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Hallo, ich nehme es schon seit ca. 6Wochen 850mg und es wirkt noch immer nicht richtig. Es ist zwar ein wenig besser, doch auch nicht überragend. Hat jemand erfahrung damit und braucht es noch länger um die volle Wirkung zu entfalten?

19.08.2016 12:03 • 23.09.2016 #1


29 Antworten ↓


Hallo sonnenbarsch,

Johanniskraut ist für leichte innere Unruhe geeignet aber ich fürchte gegen Angstzustände oder gar Panikattacken kann das wenig ausrichten.
Versuch es mal mit einem Antidepressivum.


LG,

GreenTree

19.08.2016 12:40 • x 1 #2



Wann wirkt Johanisskraut

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Gruebler
Johanniskraut wirke bei mir auch nicht richtig. Für mich war das mehr wie ein Placebo, aber es verlor schnell seinen Effekt.
Derzeit nehme ich Lioran. Auch pflanzlich aber auf Basis der Passionsblume. Mit einer Kapsel komme ich derzeit gut über den Tag.
Antidepressiva würde ich nur als allerletzte Variante versuchen, wenn wirklich nichts anderes anschlägt. Aber da hat jeder eine andere Einstellung zu.

19.08.2016 13:14 • #3


ICH hab auch pflanzliche Sachen probiert...Bei mir half nix mehr leider...Musste dann umsteigen auf AD

19.08.2016 13:16 • #4


Ich nehme mit sicherheit keine Chemischen AD mehr, 10Jahre sind genug. Machen einen noch mehr Krank. Habe jetzt noch mit Absetzsy. zu kämpfen.

19.08.2016 13:51 • #5


Robinson
Mir hat Johanniskraut auch nicht geholfen.

19.08.2016 16:45 • #6


mimi1984
Habe lange 900mg genommen nachdem ich citalopram abgesetzt habe. Hat mich leider nicht so stabilisiert wie die chemischen ADs. Jetzt nehm ich paroxetin. Hilft besser. Muss aber natürlich jeder selbst entscheiden.

19.08.2016 17:07 • #7


Angst und Panik und warum ist das so? Wieso reagiert der Körper mit einer PA, was ist da durch einander geraten? Und wieso glauben wir allem ernstes diese PA mit bunten Pillen bekämpfen zu können?

Ok, ich selber ja auch. AD rein für ein paar Wochen/Monate und ........ es wurde nicht besser, es dämpfte die PA aber weg geht sie damit alleine nicht. Ich setze nach 6 Wochen ab und schleiche aus, erst jetzt wird mir klar was ich mir da antue. Ich suchte mir Hilfe beim Psychotherapeuten und Psychiater (der mir sagte absetzen), aber was wenn es schlimmer wird? Er sagte akzeptieren, und wir müssten schauen und behandeln was bei mir aus dem Ruder gelaufen ist und diese PA hervorruft.

Gar nicht begeistert aber optimistisch schleiche ich seit vier Tage aus. Ich ändere meine Gewohnheiten langsam mit und mein Verhalten. Ich soll autogenes Training bekommen und Verhaltenstherapie. Ich kenne das alles von 1998 aus der Klinik Rastede in der ich wegen PA 8 Wochen verbrachte. Damals auch ohne Medi, und es klappte. Warum aber klammert sich unser Verhalten so an diese bunten Pillen und Kräuter? Sind wir bereit uns und unser Verhalten zu ändern, zumindest wenn eine PA aktuell ist, was aber wenn sie weg ist und ich wieder nachlässig werde und Schindluder treibe mit mir und meinem Körper und meiner Psyche?

21.08.2016 07:27 • #8


Hey ...Es ist ganz einfach ...Solange man den negativen Gedanken immer wieder aufmerksam schenkt..Und nicht bewusst umdenkt....Wird es bestehen bleiben ...Eine PA kommt immer mit negativen gedanken ....Man konzentriert sich nur auf dem Körper..Achtsamkeit training wäre hilfreich ..Mehr Selbstwertgefühl.....Medikamente beseitigen nicht die Ursache ...Sie dämmen ein ja das siehst du richtig ...Viele sagen kämpfe an dagegen ...Ein Kampf kostet Kraft und Energie..Jede Menge. Die haben wir eh nicht ..Deswegen lasse ich es zu ....Die Angst ist nur ein Gefühl nichts schlimmes wenn sie noch so mächtig erscheint mit vielen Facetten leider. Es wird mit der Zeit immer besser ...Wenn du verstehst das alles nur in deinen Kopf abläuft...Das Gehirn kann zwischen realistisch und unrealistisch nicht entscheiden...Deswegen kommt ein Angstgedanke wie oh gott ich kippe um ...Dann sendet der Körper weil du ja bewusst jetzt diesen Gedanken hast ...sämtliche hormone durch dich durch....Obwohl es gar nicht so ist...mache mal einen Test...sage dir laut und deutlich ich möchte jetzt umkippen...Es wird nicht geschehen ...Alles Liebe ....

21.08.2016 10:55 • x 1 #9


Hallo, bin wieder hier um meine erfahrung zu schreiben. jetzt ist es die 10 woche das ich johanisskraut nehme und es hat lange gedauert, ab schön langsam entfaltet es seine wirkung und das ganze ohne nebenwirkungen. habe mit leuten gesprochen, bei denen es auch 3-6monate gedauert hat, bis die volle wirkung da war. ich persönlich finde es, das es den chemischen ad um nichts nachsteht und ich habe in 10jahren schon einige geschluckt. (die lezten 6jahre cymbalta.) also durchhalten und nicht gleich aufgeben, auch wenn es nach 4-6wochen noch nicht wirkt.

08.09.2016 18:07 • #10


FeuerWasser
Zitat von sonnenbarsch:
Ich nehme mit sicherheit keine Chemischen AD mehr, 10Jahre sind genug. Machen einen noch mehr Krank. Habe jetzt noch mit Absetzsy. zu kämpfen.


Johanniskraut kann man sicher einnehmen wenn man depremiert ist, leichte depressive Verstimmungen hat aber bei einer handfesten Erkrankung im klinischen Sinne
kannst du das auch genausogut weg lassen. Das hat wohl denselben Effekt als würde ich bei chronischen Kopfschmerzen Gänseblümchen schnupfen. Effektiver wäre es therapeutisch an den Auslösern zu arbeiten. Depressionen und Panikattacken haben einen Hintergrund, eine Funktion und entstehen nicht weil man morgens mit dem falschen Fuß aufgestanden ist.

09.09.2016 22:45 • #11


Wieder mal was von mir. Jetzt seit gut 3monate johanisskraut und es geht mir immmer besser. hat zwar lange gedauert aber die wirkung ist gleich oder sogar besser wie chemische ad. kann es jeden nur empfehlen und nicht aufgeben, wenn es nach wenigen wochen noch nicht wirkt

19.09.2016 16:33 • x 1 #12


Lui
Hallo,
hier meine Erfahrung mit Johanniskraut:
Ich habe auch einige Zeit Johanniskraut genommen - ca. 1 Monat.
Als ich dann endlich mal zu einem Arzt ging, weil ich diese Panikattacken nicht loswurde, sagte mir dieser, dass es mehrere Monate dauern würde bis Johanniskraut wirkt und dann eben nur wenn es hochdosiert eingenommen wird (850 - 900 mg). Dann riet er mir aber davon ab Johanniskraut weiter zu nehmen, da - so seine Aussage - mit diversen Lebensmitteln verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Grüße aus Bayern
Lui

21.09.2016 10:57 • #13


Zitat von Lui:
Hallo,
hier meine Erfahrung mit Johanniskraut:
Ich habe auch einige Zeit Johanniskraut genommen - ca. 1 Monat.
Als ich dann endlich mal zu einem Arzt ging, weil ich diese Panikattacken nicht loswurde, sagte mir dieser, dass es mehrere Monate dauern würde bis Johanniskraut wirkt und dann eben nur wenn es hochdosiert eingenommen wird (850 - 900 mg). Dann riet er mir aber davon ab Johanniskraut weiter zu nehmen, da - so seine Aussage - mit diversen Lebensmitteln verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Grüße aus Bayern
Lui

Nicht nur das mit den Wechselwirkungen zu Lebensmitteln, sondern auch zu anderen Medikamenten kann sogar lebensbedrohlich sein. Frauen möchten sich bitte mit ihrem Arzt vor Einnahme von Johanniskraut besprechen, da Johanniskraut die Wirkung von mündlich eingenommen Kontrazeptiva herabsetzt und es, Schwangerschaft vorrausgesetzt, zu einem Abort führen kann. Ebenfalls mit dem Arzt vorher sprechen sollten Personen, die Herzmedikamente einnehmen oder die im Beipackzettel von Johanniskraut aufgeführten Stoffe sorgfältig überprüfen.
Die im Beipackzettel von Johanniskraut erwähnten Nebenwirkungen sind genauso heftig, wie bei chemischen ADs und somit ist es als pflanzliches Medikament keineswegs zu verharmlosen. Nicht jeder darf es einnehmen und wenn schon so heftige Nebenwirkungen auftreten, dann sollte es auch wirken. Ist nichts anderes als bei ADs.

Johanniskraut kommt mir nicht über die Türschwelle.

21.09.2016 11:19 • #14


Lui
Ich habe es auch direkt nach diesem Arztbesuch abgesetzt. Da, wenn ich genau überlege, es mir meistens paar Stunden nach der Einnahme nicht besser ging, eher im Gegenteil. Ich hatte den Eindruck, dadurch kamen die Paniikattacken erst.
Also, ich denke es gibt Alternativen zu Johanniskraut, die auch pflanzlich sind.
Nach diesen Alternativen suche ich im Moment allerdings noch.

21.09.2016 19:10 • #15


Zitat von Reenchen:
Zitat von Lui:
Hallo,
hier meine Erfahrung mit Johanniskraut:
Ich habe auch einige Zeit Johanniskraut genommen - ca. 1 Monat.
Als ich dann endlich mal zu einem Arzt ging, weil ich diese Panikattacken nicht loswurde, sagte mir dieser, dass es mehrere Monate dauern würde bis Johanniskraut wirkt und dann eben nur wenn es hochdosiert eingenommen wird (850 - 900 mg). Dann riet er mir aber davon ab Johanniskraut weiter zu nehmen, da - so seine Aussage - mit diversen Lebensmitteln verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Grüße aus Bayern
Lui

Nicht nur das mit den Wechselwirkungen zu Lebensmitteln, sondern auch zu anderen Medikamenten kann sogar lebensbedrohlich sein. Frauen möchten sich bitte mit ihrem Arzt vor Einnahme von Johanniskraut besprechen, da Johanniskraut die Wirkung von ora. eingenommen Kontrazeptiva herabsetzt und es, Schwangerschaft vorrausgesetzt, zu einem Abort führen kann. Ebenfalls mit dem Arzt vorher sprechen sollten Personen, die Herzmedikamente einnehmen oder die im Beipackzettel von Johanniskraut aufgeführten Stoffe sorgfältig überprüfen.
Die im Beipackzettel von Johanniskraut erwähnten Nebenwirkungen sind genauso heftig, wie bei chemischen ADs und somit ist es als pflanzliches Medikament keineswegs zu verharmlosen. Nicht jeder darf es einnehmen und wenn schon so heftige Nebenwirkungen auftreten, dann sollte es auch wirken. Ist nichts anderes als bei ADs.

Johanniskraut kommt mir nicht über die Türschwelle.



so ein schwachsinn hab ich lange nicht gelesen.

22.09.2016 18:54 • x 1 #16


Zitat von Lui:
Hallo,
hier meine Erfahrung mit Johanniskraut:
Ich habe auch einige Zeit Johanniskraut genommen - ca. 1 Monat.
Als ich dann endlich mal zu einem Arzt ging, weil ich diese Panikattacken nicht loswurde, sagte mir dieser, dass es mehrere Monate dauern würde bis Johanniskraut wirkt und dann eben nur wenn es hochdosiert eingenommen wird (850 - 900 mg). Dann riet er mir aber davon ab Johanniskraut weiter zu nehmen, da - so seine Aussage - mit diversen Lebensmitteln verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Grüße aus Bayern
Lui


bitte lasst euch den schei. nicht einreden. ihr tut ja so als ob johanisskraut das grösste gift ist. ihr schluckt aber chemische ad und glaubt das ist gut. das ist richtiges gift da ist johanisskraut ein mauerblümchen und nicht einmal einen bruchteil so schädlich.

22.09.2016 19:05 • x 1 #17

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Zitat von sonnenbarsch:
Zitat von Reenchen:
Zitat von Lui:
Hallo,
hier meine Erfahrung mit Johanniskraut:
Ich habe auch einige Zeit Johanniskraut genommen - ca. 1 Monat.
Als ich dann endlich mal zu einem Arzt ging, weil ich diese Panikattacken nicht loswurde, sagte mir dieser, dass es mehrere Monate dauern würde bis Johanniskraut wirkt und dann eben nur wenn es hochdosiert eingenommen wird (850 - 900 mg). Dann riet er mir aber davon ab Johanniskraut weiter zu nehmen, da - so seine Aussage - mit diversen Lebensmitteln verschiedene Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Grüße aus Bayern
Lui

Nicht nur das mit den Wechselwirkungen zu Lebensmitteln, sondern auch zu anderen Medikamenten kann sogar lebensbedrohlich sein. Frauen möchten sich bitte mit ihrem Arzt vor Einnahme von Johanniskraut besprechen, da Johanniskraut die Wirkung von ora. eingenommen Kontrazeptiva herabsetzt und es, Schwangerschaft vorrausgesetzt, zu einem Abort führen kann. Ebenfalls mit dem Arzt vorher sprechen sollten Personen, die Herzmedikamente einnehmen oder die im Beipackzettel von Johanniskraut aufgeführten Stoffe sorgfältig überprüfen.
Die im Beipackzettel von Johanniskraut erwähnten Nebenwirkungen sind genauso heftig, wie bei chemischen ADs und somit ist es als pflanzliches Medikament keineswegs zu verharmlosen. Nicht jeder darf es einnehmen und wenn schon so heftige Nebenwirkungen auftreten, dann sollte es auch wirken. Ist nichts anderes als bei ADs.

Johanniskraut kommt mir nicht über die Türschwelle.



so ein schwachsinn hab ich lange nicht gelesen.

In welcher Qualität wollen wir denn jetzt weiterschreiben? 'Schwachsinn'? Ich schlage vor, du informierst dich erstmal unabhängig.

22.09.2016 20:22 • #18


du schreibst einen blödsinn, tut mir leid. johanniskraut kann die wirkung einiger medis herabsetzen aber hast dich schon mal schlau gemacht welche das sind? das sind medis gegen aids und nach transplatationen und schwere herzmedikamente und nebenwirkungen von johanisskraut sind so gut wie keine zu erwarten. hast schon mal nebenwirkungen von chemischen ad gelesen? oder welche medis du nicht zusammen damit nehmen sollst.
habe 10jahre chemische genommen und hatte die schnauze von den nebenwirkungen voll und das waren herzprobleme, erhöte blutwerte, ständige magendarm probleme, bluthochdruck usw. steht auch alles bei den nebenwirkungen dabei und du willst sagen johanisskraut ist gefährlich?
das ist wirklich lächerlich. kann auch sagen das johanisskraut von der wirkung her um nichts und schon um garnichts schlechter ist, und ich mich schon lange nicht mehr so wohlgefühlt habe und das ganz ohne nebenwirkungen. kommisch das all nebenwirkungen die ich durch das chemische gift vorher hatte, jetzt alle verschwunden sind.

22.09.2016 20:51 • #19


Kann man Johanniskraut eigentlich auf Dauer unbedenklich nehmen. Nehme sie jetzt durchgängig seit Juli

22.09.2016 20:57 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf