Ich nehme Fluvoxamin und Lyrica und frage mich häufig ob das überhaupt Sinn macht oder verschreiben die Ärzte etwas, damit etwas getan ist?

Soll man das Zeug wirklich nehmen?

27.07.2011 12:29 • 27.07.2011 #1


6 Antworten ↓


Strand
Also ob man es nehmen sollte bin ich mir auch sehr unschlüssig. Wenns ohne geht, ist sicher besser, dann spart man sich das ganze Ausschleichen..

Mir persönlich haben Opipramol und Citalopram sehr gut geholfen.
Wenn Dir Deine Medis nix bringen, sind es vllt nicht die richtigen..?!

27.07.2011 12:33 • #2


ja das frage ich mich auch oft....
ich hab auch lyrica lange genommen....das einzige was es bewirkt hat, das ich mich eigentlich nur wie ein Zombie gefühlt hab und noch schlimmer müde war als sonst...

ich hab es abgesetzt die erste Woche meine ich wäre ich unruhiger gewesen als sonst...das kann natürlich aber auch kopfsache sein....

jetzt geht es mir zur zeit nicht anders als mit media.....
die Beschwerden haben sich weder verbessert noch verschlechtert.


lg muc


ich denke vielen bringt es schon Linderung...aber es dauert bestimmt, bis man das meid für sich gefunden hat....und man muss natürlich daran glauben das es hilft

27.07.2011 12:36 • #3


Na ja..., es kommt immer drauf an. Man muss auch sehen, die Wirkungsweise der AD ist in keinem Fall 100%ig klar. Man geht mehr oder weniger von Vermutungen aus, viel wurde auch nur zufällig entdeckt, wie z.B. bei Lyrica, was ja in erster Linie gegen Epilepsie ist. Und das Problem ist, gerade die AD wirken bei jedem anders.

Ich sehe das eher mit gemischten Gefühlen. Wenn ich nur mal Citalopram nehme, also das ist so eine Sache. Manche vertragen sie super und sie bringen auch was. Bei anderen nicht oder nur teilweise. Eine Bekannte hatte z.B. die ersten 3 Monate mit Citalopram eine enorme Symptomverschlimmerung, lag quasi 3 Monate nur mit PA auf der Couch. Dann erst wurde es besser. Sie nimmt die nun 2 Jahre und meinte neulich, es ist ok, aber sie hat trotzdem noch immer mal PA und fühlt sich auch sonst oft nicht gut, schwitzt viel etc. Arbeitsfähig ist sie auch nach 2 Jahren Citalopram nicht.

Da frage ich mich dann immer, was es überhaupt soll? Aber so geht es vielen. Ich kenne in anderen Foren viele User und da haben ernsthaft manche von AD oder Neuroleptika 20-30 kg zugenommen, die eine Frau sogar 50 kg (!), sie wog vor 3 Jahren 48 kg, heute fast 100. Und viele jammern rum deswegen.

Man muss für sich selbst eine Grenze ziehen. Nur hab ich manchmal das Gefühl, viele Leute sind beim Thema Medikamente wie entmündigt, sind dem Arzt 100% hörig.

27.07.2011 13:41 • #4


Strand
Wow, das ist ja krass mit Deiner Bekannten. Da ist doch das Citalopram eindeutig das total falsche Medi für sie?!

27.07.2011 18:00 • #5


Ja, ich hätte da auch schon längst was anderes genommen.

27.07.2011 18:43 • #6


so erging es mir mit cymbalta....darauf sollte ich umgestellt werden.....
nie wieder...ich dachte ich dreh durch....und so was will ich auch nicht über mehrere tag einnehmen...um dann irgendwann vielleicht mal ne Besserung zu spüren.
doxepin hatte ich kaum Nebenwirkungen...aber mein Gewicht ging auch stetig hoch und gegen die schmerzattacken hat es nicht geholfen...und das war ja eigentlich mein ziel


lg muc

27.07.2011 21:57 • #7




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Dr. med. Andreas Schöpf