Candygirl1983

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Hallo zusammen!

Ich selber leide nach einer 6 jährigen Pause wieder an Angstattacken, woher sie nun gerade kommen ist mir völlig schleierhaft.

Nun gab es für mich keinen Ausweg mehr, nachdem ich mit der Situation selbst überfordert war und habe meine Hausärztin aufgesucht, die mir Medikamente verschreiben wollte.
Dies habe ich allerdings strikt abgelehnt, da ich in meinem tiefsten Inneren sicher bn, dass ich meine Angstattacken auch ohne Medikamente besiegen kann und ich es selber schaffen will, ohne Zuhilfenahme von Medikamenten.
Mit Medikamenten habe ich das Gefühl, dass nicht ich es geschafft habe, die Angst zu besiegen, sondern nur die Medikamente. Außerdem habe ich keine Lust, Arznei dauerhaft zu nehmen, um ein normales Leben zu führen.

Wie steht ihr dazu?? nehmt ihr Arznei?? Wie fühlt ihr euch dabei??

22.12.2007 08:41 • 23.08.2013 #1


21 Antworten ↓


Snoopy_1978


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Hi

Ich nehme Sulpirid
Die schalten die Panik Attacken aber nicht zu 100% aus hilft nur etwas gegen den schwindel

Lg

22.12.2007 10:49 • #2


mimmimaus


hi,

ich nehme nix und zweifle aber langsam ob ich nicht doch zum neurologen gehe und mir was gegen schwindel und atemnot verschreiben lasse. das es zumindest etwas abschwächt

glg mimmi

22.12.2007 12:00 • #3


MonaLisa


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Ich nehme auch ein Bedarfsmedikament. Nennen möchte ich es nicht, weil es meiner Meinung nach Arztsache ist. Jeder muß für sich entscheiden, ob er etwas nehmen will oder nicht. Man muß auch damit umgehen können. Ich habe mich entschieden die Klopftechnik zu lernen. Das Medikament nur im Notfall. Vor ein paar Tagen habe ich versucht eine PA durch Jacobsenentspannung zu verhindern, es war schon zu spät. So kamen wir wieder auf die Klopftechnik. Gegen meinen Stress gehe ich mit Sport (Fitnesscenter) und spazieren gehen an. Da ich gerade einen sozialen Beruf lerne komme ich mit Entspannungstechniken in Berührung. Jeder bevorzugt da etwas anderes.

22.12.2007 14:18 • #4


kid1986

kid1986


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hi, also ich habe auch medikamente abgelehnt,da ich angst habe abhängig davon zu werden.
aber irgendwie denke ich doch manchmal,dass vielleicht ein mittel wenigstens gegen den schwindel hilfreich wäre!?
habe auch bisschen schiss vor den nebenwirkungen,sofern es welche gibt...

vielleicht kennt ja jemand von euch was gegen den schwindel,das vielleicht nicht so stark ist??

schöne feiertage wünsch ich euch allen...

23.12.2007 20:23 • #5


Lilly42


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Hallo candygirl,

Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich hätte das Gefühl, ich habe es nicht aus eigenen Stücken geschafft, wenn ich Medis nehmen würde. Dennoch glaube ich, dass diese Einstellung von uns vielleicht auch tief blicken läßt, wie wir mit uns umgehen, dass wir uns viel abverlangen und das im alltäglichen Leben auch tun.
Was meinst Du? Und die Angst sagt: "Hallo! Stopp! Da stimmt was nicht!"

Wie hast Du die Ängste denn das letzte Mal überwunden?

23.12.2007 21:00 • #6


jes_s


ich denke auch das medikamenete nicht die lösung ist. ich versuche es gerade auf pflanzliche basis: johanniskrautdrages und baldrianhopfen.ich habe immer hin ein "normales" arbeitstag wieder hinter mir
es muß jeder für sich entscheiden welchen weg er geht.
wie konnte das wieder nach so vielen jahren passieren? weihnachten?
wie hast du es damals geschaft?
alles gute jes_s

23.12.2007 21:17 • #7


kajal


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Hallo, also ich habe Anfang des Jahres Medis genommen. Aber nach vier Tagen musste ich sie wieder absetzen. Sie waren mir zu stark. Dann bekam ich ganz schwache die eigentlich nur für Kinder sind, aber auch die waren zu stark für mich. Seit dem nehme ich keine mehr. Aber ich habe Homöopatische Tropfen bei mir. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit, falls es mir schlecht geht kann ich sie nehmen. Habe sie aber erst drei mal genommen, und das auch nur weil ich in den Urlaub geflogen bin. Die Homöopatischen Mittel sind meiner Meinung nach am besten, denn entweder sie wirken oder nicht. Keine Nebenwirkungen nichts. Und man kann nicht davon abhängig werden und sie nehmen wann man will. Die richtigen "Hämmer" sollte man ja jeden Tag nehmen. Und auch mit dem absetzen ist es nicht so leicht. Versuche es wenn nur mit pflanzlichen, frag aber vorher deinen Arzt.

27.12.2007 16:47 • #8


PinkPlastic


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Hab bei einer Früheren PA Insidion genommen, aber habs irgendwann auf Grund der Abhängigkeit abgesetzt.

Bei den letzten PA´s hab ich Tavor und Opipramol oder so was bekommen, aber nicht genommen...Naja Tavor nur 1x. Habs auch strikt abgelehnt sowas wieder zu nehmen, wie du sagst eben, weil man es sonst ja irgendwie nicht alleine schafft.

Andererseits denk ich mir ab und zu dann auch wieder: Mei, dann hast wenigstens keine Probleme mehr damit und es ist viiiiiel einfacher ne Tablette zu nehmen, als sich Tag für Tag seinen Problemen zu stellen.

Aber is halt leider auch keine Dauerlösung....

27.12.2007 17:53 • #9


Mel_81


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Hey,

ich nehme seit 5 Monaten Anafranil 75 mg 1*täglich gegen abend.

Ich hab am anfang auch alles medis abgelehnt, aber irgendwann verstanden das dies auch nur eine Krankheit ist wie andere und es halt auch dafür medis gibt.

Außerdem soll s ja auch nur für ne Übergang sein, bis man soweit ist das man auch wieder die Kraft und Mut hat es alleine zu schaffen.

Lg

Mel

27.12.2007 18:25 • #10


Ernchen


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hallo,

ich nehme seit anfang des jahres trevilor 75mg. ich sehe sie nicht als heilmittel für meene krankheit, sondern als gehhilfe für meene ersten schritte in der therapie. hoffe sie auch bald absetzen zu können und dann schon so viel strategien gelernt zu haben, um ohne medis klarzukommen.


LG
Ernchen

27.12.2007 18:35 • #11


PinkPlastic


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Ja, aber jede Krankheit hat eine Ursache und sollte behandelt statt unterdrückt werden. Wenn man z.B. Kopfschmerzen hat, sollte man sich lieber ma überlegen warum statt einfach Tabletten einzuwerfen.

Drum, klar, es soll erstmal Übergangsweise helfen, aber man sollte sich eben nicht drauf verlassen oder abhängig davon werden ("Wenn ich keine Tablette nehm krieg ich bestimmt eine PA")

27.12.2007 18:40 • #12


Ernchen


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@pinkplastik

da gebe ich dir völlig recht. ich hatte so viel psychosomatische beschwerden neben meenen angstsymtomen, dat ich mich ohne medis nicht auf meene thera hätte konzentrieren können

LG
Ernchen

27.12.2007 18:47 • #13


Michael/Saarlan.


Hallo Candygirl,

für Medikamente würde ich nicht den Hausarzt empfehlen, sondern zum Neurologen gehen. Mir haben neben einem Klinikaufenthalt in einer Reha-Klinik auch Medikamente (Citalopram 20 mg täglich) geholfen.
Meines Erachtens wird man - wenn die Angst/Panik schon zu weit gediehen ist - erst durch Medikam. therapiefähig.
Wichtig natürlich: Nicht nur Medis, sondern Therapie, Entspannungstechnik nach Jakobson, Bewegung/Bewegung/...
Mir hat eine 2 Jahre dauernde Psychotherapie nicht so viel geholfen wie der Aufenthalt (6 Wochen) in einer Psychosomatischen Klink. Wenn Du willst, schreib ich Dir über die Erfahrungen und die Behandlungsmethoden in der Klinik ... Nur Mut. .. Mir gehts mittlerweile gut, kann wieder - nach der Klinik - Auto fahren; im März werde ich das Citalopram ausschleichen und absetzen!

Herzlich
Michael

27.12.2007 19:22 • #14


Knappe


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Hi, ich bin zwar neu im Forum, aber wenn ich das alles lese, stelle ich fest, das ich nicht verrückt bin, sondern andere Menschen ebenfalls damit leben, ich versuche es immer mit Baldrian plus tabletten, die helfen bisher immer wenn ich z.b. lange Autofahrten vor mir habe.

30.12.2007 18:25 • #15


supergau


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Salü Candygirl,

habe mich auch immer vehement gegen Medikamente gewehrt wegen Angst vor Abhängigkeit, aber irgendwann kann man so auch nicht weiter"leben". Deshalb habe ich mich für Medis entschlossen. Ich nehme für Panikattacken bei Bedarf Alprazolam, Paroxetin wurde versucht, vertrage ich aber nicht, zudem AD Amityptilin, Opipramol, zum Schlafen Flunitrazepam.

Bei einer Panikattacke ist es ja auch so, dass ich schon noch versuche, so darüber hinwegzukommen, denn auch der Gedanke "ich kann, wenn ich will, was einnehmen", kann schon etwas beruhigend wirken.

Ich ziehe es aber konsequent durch, nur für die Nacht, und nur, wenn es gar nicht anders geht, etwas einzunehmen. Würde ich dir auch empfehlen, denn wenn letztlich das Leben nicht nur von Ängsten und allen möglichen Problemen beeinflusst/kontrolliert wird, sondern auch noch von einer Abhängigkeit, macht das alles m.E. erst recht keinen Sinn mehr.

30.12.2007 19:25 • #16


sunny180187


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Zitat von mimmimaus:
hi,

ich nehme nix und zweifle aber langsam ob ich nicht doch zum neurologen gehe und mir was gegen schwindel und atemnot verschreiben lasse. das es zumindest etwas abschwächt

glg mimmi




hi,
atemnot durch panikattacke ? wenn ja ganz einfach sobald du hyperventilierst in eine tüte atmen ich nehme plastik nach 2 min ist es wieder gut runtergegangen und vorallen atemnot weg, das wacklig dansch auf den beinen zu sein ist nur das adrenalin was durch die pa ausgeschüttet wurde. lasst die medikamente weg !die machen euch nicht gesund !

l.g. sunny

23.08.2013 09:20 • #17


sunny180187


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Zitat von supergau:
Salü Candygirl,

habe mich auch immer vehement gegen Medikamente gewehrt wegen Angst vor Abhängigkeit, aber irgendwann kann man so auch nicht weiter"leben". Deshalb habe ich mich für Medis entschlossen. Ich nehme für Panikattacken bei Bedarf Alprazolam, Paroxetin wurde versucht, vertrage ich aber nicht, zudem AD Amityptilin, Opipramol, zum Schlafen Flunitrazepam.

Bei einer Panikattacke ist es ja auch so, dass ich schon noch versuche, so darüber hinwegzukommen, denn auch der Gedanke "ich kann, wenn ich will, was einnehmen", kann schon etwas beruhigend wirken.

Ich ziehe es aber konsequent durch, nur für die Nacht, und nur, wenn es gar nicht anders geht, etwas einzunehmen. Würde ich dir auch empfehlen, denn wenn letztlich das Leben nicht nur von Ängsten und allen möglichen Problemen beeinflusst/kontrolliert wird, sondern auch noch von einer Abhängigkeit, macht das alles m.E. erst recht keinen Sinn mehr.



hi,
BEI ANGST UND PANIK WERDEN KEINE MEDIS EUCH GESUND MACHEN ! medis sind nur als kurzfristige lösung füe die art der problematik. macht ne anständige therapie verhalten und tiefenpsychologie. und arbeitet an euch ansonsten werden ihr 20 jahren euch immer noch darüber beschweren.fangt an für euch zu kämpfen !ich nehme seit 8 jahren erfolgreich keine ! und bin gerade dabei die letzte angst in den Ar. zutreten ! nur so gehts ihr müsst eure ängste in den Ar. tretten wenn ihr wieder ein normales leben wollt. und sucht euch bitte anständige ärzte.

alles gute.

lieben gruß

23.08.2013 09:28 • #18


sunny180187


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Zitat von Candygirl1983:
Hallo zusammen!

Ich selber leide nach einer 6 jährigen Pause wieder an Angstattacken, woher sie nun gerade kommen ist mir völlig schleierhaft.

Nun gab es für mich keinen Ausweg mehr, nachdem ich mit der Situation selbst überfordert war und habe meine Hausärztin aufgesucht, die mir Medikamente verschreiben wollte.
Dies habe ich allerdings strikt abgelehnt, da ich in meinem tiefsten Inneren sicher bn, dass ich meine Angstattacken auch ohne Medikamente besiegen kann und ich es selber schaffen will, ohne Zuhilfenahme von Medikamenten.
Mit Medikamenten habe ich das Gefühl, dass nicht ich es geschafft habe, die Angst zu besiegen, sondern nur die Medikamente. Außerdem habe ich keine Lust, Arznei dauerhaft zu nehmen, um ein normales Leben zu führen.

Wie steht ihr dazu? nehmt ihr Arznei? Wie fühlt ihr euch dabei?





hallo, deine einstellung ist gut bleib dabei. versuch es mit einen tiefenpsychologischen therapie um herrauszufinden warum deine ängste wieder da sind. es hat ein grund und den musst du finden.

l.g. sunny

p.s. lass dich nicht auf medis ein die helfen dir eh nicht.

23.08.2013 09:32 • #19


Finja


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Ich bin auch kein Freund von Medikamenten und habe tiefenpsychologisch therapeutisch was getan, hatte anfangs Ängste und körperliche Beschwerden. Später kam dann noch eine schizophrene Psychose dazu und ich wurde auf Medikamente eingestellt. Ich weiß, woher meine Ängste kommen und war immer bestrebt, ohne Medis auszukommen. Zur Zeit bekomme ich aber wieder Risperdal- Injektionen und es geht mir dadurch besser. Trotzdem bin ich weiter daran interessiert, sie wieder abzusetzen, weil ich auch der Meinung bin, Medikamente beseitigen nicht die Ursache. Und das bespreche ich auch weiterhin mit meinem Psychiater/Neurologen, wie wir am Besten weiter verfahren werden. Ich würde alles darum geben, ohne Medikamente auszukommen, dass könnt ihr mir wirklich glauben. Finde es aber auch nicht so schlimm, wenn man ein Medikament für den Notfall hat, gerade bei Migräneattacken oder wenn die Angst zu stark ist. Antibiotika nimmt man ja auch nicht auf Dauer, bei einer Infektion, aber es geht einem erst mal besser, schmerzmäßig.

Liebe Grüße

23.08.2013 09:55 • #20




Dr. Hans Morschitzky

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