Hallo zusammen,

mich interessiert Eure Medikation! Wie kommt Ihr damit klar? Welche Medis lösen bei Euch wiederum Panikattacken aus.....etc.
Könnte man dazu nicht ein Forum eröffnen?


Herzliche Grüsse,
Gauloise

04.07.2008 21:34 • 26.08.2008 #1


47 Antworten ↓


Ich nehme alle ein bis zwei Tage "Passedan-Tropfen", und in akuten Fällen (die glücklicherweise eher selten geworden sind) Xanor 0,5 mg

Bei Xanor habe ich die Erfahrung gemacht, daß es kurz nach der Einnahme vermehrtes Herzstolpern auslöst, und gelegentlich auch für ein paar Minuten den Blutdruck hochtreibt, was zu leichter Nervosität führt, aber dann wird der Angstauslöser für mehrere Stunden betäubt.

Ansonsten vermeide ich es nach besten Kräften, übermässig viele Medikamente zu nehmen, und versuche mich mit verschiedenen Teesorten zu beruhigen. Das kann auch durchaus helfen, wenn leichte Angst aufkeimt.

12.07.2008 18:47 • #2


Ich nehme manchmal Insidon, fahre auch ganz gut damit.

12.07.2008 19:12 • #3


ich nehme bewusst nichts ein da dies die ursache nicht bekämpft im gegenteil es macht noch mehr probleme, nebenwirkungen u.s.w.
eine therapie und die grundeinstellung zum leben ändern hilft da mehr.
alles gute!

12.07.2008 19:16 • #4


Lysira
Ich schliess mich madre an. Ausser Baldrian nehm ich nichts.

Habe mir einmal den Beipackzettel von einem AD (welches eine Freundin einnimmt) durchgelesen und da ist mir ganz anders geworden.

Für mich kommt es nicht in Frage, solange es irgendwie ohne geht.

Aber ich kann auch verstehen, dass es in ganz schlimmen Fällen vielleicht erst einmal als "Krücke" dient, um überhaupt wieder auf die Füsse zu kommen.

Aber es sollte keine Dauerlösung sein.

LG Lysira

12.07.2008 20:44 • #5


Halli Hallo!
Ich nehme seit genau 3 Wochen Citalopram 40mg am Tag... die ersten Tage war ich irgendwie wie weggeschossen und müde bin ich auch jetzt ständig, aber dafür auch etwas relaxter, hoffe, die ganze Wirkung entfaltet sich bald....
Habe auch schon einige Naturmedizinen genommen, da ich in fakt NICHT auf Chemie stehe!!
Zur Beruhigung bei akuten Spannungszuständen kann ich wärmstens Bryophyllum empfehlen !

12.07.2008 20:51 • #6


Hi,
ich nehme seit etwas über 14 Tg Fluoxetin 20 mg . Merke aber noch nicht soviel davon.


LG

Gaby

12.07.2008 21:18 • #7


ich nehme Sulpirid

13.07.2008 17:08 • #8


Ich habe mal Paroxetin genommen habe es aber überhaupt nicht vertragen.

Nun habe ich schon seit über 4 Wochen hier eine Packung Mirtazapin liegen traue mich die aber nicht zu nehmen.

Hat jemand von euch Erfahrung damit?

15.07.2008 13:37 • #9


ich schließe mich vorrednern an und habe noch nie über medikamente nach gedacht.

mir hilft gelegentlich wenn es die situation zulässt, z.b. wenn man mal ausgehen möchte etwas Alk., nicht viel, ein mischbier radler oder so, eine weinschorle...
da ich sonst keinen Alk. trinke, wirk das bei mir sehr lockernd und entspannend, somit auch auf die angst

15.07.2008 14:18 • #10


aiM
Ich habe auch Citalopram (?) genommen! Und abends etwas anderes, doch der Name ist mir entfallen.
Wer denkt sich eigentlich die Namen aus?

Jetzt nehme ich nur noch Bachblüten! Im Notfall habe ich Rock Rose und ansonsten mische ich mir je nach Form und Stimmung eine Mischung aus den Stockbottles zurecht!

Die Chemie ist doch nur eine Krücke, damit es überhaupt erst einmal weitergeht. Die Ursachen bekämpft man damit allerdings nicht.

Mia

15.07.2008 16:56 • #11


Hallo!

Ich nehme auch Citalopram 20 mg am Tag.

15.07.2008 21:07 • #12


TheSaint
ich nehme seit 3 jahren nichts mehr, weil ich davor so nen haufen schei. genommen habe, von dem nix nachhaltig gewirkt bzw. mich geheilt hätte... mit dabei waren u.a. trevilor, paroxetin, zoloft, amitriptylin, remergil, und noch ein paar andere schweinereien. geholfen hat nix von dem dreckszeug, noch nicht mal in kombination mit benzos, schlaftabletten und was es sonst noch so feines gibt. im gegenteil, es ging mir oftmals nach gewisser zeit schlechter als zuvor und mehr als "neben der spur sein" und "dauermüde" war mit dem chemiezeugs nicht drin. schlimmerweise gibt es zeiten in meinem leben, zu denen ich da zeug genommen habe, und mich nicht mehr wirklich an diese zeiten erinnere. ich hatte mehr probleme mit den nebenwirkungen, als das es geholfen hätte.

heute arbeite ich mit einer sehr guten heilpraktikerin, die klassische homöopathie macht. die hat mir sehr gut geholfen. in schlimmen phasen gibt es dann immer noch kleine "helferlein" wie z.b. baldrian etc.
klar hab ich auch noch gelegentlich phasen, wo ich mir denke, ups, jetzt muss es wohl doch wieder ein antidepressivum sein - aber a) will ich dahin nie wieder zurück und b) war das bisher noch nie wieder nötig, da ich meinen job und mein leben soweit im griff habe, dass ich jeden tag arbeiten und mich selbst versorgen kann - und das obwohl es mir im moment mehr als beschissen geht, weil ich tierischen streß und eine PA nach der anderen habe - aber ich habe eben die erfahrung gemacht, das zudröhnen nichts, aber auch absolut gar nichts bringt - und ohne meine HP wäre ich sicher schon längst wieder bei der chemie oder in der psychiatrie gelandet (wo ich zum glück noch nie war...). es geht also auch anders.


allen chemie-abhängigen wünsche ich viel erfolg und glück beim loskommen von dem zeugs...

15.07.2008 22:49 • #13


Natürlich ist Alk. entspannend...aber ist nicht immer ein Zaubermittel wenn man auf Arbeit muß,und in der Straßenbahn jeden Morgen Angstzustände hat...

16.07.2008 05:02 • #14


Hallo!
Dazu kann ich auch was sagen. Ich habe mal zwei Jahre Citalopram 40 mg genommen. Ich war auch komplett beschwerdefrei sozusagen, aber ich war einfach nicht ich selber! Komisch, aber war so. Jetzt bin ich wieder ich selber aber ohne Medis. Ich habe zwar öfter PAs aber ich nehme dann Johanniskraut und das hilft mir auch gut. Nie wieder Chemie!

16.07.2008 06:58 • #15


Habe auch so meine Bedenken,was Medikamente betrifft.Vor 2 Monaten ging es mir aber so schlecht,dass ich halt doch wieder welche genommen habe.Was mir die Ärztin da so verschrieben hat,war der Hammer.Am Morgen Sertralin,über den Tag verteilt 21/2 Xanor und am Abend trittico .Ich habe mich gar nicht mehr durchgeblickt war wie betrunken den ganzen Tag.Nehme jetzt "nur" mehr Sertralin in der Früh.Bin jetzt zumindest aber in der Lage meine Arbeit zu bewältigen.Wenn ich das Gefühl habe ich könnte es ohne Medis schaffen,werde ich das Sertralin langsam wieder absetzen.Man ist ja auch total eingeschrenkt wenn man Medikamente nimmt.Ich gehe nicht mehr feiern,trinke keinen Alk. mehr.Überhaupt ist mein Leben nicht mehr lustig,trinke keinen Kaffee mehr,versuche mich gesund zu ernähren,verkneife mir alles was irgendwie eine PA auslösen könnte, wenn der Rest von meinem Leben so aussieht dann pfeiff ich drauf.

16.07.2008 07:47 • #16


Hallo,
also ich nehme seit ca 1 Monat Citalopram 20 mg.
Es hat mir bis jetzt echt geholfen: Die STimmung ist super und die Angst rauszugehen weg. Keine wackeligen Beine mehr, keine Schweißausbrüche, kein Schwindel.
Ich weiß, dass das Medikament vorerst nur einen Schutz bietet um wieder besser in den Alltag zu kommen. Trotzdem würde ich weiterempfehlen, Medikamente zu nehmen, wenn es einem richtig schlecht geht, um wieder in die Normalität zu kommen.
Da ich aber auch der Meinung bin, dass man die Ursachen bekämpfen muss, mache ich zusätzlich eine Psychotherapie, die mir sehr gut tut.
Viele Grüße

16.07.2008 07:59 • #17


habe auch am Anfang immer gedacht du willst diese Medikamente nicht du schaffst es so aber es ist so schlimm geworden das ich es nicht mehr ohne geschafft hätte überhaupt eine Therapie anzufangen .Nehme zur Zeit seroquel und Amitriptylin in niedriger Dosierung wovon das Seroquel zur Zeit runtergesetzt wird um es demnächst abzusetzen .Mache zusätzlich weiter eine Verhaltenstherapie die mir schon sehr viel gebracht hat .


LG.Tini

16.07.2008 11:16 • #18


Also mein Arzt hat mir heut auch Citalopram verschrieben...mit 10 mg fang ich an und ab nächste Woche soll ich auf 20 mg hochdosieren...wie lange dauert die erste erleichternde Wirkung?...ich meine,das Wissen,es wird besser,ist schon beruhigend...aber ich bin wohl etwas ungeduldig

16.07.2008 11:36 • #19


Die erste Wirkung habe ich erst nach 2 Wochen gespürt.Bis ein AD wirklich hilft, dauert es aber bis zu 8 Wochen. Am Anfang der Einnahme habe ich nur die Nebenwirkungen erlebt.Jeder Mensch ist aber auch anders.Ich zum Beispiel habe das trittico überhaupt nicht vertragen und da es mir 14 Tage lang nur schlecht ging,habe ich es abgesetzt.Dafür wurde das Sertralin erhöht und jetzt geht es.Da braucht man viel Geduld bis man das richtige Medikament findet.Alles Gute!

16.07.2008 13:21 • #20




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Dr. med. Andreas Schöpf