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Hallo,

bisher hab ich über 1 Jahr lang 0.5mg Tavor pro Tag genommen. Mein Arzt will sie mir nicht mehr verschreiben Ist ein neuer Arzt. Er meinte das sei keine Therapie mit den Tavor. Was soll ich tun? Ich möchte keine Antidepressiva nehmen.

Habe auch Angst vor Antidepressiva wegen Spätfolgen Leber und Nierenschäden, möchte nicht als Dialysepatient enden. Habe auch Sorgen wegen den Nebenwirkungen, dass ich noch mehr Symptome habe.

Beim Tavor habe ich null Nebenwirkungen.

Momentan habe wieder sehr starke Unruhe und Angst. Ich weiß langsam nicht mehr weiter.

Stehe auf der Warteliste für Tagesklinik.

Lg

31.08.2016 08:55 • 31.08.2016 #1


18 Antworten ↓


petrus57
Tavor ist ja eigentlich nur als Notfallmedikament gedacht. Wenn du die nun schon 1 Jahr täglich genommen hast, könnte es sein, dass du schon in eine Abhängigkeit geraten bist. Wenn du jetzt keine Tavor mehr nimmst bruachst du dich nicht wundern wenn die Unruhe und Angst zunimmt.

31.08.2016 09:25 • #2


Zitat von petrus57:
Tavor ist ja eigentlich nur als Notfallmedikament gedacht. Wenn du die nun schon 1 Jahr täglich genommen hast, könnte es sein, dass du schon in eine Abhängigkeit geraten bist. Wenn du jetzt keine Tavor mehr nimmst bruachst du dich nicht wundern wenn die Unruhe und Angst zunimmt.


Hallo petrus57,

noch nehme ich Tavor.

Aber ich will keine Antidepressiva die verschlimmern erstmal nur alles. Bei Tavor kann ich mir sicher sein, dass es hilft und mir nicht noch mehr Symptome beschert.

31.08.2016 09:33 • #3


petrus57
Aber dann doch lieber eine kurzzeitige Verschlimmerung der Symptome als ein Tavorentzug. Der soll ja manchmal ganz schön heftig ausfallen. Kannst ja die ersten Tage der AD Einnahme zusätzlich noch Tavor nehmen.

Nach einem Jahr täglicher Einnahme sollte man die Tavor lieber nicht abrupt absetzen.

31.08.2016 09:40 • #4


Zitat von petrus57:
Aber dann doch lieber eine kurzzeitige Verschlimmerung der Symptome als ein Tavorentzug. Der soll ja manchmal ganz schön heftig ausfallen. Kannst ja die ersten Tage der AD Einnahme zusätzlich noch Tavor nehmen.

Nach einem Jahr täglicher Einnahme sollte man die Tavor lieber nicht abrupt absetzen.


Antidepressiva möchte ich einfach nicht. Auch diese Nebenwirkung QT- Intervall Verlängerung macht mir Sorgen. Aber es gibt ja keine Alternativen oder?

Tavor würde ich im Notfall einfach ausschleichen. Wenn ich keine mehr bekomme.
0.5mg dann 0.25mg und so weiter.

31.08.2016 09:45 • #5


petrus57
Ausschleichen würde ich lieber mit Valium in Tropfenform.

Ich nehme Tavor ja schon gut 1 1/2 Jahre in unregelmäßigen Abständen. So alle 3 Tage 0,5 mg. Aber wenn ich die dann einige Tage nicht nehme, werde ich unruhiger und fange an zu schwitzen. Dann nehme ich meist 0,25 und mir geht es wieder besser. Vielleicht sind das auch schon Absetzerscheinungen.

31.08.2016 10:26 • #6


Zitat von petrus57:
Ausschleichen würde ich lieber mit Valium in Tropfenform.

Ich nehme Tavor ja schon gut 1 1/2 Jahre in unregelmäßigen Abständen. So alle 3 Tage 0,5 mg. Aber wenn ich die dann einige Tage nicht nehme, werde ich unruhiger und fange an zu schwitzen. Dann nehme ich meist 0,25 und mir geht es wieder besser. Vielleicht sind das auch schon Absetzerscheinungen.


Macht Valium nicht auch abhängig?

31.08.2016 10:41 • #7


petrus57
Die machen auch abhängig.

Aber zum ausschleichen sind die erste Wahl. Erstens wegen der langen Halbwertzeit und der guten Dosierbarkeit.

Darüber gibt es hier im Forum auch schon etliche Beiträge.

31.08.2016 10:45 • #8


Bei 0.5mg sollte das Absetzen doch nicht so schlimm sein. Wie bei jemanden der mehr nimmt. Oder täusche ich mich da?

31.08.2016 10:51 • #9


Zitat von petrus57:
Die machen auch abhängig.

Aber zum ausschleichen sind die erste Wahl. Erstens wegen der langen Halbwertzeit und der guten Dosierbarkeit.

Darüber gibt es hier im Forum auch schon etliche Beiträge.


Danach bin ich dann Valium abhängig also ist Valium keine Wahl.

31.08.2016 10:52 • #10


Es spielt keine Rolle ob du nieder- oder hochdosiert abhängig bist! Der Entzug ist in beiden Fällen gleich hart.
Wenn Du ein AD verweigerst musst Du eben weiter Tavor schlucken. Abhängig bist du eh schon.
Außerdem kann Tavor die Organe genauso schädigen.

31.08.2016 11:49 • x 2 #11


Antidepressiva machen doch auch abhängig.
Wenn man diese absetzt kommt es in der Regel auch zu Absetzerscheinungen.

31.08.2016 14:02 • #12


Zitat von Panikju:
Es spielt keine Rolle ob du nieder- oder hochdosiert abhängig bist! Der Entzug ist in beiden Fällen gleich hart.
Wenn Du ein AD verweigerst musst Du eben weiter Tavor schlucken. Abhängig bist du eh schon.
Außerdem kann Tavor die Organe genauso schädigen.


Gibt es iwelche. Symptome die darauf hindeuten das der Körper mehr Tavor will?

31.08.2016 14:04 • #13


Zitat von MrOne:
Antidepressiva machen doch auch abhängig.
Wenn man diese absetzt kommt es in der Regel auch zu Absetzerscheinungen.


Nein. Man muss es langsam ausschleichen aber eine Sucht in Form von der Körper brauch immer mehr Wirkstoff, gibt es nicht beim AD!

31.08.2016 14:35 • #14


Schlaflose
Zitat von MrOne:
Antidepressiva machen doch auch abhängig.
Wenn man diese absetzt kommt es in der Regel auch zu Absetzerscheinungen.


Nicht, wenn man sie ganz langsam reduziert. Das ist keine Abhängigkeit im Sinne von Sucht, wie man es bei Benzos hat.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie du keine Angst vor Benzos hast, aber vor Antidepressiva schon. Eine Benzosucht kann einen genauso in den Abgrund führen wie Alk. oder Dro.sucht. Bei ADs kann das nicht passieren. Da sind die paar Nebenwirkungen, die man am Anfang hat, eine Lappalie. Auch diese Sache mit dem QT-Intervall trifft nicht auf alle ADs zu und es betrifft auch nicht jeden. Ich nehme seit 17 Jahren ADs gegen meine Schlafstörungen, bin aber körperlich topfit.

31.08.2016 14:59 • #15


igel
Wenn Du mit den 0,5 mg auskommst, die Dosis also stabil ist und nicht erhöht wird, warum dann absetzen? Sie helfen Dir doch !

Anders als mit vielen Antidepressiva ist die Gefahr organischer Schädigungen äußerst gering, zumal es sich bei 0,5 mg um eine niedrige Dosis handelt.

31.08.2016 18:32 • #16


Wenn man täglich mit einem B. auskommt kann man natürlich ein Leben lang trinken. Ein Alki mehr oder weniger fällt ja nicht auf. Und ein Leben in der Sucht ist auch wahnsinnig toll.

31.08.2016 18:59 • #17


Man man ich bin echt irritiert und verunsichert.

Kann mir jemand ein Antidepressiva empfehlen wo es zu keiner QT-Intervall Verlängerung kommt?

31.08.2016 19:59 • #18


Zitat von Panikju:
Wenn man täglich mit einem B. auskommt kann man natürlich ein Leben lang trinken. Ein Alki mehr oder weniger fällt ja nicht auf. Und ein Leben in der Sucht ist auch wahnsinnig toll.


Tavor hilft mir bei meinen Ängsten. Aber zufriedenstellend ist das Ergebnis nicht. Ich müsste deutlich mehr Tavor nehmen. Eine Sucht möchte ich aber nicht riskieren. Mit 0.5mg bin ich halbwegs stabil. Das ich einkaufen und bisschen was unternehmen kann. Ohne wäre ich verloren.

31.08.2016 20:08 • #19




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Dr. med. Andreas Schöpf