an und steigerte sich dann. Daraufhin bekam ich Tavor. Meine Angst kommt schon morgens beim aufstehen. Nicht da ist sie wenn ich gut abgelenkt bin. Nein ich habe noch nicht versucht einen ganzen Tag ohne Tavor zu sein da es ja heisst nicht einfach weglassen. Einmal hab ich nur ein Krümelchen genommen und was passierte war das ich sehr unruhig war und das Kopfkarussell garnicht aufhörte.